Eine moderne Digitalkamera, vor allem die neuesten
Modelle führender Marken wie Sony,
Canon,
Olympus,
Panasonic,
Nikon, Fuji,
Kodak - Casio,
Pentax -Jenoptik
und Minolta
verwirren den interessierten Käufer durch eine Vielzahl
von Features, deren Bedeutung für eine Kaufentscheidung
sich selbst dem Spezialisten oft nicht auf Anhieb erschließt.
Digitalkamera-Test-Berichte in Fachzeitschriften gehen zwar
mitunter auf die Erklärung der Features ein, doch meist
setzen sie einfach zuviel Fachwissen voraus, oder sie sind
auf der anderen Seite wiederum erschreckend simpel gestrickt.
Wir wollen hier einen gesunden Mittelweg gehen und versuchen
im Folgenden kurz - und doch mit etwas Tiefgang - auf die
wichtigsten Qualitätskriterien einer Digitalkamera
einzugehen. Der einfacheren Übersicht halber haben
wir die folgenden Punkte alphabetisch nach Features sortiert,
also nicht nach Wichtigkeit.
Da Alkali- oder gar spezielle Fotobatterien auf Dauer recht
teuer werden empfiehlt sich die Verwendung wiederaufladbarer
Akkus für Ihre Digitalkamera. Achten Sie darauf,
dass im Lieferumfang der Digitalkamera ein Ladegerät
für die Akkus enthalten ist. Sonst übernimmt nämlich
Ihre Digitalkamera die Funktion des Ladegerätes
und solange sie lädt, können Sie nicht fotographieren.
Nickel-Cadmium-Akkus sind zwischenzeitlich aus Umweltschutzgründen
nicht mehr erlaubt. Ideal für die Digitalkamera sind
stattdessen Ni-Mh-Akkus (Nickel-Metall-Hybride) im AA-Batterieformat
(=Mignon). Vorteil: Sollten Sie doch mal mit leeren Akkus
dastehen, können Sie Ihre Digitalkamera immer noch
mit nicht wiederaufladbaren Batterien bestücken. Lithium-Ionen-Akkus
sind State-of-the-Artund haben eine besonders hohe Energiedichte.
Allerdings sind sie meist auf das Format der jeweiligen
Digitalkamera zugeschnitten. Hier ist ein zweiter Satz Akkus
wichtig, damit Sie nicht wegen leerer Akkus Ihre Digitalkamera
wieder wegstecken müssen.
Wer sich für eine
Digitalkamera interessiert neigt
häufig dazu, dem Feature Auflösung die größte
Aufmerksamkeit zu schenken. Dies kann, muss aber nicht immer
ein Maßstab für die Schärfe und Farbwiedergabe
der Bilder einer Digitalkamera sein - wie Sie beim Lesen dieser
Seite feststellen werden (siehe z.B.auch
Farbtiefe).
Üblicherweise wird die Auflösung einer Digitalkamera
in Megapixel (Millionen Pixel) max. Auflösung angegeben
Ein Pixel ist die kleinste digitale Bildinformation. Je mehr
Pixel auf ein
CCD passen,
desto feiner und schärfer kann das Bild der Digitalkamera
werden und desto größere Ausdrucke können
in hoher Qualität erstellt werden. Für Ausdrucke
in normaler Fotogröße (und Qualität), z.B.:
10 x 15 cm genügt der Digitalkamera eine Auflösung
von 2 Megapixeln. Bei einer hochwertigen
Digitalkamera
sind 4 Megapixel und mehr State-of-the-Art. Spricht man von
der effektiven Anzahl Pixel, so sind das die Bildpunkte, die
tatsächlich für Fotoaufnahmen der Digitalkamera
zur Verfügung stehen. Das
CCD
selbst kann durchaus größer sein und mehr Bildpunkte
enthalten. Diese werden jedoch dann für Anzeigen, Funktionen
oder als Ausgleichsbereich für den
Biildstabilisator
verwendet. Deshalb findet man auch mitunter die zusätzlichen
Angaben "brutto" und "netto" für
die Auflösung einer Digitalkamera.
Jede moderne
Digitalkamera ist mit einem Stabilisator
ausgestattet. Dieser dient dazu, unvermeidliche Wackelbewegungen
bei einer freihändigen Aufnahme ohne Stativ auszugleichen.
