Erfahrungen und Bewertung von Kunden für Dynaudio DM 2/6

vielfältiger Kompaktlautsprecher

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Anonym schrieb am 17.12.2013 23:33
Dynaudio DM 2/6
Detailwertungen
Abbildung
Neutralität
Feinauflösung / Detailtreue
Räumlichkeit
Natürlichkeit
Dynamik
Pegelfestigkeit
Bassqualität
Wertigkeit / Verarbeitung
Preis / Leistung
Hatte das Glück, dass mein Bekannter sein High End / HiFi Geschäft demnächst auflöst und durfte so um die 10(!) verschiedene Lautsprecher zum Testen mitnehmen, da ich so oder so nur 1000m weiter lebe.  Also hatte ich alles Edle von System Audio da (Stand und auch Regalboxen) inkl. der sehr teuren SA2K mit dem passenden Ständer (Ein Lautsprecher der 4000 Euro Klasse (damals)). Dann noch Mordaunt Short und was von Cambridge Audio. Alles schön und gut aber echte Begeisterung fehlte. Befeuert von Primare Komponenten, also nichts Billiges. 
Habe mir einfach blind die Dynaudios bestellt. Da ich dann fast 4 Wochen beruflich unterwegs war habe ich den CD Player auf Disc Repeat gestellt und schwupps war ich weg. Na, dass nennt man Einspielen wenn auch sonst niemand im Haus ist.
Sind die einzigen Boxen bisher, die nicht durch Bassreflex Port Geräusche bei höheren Pegeln unnötig auffallen.
Haben meines Erachtens nach eine wunderbare Räumlichkeit, eine tolle seidige Hochtonbereichswiedergabe und gehen recht erstaunlich tief in den Keller. Haben allerdings recht wenig "Kickbass". Vielleicht ein Tribut an eine Monitormässige Abstimmung. Die DM 2/6 sind ein bisschen Aufstellungskritisch. Oder besser ausgedrückt, sollten mit etwas Geduld richtig aufgestellt werden. Leicht eingewinkelt (je nach Vorliebe) und ausreichend Platz nach hinten. Neigen leicht zum Dröhnen (der Tiefbassbereich wird aufgrund der sehr grossen (im Verhältnis zum Gehäuse) BR Öffnung schon stärker betont. Also besser Abstand zur Wand.
Klar, sehen nicht edel aus (obwohl einwandfrei verarbeitet). D.h. Nur foliertes Gehäuse bzw. lackierte Frontpartie. recht billiges Anschlussterminal (allerdings hochwertige LS Anschlüsse), Kein magnetische Frontabdeckung. Letztendlich zählt aber der Klang und da war ich dann doch überrascht, was so ein günstiger Kleinlautsprecher doch herrlich abbildet, schön und vor allem nicht agressiv auflöst und im Ganzen recht koherent klingt.
Die BR Öffnung habe ich mit den mitgelieferten Schaumstoffeinsätzen zugemacht und betreibe zusâtzlich noch einen Jamo Sub 800 sowie DSPeaker 8033S-II. Die DM 2/6 sind auf hochwertigen stabilen LS Ständern (70cm), da ich Musik nicht im Sofa höre, sondern im Gäste/Esszimmer und auf einem Stuhl dabei sitze.
Wollte eigentlich die DM 2/7, aber die sind grösser und vom Oberbassbereich her ein bisschen zu present (für meinen Geschmack und "vor allem für meinen Hörraum". Es hat schon seinen Grund, warum Minimonitore eine so tolle Abbildung haben und tolle Bühne aufbauen.
Würde ich sie wieder kaufen? JEDERZEIT!
Würde ich z.B. 30 oder 50% mehr ausgeben um z.B ein Echtholzfunier für die DM 2/6 zur Auswahl zu haben. YES!
Gibt es bessere Kleinlautsprecher? Gewiss, wohl aber nicht zu dem Preis. (Die Chassis und Weiche sind eigentlich das 
Geld schon wert)
Würde ich sie modifizieren? Eventuell (Es gibt einen Weichentuningsatz, der erheblich hochwertigere Komponenten benutzt und die tollen Treiber angeblich noch besser spielen lassen soll). Ich werde es ausprobieren und mal schaun ob da was dran ist.
Ansonsten meine ich, dass dies ein recht gut gelungener Kleinlautsprecher ist. 
Aber Achtung... Braucht einen potenten stabilen Verstärker. Die Dinger haben nicht den höchsten Wirkungsgrad und ziehen recht ordentlich. Auch würde ich die DM 2/6 nicht unbedingt an zu günstigen Amps mit Digitalendstufen betreiben, die z.B. nur für 8 Ohm ausgelegt sind. (Unabhängig wie stark) Digitalamps können eventuell erheblich mehr Probleme bei Betrieb unterhalb der Nennimpedanz machen und Interharmonics haben dann ein leichteres Spiel. Fängt dann an hart zu klingen. Besser einen guten Class AB Amp oder potenten Class A Amp.
Mag wie eine Witzempfehlung klingen, aber die DM 2/6 fühlen sich richtig wohl an einem Amp der +1000 Euro Klasse. Leistung an 4 Ohm sollte der Amp schon im Bereich von z.B. 100 Watt haben.
An einem Rocksan Kandy 2K kommt z.B; richtig gute Stimmung auf. Auf keinen Fall (ok Musik kommt da auch noch raus) an einer Minianlage z.B. Cambridge Audio Sonata 30er Serie (selber getestet) betreiben. Gilt ähnlich vielleicht auch für andere Kompaktanlagen mit 30 bis 50W/Kanal. Beliebt man dann z.B. etwas lauter zu hören, ist es mit Spass vorbei und alles was man hört ist, wie der Amp langsam dann keine Lust mehr hat und bei mâchtigen Bassimpulsen in die Knie geht.
Also in meinen Augen Preis/Leistungs Empfehlung. 
Diese Einschätzung hat nichts mit Euphorie zu tun (sowas verfliegt zu schnell), sondern mit recht langen Hörsessions.
Meiner Meinung nach würde ich die Lautsprecher allerdings nicht in Räumen grösser als 30m² betreiben. Da kann man dann eventuell eine Hausnummer grösser fahren.
 
