Erfahrungen und Bewertung von Kunden für NAD C 368 Hybrid

Digitaler DAC Verstärker

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21 von 21 Besuchern fanden diese Bewertung hilfreich

Timo schrieb am 05.03.2017 11:57
Tolles Gerät
Detailwertungen
Ausstattung
Verarbeitung
Bedienung
Preis / Leistung
Anschlüsse
Klang
Servus und Hallo, Nach einem Umzug in unser neues Eigenheimstellten wir uns die Frage, ob wir unser vorhandenes 5.1 Heimkinosystem, bestehend aus einem Yamaha RX-V677 Receiver,Lautsprechern der Wharfedale Diamond 9 Serie in Verbindung mit einem Acoustic Research Subwoofer, überhaupt noch einmal installieren sollten, da wir mittlerweile überwiegend Musik hören. Wir entschlossen uns wieder "back tothe roots" zu einem Stereo System zurück zu kehren. Es gab neue Lautsprecher in Form von "Monitor Audio Bronze 6", welche erst eine Zeit lang an dem Yami betrieben wurden. Das hörte sich nicht schlecht an aber irgendwie war da noch Luft nach oben. Es musste also noch ein neuer und vor allen Dingen bezahlbarerVollverstärker her. Da wir hauptsächlich über Spotify und unser NAS Musik hören ist die Wahl auf den NAD c368 gefallen. Dieser harmoniert mit den Monitor Audio's wirklich sehr gut und trifft klanglich voll unseren Geschmack. Klare Höhen, welche keinesfalls anstrengend werden. Ein toller aber nicht überzogener MittentonBereich, wie er gerade bei englischen Lautsprecher Herstellern oft im Vordergrund steht. Der Tieftonbereich ist knackig, gut definiert, wirkt keinesfalls dröhnend. Die Verstärkerleistungist für uns absolut ausreichend, auch bei höheren Pegeln absolut Verzerrungsfreiund wir hören gerne solche Sachen wie z.B. "Yello" laut. Im Vergleich zu unserem Yami ein wirklich großer Unterschied, obwohl auf dem Papier der Yami bei der "angeblichen" RMS Leistung die Nase vorne hat. Wir haben nach der ersten in Betrieb nahme sofort das aktuelle Software Update gemacht und konnten bis jetzt keine Bugs feststellen. Die Bluetooth Übertragung z.B. funktioniert mit aptx fähigen Geräten einwandfrei und stabil. Die automatische Eingangsquellen Schaltung ist zum TV schauen ebenfalls eine feine Sache. Was wir ein wenig schade finden ist die Tatsache, dass NAD für eine WLAN Funktion in Form desBluOs-Moduls 499€ aufruft aber das wussten wir ja vorher.
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26 von 26 Besuchern fanden diese Bewertung hilfreich

