AV-Verstärker oder AV-Receiver-Kauftipps

Teil 2: Kauf-Beratung - wie finde ich den richtigen AV-Receiver oder -Verstärker

Text: Carsten Rampacher, AREADVD - update: 11.11.2003

Teil 1 der AV-Verstärker / -Receiver-Kaufberatung befasst sich mit den Grundvoraussetzungen die ein AV-Receiver oder -Verstärker derzeit erfüllen sollte und wie Sie zu Ihrem Receiver / Verstärker die passenden Lautsprecher aussuchen. Für eine komplette Beratung zum Thema Heimkino, sollten Sie den ersten Teil unbedingt auch beachten.
 

Wichtige Merkmale des AV-Receivers/-Verstärkers in der Übersicht

Die folgende Übersicht soll aufzählen, was man vor und beim Kauf wissen und beachten sollte.

  • Gleiche Kraft für alle Kanäle: Da die diskreten Mehrkanal-Tonnormen DTS 5.1 und Dolby Digital 5.1 mit fünf Vollfrequenz-Kanälen arbeiten (Die linke und rechte Frontbox, der Center-Lautsprecher und die beiden Surroundboxen), die ein Tonspektrum von 20 Hz bis 20 kHz übertragen können, sollte darauf geachtet werden, dass auch für jeden der Kanäle die gleiche Leistung zur Verfügung gestellt wird (Equal Power-Prinzip). Mittlerweile haben aber eigentlich alle auf dem Markt befindlichen Geräte 5 identisch starke Endstufen. Wichtig: Wie groß soll der zu beschallende Raum sein? Sollen Filme in richtiger Kinolautstärke genossen werden? Handelt es sich bei dem Raum um ein Zimmer, das größer als 25 Quadratmeter ist und wird Wert gelegt auf ein kräftiges Klangbild, so sollte ein Verstärker oder Receiver mit mindestens 100 Watt pro Kanal Verwendung finden. Wichtig: Da fast jeder Hersteller anders misst, sollte man den Werks-Leistungsangaben zwar schon Bedeutung schenken, bevor ich mich aber für ein Gerät entscheide, sollte ich auf jeden Fall einen Belastungs-Test durchführen, ob der AV-Verstärker oder -Receiver meinen Anforderungen gewachsen ist. Wer die Möglichkeit hat: Ab in den Hörraum beim Händler und das ins Auge gefasste Gerät einmal richtig fordern. 80 % Maximalpegel sollten es schon sein, und dann am besten mehrere krachende Actionsequenzen aus Blockbustern mit guter Abmischung in Folge. Noch besser ist  - wenn möglich - ein Test-Lauf bei Ihnen zu Hause. Kleine Tipps für die richtige Szene: Angriff auf Pearl Harbor auf der gleichnamigen DVD, Anfangsszene "ID4" (Alien-Raumschiff fliegt am Mond vorbei),  Kampfszenen aus "Operation Broken Arrow", Kampfszenen zu Beginn von "Gladiator", Wirbelstürme gegen Ende bei "Mission To Mars", Brennende Mühle in "Sleepy Hollow", Meterhohe Wellen und Orkane in "Der Sturm", Dino-Auftritte (T-Rex) in den Jurassic Park-Teilen I, II und III, Kampfsequenzen in "Star Wars Episode 2" sowie in den Teilen 1 und 2 von der "Mumie". Wer im Besitz einer DTS- oder THX Demo-DVD ist, kann sich folgende Sequenzen anhören: THX Ultimate Demo DVD/THX Surround EX Demo DVD: "Jingle Sounds" (reiner Audiotrack mit akustischer Top-Performance), THX Ultimate Demo DVD: Pod Race-Sequenz aus "Star Wars Episode 1", DTS Demo DVD Nr. 5, Sequenzen aus "Titan A.E.", "U-571", "Gladiator", DTS Demo DVD Nr. 7, Sequenzen aus "The Fast and the Furious"  und aus "Behind Enemy Lines" sowie der "Chronos"-Trailer. Wichtig auch: Nur mal 30 Sekunden hohe Pegel anzuhören, sagt wenig über die Belastbarkeit des AV-Receivers/-Verstärkers aus. Hier sollte man schon über einen längeren Zeitraum leistungsintensive Action-Filmsequenzen mit hohen Lautstärken hören. Erst dann z.B. kann ich heraushören, ob die AV-Komponente leistungsmäßig nicht einbricht und der Dynamikumfang der Darbietung im vollen Umfang erhalten bleibt. Um eine effektive Messung der Leistungsfähigkeit gerade bei teureren AV-Receivern/-Verstärkern zu erhalten, sollte man das Gerät an entsprechend dimensionierten Standlautsprechern ohne aktiven Subwoofer anhören. Achten Sie bei den Testreihen auch auf die Erhitzung des Geräts und auf die unter Umständen störenden Geräusche, die durch eine aktive Kühlung (Ventilatoren!) entstehen! Dazu eine leise Film- oder Musiksequenz anhören und sich in die Nähe des AV-Receivers-/Verstärkers stellen.
  • Extrem leistungsfähige Geräte sind z.B. der Pioneer VSA-AX10Ai-S, sowie der Marantz SR-12S1. Ein weit überdurchschnittlich kraftvollen, souverän auftretendes Gerät, das trotzdem preislich Distanz zur Bolidenklasse hält, ist unser Mastertest-Gesamtsieger Onkyo TX-NR801E, der sogar netzwerkfähig ist. Mit einer entsprechenden Software kann der Onkyo TX-NR801E die Musiksammlung des heimischen PCs abspielen. Auch über viel Kraft verfügen der Denon AVR-3805, der Yamaha RX-V2500RDS und der Harman Kardon AVR-630. Beide Modelle sind für ihre finanzierbaren Kaufpreise extrem pegelfest. Sehr leistungsstark und dafür wirklich günstig sind der Marantz SR-7500 und der Yamaha RX-V1500. Beide Modelle werden wohl bald ersetzt und sind dann nur noch als Auslaufmodell erhältlich.
  • Gerade die meisten günstigeren AV-Verstärker und AV-Receiver bis 1.000,00 EUR (UVP) sind auf den Betrieb mit einem aktiven Subwoofer hin optimiert. Auch wenn sich die Leistungsangaben so lesen, dass es auch problemlos möglich ist, mit voluminösen Standlautsprechern (was für eine Übergangszeit auch ohne größere Schwierigkeiten möglich ist) zu operieren: In der Praxis empfiehlt es sich, gerade bei größeren Pegeln oder längerer Einsatzdauer einen entsprechend potenten aktiven Subwoofer über den dafür vorgesehenen Pre-Out anzuschließen. Der Bassbereich braucht am meisten Leistung und stellt daher die höchsten Anforderungen an die Endstufen. Ein aktiver Subwoofer mit hochwertiger eingebauter Endstufe nimmt dem AV-Verstärker oder -Receiver somit Arbeit im leistungsintensiven Tiefbassbereich ab.  Übrigens: Bei gleichzeitiger voller Aussteuerung aller Kanäle wird kaum ein Gerät die volle Leistung auf jedem Kanal erbringen. Beispiel: Ist ein Receiver mit 5 x 100 W angegeben, so erreicht jeder Kanal für sich natürlich die 100 W, alle Kanäle voll ausgesteuert gleichzeitig jedoch nicht. Für die Praxis jedoch nicht von allzu großem Belang: Praktisch nie werden alle Kanäle gleichzeitig voll ausgesteuert (außer vielleicht im Mehrkanal-Stereobetrieb).
