Pioneer Plasma-TVs: Neue Panel-Technik bei den 6G-Displays

Text: Detlev Schnick, HIFI-REGLER - 02.09.2005; Quelle: Pioneer Deutschland , eigene Tests und Recherchen

 

Zur Funkausstellung IFA2005 in Berlin stellt Pioneer seine neu entwickelten Plasma-Panels der 6-ten Generation vor. Häufig werden wir gefragt, warum denn gerade Pioneer-Plasma-TVs etwas teurer sind als die meisten Konkurrenz-Plasma-Fernseher. Die Antwort liegt in der immensen Fülle technischer Innovationen, mit denen Pioneer mit jeder neuen Generation wieder und wieder überrascht. Auch mit den brandaktuellen 6G-Plasmas konnte Pioneer seinen Anspruch als Welt-Technologieführer verteidigen und sogar noch ausbauen. Alle in unserem Team sind überzeugt, dass Pioneer z.Zt. die weltweit besten Plasma-Panels herstellt. Warum das so ist, können Sie selbst nachvollziehen, wenn Sie sich einmal in die auf dieser Seite vorgestellten Technik-Features einlesen. Sie können dann selbst gut vergleichen und werden schnell feststellen, dass Pioneer-Plasma-TVs eine Reihe einzigartiger Merkmale aufweisen, von denen u.E. ein jedes für sich schon allein einen Mehrpreis gegenüber konventionellen Plasma-Panels wert ist. Doch lesen Sie selbst ...

Verbesserter Direct Colour Filter

Eines der Features, die schon bei den 5G-Panels zur Anwendung kamen ist der Direct Colour Filter. Diese Technik wurde bei den jetzt vorgestellten 6G-Panels nochmals verbessert und wird wegen ihrer überragenden Bedeutung für die Bildqualität hier nochmal vorgestellt.

Vorteile des Direct Colour Filters
Bei der Direct-Colour-Filter-Technik ersetzt eine dünne, hocheffiziente Substratfolie die bisherigen Glas- und Luftschichten.

Im Kern funktioniert die Direct-Colour-Filter-Technik so: Eine dünne, hocheffiziente Substratfolie ersetzt die Glas- und Luftschichten, die an dieser Stelle bei herkömmlichen Plasma-Panels eingebaut werden. Dadurch werden (Oberflächen-) Reflektionen erheblich vermindert und der Kontrast bei gleicher Leuchtkraft erheblich verbessert. Das zeigt sich für den Betrachter in erheblich lebendigeren Farben und scharfen, kontrastreichen Bildern auch bei Tageslicht. Weitere Vorteile:

  • Eliminierung von Doppelbildern
  • Weniger Moiré-Effekte (flimmerndes Fischgrat-Sacko)
  • Bessere Kantenschärfe
  • Noch flacheres Display
  • Gewichtsreduzierung des gesamten Plassma-Panels
  • Bessere Bildschärfe durch weniger Oberflächenreflexionen
  • Größere Helligkeit -> mehr Effizienz bei gleichem Stromverbrauch
  • Geringere Energieaufnahme
  • Längere Lebensdauer des Phosphors
  • Geringeres Risiko des Einbrennens

Wie man anhand dieser Auflistung erkennen kann ist der Direct Colour Filter ein wahres Wunderwerk an Ingenieurkunst. Sehen Sie hier die Vorteile bei der Darstellung von kontrastreichen Schriften - eine der größten Herausforderungen an moderne Plasma-Panels:

Vorteile des Direct Colour Filters bei Schrift
Besonders bei kontrastreicher Schrift kommen die Vorteile der Direct-Colour-Filter-Technik voll zur Geltung.

