Erfahrungen und Bewertung von Kunden für Dual CS 415-2

Plattenspieler

So wurde das Produkt bisher bewertet:

5 Sterne niemand
4 Sterne niemand
3 Sterne niemand
2 Sterne 2 Kunden
1 Sterne niemand
(Durchschnittswert aus 2 Bewertungen)

Welche Erfahrungen haben Sie gemacht?

zurück Bewertung schreiben

4 von 5 Besuchern fanden diese Bewertung hilfreich

Anonym schrieb am 23.09.2013 06:55
DUAL Made in Germany, naja!
Detailwertungen
Klang
Ausstattung
Verarbeitung
Anschlüsse
Preis / Leistung
Was mir sofort aufgefallen ist das die Abdeckhaube sehr schlecht verarbeitet ist (Gad, Kratzer, Passform), passt auch nicht zu 100 Prozent auf das Gehäuse. Das Chassis ist billiges Brechspan mit Folie überzogen, Der Tonarm bietet keine Einstellmöglichkeiten vom Gewicht und Antiskaling. Vorne an der Aufnahme der Nadel ist alles aus Plastik. Der Gleichlauf ist nicht Rund, hört man bei gewissen Musikstücken sehr deutlich. Das mit den 45er Platten bzw. Singels kann ich ebenfalls bestätigen. Der Plattenspieler ist was Verarbeitung und Leistung angeht überteuert. Hinzu kommt das der Aluplattenteller unter der Filzauflage verkratzt ist wie wenn man kein Interesse an guter Qualität hätte. Made in Germany sieht für mich anders aus! Dann lieber einen Tohrens der 100 Euro teurer ist und zum dem noch das dopplte wiegt von einem DUAL.
Fanden Sie diese Bewertung hilfreich? Diese Bewertung kommentieren...

7 von 9 Besuchern fanden diese Bewertung hilfreich

Rainer F. schrieb am 10.04.2013 15:00
Dual - Nur noch der einst Name ist übrig geblieben...
Detailwertungen
Klang
Ausstattung
Verarbeitung
Anschlüsse
Bedienung
Preis / Leistung
Der Plattenspieler sieht gut aus, klingt gut, wirkt solide, aber hinter der Fassade glänzt zusammengeprutschter Schrott.

Ich würde den Spieler am liebsten zurück schicken, aber meine Herz und Nieren-Prüfung hat schon ihre Spuren hinterlassen.

1. Um an den Antriebsriemen zu kommen muß natürlich der Plattenteller abgebaut werden.
Bei meinen alten Pioneer kein Problem, den ich übrigens nur austauschte, weil es keine passenden Ersatzriemen mehr gibt.
Hier beim Dual ist der Teller mit einem "Sprengring" gesichert ! Dieser ließ sich nur nur durch den Einsatz von Spitzzange und diversen Schraubendrehern unter Gewalteinsatz entfernen, was natürlich Kratzer auf dem blanken Aluminiumteller hinterließ.

2. Beim Testen der Tonarmaufsetzautomatik für 17cm. Singles fuhr der Tonarm bis zum Ende durch, und gleich wieder zurück.
Nach einigem Suchen fand ich dann am Tonarm eine Stellschraube für den Aufsetzpunkt, die aber gleichzeitig auch den Punkt für LPs verschob. Nach einigen Versuchen bekam ich dieses aber in den Griff.

3. Obwohl ich sogar den Unterboden (aus billigem Pressholz) abgebaut habe, fand ich nirgends ein Stellpoti zur Feinjustierung der Geschwindigkeiten (33/45). Somit ist man der elektronischen Motoreglung aufgeliefert, wobei ich den Eindruck habe, das der Plattenspieler langsamer (speziell bei 33 1/3) dreht als mein alter Pioneer (der allerdings einstellbar war, wenn auch umständlich durch entfernen des Tellers)

4. Alle Bedienelemente sind unter der Haube, - der Pioneer ließ sich von außen bedienen, so das man den Deckel nur zum Platten/Seitenwechsel öffnen mußte.

5. Kein extra Umschalter für den Plattendurchmesser (17/30cm), so das man bei Maxi-Singles zwangsläufig den Tonarm immer manuel aufsetzen muß.

6. Frequenzbereich könnte besser sein.
Laut Datenblatt 20-18000 Hz. Mein alter Pioneer kostete ein gutes Drittel weniger (allerdings vor 18 Jahren), und hat laut Datenblatt 10-30000 Hz (!). Aber dieses läßt sich in der Praxis nicht raushören.

7. Kein Adapter für Singles (Großes Loch) (Und wieder mußte der Pioneer-Pl355 mit seinem aushelfen !)

Fazit, - ich bin froh wieder ein neuen Classic-Gerät zu haben, wo es auch wieder Ersatzteile für gibt.
Ob er im Dauerbetrieb sich als zuverlässig erweist, und die oben geannten Nachteile aufwiegt kann ich zu diesem Zeitpunkt noch nicht beantworten. Dh. Fortsetzung folgt in 6 Monaten...
Fanden Sie diese Bewertung hilfreich? Diese Bewertung kommentieren... Kommentar ausblenden
Kommentar von am 25.10.2016 18:48:

Für Sprengringe gibt es entsprechende Zangen, und nicht einmal so teuer.