  • Wer zunächst nicht oder überhaupt nicht plant, einen aktiven Subwoofer zu verwenden, sollte auf jeden Fall die Qualität des geräteinternen Bassmanagements überprüfen: Will heißen: Funktioniert die Bassumleitung auf die Frontlautsprecher (die dann im internen Setup auf "large" stehen) tadellos? Kommen genug Bassinformationen an, so dass die großvolumigen Frontboxen ihre Qualitäten voll entfalten können?
  • Für eine optimale Anpassung des aktiven Subwoofers ist eine im Setup des AV-Receivers einstellbare Subwoofer-Übernahmefrequenz von Vorteil. Der eingestellte Wert (z.B. 80 Hz) gibt dann an, ab welcher Frequenz der aktive Subwoofer die Tieftonwiedergabe übernimmt. Wer hochwertige Lautsprecher mit guter Basswiedergabe in Verbindung mit einem aktiven Subwoofer einsetzt, sollte beim Kauf des AV-Receivers/-Verstärkers darauf achten, dass die justierbaren Übernahmefrequenzen richtig gestaffelt sind (z.B. 40/60/80 Hz-Einstellmöglichkeit vorhanden). Nur grobe Justageschritte (z.B. 100/150/200 Hz) sind für hochwertige Standlautsprecher in Verbindung mit einem aktiven Subwoofer nicht perfekt. Selbst bei vielen hochwertigen Subwoofer-/Satellitensystemen ist übrigens 100 Hz eine gute Trennfrequenz. Nur, wer weniger hochwertige Satelliten einsetzt, kann z.B. 150 Hz eingeben, muss sich dann aber mit der klaren Ortbarkeit des aktiven Subwoofers abfinden.
  • Wer einen AV-Verstärker oder -Receiver erstehen möchte, der sowohl im Musikbetrieb als auch im Filmeinsatz in allen Disziplinen überzeugt (sehr kraftvoller Antritt, sehr homogene, stimmige Gesamtwiedergabe, höchste Pegelfestigkeit, brillanter, klarer Hochtonbereich, runder, solider, aber nie überbetonter Bassbereich und eine exzellente Detaileinarbeitung), sollte sich mit dem Gedanken anfreunden, eine höhere Investition tätigen zu müssen. Ab knapp über 1.000,00 EUR (UVP) kann man Geräte erwerben, die all dies schon sehr gut können. 
  • Besonders ausgeklügelte Bassmanagement-Optionen bietet Harman Kardon beim AVR-630 und, in etwas abgespeckter Form, auch beim Harman Kardon AVR-230: Hier können die Übernahmefrequenzen für jede Boxengruppe separat eingestellt werden, was eine optimale Anpassung auch beim Einsatz stark unterschiedlich dimensionierter Lautsprecher ermöglicht.
  • Wer Heimkino- und Mehrkanal-Musikspass gerade im großen Hörraum auf höchstem Niveau erleben möchte, sollte mindestens 2.000,00 bis 2.500,00 EUR (UVP) für sein neues Gerät einkalkulieren. Nicht, dass insgesamt auch schon Geräte der 450,00  bis 500,00 EUR-Klasse ein sehr ansprechendes Leistungsprofil bieten, aber Ausgewogenheit auf sehr hohem Level kostet noch immer verständlicherweise Geld, weil diese AV-Komponenten auch mit sehr viel Liebe zum Detail und mit überdurchschnittlicher Sorgfalt vom Hersteller abgestimmt werden. Auch die zum Einsatz kommenden Baugruppen sind bei diesen teuren AV-Receivern und -Verstärkern von besonders guter Qualität. Dies prädestiniert solche AV-Boliden auch für die DVD Audio- und SACD-Wiedergabe.
  • Ein DTS 96/24-Decoder, bei Geräten der oberen Mittelklasse immer häufiger zu finden, decodiert DTS 96/24-Software - das Software-Angebot wächst, ist aber noch nicht allzu groß.
  • Ein HDCD (High Definition CD)-Decoder ist für die Wiedergabe besonders hochwertig aufgenommener HDCD-Software gedacht.
  • Genügend Ein- und Ausgänge sollten vorhanden sein. Wichtig: Vorab prüfen, welche Geräte sich in der Kollektion befinden und angeschlossen werden müssen, analog wie auch digital. Bei digitalen Zuspielern Anschlussart (koaxial oder analog) mit bedenken. Nicht selten gibt es ein Ungleichverhältnis an Anschlüssen, gern z.B. mehr optische als koaxiale Digitaleingänge an AV-Receivern. Daher vor dem Kauf genau festlegen, was an die Schaltzentrale angeschlossen werden muss. Dabei sollte man aber immer an die Zukunft denken: Wer weiß schon, was man sich im nächsten Jahr dazu kauft? Daher immer lieber ein Gerät mit mehr Anschlüssen (vor allem digitalen Anschlüssen) kaufen als momentan nötig. Für diejenigen, die den AV-Verstärker auch als Video-Schaltzentrale nutzen möchten, sollte das Gerät mindestens S-Video-beschaltet sein. Noch besser natürlich sind YUV-Anschlüsse. Einige AV-Verstärker sind zudem mit internen Videowandlern ausgestattet, die z.B. FBAS-Signale auf S-Video oder YUV wandeln. Wichtig: Vor dem Kauf prüfen, ob die Video-Anschlusseinheit gut abgeschirmt ist gegen Audio-Einflüsse und umgekehrt. Ebenfalls sollte man sich darüber im Klaren sein, dass ein Durchschleifen analoger Bildsignale selbst durch einen sehr hochwertigen AV-Verstärker immer mit einer, wenn auch in einigen Fällen tolerabler, Bildverschlechterung einher geht. Ebenfalls interessant für diejenigen Käufer, die den AV-Receiver-/Verstärker auch als Video-Schaltzentrale nutzen möchten. Verschiedene AV-Receiver sind inzwischen auch mit Video-Normwandlern ausgestattet, je nach der Preisklasse des Geräts fallen diese Konverter unterschiedlich aufwändig aus und wandeln entweder S-Video- und FBAS-Signale oder sogar FBAS-, S-Video- und YUV-Signale. Einen solchen Wandler, besonders hochwertig ausgeführt und sogar inklusive Scaler für die Videoformat-Anpassung, bietet z.B. der neue Highend-Verstärker Yamaha DSP-Z9.