Dieser sogenannte Bildstabilisator kann als elektronischer
oder als optischer Stabilisator ausgeführt sein. Beim
optischen Stabilisator geschieht der Ausgleich durch Magnetfelder
oder schwimmende Linsen, die den Bewegungen der Digitalkamera
sensorgesteuert entgegenlaufen. Im Bereich Digitalfoto setzt
sich jedoch mehr und mehr der elektronische Bildstabilisator
durch. Dabei wird ein
CCD
mit großer Pixeldichte dazu genutzt, den Bildausschnitt festzuzurren
und ihn in dafür vorgesehene Randbereiche des CCD zu verlagern.
Der Ausgleich der Wackelbewegungen der Digitalkamera geschieht
dann letztlich microprozessorgesteuert.
Eine
Digitalkamera speichert das Bild nicht auf Film,
sondern als digitalen Datensatz - darüber, wie die Daten
abgespeichert werden, gibt das Dateiformat Auskunft.
Exif
(Exchangeable image format) ist das Standardformat für Bilddateien,
die mit einer Digitalkamera erstellt werden. Das Exif-Format
kann unkomprimierte
TIFF- oder komprimierte
JPEG-Dateien
beinhalten und bietet eine Vielzahl unterschiedlicher Kommentarfelder.
Bei
TIFF (Tag Image File Format) bleiben alle Daten
unkomprimiert erhalten, d.h., das Bild behält seine volle
Qualität. Nachteil: Viel Speicherplatz ist erforderlich.
Bei
JPEG (Joint Photographic Experts Group) findet
eine Datenkompression statt, was zur Folge hat, dass ein Bild
mit verringerten Bilddaten entsteht. So soll Speicherplatz
gespart werden. Die verringerten Bilddaten sind jedoch meist
für das menschliche Auge kaum oder nicht als Qualitätsverslust
sichtbar. Bei
BMP (Bitmap) entspricht jedes Bit im
Speicher genau einem Pixel (Bildpunkt) - im Bereich Digitalkamera
nicht sehr gebräuchlich.
EPS (Encapsulated PostScript)
basiert auf dem PostScript-Standard und wird von den meisten
Grafik- und Seitenlayoutprogrammen unterstützt. Neben dem
PostScript-Code enthält eine EPS-Datei eine niedrigauflösende
PICT-Datei für die Bildschirmdarstellung. PICT ist
ein von Apple für den MAC (Apple Computer) entwickeltes
Dateiformat.
DROF (Digital Print Order Format) ist
das standardisierte Format für Drucker in Fotolabors
und zunehmend auch für Drucker im Heimbereich. Mit DROF
können Bilder direkt von Speicherkarten der Digitalkamera
gedruckt werden, wobei zusätzliche Informationen, wie
Größe, drehen oder Anzahl Teil der Bilddatei sind.
Das
Blitzgerät erzeugt in Sekundenbruchteilen
eine große Lichtmenge. Bei geringem Umgebungslicht soll damit
das Motiv zeitgleich mit der
Belichtung
(Verschlussöffnung) der Digitalkamera beleuchtet werden.
Hochwertige Blitzgeräte arbeiten mit Gasentladungsröhren.
Microprozessorgesteuerte Biltzgeräte (Digitalblitz oder
Computerblitz) können ihre Beleuchtungsintensität mit einem
auf das Motiv gerichteten Sensor messen und die Intensität
(Blitzleitzahl) automatisch auf den optimalen Wert einstellen.
.Die
Blitzleitzahl stellt einen Wert für die maximale
Lichtabgabe eines Blitzgerätes dar, und nimmt dabei Bezug
auf eine Filmempfindlichkeit von ISO 100. In die Digitalkamera
integrierte Miniatur-Blitzgeräte haben eine Blitzleizahl von
10 - 20, Kompaktblitzgeräte 20 – 40, und die bei Berufsfotografen
eingesetzten Stabblitzgeräte weisen eine Leitzahl von 45 –
60 auf.
Die
Blitzsynchronisation ist ein Feature,
das die Öffnung des Verschlusses der Digitalkamera mit der
Leuchtzeit des Blitzgerätes synchronisiert. Idealerweise ist
es möglich, die Blitzdauer exakt auf die Zeit zwischen
Verschlussanfang und Verschlussende zu einzustellen. Um bei
Personenaufnahmen den
"Rote-Augen-Effekt"
zu vermeiden wird ein Vorblitz eingesetzt. Über diese
Funktion verfügen heute praktisch alle hochwertigen Digitalkameras.
Obwohl sie bei einer modernen
Digitalkamera kaum noch
auftreten, sollte man die Begriffe Blooming, Rauschen und
Moiré kennen.