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0 von 3 Besuchern fanden diese Bewertung hilfreich

E. O. schrieb am 16.12.2012 08:55
Dynaudio DM 2/6 Bewertung
Die Boxen Dynaudio DM 2/6 passen sehr gut zu dem AV Receiver music hall AV 2.1,und besonder akustisch zu meinem Ziemmer . Bien Sehr zufrieden. Abstende von der Box zur Wand  20cm, zwieschen den Boxen 1.20, zum Hörer 1.80, das Reflexrohr  muss zu sein. M.f.G Oesterle.
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12 von 12 Besuchern fanden diese Bewertung hilfreich

Anonym schrieb am 15.09.2012 00:52
Überragend authentisch klingernder Kompaktmonitor
Detailwertungen
Abbildung
Neutralität
Räumlichkeit
Natürlichkeit
Dynamik
Pegelfestigkeit
Bassqualität
Wertigkeit / Verarbeitung
Preis / Leistung

Nun ja einen Design Preis wird man mit den Dynaudio DM 2/6 wohl eher nicht gewinnen. Das Gehäuse ist sauber verarbeitet, die Lautsprecher sind in die Front eingelassen, das Anschlußterminal wirkt solide, selbst bei genauem hinsehen erkennt man kaum das das Gehäuse lediglich foliert ist... dennoch schön ist anders.

Irgendwo muss der atraktive Preis ja her kommen, denn an den Treibern selber wurde nicht gespart. Alluminiumdruckgusskörbe, sagenhafte 75mm große außenliegende Schwingspulen, Ferrofluidgekühlte Seidenkalotten, und hochwertige Innenverkabelung.

Der Klang der Dynaudio DM 2/6 ist neutral, sehr neutral sogar. Die kleinen Monitore sezieren nicht, sie picken nichts aus der Aufnahme herraus sondern spielen völlig rund und unaufgeregt. Klingt bestimmt langweilig mag man da denken, jedoch weit gefehlt. Durch die Überagende Transparenz im Mittenbereich entsteht eine Räumlichkeit und eine Abbildungsstärke die auch doppelt und dreifach so teuren Lautsprechern gut zu Gesicht stehen würde. Immer wieder denkt man so nackt, so nah habe ich meine CDs nocht nicht gehört.

Stimmen klingen so Lebensecht das man eine Gänsehaut davon bekommt. Gitarrensaiten schwingen derart leichtfüßig und authentisch dass es für mich als Gitarrist eine Wahre Freude ist. Dennoch interpretieren die Dynaudios die Musik nicht, sie vermitteln sie einfach. Wie gute Studiomonitore nehmen sich die Dynaudios völlig zurück und stellen die Musik in den Vordergrund. Schließt man die Augen verschwinden die Boxen und man kann sich ganz und gar der Musik hingeben.

Das klingt alles sehr euphorisch und übertrieben...Mag sein. Dennoch: Ich habe schon Lautsprecher jenseits der 2000€ besessen, die nicht so einen räumlichen transparenten Klang hatten wie die DM 2/6.

In Ihrer Preisklasse stehen die Dynaudios da ziemlich alleine. Ich habe mich übrigens trotz des kleineren Tieftöners für die DM 2/6 und gegen die 2/7 entschieden, da letztere eine Überhöhung im Präsenzberreich aufweisen und dadurch zwar noch einen Tick offener klingen aber halt auch weniger neutral sind.
 

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Kommentar von SixtyFourAndTwo am 28.01.2013 23:51:

"Wie gute Studiomonitore nehmen sich die Dynaudios völlig zurück" Wie passend, dass Dynaudio vor allem für ihre High-End Studiomonitore bekannt sind ;)