  • Weitere Anschluss-Features, die für viele Anwender wichtig sind: Ein Sechs- oder Achtkanaleingang. Im Zeitalter von SACD-Multichannel macht ein solcher Eingang noch viel mehr Sinn als zu früheren Zeiten: Denn da via "normalem" Digitalausgang/Digitaleingang (optisch/koaxial) kann man nur maximal Tonformate bis 24-Bit/96 kHz-2-Kanal transportieren. Wer also über seinem AV-Receiver/-Verstärker auch DVD Audio- und SACD-Software anhören möchte, sollte auf einen 100 kHz-tauglichen 6- oder 8-Kanal-Eingang schauen. Zu 100 kHz-Tauglichkeit: DVD-Audio-Aufnahmen sind im Optimalfall mit einer Abtastfrequenz von 192 kHz und einer Wortlänge von 24-Bit versehen. Wie sind die 100 kHz-Tauglichkeit und die 192 kHz Abtastfrequenz in Einklang zu bringen? Des Rätsels Lösung liegt im Zusammenhang zwischen Abtast- und Nutzsignal: Nach dem Abtasttheorem des Mathematikers Shannon kann man mit einer bestimmten Abtastfrequenz höchstens ein Nutzsignal codieren, das keine höheren Anteile als die Hälfte der Abtastfrequenz in sich trägt - sonst treten schwerwiegende Fehler auf: Im Falle einer 192kHz-Aufzeichnung heißt das, dass fehlerlos Tonfrequenzen mit maximal 192:2, also mit 96 kHz, wiedergegeben werden können, die dann via Cinch in den Analogeingang des Receivers hineinströmen. Somit ist ein 100 kHz-tauglicher Eingang auch problemlos für 192 kHz/24-Bit-Aufnahmen geeignet.