Blooming (nicht zu verwechseln
mit Rauschen) ist ein Bildfehler der das „Überlaufen“ der
elektrischen Ladung einzelner Pixel zwischen den Sensoren
auf einem
CCD-Element der
Digitalkamera beschreibt. Erkennbar ist Blooming an Farbsäumen
auf dem Bild. Von
Rauschen spricht man, wenn eine Farbfläche,
die an sich homogen sein sollte, mit unregelmäßigen
Punkten versehen ist also statt "glatt" eher ein
"rauhes" Aussehen hat. Ein
Moiré-Effekt
ist ein Interferenzmuster, das entsteht, wenn sich das Muster
eines Motivs und das Pixelraster überlagern. Typische
Motive bei denen dies mitunter auftritt, sind Schwarz-Weiß-Muster
von z.B. Zebras oder Fischgratsakkos. Moiré sind z.T.
abhängig vom Motiv und können manchmal trotz bester
Technik nicht vermieden werden.
Ein Begriff, auf den man bei der Beschreibung einer Digitalkamera
immer wieder stößt. Die Brennweite bezeichnet den
Abstand zwischen der Mitte des Linsensystems und dem Film
(bei analogen Kameras) bzw.
CCD-Sensor
(bei der Digitalkamera). Der Bildeindruck, den die Normalbrennweite
erzeugt, entspricht in etwa dem des menschlichen Auges. Bei
analogen Kameras beträgt sie 50 mm, bei Digitalkameras mit
1/3-Zoll-
CCD beispielsweise
ca. 7 mm. Mit dem optischen
Zoom wird
die Brennweite verändert und damit der Bildausschnitt
vergrößert oder verkleinert.
Mit der
Blende, die ein Teil des Objektives ist, wird
die Menge des einfallenden Lichts gesteuert. Die Einstellung
wirkt sich so auf Bildhelligkeit und Schärfentiefe aus.In
der Regel ist eine Digitalkamera mit einer Irisblende ausgestattet,
die entweder stufenlos oder nach festen Blendenwerten verstellt
werden kann. Die
Belichtungsmessung erfolgt meist automatisch
per Fotodiode (=Sensor) an der Digitalkamera. Als Belichtungsmesser
dient ein digitales ESP (Electro-Selective Pattern). Damit
wird mittels selektiver Mehrfeldmessung wird auch bei schwierigen
Lichtverhältnissen eine optimale Belichtung erzielt. Als AE
(Automatik Exposure) wird die Belichtungsautomatik bezeichnet,
die die Blende automatisch auf den aus der automatischen Belichtungsmessung
gewonnenen Wert einstellt. Gute Digitalkameras lassen eine
Belichtungskorrektur zu. So kann bewußt durch
manuelle Steuerung von der Belichtungsautomatik abgewichen
werden und gewollte Unter- oder Überbelichtung erzeugt
werden.
Das CCD (Charge Coupled Device) ist das Herzstück einer
Digitalkamera. Was bei einer analogen Kamera der Film ist,
ist bei der Digitalkamera das CCD. Es besteht aus vielen kleinen,
meist quadratischen lichtempfindlichen Zellen (CCD-Sensoren),
die rasterartig nebeneinander liegen. Das CCD nimmt das vom
Objektiv empfangene Licht elektronisch
auf. Je kleiner die Zellen (Sensoren) sind, desto höher
ist die
Auflösung des CCD und
damit auch die möglich Bildaulösung. Allerdings
ist bei einem hochauflösenden CCD auch der Herstellungsprozess
teurer, was sich ganz erheblich auf den Verkaufspreis der
Digitalkamera auswirkt.
Die erste Instanz für gute Bildqualität einer Digitalkamera
ist das Objektiv. Sony setzt hier im hochwertigen Digitalkamera-Segment
auf Objektive von Carl Zeiss, Panasonic z:B. auf das Leica
Dicomar Objektiv. Ein gutes Digitalkamera Objektiv schafft
die Voraussetzung für exzellente Farbwiedergabe und deutlich
herausgearbeitete Feinheiten. Darüber hinaus reduziert ein
gutes Objektiv Reflexionen und liefert so ein absolut unverzerrtes
Bild. Beim Digitalkamera Objektiv sollten Sie darauf achten,
dass Filter oder Vorsatzlinsen anschraubbar sind, diese Funktion
ist zwar praktisch bei jeder hochwertigen Digitalkamera vorhanden,
aber es gibt eben leider auch Ausnahmen, insbesondere bei
den "Plastikmodellen".