Black Crystal - die neue Panel-Struktur

Um den bisher einzigartigen Schwarzwert auf dem Plasma-Panel zu erzielen, hat Pioneer eine völlig neue Technik entwickelt. Diese besteht aus einer speziellen Schicht, Emission Crystal Layer genannt, die auf der Innenseite der Frontscheibe des Plasma-Panels aufgebracht ist und aus einer speziellen Zell-Struktur mit sehr günstigen Eigenschaften und hoher Güte besteht. Damit werden im wesentlichen gleich 3 große Vorteile realisiert:

  1. Eine effektivere Erzeugung der benötigten UV Strahlung steigert nochmals die ohnehin schon hohe Leuchtdichte. Ergebnis: Höhere Helligkeit in Verbindung mit effektivem Stromverbrauch Leuchtdichte 2,2 lm/Watt
  2. Stabile und verbesserte Zellentladung erzeugt Tiefes Schwarz. Ergebnis: Noch schärfere und extrem kontrastreiche Bilder; Unerwünschte Abstrahlung wird verhindert.
  3. 3-fach schnelleres Ansprechverhalten bei der Zellentladung. Pioneer nennt dies Single Side Driving. Ergebnis: Weniger Artefakte bei kritischem Quellmaterial und eine weitere Senkung des Energieverbrauchs.
Blacj Crystal sorgt für den Schwarzwert bei Pioneer-Plasma-TVs
Die neue Beschichtung mit optimierter Molekular-Struktur sorgt mit für den sensationellen Schwarzwert.

Den Schwarzwert eines Plasma-Panels zu verbessern ist an sich kein Kunstsück. Das haben andere Hersteller bereits bewiesen. Allerdings gingen alle uns bisher bekannten Versuche auf Kosten feinster Details im Grau-Schwarzbereich des Bildes. Dass dies bei Pioneer nicht der Fall ist, verdanken wir allerdings nicht nur der oben beschriebenen Emission Crystal Layer, sondern auch einer gleichzeitig erfolgenden Aufhellung dunkler Bildbereiche ...

Dynamic-Bright-Up-Verarbeitung

Um die für Bild-Details schädliche Wirkung der Schwarzwert-Verbesserung zu neutralisieren setzt Pioneer mit Dynamik Bright UP Process eine Aufhellungstechnik ein.

Dynamic Bright Up gleich aus und optimiert das Plasma-Bild
Durch permanente Überwachung und Optimierung wird die Helligkeit dynamisch gesteuert..

Die Dynamic-Bright-Up-Verarbeitung entfaltet seine Wirkung speziell bei typischen Fernsehsignalen. Dabei wird die Helligkeit dynamisch gesteuert, indem die Durchschnittswerte und die Verteilung der Helligkeit auf dem Bildschirm permantent in Echtzeit überwacht werden. Mit Hilfe dieser Technologie werden gezielt mittelhelle Bereiche, die Teil des Hauptmotivs sind aufgehellt. Dank der Kombination von effizienter PURE-Drive-Technologie und dem weniger absorbierenden und weniger reflektierenden Direct Colur-Filter wird dies erreicht, ohne dass sich dabei der Stromverbrauch erhöht.

Dynamik Range Expander

Dieses Leistungsmerkmal, das bereits in den Plasma-TVs der 5-ten Generation zum Einsatz kam trägt ganz erheblich zu den besseren Schwarzwerten und dem unglaublich natürlichen Farbraum der Pioneer-Plasmas bei.

Der Dynamik Range Expander führt zu der unglaublich plastischen Bildwiedergabe der Pioneer Plasma-Fernseher.
D.R.E., der Dynamik Range Expander führt zu der unglaublich plastischen Bildwiedergabe der Pioneer Plasmas.

Der von Pioneer entwickelte Dynamik Range Expander (D.R.E.) verbessert den Dynamikumfang indem er automatisch und in Echtzeit dunkle und helle Bildanteile so einstellt, dass der Kontrast zwischen Helligkeit und Dunkelkeit stärker wird. Dadurch entsteht ein klarer und lebendiger Farbraum in dem das Geschehen schon fast dreidimensional wirkt.

PURE DRIVE 2 - Neue Features und Verbesserungen

Unter dem Begriff PURE DRIVE fasst Pioneer eine ganze Reihe spezieller Bildverbesserungen zusammen. Mit der Version 2 wurden in PURE DRIVE einge sehr wichtige neue Funktionen aufgenommen und Verbesserungen eingefügt.