  • Wer ganz "State Of The Art" sein möchte, kann sich einen AV-Verstärker oder -Receiver anschaffen, der mittels (entsprechend kopierschutzgerechter) digitaler Hochgeschwindigkeitsschnittstelle auch SACD- und DVD Audio-Signale in allen Formaten entgegen nehmen kann. Gebräuchliche Schnittstellen sind i.link (für DVD Audio und SACD freigegeben, wird z.B. in Pioneer-Receivern/Verstärkern, Sony- sowie Yamaha-Verstärkern eingesetzt) und DenonLink (momentan für DVD Audio-Signale freigegeben, SACD-Freigabe in Vorbereitung. Kommt in verschiedenen Denon-Geräten zum Einsatz). Zukünftig wird auch die HDMI-Schnittstelle immer interessanter, die Audio- und Videodaten in größtmöglicher Qualität mit nur einem Kabel transportiert. Wer einen AV-Verstärker oder -Receiver mit digitalem Highspeed-Interface erwirbt, sollte darauf achten, einen passenden und 100 % kompatiblen Zuspieler plus die richtige Verkabelung einzusetzen - damit alles in der Praxis perfekt funktioniert. Mehr darüber finden Sie in unserer großen DVD-Player-Kaufberatung
  • Wer den Verstärker oder Receiver in absehbarer Zeit nur noch als Decoder und Vorverstärker nutzen und für die kraftvolle Beschallung auf Endstufen zurückgreifen möchte, sollte darauf achten, dass der Verstärker oder Receiver einen Sechs- oder Achtkanal-Pre-Out hat, um entsprechend leistungsstarke externe Endstufen anschließen zu können. Wer ein solches Projekt plant, sollte sich aber vergewissern, ob auch die Vorverstärkereinheit des ins Auge gefassten Modells gehobenen Ansprüchen genügt. Gerade bei preislich günstigeren Modellen wird dies nicht unbedingt der Fall sein.

Wer noch NTSC-Laserdiscs besitzt, die Dolby Digital 5.1-Ton haben, sollte unbedingt auf einen analogen Dolby Digital-RF-Eingang achten: Denn aus dem optischen Digitalausgang des Laser Disc-Spielers kommt nur PCM-Stereo, also ist 5.1-Ton nur via RF möglich. Hat das Wunschgerät keinen RF-Eingang, so sollte man trotzdem die Hoffnung nicht aufgeben und sich auf die Suche nach einem passenden Adapter machen, der von Kenwood vor einiger Zeit einmal angeboten wurde.