Die
Farbtiefe definiert die maximale Anzahl von Farben,
die eine Digitalkamera erfassen kann. Technisch wird damit
schlicht die Anzahl der unterschiedlichen Helligkeitsstufen
(=Tonwerte) bezeichnet, die die Sensoren eines
CCD
unterscheiden können. Je größer der Wert der
Farbtiefe, desto naturgetreuer wird die Detailzeichnung in
allen Tonwertbereichen.Eine Echtfarbdarstellung („True Color“)
kann mit einer Farbtiefe ab 8 Bits pro Grundfarbe, d. h. einer
24 Bit-Farbtiefe erreicht werden. Für die Berechnung eines
Pixels stehen in diesem Fall 256 Bits zur Verfügung. Bei einem
RGB-Signal wird dieser Wert mit dem Faktor 3 multipliziert,
so dass insgesamt 256 x 256 x 256 Farben = 16.777.216 Farben
dargestellt werden können. 24 Bit ist der Minimalwert einer
hochwertigen Digitalkamera. Jede Lichtquelle besitzt eine
andere, ihr eigene
Farbtemperatur. Die Farbtemperatur
wird mit der sog. Kelvin-Temperaturscala bestimmt. Die Wahl
der richtigen Farbtemperatur ist von Bedeutung, wenn es darum
geht, ein Motiv in der korrekten, naturgetreuen Farbe aufzunehmen.
Wichtig ist die bei der Funktion
Weißabgleich.
Das für das menschliche Auge sichtbare Spektrum bewegt
sich zwischen 2.790 und 11.000 Kelvin. Nach der internationalen
Norm hat mittleres Sonnenlicht 5.500 Kelvin. Abweichungen
nach oben lassen das Licht bläulicher erscheinen, niedrigere
Temperaturen wirken eher rötlich.
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| Die Canon Ixus 430
- die beliebteste Superkompakt-Digitalkamera im Frühjahr
2004 |
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Ein wichtiges Markmal zur Beurteilung
einer Digitalkamera ist die Qualität des Gehäuses.
Größe, Gewicht.und Handlichkeit haben im normalen Alltagsgebrauch
häufig Vorrang vor z.B. einer extrem hohen Auflösung.
Superkompakte Digitalkameras, wie die Casio EX-Z 40
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Die Casio Exilim EX-Z40 glänzt
bei 4 Mio Pixel Auflösung mit Abmessungen von 87x57x23,1
mm und
121 g Nettogewicht |
und Casio EX-Z 30 aus Casio's Exilim-Serie
haben mittlerweile fast die Abmessungen einer etwas dickeren
Scheckkarte erreicht. Wobei ein solches Extrem dann doch zu
einigen Einschränkungen bei den Funktionen führen
kann. Ein gewisses Gewicht ist für eine verwacklungsfreie
Kameraführung schon erforderlich. Ein sehr gesunder Mittelwert,
was Größe, Gewicht und Handlichkeit betrifft, dürfte
mit der neuen Canon Ixus 500 (5 Mio. Pixel) bzw. der ebenfalls
brandneuen Canon Ixs 430 (4 Mio Pixel) erreicht werden.
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| Der
Super-Macro-Modus der Canon PowerShot Pro 1 erlaubt
Aufnahmen bereits ab 3cm Abstand zwischen Objekt und
Objektiv bei einer Auflösung von 4 Megapixel, bei
voller Auflösung beträgt der Mindestabstand
zum Objekt 10cm |
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Normalerweise muss auch bei einer Digitalkamera ein Mindestabstand
zum Motiv eingehalten werden, damit die automatische Fokussierung
funktioniert und das Bild scharf gestellt wird. Meist liegt
dieser Mindestabstand im Bereich von 40 bis 80 cm. Dies
ist jedoch ungünstig, wenn z.B. ein kleines Insekt
oder eine Blüte aufs Bild kommen soll. Die Lösung:
Ein Macro-Modus ermöglicht, den Mindestabstand
auf 10 bis 20 cm zu verringern. Die Canon Ixus 500 stellt
das Bild sogar schon bei nur 5 cm scharf. Wer noch näher
an das Objekt herangehen will, dem sei die im Frühjahr
2004 auf den Markt gekommene Canon PowerShot Pro1 empfohlen.
Bei 3 cm Macro-Abstand geht zwar die Hälfte
der nativen Auflösung von 8 Mio Pixel verloren. Doch
bei dieser hohen Auflosung stehen dann noch immer 4 Mega-Pixel
zur Verfügung. Mit dem Panorama-Modus wird das
Bild in der Höhe beschnitten, was allerdings der Breite
zugute kommt. Der Panoramamodus eignet sich hervorragend
für Landschaftsaufnahmen.
