Erfahrungen und Bewertung von Kunden für Yamaha RX-A1020

AV-Receiver für echte High-Class Studio Erfahrung zuhause

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Detlef V. schrieb am 26.07.2013 12:19
Viel Licht, wenig Schatten
Detailwertungen
Klang Musik
Klang Film
Ausstattung
Verarbeitung
Bedienung
Skalierung
Anschlüsse
Preis / Leistung
Das Gerät passt hervorragend zu den Teufel Boxen (T500 MK2), die ich vor Kurzem tatsächlich gewonnen hatte.
Die Leichtigkeit, mit der der Yamaha RX-a1020 und die Boxen tiefe und knackige Bässe hervorzaubern, ist atemberaubend. Und das schon bei einer Lautstärke, die nicht mehr jeder Nachbar im Haus mithören muss. Dabei bereitet auch, Mitten und Höhen noch präzise und sauber in den Raum zu stellen, nicht die geringste Mühe.
Die Kombination dieser Geräte beweist auch, wie schlecht mp3 Dateien sind. Da hilft auch die Enhancer-Schaltung des Yamaha nichts, denn was einmal aus den Dateien entfernt wurde, kann man halt nicht mehr zurückholen. Die Enhancer-Schaltung des Yamaha ist zudem schlechter, als die Kombination aus Winamp und Studio Sound FX von QO Labs. Diese Kombination erschafft eine detailliertere Reproduktion von mp3 Dateien, als der Yamaha, und zwar eine sehr viel detailliertere. Da geht es nicht um Nuancen, sondern um ganz eindeutig hörbare Werte.
Es ist jedoch eh ratsam, von mp3 Dateien die Finger zu lassen, wenn man Musik richtig genießen will.
Der 7.1 Sound lässt nichts, aber auch gar nichts zu wünschen übrig. Nachdem die Boxen automatisch per mitgeliefertem Mikrofon eingemessen wurden, erlebte ich einen Surroundklang, den mein alter Onkyo auch nicht ansatzweise produzieren konnte. Und das, obwohl als Satellitenlautsprecher noch die alten Heco Boxen in Betrieb sind, die demnächst auch von Teufel ausgetrieben werden.
Mal abgesehen davon, daß Stirb Langsam 5 als Film nichts taugt, aber was da als Lossless Sound aus der Anlage krachte, war schon vom Feinsten. Doch auch Fernsehserien haben tatsächlich einen sehr viel besseren Surroundklang, als mir mein Onkyo bisher liefern konnte. Als Referenz nehme ich mal die Serie Revolution. Es ist erstaunlich, daß sich die Klangmeister eine TV-Serie so viel Mühe mit dem Sound auf den hinteren Boxen machen. Das gibt es noch selten. Und der Bassdruck aus den Frontlautsprechern ist fast schon kinotonmäßig.
Vom Klang her ist das Gerät also phänomenal, auch wenn es, vergleichsweise, zu den preiswerten Receivern gehört, wobei er halt seinen Preis wert ist.
Aber...
Nur eine frontseitig, hinter der Abdeckklappe, angebrachte USB Verbindung ist schwach. Hinten am Gerät ist zwar noch eine USB Buchse, aber die liefert nur Strom und arbeitet nicht als Eingang. Schade!
Immer die Klappe vorne aufzulassen, um Musik von der Festplatte zu hören, sieht nicht sehr ansprechend aus.
Hier zeigt sich auch ein weiteres Manko, denn Musik gibt der Yamaha nur aus einem Ordner wieder. Wenn man per Zufallswiedergabe alle Musik auf der Festplatte hören will, muss man alle Stücke in einem einzigen Verzeichnis unterbringen. Das sollte dringend geändert werden.
So ist es auch bei der Wiedergabe vom Server. Auch hier muss Alles in einem Verzeichnis liegen UND es dürfen keine Umlaute in den Titeln sein. Das Lied Glück und Erfüllung von Schiller wird also, wie alle anderen Stücke mit Umlauten, fleißigst ignoriert.
Doch das ist nicht das einzige Manko, denn die Titelnamen in Gluck und Erfullung usw. umzunennen, registriert der Yamaha nicht. Selbst eine vollständige Löschung des Onlinespeichers war nutzlos. Immer weiter und weiter listet das Gerät alle 296 Lieder auf, die er beim ersten Mal eingelesen hatte, und von ihnen weicht er keinen Jota ab. Es wäre schön, wenn man den Yamaha dazu bewegen könnte, das einmal Eingelesene wieder zu löschen, und statt dessen neues einzulesen. Da das nicht geht, ist die Serverwiedergabe nahezu nutzlos.
Gut funktioniert das Internetradio. Hier konnte ich mir letzten Sonntag die Liveberichterstattung über den ersten Tag im Trainingslager der Dallas Cowboys anhören.
Live-Radio aus Dallas (oder wo auch immer), was will man mehr?
Die Speicherung des Senders wurde dann wieder zu einem Akt, da man sich erst mal mit einer MAC Adresse bei Vtuner anmelden muss.  Es hat etwa eine Stunde gedauert, bis ich die MAC Adresse gefunden habe. Dann aber wars ganz einfach.
Heute darf man ja eine App nicht mehr einfach so nebenbei erwähnen, also ab zur App.
Ich habe ein Androidgerät und mir ist noch nichts aufgefallen, was man an dieser App noch verbessern könnte. Es funktioniert alles einwandfrei, übersichtlich und problemlos.
Mit sieben hinterrücks angebrachten HDMI Verbindungen und einer auf der Front, ist der A1020 super bestückt. Ganz hervorragend klappt hier die Durchschleifung der Signale, selbst wenn der Yamaha ausgeschaltet ist. Das ist ein sehr großer, stromsparender, Vorteil, denn oft reicht ja der Ton aus den Fernsehlautsprechern und muss nicht aus allen sieben Boxen kommen.
Toll auch der zweite HDMI Ausgang. Wenn ich jetzt nur mal Musik vom PC hören will, muss ich nicht immer den 55 Zöller anmachen, sondern kann mir auf einem kleinen 10 Zoll Monitor auf Winamp mein Musikprogramm auswählen.
Das Display des Yamaha ist selbst aus drei Metern, die ich entfernt sitze, noch gut abzulesen.
Fazit: Sehr viel Licht, nur ein wenig Schatten. Bei all meinen Musikzuspielern, die ich habe, kann ich auf Wiedergabe vom Server verzichten.
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