  • Plattenfreunde sollten auf das Vorhandensein eines Phono-Eingangs achten. Ansonsten muss zusätzlich ein Phono-Vorverstärker angeschafft werden.
  • Wer Boxenkabel mit großem Querschnitt verwendet, sollte beim Verstärker- oder Receiverkauf darauf achten, dass für alle Lautsprecher am Anschlussterminal solide Schraubverschlüsse angebracht sind. Die windigen Klemmverschlüsse eigenen sich nur zur Aufnahme geringer und damit klanglich weniger guter Kabelquerschnitte. Am besten vor Ort mit einem Kabel entsprechenden Querschnitts testen, denn auch bei den Schraubverschlüssen gibt es Unterschiede im Handling und in der Qualität der Ausführung. 
  • Ein stimmiges Bedienkonzept ist sehr wichtig. Liegt die Fernbedienung gut in der Hand? Sind die Tasten für die einzelnen Funktionsgruppen gut voneinander abgegrenzt? Haben die Tasten einen klar definierten Druckpunkt? Eine beleuchtete Fernbedienung ist für den Einsatz im abgedunkelten Raum von Vorteil. Teurere Geräte sollten eine programmierbare Fernbedienung mitbringen - so kann mit einer einzigen Fernbedienung die ganze Heimkino-Anlage verwaltet werden. Sehr praktisch sind sogenannte "bidirektionale" Fernbedienungen: So kann der Benutzer richtig mit seinem Verstärker/Receiver "kommunizieren".
  • Zeigt das Display des Geräts alle wesentlichen Informationen zum gerade aktivierten Betriebszustand an? Ist es groß genug?
    Ist der Lautstärkeregler präzise zu justieren und gut geführt? Bei vielen teureren Geräten üblich: Das Set-Up wird nicht via Display des Verstärkers oder Receivers vorgenommen, sondern via On Screen Display. Dazu wird das Gerät über den Monitor-Out via S-Video oder FBAS mit dem Bildausgabegerät verbunden, auf dem Bildausgabegerät finden sich in einem Menü dann die einzustellenden Parameter (wie zum Beispiel die Lautsprecher-Konfiguration, das Bass- und Höhenmanagement). Gerade bei Geräten mit hohem Funktionsumfang stellt ein On Screen-Menü ein hilfreiches Werkzeug dar. Kleiner Tipp: Wer seinen DVD-Player im Zusammenspiel mit einem Projektor betreibt, kann die OSD-Statuseinblendungen oder -Einstellungen des AV-Verstärkers oder -Receivers auf einem separaten kleinen "Kontrollmonitor" in Form eines kleinen TVs abrufen. 
  • Besonders wichtig bei verschiedenen Abständen der einzelnen Lautsprecher zum Hörplatz: Sind die Abstände zu den Boxen einzeln und bequem in Metern einstellbar? Gerade bei günstigen, teilweise sogar bei teureren AV-Receivern ist dies oft nicht der Fall, d.h., die Lautsprecher lassen sich nur als Lautsprechergruppen komplett einstellen: Front L/R nur zusammen, Surround L/R nur zusammen. Nachteil: Ist z.B. der linke Frontlautsprecher deutlich näher an Ihrem Hörplatz als der rechte, dann kommt das Tonsignal für Ihr Gehör nicht auf beiden Frontboxen gleichzeitig an. Daher das Setup des für Sie interessanten Geräts genau untersuchen. Selbstverständlich ist alles auch eine Frage der Prioritätensetzung, der Gelegenheits-Filmschauer wird hier weniger hohe Ansprüche stellen als der erfahrene Heimkino-Profi.
  • Nicht generell kaufentscheidend sollte sein, ob das Gerät über viele DSP-Programme verfügt, wenngleich es Ausnahmen von dieser Regel gibt wie beispielsweise die AV-Verstärker und -Receiver von Yamaha - deren aufwändig programmierte DSP-Programme wirken sich, gerade wenn es sich um verschiedene Cinema DSP-Programme handelt, positiv auf Homogenität, Dichte und Effektwiedergabe aus. Zusätzlich bieten die teureren Yamaha-Modelle auch noch vielerlei Anpassungsmöglichkeiten für die DSP-Modi. Bei vielen AV-Receivern gilt aber: Gerade bei günstigeren Geräten bewirken die Programme, die auf so schöne Namen wie "Movie Theater", "Hall", "Jazzclub" oder "Church" hören, keinesfalls einen realistischeren Klang. Vielmehr zeichnen sich die DSP-Programme meist durch ein dumpfes, mittenbetontes Klangbild mit zu viel Hall aus. Gleichzeitig sind die Geräte nicht mehr in der Lage, einen satten Bass zu erzeugen. 

Was ist wirklich wichtig?

Genug Anschlüsse sollten vorhanden sein, und im Verhältnis zu Ihren Ansprüchen und der Hörraumgröße ist es sehr wichtig, dass der AV-Verstärker oder -Receiver über entsprechend leistungsstarke Endstufen verfügt - lieber an der Ausstattung mit elektronischen Zusatzfeatures sparen (die zwar sicherlich nette Spielereien darstellen, oft aber kaum echten Nutzwert bieten) und ein Gerät mit solider technischer Basis kaufen. Selbst in der Preisklasse zwischen 500,00 und 800,00 EUR (UVP) haben sich viele Hersteller dazu entschlossen, elementar wichtigen Bauteilen (z.B. Kondensatoren, Trafos, Endstufen) und einem sorgfältigen Platinenlayout viel Aufmerksamkeit zu widmen. Denn auch 500,00 oder 750,00 EUR sind viel Geld, für das der Kunde auch in den Grunddisziplinen ein ansprechendes Leistungsprofil erwarten kann - und inzwischen, z.B. von Firmen wie DenonOnkyo, Marantz, Pioneer oder Yamaha auch geliefert bekommt. Wer übrigens - was mehr potentielle Käufer tun, als man denkt - nur auf das Design achtet und auf die optische Stimmigkeit der gesamten Anlage (z.B. der DVD-Player ist von der Marke XY, also MUSS auch der AV-Receiver von der Marke XY sein), darf sich später nicht beklagen, wenn das akustische Resultat nicht so gut ist, wie es sein könnte.