Der ambitionierte Digitalkamera-Freund wird häufig auf
manuelle Funktionen nicht verzichten wollen. Das fängt
bei voreingestellten Programmen an, wie z.B. Portrait-, Gegenlicht-
oder Nachtmodus und geht bei teureren Digitalkameras soweit,
dass man sogar die Blende selbst einstellen kann. Wird einer
Digitalkamera im Test eine große Anzahl manueller Funktionen
bescheinigt, so ist das allein schon einer der höchsten
Auszeichnungen.
Digitalkameras sind einfach über USB oder Bluetooth (Standard
für kabellose Verbindung) an den PC anschließbar. Sony hat
zur Verbindung von Digitalkamera zu PC die i.Link-Schnittstelle
entwickelt. Die Nachberarbeitung der Bilder kann dann am PC
erfolgen, z.B. mit dem Programm Photoshop.
Zum Speichern der Bilddateien dienen
im Bereich Digitalkamera die sogenannten Speicherkarten.
Am häufigsten trifft man auf Compact-Flash-Cards,
die heute die Smart-Media-Cards im Prinzip abgelöst haben..
Sony setzt auf die Eigenentwicklung
Memory Stick, dessen Bedeutung
allerdings eher rückläufig ist. Daneben setzt sich
auch die SD-Card (SecureDigital-Card)
als Nachfolger der in Jahre gekommenen MultiMedia-Card
immer stärker durch. Als neuestes Speicherkarten-Format
beginnt sich schließlich die xD-Picture-Card
zu etablieren, allerdings zunächst nur bei den Digitalkamera-Modellen
der xD-Entwickler Olympus und
Fujifilm.
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| Die
CompactFlash-Card (CF-Card) ist 3,3 mm (Typ 1) oder
5,5 mm (Typ 2) dick und 4,28 x 3,64 cm groß bei
derzeit bis 2 GB Kapazität. HighSpeed CF-Cards
bieten 12-fache Geschwindigkeit |
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Der
49 x 21 x 3 mm große
MemoryStick ist eine Entwick-lung von Sony der in
den Varianten Memory-Stick Duo und MemoryStick Pro auftritt. |
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Die
MultiMedia-Card
(MMC-Card) misst 32 x 24 x 1,4 mm und wird mit Kapazitäten
bis 1 GB gelifert - wird allerdings zunehmend von der
SD-Card abgelöst. |
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Die
24 x 32 x 2,1 mm große SecureDigital-Card
(SD-Card) gibt es bis 1
GB. Nach-folgeformat der MeltiMedia-Card. Schneller,
stabiler, mit einstellbarem Schreibschutz |
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Speciell
für digitale Photographie wurde die xD-Picture-Card
entwickelt. Mit einer Größe von 25 x 20 x
1,7 mm wird die xD-Card
mit bis 512 MB Kapazität angeboten. |
MicroDrives™, von IBM erfundene
Miniatur-Harddiscs (Festplatte) vom Format einer
Speicherkarte, sind zwar etwas dicker als die Typ II CompactFlash™-Card,
passen aber dennoch in alle CF-II-Slots. Bei hohen Kapazitäten
ab 1 GB galten MicroDrives lange Zeit als preisgünstigere
Alternative zur Compact Flash Card Typ II. Durch den Preisverfall
der CompactFlash™-Card geraten MicroDrives immer mehr
ins Hintertreffen. Die stoßempfindliche Mechanik der
Festplatten erzeugt mehr Wärme, belastet den Akku stärker
und kann im Extremfall sogar die Bildqualität der Digitalkamera
negativ beeinflussen.
Die SmartMedia-Karte™ gilt
als Klassiker unter den Speicherkarten,
wird allerdings bei neueren Digitalkamera-Modellen kaum
noch eingesetzt. Die SmartMedia-Card™ ist ein wiederbeschreibbares
und nichtflüchtiges Wechselspeichermedium ohne integrierten
Controller und mit offenen Kontaktflächen. Dadurch
ist die SmartMedia™-Card etwa im Vergleich zur CompactFlash™-Karte
in der Handhabung wesentlich weniger robust und flexibel.
Mittels eines speziellen Adapters kann eine SmartMedia™-Karte
auch in eine CompactFlash™-Karte Typ II umfunktioniert
werden und zum Auslesen und Beschreiben von SmartMedia-Karten™
in einer Digitalkamera oder anderen Geräten mit CompactFlash™-Slot
Typ II verwendet werden. Mittels eines entsprechenden PC-Adapters
kann die SmartMedia™-Card zudem in eine PCMCIA-Karte
umgewandelt und so zum Auslesen der gespeicherten Daten
sowie als externer Speicher für einen Laptop benutzt
werden.
High Speed: CompactFlash-Cards gibt es in High Speed-Varianten
mit bis zu 12-facher Schreib-/Lesegeschwindigkeit.