Neu bei Pioneer's PURE DRIVE 2 Verbesserungen bei Pioneer's PURE DRIVE 2
Neue Funktionen und ... Verbesserungen an Pioneer's PURE DRIVE 2

Neue Funktionen bei PURE DRIVE 2:

  • 3D Y/C-Trennung für PAL-Signale: Verbesserte Farbtrennung bei feinen Strukturen
  • Flex Clear Drive: Erweiterung der darstellbaren Graustufen
  • Active Dynamic Range Expansion: Dynamische Einzelbildanalyse mit Auswertung des Histogrammes zur Optimierung von Helligkeit, Kontrast, Abstufungen im Graubereich.

Verbesserte Funktionen des PURE DRIVE 2:

  • Farbtemperatur-Kontrolle: Einstellung der Farbtemperatur (autom./manuell)
  • Digital CTI: Verbesserung der Übergänge bei Farbwechseln und Farben-Management für eine individuelle Anpassungder Grundfarben ohne gegenseitige Beeinflussung.

Dynamik High Definition Converter

Der Dynamik High Definition Converter wandelt die PAL-Signale, die im Zeilensprungverfahren vorliegen (auch bei HDTV in der Interlaced-Variante 1080i) in progressive hochauflösende Signale um. Bei der Progressive-Darstellung wird Zeile für Zeile geschrieben, d.h. zu jedem Zeitpunkt ist stets das komplette Bild mit allen Inhalten vorhanden. Dadurch wirkt das Bild erheblich ruhiger. Pioneer verwendet für seinen Dynamik High Definition Converter einen hochintelligenten Algorithmus, der auch umgebende nicht benötigt Zeilen einbezieht.

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Weniger Unschärfen und klarere Bilder durch Pioneer's Dynamik High Definition Converter.

Diese Technologie erzeugt aus Signalen in Standardauflösung hochauflösende Bilder. Im Ergebnis sieht man gleichmäßigere, schärfere und wesentlich klarere Bilder. Vor allem der gefürchtete Moirè-Effekt (interferierende Schwarz-Weiß-Muster) wird dadurch fast vollständig vermieden.

Advanced Super Clear Drive

Pioneer war einer der ersten Plasma-Hersteller, die die Problematik der Graustufen-Auflösung als einer der großen systembedingten Schwächen von Plasma-Displays erkannt haben. Gerade in dunklen Szenen gehen mit zu geringer Graustufenauflösung viele Details verloren oder werden unscharf.

Die 10-Bit-Auflösung in Verbindung mit den Algorithmen des Advanced Super Clear Drive machen die Bilder des Pioneer Plasma-TVs so bestechend realistisch.
Die 10-Bit-Auflösung in Verbindung mit den Algorithmen des Advanced Super Clear Drive machen die Bilder des Pioneer Plasma-TVs so bestechend realistisch.

Nicht nur die höhere Farbauflösung von 10 Bit (das haben mittlerweile auch andere Hersteller, wenngleich noch überraschend viele 8-Bit-Panels am Markt angboten werden), sondern die ausgeklügelten und stets verbesserten Algorithmen, die Pioneer unter der Bezeichnung Advanced Super Clear Drive eingeführt hat machen dunkle Szenen so bestechend realistisch. Dabei nutzt Pioneer sehr effizient die von Haus aus hohe Leistungsfähig der 10-Bit-Video-Datenverarbeitung in Kombination mit der weiterentwickelten Super-Clear-Drive-Technologie zur logarithmischen Ansteuerung des Plasma-Displays. So entsteht ein bewegtes Bild, das in seiner Erscheinung auf dem Display wesentlich stärker an die Aufnahmefähigkeit des menschlichen Auges angepasst ist. Die kleineren Abstifungen im Graubereich ermöglichen in dunklen Bildbereichen eine Auflösung in bis zu 1.920 Graustufen. (Übrigens errechnet sich so die Gesamtanzahl der 7 Milliarden Farben: 1.920³ = 7.077.888.000 unterschiedliche Farben für die drei RGB-Farben bei 100 Hz Bildwiederholfrequenz)

Zweifache Rauschunterdrückung (Noise Reduction)

Rauschen nennt man eine Bildstörung, in der Flächen grobkörnig wirken und an den Rändern unscharfe Konturen aufweisen. Pioneer setzt zwei Arten der Rauschunterdrückung (Noise Reduction) ein, um diese Störungen zu elimieren:

Rauschunterdrückung an Pioneer Plasma-TVs
Diese beiden sich gegenseitig ergänzenden Methoden der Rauschunterdrückung setzt Pioneer in seinen Plasma-TVs ein.