Exkurs: THX

Für viele Filmfans, die gerne auch eine größere Summe in einen Heimkinoverstärker oder -Receiver investieren wollen, stellt sich die Frage: Soll ich mir ein THX-Gerät zulegen oder nicht? Bevor man sich einen THX-zertifizierten Verstärker oder Receiver kauft, muss man sich über einiges im klaren sein: Um ein THX-Zertifikat zu erlangen, muss das Gerät verschiedene Anforderungen in punkto Leistung und Präzision erfüllen. Im Gerät findet eine umfangreiche THX-Nachbearbeitung statt, die eine optimale Anpassung des Tons an den ursprünglichen Kinoton sicherstellen soll. Daher ist es  - laut THX - mit der Anschaffung nur eines THX-Verstärkers oder Receivers nicht getan: Eine optimale tonale Performance soll nur im Zusammenspiel mit THX-zertifizierten Lautsprechern erreicht werden, die zum Bespiel bezüglich ihres Abstrahlverhaltens speziellen Anforderungen genügen müssen. Aus diesem Grunde sind THX-Lautsprecher auch deutlich teurer als nicht zertifizierte Boxen (wobei man natürlich nicht außer Acht lassen darf, dass sich auch die Entrichtung der entsprechende Lizenzgebühren auf den Lautsprecherpreis auswirkt - bei manchen Firmen allerdings ist zu beobachten, dass ausgezeichnete THX-Lautsprecher inzwischen zu sehr humanen Preisen offeriert werden). Des weiteren: THX-Ultra-Lautsprecher sind zwar für die exakte Reproduktion von Kinoklang bestens geeignet, den Anforderungen highfideler Musikliebhaber aber werden sie aufgrund ihres technischen Aufbaus  und den Ansprüchen der THX-Norm nicht unbedingt gerecht. Die THX-Lautsprechersysteme, die aber bereits die neue THX Ultra-Norm erfüllen (wie z.B. das Teufel Theater 8 oder das Jamo D 7) sind, aufgrund der anderen Auslegung der THX Ultra 2-Norm, deutlich "musikalischer". Natürlich gibt es auch nicht THX-zertifizierte Lautsprechersets, die sehr gut zusammen mit THX-lizensierten Geräten klingen - doch dass THX-Lautsprecher soviel teurer sind als entsprechend hochwertige, nicht-THX-zertifizierte Lautsprecher, kann man inzwischen nicht mehr sagen. Daher sollte die Wahl des geeigneten Lautsprechersystems ganz besonders vom eigenen Geschmack und den räumlichen Bedingungen im heimischen Hörraum abhängen.

Es gibt verschiedene Home THX-Normen: Preisgünstigere Geräte tragen das THX Select-Zertifikat, die THX-Spitzenmodelle sind THX Ultra-zertifiziert. Extended Surround-Variante aus dem Hause THX: THX Surround EX mit zwei Lautsprechern für den Back Surround-Kanal. Neu ist THX Ultra II, die Eigenschaften werden unter b) erklärt.
 

a) Unterschiede THX Select/THX Ultra

THX Select
Dipole für Surroundbetrieb empfohlen
Frontlautsprecher mit großzügigerem Abstrahl- und Frequenzverhalten
Flexiblerer und einfacherer Aufbau für gutes Klangbild
Leistung des Verstärkers oder Receivers reicht für kleine bis mittelgroße Hörräume

THX Ultra
Dipole für Surroundbetrieb Pflicht
Frontlautsprecher mit streng limitiertem Abstrahlwinkel und Frequenzgang
Schwierigerer, penibler Aufbau für perfektes Klangbild
Leistung des Verstärkers oder Receivers genügt den Anforderungen eines großen Hörraums

 

b) über THX Ultra 2

  • thxulta2logo.jpgTHX Ultra 2 (Logo siehe links) ist die erste THX-Variante, die vollständig für digitale Heimkino-Tonnormen entwickelt wurde. Auch die Extended Surround-Tonnormen von Dolby und von DTS wurden bei der Entwicklung berücksichtigt. So bietet THX Ultra II auch ein weiter gehendes Post Processing, DTS ES Discrete 6.1 ist ebenfalls voll integriert: Der zusätzliche diskrete Kanal auch als ein solcher erkannt und mit dem THX Post Processing versehen.
  • Neu bei Ultra 2: Die Aufteilung in Cinema- und Music Mode. Der Cinema Mode ist optimiert für Wiedergabe von 5.1-Material über ein 7.1-Lautsprechersystem und soll die Vorteile von Extended Surround auch bei eigentlich in 5.1 vorliegendem Material akustisch optimal ausnutzen. Alle 8 an einem EX-System beteiligten Lautsprecher werden optimal aufeinander abgestimmt. Um dies für den Back Surround-Bereich zu ermöglichen, stellt der Heimcineast die Entfernung zwischen den beiden Back Surround Lautsprecher ein. Diese Einstellung benötigt THX Ultra 2, damit ASA (Advanced Speaker Array) richtig arbeiten kann und die Surround- und Back Surround-Klangkulisse als homogenes Ganzes erscheint. Wer Material hat, welches in Dolby Digital 5.1 EX vorliegt, verwendet nach wie vor THX Surround EX und nicht THX Ultra 2 Cinema. 