Die High-Speed-CF-Card mit 1 GB Kapazität von SanDisk
ist nur etwa 20 Euro oder etwa 10% teurer als die gleichgroße
CF-Card mit Normalgeschwindigkeit. Bei diesem geringen Aufpreis
gilt unsere Empfehlung auf jeden Fall der schnelleren CF-Card.
Auch für SD-Cards sind High-Speed-Versionen (bis zu
60-fache Geschwindigkeit) angekündigt.
Viele digitale Geräte bieten heute Multifunktions-Slots,
die Speicherkarten unterschiedlichster Formate aufnehmenauslesen.
Deshalb verliert die Frage, welches Speichermedium eine
Digitalkamera verwendet zunehmend an Bedeutung für
die Kaufentscheidung. Festzustellen ist lediglich, dass
man derzeit, wohl wegen der weiten Verbreitung, bei CompactFlassh-Cards
den günstigsten Euro/MB-Preis zahlt, also am meisten
Sopeicherkapazität für sein Geld erhält.
Fotoapparate kann man ganz allgemein grob in zwei Gruppen
einteilen: Spiegelreflexkameras und in Sucherkameras. SLR
steht für Spiegelreflex. Als Spiegelreflexkamera bezeichnet
man in der Photografie eine Kamera, die im Gegensatz zur
Sucherkamera zur Betrachtung des Motivs das Objekt vom Objektiv
mittels eines Spiegels vorher auf eine Mattscheibe im Kameragerhäuse
umlenkt. Beide Prinzipien haben sich nun auf in die Welt
der Digitalkamera übertragen. Gerade wer bereit ist,
bis zu 1.000 Euro oder mehr für eine hochwertige Digitalkamera
auszugeben, der wird sich fragen, für welches der beiden
Prinzipien er sich wohl entscheiden sollte. Hier einige
Infos zu dieser Frage. Beginnen wir mit der Spiegelreflexkamera
...
SLR-Digitalkamera (digitale Spiegelreflexkamera)
Zunächst zum Funktionsprinzip der SLR-Digitalkamera:
Im Gehäuse (Body) findet man bei einer SLR-Digitalkamera
einen klappbaren Spiegel (Rückschwingspiegel) und ein
sogenanntes Pentaprisma, das über der Mattscheibe
sitzt und als Sucher dient. Vor und nach der Aufnahme wird
das Bild über den Spiegel auf die Mattscheibe projiziert
und kann über das Pentaprisma seitenrichtig
und aufrecht betrachtet werden. Erst im Moment der Aufnahme
wird der Spiegel hoch- oder zur Seite geklappt (Das ergibt
das typische Verschlussgeräusch einer SLR-Digitalkamera!),
so dass er sich nicht mehr im Weg zur Filmebene befindet
und der Film belichtet werden kann, wenn der Verschluss
ausgelöst wird. Der Verschluss muß ein Schlitzverschluss
sein, der direkt vor der Filmebene liegt.
Der größte Vorteil einer SLR-Digitalkamera besteht
darin, grundsätzlich eine Vielzahl von Wechselobjektiven
- z.B. Weitwinkel- und Teleobjektive - an einem Gehäuse
einsetzen zu können. Anders als bei der Sucher-Digitalkamera
können bei Makroaufnahmen keine Parallaxenfehler auftreten;
denn der Fotograf betrachtet das aufzunehmende Motiv direkt
durch das Objektiv. Darüber hinaus ermöglicht die
SLR-Digitalkamera eine volle TTL-Messung (TTL:
 |
 |
| |
An der Canon EOS 300D
lassen sich alle Objektive der analogen EOS-Fotoappa-rate
(EF-Serie) weiterverwenden.. |
Through-The-Lens, "Durch das
Objektiv") vor, während und nach der Aufnahme, da
die Einstellparameter des Objektivs für Messung und Belichtung
immer gleich bleiben. So können Entfernung, Schärfentiefe
und Belichtung vollständig ermittelt werden, u.a. auch
deshalb, weil die Mattscheibe stets eine exakte Kopie des
Bildes erhält.