Beide Techniken ergänzen sich gegenseitig und optimieren die Wiedergabequalität des originalen quellenmaterials. So werden die Fehler, die zum Bildrauschen führen, bereits im Ursprung korrigiert so dass die Bilder originalgetreu auf dem Plasma-Display reproduziert werden.

Advanced Pure Cinema - Film-Mode-Detection

Bei der Umwandlung eines Kinofilms in DVD-Material müssen einige Kompromisse eingegangen werden, um die Wiedergabe auf allen möglich Video-Wiedergabegeräten zu ermöglichen. Nicht immer, aber sehr häufig werden dabei Einzelbilder (Frames) in zwei Halbbilder zerlegt. Das führt bei PAL-Wiedergabe u.a. zu einer (unerwünschten) Erhöhung der Abspielgeschwindigkeit um 4,16%. Mit seiner patentierten Advanced Pure Cinema Technologie greifen Plasma-TVs von Pioneer automatisch ein, wenn sie erkennen, dass mehrere Halbbilder aus dem gleichen Einzelbild eines Films entstanden sind. Der Plasma-TV generiert dann in Echtzeit exakt wieder das Original-Einzelbild, so wie es ursprünglich zur Wiedergabe im Kono generiert wurde.
 

Film-Mode-Detection der Pioneer Plasma-TVs
Diese Grafik zeigt, wie die Film-Mode-Detection und die Korrektur-Mechanismen der Pioneer Plasma-TVs aufgebaut sind.

Sobald die Original-Einzelbilder wieder zusammengesetzt sind, geht Advanced Pure Cinema noch einen Schritt weiter, um ein optimales Seherlebnis wie im Kino zu ermöglichen: Durch Erhöhung der Bildwiedergabe-Frequenz wird jedes Einzelbild 3-mal gezeigt und dadurch falsche Konturen beseitigt. Der Film-Modus eignet sich in idealer Weise gerade für die Wiedergabe von DVD-Quellmaterial, das aus klassischen Kinofilmen gemastert wurde. Kein Wunder, dass sich Pioneer gerade bei Heimkino-Enthusiasten großer Beliebtheit erfreuen.

Volldigitale Verarbeitung

Pioneer hat als erster Hersteller die interne Signalverarbeitung in vollem Umfang digital ausgeführt. Diese unter der Bezeichnung PURE DRIVE realisierte Technik kommt ohne zwischengeschaltete Analog-Digital- und Digital-Analog-Wandler aus. Gerade diese A/D- und D/A-Wandler genannten Bauteile verursachen die größten Bildstörungen wie Rauschen und Farbfehler. Dabei verarbeitet PURE DRIVE ausnahmslos jedes hochauflösende Eingangssignal, ob Computerbilder, Fernsehbilder oder komprimierte Formate wie beispielsweise MPEG.
 

Mit so wenigen Przessen kommt PURE DRIVE, Pioneer's volldigitale verarbeitung aus.
Mit so wenigen Przessen kommt PURE DRIVE, Pioneer's volldigitale verarbeitung aus.

Gerade beim hochauflösenden Fernsehen HDTV spielt diese Technik ihre Vorteile voll aus, denn diese Datenmengen überfordern die vom Prinzip her ohnehin veralteten Wandler vielfach.

ISF-Kalibrierung

ISF steht für Image Science Foundation (www.imagingscience.com). Gegründet von dem legendären "Video-Tuning-Guru" Joel Silver hat sich ISF in den USA zu einer Art "TÜV-Organisation für das optimale Videobild" entwickelt. Die Pioneer-Ingeneure haben sich mit Joel Silver zusammengesetzt und überlegt, wie man noch mehr Komfort und ein noch besseres Bild aus der vorhandenen Technik herauskitzeln könnte. Herausgekommen ist das Feature ISF C³ Kalibrierung. Dabei stellt der Händler nach einer zertifizierten Methode und mittels zertifiertem Equipment zwei zusätzliche Modi für diverse Bild-Parameter ein. Diese werden als zusätzliche Menupunkte abgespeichert und lassen sich dann je nach Bedarf auf Knopfdruck der Fernbedienung zusätzlich zur standardisierten Werkseinstellung und zur Individual-Einstellung abrufen.