  • Erstmalig bei THX gibt es auch einen Music Mode, der besonders für DTS 96/24 und  Musik-DVDs in DD 5.1 und DTS 5.1 prädestiniert ist. Der Music Mode nutzt die Lautsprecher-Aufstellung eines THX EX-Systems mit zwei Surround- und zwei Back Surround-Lautsprechern, die Boxen werden jedoch anders konfiguriert als für die Wiedergabe von Heimkino-Ton: So wird die linke Surround- mit der linken Back Surround-Box zusammengeschaltet, die rechte Surround- mit der rechten Back Surround-Box. Sinn dieses Unterfangens ist es, räumlich gesehen zwischen dem jeweiligen Surround- und Back-Surround-Lautsprechers eine Phantomschallquelle zu erzeugen, deren Klangeindruck aufgrund der Position und des Abstrahlverhaltens dem Klangbild eines normalen Direktstrahlers (also der Lautsprecherart, die für die akkurate Musikwiedergabe am besten geeignet ist) ähnlich sein soll. THX will somit erreicht haben, dass über ein und dasselbe Lautsprechersystem sowohl die Musik- als auch die Kinotonwiedergabe qualitativ überzeugend vonstatten gehen soll. In der Praxis entpuppt sich THX Ultra II Music nicht als "fauler Kompromiss", sondern als brauchbares Feature: So wird eine raumfüllende, aber trotzdem präzise Musikwiedergabe von guter Dynamik erreicht. Auch wenn nicht das Niveau physisch vorhandener Direktstrahler erreicht wird: Im Rahmen der Möglichkeiten einer virtuellen Erzeugung ist das Ergebnis beachtlich gut. 

  • Neu: Die Boundary Gain Compension. Die Funktion ist für die Verwendung des Verstärkers mit einem THX Ultra 2-zertifizierten Subwoofer bestimmt und hat folgende Aufgabe: Bestimmte akustische Voraussetzungen des Hörraums (Struktur der Wände, Aufbau des Raums) sowie die Position des Hörplatzes und des Subwoofers sorgen in verschiedenen Fällen für eine störende Überbetonung der tiefen Frequenzen, so dass der Subwoofer manchem Hörer als zu dominant erscheint. Hier greift die Boundary Gain Compension ein und gleicht übermäßig starke Basstöne, die auf einem Grenzverstärkungseffekt beruhen, aus.

  • Um alle THX Ultra 2 Features nutzen zu können, ist ein komplettes 7.1 Lautsprechersystem erforderlich.

  • Ein hochwertiger THX Ultra 2-AV-Receiver ist beispielsweise der Yamaha DSP-Z9, unten im Bild zu sehen.

yamahadspz9front.jpg

c) THX-Nachbearbeitung

Im AV-Verstärker oder -Receiver findet eine umfangreiche Nachbearbeitung - zusätzlich zur normalen Decodierung des Dolby Digital- bzw. DTS-Signals - die für eine klangliche Optimierung sorgt. Für die THX-Nachbearbeitung, das "Post Processing", besitzen die AV-Verstärker/-Receiver noch einen zweiten DSP-Chip, der sich ausschließlich um die THX-Parameter kümmert. 

  • Re-Equalization: Wird ein Filmsoundtrack auf der Heimkinoanlage wiedergegeben, kann der Gesamteindruck von einem zu grellen, unnatürlichen Klangbild negativ beeinflusst werden, da die Soundtracks für die Wiedergabe in großen Kinosälen mit ganz anderen Klangvoraussetzungen konzipiert sind. Das THX Re-Equalizing soll von daher die Adaption vom großen Kinosaal ins kleinere Heimkino vornehmen, damit der Klang auch dort mit einer natürlichen Kulisse aufwarten kann.

  • Timbre Matching: Je nachdem, aus welcher Richtung das menschliche Ohr Klänge wahrnimmt, ändert es seine Klangwahrnehmung. Im Kino sind von daher viele Lautsprecher um die Zuschauer herum montiert, um ein möglichst reales Klangbild ohne Klanglöcher zu realisieren. Im Heimkino finden nur zwei Surroundlautsprecher bei herkömmlichen DD- oder DTS-5.1 beziehungsweise 4 Surroundlautsprecher bei THX EX Verwendung. Timbre Matching filtert die zu den Surroundlautsprechern transportierte Klanginformation, um so eine optimale Anpassung des Toncharakters von den Front- und den Surroundlautsprechern zu erreichen, was zu einem natürlichen und harmonischen Klangbild beitragen soll.