Wegen ihres hohen Preises werden digitale digitale Spiegelreflexkameras
i.d.R. von Berufsfotografen verwendet. Doch mit der auf
der IFA 2003 vorgestellten Canon EOS 300D wurde die 1.000-Euro-Marke
unterschritten und die SLR-Digitalkamera wurde auch für
weite Kreise der Hobby-Fotografen interessant. Die Canon
EOS 300 ist in der Version Canon EOS 300D Body als reines
Gehäuse erhältlich oder als Canon EOS 300D im
Paket mit dem extra zur Einführung der Kamera auf den
Markt gebrachten Objektiv Canon EF-S 3,5-5,6/18-55 mm. Nikon
ist im Frühjahr 2004 mit der
 |
 |
| Das Standard-Zoomobjektiv
der Nikon D70 bietet einem Brennweitenbereich von 28
bis 80mm. |
. |
Nikon D70 in der 6-Mio-Pixel-Klasse gleichgezogen und bietet
jetzt ebenfalls eine SLR-Digitalkamera mit Objektiv zum
Kaufpreis um die 1.100 Euro an. Der Brennweiten-bereich
des 28-80mm/3.3-5.6 G AF-Nikkor Zoomobjektivs entspricht
dem eines 42-120 mm-Zooms an einer Kleinbildkamera. Zudem
ermöglicht die Nikon D70 sensationelle Blitzsynchronzeiten
von bis zu 1/500s, die Snchronisation auf den 2. Verschlussvorhang
und eine manuelle Blitzleistungskorrektur über die
Kamera.
Die aktuelle Entwicklung im Bereich der digitalen Spiegelreflexkameras
kann mit Recht als Zeitenwende bezeichnet werden. Digitalkameras
mit einer Auflösung von 6 Mio Pixel waren bis dahin
allenfalls jenseits der 5.000-Euro-Marke zu haben.
SLR-Digitalkamera (digitale Spiegelreflexkamera)
Die Sucher-Digitalkamera - auch Kompakt-Digitalkamera genannt
- ist zwar in aller Regel im Preis günstiger, weist jedoch
einige prinzipielle Nachteile gegenüber der SLR-Digitalkamera
auf. Die Übereinstimmung zwischen Sucherbild und dem
tatsächlich aufgenommenen Ausschnitt ist nicht optimal,
denn es entsteht besonders im Nahbereich die bereits o.g.
eine Paralaxe. Hinzu kommt, dass im Sucher eine Kontrolle
der Schärfentiefe nicht möglich ist. Ein Gegenstand
unmittelbar vor dem Objektiv - z.B. der Trageriemen der Digitalkamera
- fällt im Sucherbild nicht auf. Der Einsatz von Wechselobjektiven
ist nur bei ganz wenigen professionellen Modellen möglich
und bringt dabei nur selten den gewünschen Erfolg.
Allerdings weist die Sucher-Digitalkamera auch einige Vorteile
gegenüber der SLR-Digitalkamera auf. So gilt auch in
der digitalen Welt, dass Sucherkameras grundsätzlich
deutlich leichter und kleiner als Spiegelreflexkameras ausfallen.
Da kein Spiegel vor der Aufnahme umklappen muss, laufen Aufnahmen
schneller und wesentlich geräuschärmer ab. Das Sucherbild
erscheint immer gleich hell, da sich der Lichteinfall nicht
in Abhängigkeit vom verwendeten Objektiv ändert.
Fazit
Für Sucher-Digitalkameras findet man am Markt eindeutig
die größte Auswahl. entsprechend günstig sind
die Preise. Wem das Standard-Zoomobjektiv z.B. einer oder
einer Sony DSC-F828 (Objektiv: ) oder einer Canon PowerShot
Pro1 - Objektiv jeweils F 2,0-2,8 / 28 -200 mm - ausreicht,
der bekommt mit einer Sucher-Digitalkamera bei einem etwa
10% günstigeren Kaufpreis mit 8 Mio Pixel nochmals eine
um 30 % höhere Auflösung, als bei den State-of-the-Art-SLRs
Canon EOS 300D oder Nikon D70. Die Frage Sucher- oder SLR-Digitalkamera
wird sich somit meist an der Entscheidung für oder gegen
Wechselobjektive orientieren. Wenn bereits aus der analogen
Welt kompatible Wechselobjektive vorhanden sind, spricht sehr
viel für die Anschaffung einer entsprechenden SLR-Digitalkamera.
Fast jede Digitalkamera kann auch kurze digitale Videos aufzeichnen.
als Formate werden AVI, MPEG oder QuickTime verwendet. Die
Auflösung ist allerdings bescheiden, die Bildfrequenz
ist meist zu niedrig (15 bis 20 Bilder je Sekunde sollten
es mindestens sein), Verwacklungsschutz fehlt und die Fokusierung
kommt meist nicht mit. Hinzu kommt, dass die meisten Digitalkameras
schon nach kurzer Zeit abbrechen, selbst wenn der Speicher
noch nicht voll ist. So ist dieses Feature eher als "Nice-to-have"
zu bezeichnen und weniger eine sinnvolle funktionale Ergänzung
für eine Digitalkamera.