Nach der Kalibrierung gemäß ISF C³ Zertifierung erscheinen zwei zusätzliche Menupunkte für User-Einstellungen.
Nach der Kalibrierung gemäß ISF C³ Zertifierung erscheinen zwei zusätzliche Menupunkte für User-Einstellungen.

In der Praxis - die ISF C³ Kalibrierung ist in den USA schon seit einiger Zeitr im Einsatz - haben sich zwei definierte Einstellungen, je eine für Tag und eine für Nacht bewährt. In beiden Situationen herrschen in den Räumen beim Anwender typischerweise völlig unterschiedliche Lichtverhältnisse. In der Regel passt auf keine der beiden genau die neutrale Werkseinstellung. Und die Individualeinstellung müsste man bei jedem Beleuchtungswechsel (Ta oder Nacht) aufwändig neu programmieren. Also werden zusammen mit dem Kunden die Lichtverhältnisse definiert und die Einstellungen "Tag" und "Nacht" anschließend mittels der ISF-zertifizierten Tools geräteintern auf ein Idealmaß eingestellt. Über die ISF-Schnittstelle stehen zusätzliche Einstellmöglichkeiten zur Verfügung, die über die standardmäßigen Benutzereinstellungen hinaus gehen.

Zwei HDMI 1.1 Eingänge

Die Pioneer-Plasma-TVs der XDE-Serie verfügen über zwei HDMI-Eingänge. Dies ist in der Praxis unbedingt erforderlich, denn der HDMI-Eingang mag zwar beim DVD-Player ein "Nice-to-have"-Feature sein (vorerst noch), beim HDTV-Receiver jedoch geht ohne HDMI (ersatzweise DVI) zukünftig gar nichts mehr - zumindest wenn wenn man HDTV schauen möchte. Warum? Nur bei HDMI (oder DVI) ist das Kopierschutz-Programm HDCP impmentiert und dies wiederum ist für die Rechteinhaber von HDTV-Filmen ein unabdingbare Voraussetzung für die Lizenzvergabe an die Sender.
 

Bereits bei einer Standard-Konfiguration mit HDTV-Sat-Receiver und DVD-Player benötigt man zwei HDMI-Eingänge
Bereits bei einer Standard-Konfiguration mit HDTV-Sat-Receiver und DVD-Player benötigt man zwei HDMI-Eingänge

Fehlt der zweite HDMI-Eingang, dann gibt es für die obige typische Konfiguration nur zwei Möglichkeiten: (a) Einen AV-Receiver mit schaltbaren HDMI-Eingängen (z.B. einen Pioneer VSX-AX4AVi oder einen Pioneer VSX-AX2AV anschaffen (was möglicherweise bedeutet, dass Ihr ansonsten vielleicht hochwertiger AV-Receiver plötzlich veraltet ist). (b) Einen HDMI-Switcher anschaffen, z.B. den Cinemateq HDMI-Switcher 2:1. Beide Lösungen sind relativ teuer, wenn man sie nur deshalb einsetzt, um einen zusätzlichen HDMI-Eingang zu erhalten. Dennoch: Selbst wenn man den lästigen Aufwand des häufigen Umstöpselns der empfindlichen HDMI-Stecker in Kauf nehmen wollte, empfehlen wir diese Prozedur unter keinen Umständen. Ein am Stecker beschädigtes HDMI-Kabel könnten Sie noch austauschen. Ist jedoch die Buchse beschädigt, so kann dies schnell sehr teuer werden. Deshalb empfehlen wir - auch wegen der zahlreichen anderen Vorteile (z.B. VGA-Eingang für Computer) - die XDE-Version.