  • Adaptive Decorrelation: Oftmals ist zu beobachten, dass das Klangbild aus den Surroundlautsprechern zu dünn, wenig plastisch und dadurch unharmonisch wirkt. Dieser Effekt verstärkt sich noch, wenn sich der Zuhörer von der exakt mittleren Sitzposition entfernt. Diesen Negativmerkmalen soll die "Adaptive Decorrelation" entgegen wirken: Die Zeitdauer des einen Surroundkanals und das Phasenverhältnis bezüglich des anderen Surroundkanals wird verändert. Damit wird zweierlei erreicht: Zum ersten ein ausgewogenes Klangbild auch abseits der genau mittig angeordneten Hörposition, zum zweiten ein voluminöserer Eindruck des Klanganteils aus den Surroundlautsprechern.

THX, THX Select, THX Ultra, THX Ultra II, Home THX und THX Surround EX sind Warenzeichen von Lucasfilm Ltd

THX - ja oder nein? 

Wer sehr hohe Ansprüche an die Leistungsfähigkeit seines AV-Verstärkers oder -Receivers stellt, ist mit einem THX-zeritfizierten Gerät gewiss nicht schlecht bedient. Durch die Anforderungen für den Erhalt der Lizenz kann der Anwender davon ausgehen, dass wichtige Komponenten wie z.B. die Endstufen- und die Netzteilsektion hochwertig ausgeführt sind. Während ein Gerät zum Erreichen des THX Select Zertifikats eine etwas über dem Durchschnitt liegende Performance erbringen muss, sind für das THX Ultra- bzw. Ultra 2-Siegels deutlich höhere Leistungen zu erbringen. Dem "echten" Heimkino-Liebhaber raten wir daher, gleich ein THX Ultra- bzw. Ultra 2-zertifiziertes Gerät zu erstehen. Was man aber nie vergessen darf: Eine THX-Lizensierung kostet den Hersteller eine Stange Geld - Geld, das manche Manufaktur nicht bereit ist, zu investieren. Dies heißt aber keinesfalls, dass Verstärker oder Receiver ohne die "berühmten drei Buchstaben" nicht hochleistungsfähig sind. Im Endeffekt zählt  - wie so oft - nur Ihr persönlicher Eindruck vom Gerät. Daher unser Tipp: Auf jeden Fall den ins Auge gefassten Verstärker/Receiver ausführlich testen.

Unser Tipp zum Schluss

Nimmt man sich etwas Zeit und beschäftigt sich im Vorfeld des Kaufes ein wenig ausführlicher mit dem Thema AV-Verstärker/AV-Receiver, dann kann es gar nicht so schwer sein, die richtige Entscheidung zu treffen. Wichtiger als der unüberlegte Kauf eines "einmaligen Schnäppchens" ist die richtige, wohlüberlegte Prioritätensetzung: Für welchen Einsatzzweck soll die Anlage überwiegend genutzt werden, was erwarte ich von meinem AV-Verstärker/AV-Receiver, wie sehen meine Räumlichkeiten aus - dies sind Fragen, auf die ich schon vor dem Betreten des Ladens bzw. vor der Online-Order eine Antwort wissen muss. Ansonsten erscheint das Angebot schnell unübersichtlich, und man läuft in Gefahr, ein Gerät zu erwerben, das den eigenen Anforderungen später nicht gerecht wird. Keinesfalls sollte man einen AV-Verstärker oder -Receiver ohne vorherige Hörprobe kaufen. Denn selbst, wenn man auf ein Gerät setzt, das in vielen Tests sehr gut abgeschnitten hat, ist dies keine Garantie dafür, dass man eben genau mit dieser AV-Komponente wunschlos glücklich wird. Natürlich sind Test-Berichte eine wertvolle Hilfestellung, hier empfiehlt sich die Lektüre mehrerer Quellen. Aber auch ein Dutzend gelesener Tests ersetzt nie den persönlichen Höreindruck.


Wichtige AV-Verstärker Hersteller sind z.B.:

Zur Homepage des
Herstellers:

Denon
Marantz
Onkyo
Panasonic
Pioneer
Sony
Yamaha

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Marantz
Onkyo
Panasonic
Pioneer
Sony
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Wichtig zur Vermeidung von Brummen und zum Blitzschutz / Überspannungsschutz: Setzen Sie an Ihrer Heimkinoanlage eine gute Netzleiste mit Netzfilter ein und verwenden Sie Antennenkabel und Audiokabel möglichst mit integriertem Mantelstromfilter.

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