Je nachdem, mit welcher Lichtquelle man es zu tun hat (Innenräume
oder Außenaufnahmen) wird die Digitalkamera mit unterschiedlichen
Lichtverhältnissen, d.h. unterschiedlicher
Farbtemperatur
konfrontiert. Das menschliche Auge ist in der Lage, sich an
die verschiedenen Lichtsituationen anzupassen und so wird
Weiß immer als Weiß wahrgenommen. Die Digitalkamera kann dies
nicht und muss daher mit einer intelligenten Weißabgleichfunktion
ausgestattet sein, um Weiß stets als Weiß darzustellen. In
der Regel wird der Weißabgleich bei einer Digitalkamera
automatisch durchgeführt, allerdings funktionieren diese
Automodi oft nicht besonders gut. Wesentlich vorteilhafter
ist es, wenn zusätzlich und alternativ ein manueller
Weißabgleich möglich ist, oder zumindest eine Auswahl
zwischen verschiedenen Kunstlichtverhältnissen (z.B.
Tages-, Kunst- oder Neonlicht) an der Digitalkamera einstellbar
ist.
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Die Canon PowerShot
S1 IS verfügt über einen 10-fach optischen
Zoom und einen ca. 3,2-fachen Digitalzoom. Damit
deckt die Digitalkamera umgerechnet auf das Kleinbildformat
einen Brennweitenbereich von 38 - 380 mm ab und liefert
dabei eine ausgezeichnete Lichtstärke von 1:2,8
bis 1:3,1. |
Das Zoomen dient bei der Digitalkamera
der Bildausschnittswahl von Nah- und Fernmotiven. Beim optischen
Zoom werden Gummilinsen gegeneinander verschoben und so
die Anfangsbrennweite multipliziert. Mit dem Digital-Zoom
lässt sich die zur Verfügung stehende optische Brennweite
elektronisch auf das bis zu 4-fache erweitern. Dabei rechnen
ständig bessere Interpolations-Algorithmen aus den Pixelpositionen
neue Bildinformationen mit vergrößertem Bild aus. Allerdings
läßt die Bildqualität bei digitalem Zoom
schon erheblich nach, weshalb bei Kennern der Digitalkamera-Szene
einzig der optische Zoom bewertet wird. Ein 3-facher optischer
Zoom ist der übliche Wert und entspricht etwa einer
Brennweite von 35 bis 105 mm an der an der analogen Kleinbild-Kamera.
Die Canon PowerShot S1 IS verfügt sogar über einen
10-fach optischen Zoom, was einer Brennweite von 38 bis
380 mm entspricht.
Sony
Wer Flash aktiviert hat, kann sich die Digitalkameras von
allen Seiten in 3D betrachten.
Canon
Sehr gute Beschreibungen aller aktuellen Canon Digitalkamera-Modelle
Olympus
Hier finden Sie u.a. eines der besten auf Digitalkamera spezialisierten
Fachbegriffslexika im Web.
Panasonic
Auch bei Panasonic finden Sie ein sehr gutes Glossar für
Fachbegriffe
Nikon
Hier finden Sie die ausführlichsten Beschreibungen aller
Nikon-Digitalkameras.
Minolta
auch hier finden Sie sehr gute und ausführliche Beschreibungen
der Digitalkameras
Fuji
Leider etwas magere Digitalkamera Produktbeschreibungen ...
Pentax
auch hier leider leider etwas oberflächliche Infos zu
Digitalkameras
Kodak
Infos zu allen Kodak Digitalkamera Modellen
Casio
Produktbeschreibungen und Infos zu allen Digitalkameras von
Casio
Sony
- Alle aktuellen Digitalkameras dieser Spitzenmarke der Fotographie
Mavica
- Digitalkameras der Mavica-Serie von Sony
Canon
- Alle aktuellen Digitalkameras dieser Spitzenmarke der Fotographie
Olympus
- Die wichtigsten Camedia Digitalkameras - darunter viele
Testsieger
Panasonic
- Neu im Markt der Digitalkameras, aber doch schon spitzen-Digitalkameras
Nikon
- Die HighLights im Überblick: Die 6 besten Coolpix Digitalkameras
von Nikon
Minolta
- Die 5 meistverkauften Dimage Digitalkameras von Minolta
Fuji
- Die aktuellen High-End-Digitalkameras der Finepix-Serie
von Fuji
Kodak - Casio
- Die meistverrkauften Digitalkameras von Kodak und Casio
Pentax - Jenoptik
- Die besten Digitalkameras von Pentax und Jenoptik
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