Erst mit der jetzt in den neuen Geräten verfügbaren Version 1.1 von HDMI ist es möglich, neben dem digitalen Video-Signal auch den digitalen Mehrkanalton (Dolby Digital oder DTS) ebenfalls über HDMI mitzuübertragen.
 

  Unterschiede Pioneer XDE- und FDE-Version
 
Unterschiede zwischen XDE- und FDE-Versionén der 6G-Plasma-Displays von Pioneer

Modell-Varianten, Unterschiede und Zubehör

Die 4 Modelle der neuen 6G-Panels finden Sie bei HIFI-REGLER im Online-Shop unter Pioneer PDP-506XDE +++ Pioneer PDP-506FDE. Die 500-er-Modell weisen 50-Zoll-Dispays (127 cm Diagonale) auf, während die 400er-Modelle mit 43 Zoll (110 cm Diagonale) aufwarten. Alle Plasmas tragen das HD ready-Prädikat und sind damit sind uneingeschränkt HDTV-fähig. Der Unterschied zwischen der FDE- und der XDE-Version ist in der Abbildung rechts dargestellt. Als esonderer Vorteil der XDE-Versionen dürfte sich in der Praxis die Ausstattung mit zwei HDMI-Eingängen erweisen (s.o.). Wer seine Anlage mit Pioneer-Produkten ausbauen möchte, dem seien neben den oben schon erwähnten AV-Receiver-Modellen Pioneer VSX-AX4AVi oder Pioneer VSX-AX2AV empfohlen sowie der DVD-Player Pioneer DV 989AVi oder der 400GB-DVD-Recorder Pioneer DVR-930H.

Zubehör zu Pioneer-Plasma-TVs

Alle Modelle gibt es mit "Bord-Lautsprechern" oder ohne. Direkt angeschlossene Lautsprecher sind dann von Vorteil, wenn man nicht immer die Heimkino-Anlage anwerfen will, wenn vielleicht nur eine Report- oder Nachrichtsendung schauen möchte. Für die 436-Modelle gibt es den Unterbau-Lautsprecher Pioneer PDP-S39 oder die Seiten-Lautsprecher Pioneer PDP-S37. Die 506-Modelle können nur mit Seiten-Lautsprechern Pioneer PDP-S38 ausgestattet werden.

An sonstigem Zubehör gibt es von Pioneer ...

  • ... den schwenkbaren Tischfuß Pioneer PDK-TS12 oder den starren Tischfuß Pioneer PDK-TS10
  • ... den schlichten Bodenstandfuß Pioneer PDK-FS06 oder den Standfuß Pioneer PDK-FS05 mit zwei Regalböden für Geräte
  • ... die neigbare Wandhalterung Pioneer PDK-WT02 (alternativ das OEM-Produkt Unicol PZW) oder die starre Wandhalterung Pioneer PDK-WM05
  • ... längere Verbindungskabel zwischen Media-Receiver undf Plasma-Panel (Standard: 3 Meter): Pioneer PDA-H03 (10,0 Meter) oder Pioneer PDA-H05 (30,0 Meter)

Gerade bei Pioneer sollten Sie wegen der so elemtar wichtigen Frontscheibenbeschichtung kein Risiko eingehen und etwa handelsübliche Glasreinigungsmittel zum Säubern der Fläche verwenden. Wie empfehlen daher das bewährte, speziell für Plasma- und LCD-TVs entwickelte lösungsmittelfreie Reinigungs-Gel-Set Monster Screen Cleaner. Noch wichtiger für einen Dauerhaften Bildgenuß ist ein hochwertiges HDMI-Kabel. Gerade wegen des filgranen Steckers in dem auf nur etwa 1 cm Höhe und rund 2 cm Breite 19 Kabel zusammengeführt und in SMD-Technik verbunden werden, ist ein sorgfältig gefertigtes Kabel seinen Preis wert. Wir haben bisher mit dem Wireworld CHROMA (1,0m) oder Monster HDMI400 (1,0m) dem gute Erfahrungen gemacht.

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HDMI, das HDMI-Logo und High-Definition Multimedia Interface sind Markenzeichen oder eingetragene Markenzeichen der HDMI Lizenz LLC.

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