Henning schrieb am 12.02.2017 18:02
Licht und Schatten
Detailwertungen
Ausstattung
Verarbeitung
Bedienung
Preis / Leistung
Anschlüsse
Klang
eine Kurzrezension nach 3 Tagen im Einsatz: zunächst mal das Licht: Der Klang gefällt mit sehr gut - man kann es mit "satt" am besten beschreiben. Das Teil produziert unten herum jede Menge Groove ohne dabei den Präsenzbereich zu vergessen. Am gleichen Hörplatz stand vorher ein AVM A2, der sicher ein wenig feingeistiger und mit etwas höherer Auflösung daherkommt. Im Zusammenspiel mit den sehr neutralen und linearen Lautsprechern (Sehring 603) und der Raumakustik gefällt mir das Ergebnis mit dem NAD unterm Strich sogar etwas besser. Ob der Klang dem NAD "Haussound" entspricht vermag ich nicht zu sagen, da es mein erstes NAD Gerät ist, was aber auch heißt, dass ich definitiv nicht als NAD Fanboy spreche. Er wird wohl bleiben dürfen ... nun aber zum Schatten: Die sogenannten Features der Software stecken noch sowas von "in den Kinderschuhen". Das kann eigentlich jeder 200,- € AV-Billigreceiver deutlich besser. Anpassung der Pegel zwischen den Eingängen? Fehlanzeige dabei sind die Analogeingänge deutlich leiser als die Digitaleingänge. Wenn dann noch ein leiser Phono-Pre dranhängt - zum Haare raufen. Das kann sogar mein knapp 20 Jahre alter AVM schon ... Beim Einschalten beginnt der Verstärker standardmäßig mit -20 dB, was bei Phono noch OK ist, bei der Squeezebox oder dem Kabeltuner ist das schon arg zu laut. Kann man den Einschaltpegel im Menü auswählen? NEIN. Klangregelung individuell für unterschiedliche Eingänge? Fehlanzeige - geht nur generell Einfluss auf Signal oder Samplingrate bei den Digitaleingängen? Fehlanzeige. Diplayhelligkeit? Kann man in 3 Stufen einstellen, wobei Stufe 1 & 2 sehr hell sind und Stufe 3 sehr dunkel. Ja, die Lautstärke läßt sich sehr fein justieren - es dauert aber eine Ewigkeit von Laut zu Leise. Es gibt keine Beschleunigungsfonktion - macht der olle AVM auch besser. Über das Subwoofer-Management ist in einigen Foren schon geschrieben worden. Das läßt sich auch nicht praxisgerecht verwenden. Ist mir (derzeit) noch egal. Das Teil hat eine eigentlich gut gemeinte "Auto-Sense" Funktion und schaltet sich, sobald eine externe Quelle ein Audiosignal sendet automatisch ein und wählt auch die Quelle (leider nicht immer). Leider scheint es aber auch auf irgendwelche Phantomsignale zu reagieren. Manchmal schaltet sich der Verstärker auch ein, wenn alle angeschlossenen Geräte Feierabend haben. Es wird dann übrigens immer mit dem zuletzt gewählten Eingang gestartet, so dass man dem Übeltäter nicht auf die Spur kommt. Natürlich wäre es auch hier wünschenswert die Auto-Sense Funktion für einzelne Quellen freizuschalten oder zu sperren. Der integrierte Phonoeingang (nur MM) ist ganz OK, kann aber mit meinem externen Phono-Pre nicht mithalten. Immerhin ist er mit 100pF (+Kabelkapazität) deutlich praxisgerechter ausgelegt als manch andere eingebaute Phonoplatine. Qualitätsmäßig sehe ich das ganze in etwa auf dem Level der Pro-Ject Boxen zwischen 100 & 150 €. Meinem AT 150 MLX raubt er etwas die Lebendigkeit und die Brillanz. Für gelegentlichen Vinylgenuss aber durchaus verwendbar. Freaks haben/brauchen sicher etwas anderes. Den Kopfhörereingang habe ich bisher nur kurz angetestet (mit Philips Fidelio 2). Keine Auffälligkeiten. Ob er wie beschrieben tatsächlich auch hochohmige Hörer antreiben kann , vermag ich mangels entsprechender Hardware nicht zu beurteilen. Insgesamt hätte NAD dem Teil wenigsten noch einen Tapeausgang spendieren dürfen um ggf. externe Hardware (z.B. KH-Verstärker) dranhängen zu können. Auch die Lösung Pre-Out und Sub-Out in einem Ausgang zu kombinieren halte ich für eine Sparmaßnahme an der falschen Stelle. Positiv ist noch zu vermerken, dass die Eingänge ohne Last absolut rauschfrei sind, sowie die bauartbedingte geringe Wärmeentwicklung. Fazit: klanglich sollte man den C368 unbedingt in die engere Auswahl einbeziehen, wenn man auf kräftigen, groovigen Sound steht. Ich hatte letztes Jahr mal einen Cambridge 851 zu Hause, der gegen den AVM keine Chance hatte. Der NAD ist deutlich günstiger und hat (nicht in allen Belangen) in der Kette und dem Abhörraum die Nase vorn. Was die Features im Menü angeht hoffe ich auf rasche Nachbesserung durch NAD. Die derzeitige Version wird dem Gerät in keinster Weise gerecht. Leider lehrt die Erfahrung, dass Hersteller von brauchbaren Firmwareupdates nur allzu selten Gebrauch machen. Ein Update habe ich immerhin schon aufspielen können. Dort wurde aber lediglich eine Umschaltoption von "dB" auf "%" Lautstärke nachgerüstet. Schon mal ein Anfang ...
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3 von 10 Besuchern fanden diese Bewertung hilfreich

Anonym schrieb am 11.01.2017 13:12
Volle Begeisterung !
Detailwertungen
Ausstattung
Verarbeitung
Bedienung
Preis / Leistung
Anschlüsse
Klang
Alles wunderbar geklappt mit Lieferung etc. Das Teil ist gigantisch im Klang und auch völlig durchdacht. Eben NAD, einfach eine andere Liga.
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