beyerdynamic zeigt High-End-Tesla-Kopfhörer mit Bluetooth als Konzeptstudie auf der IFA

Carsten Rampacher (HIFI-REGLER Redaktion) am 25.08.2016

Ein Bluetooth-Kopfhörer, der so gut klingt wie die besten kabelgebundenen Modelle? Davon träumen HiFi-Enthusiasten schon lange. Auf der IFA 2016 wird dieser Traum erstmals greifbar – und vor allem hörbar: beyerdynamic stellt in Berlin eine voll funktionsfähige Konzeptstudie vor, die gemeinsam mit Astell&Kern entstanden ist.

Der Heilbronner Audiospezialist und der koreanische Experte für High-Resolution-Player setzen damit ihre erfolgreiche Zusammenarbeit fort. Auf die High-End Kopfhörer AK T5p, AK T1p und den In-Ear-Tesla AK T8iE im letzten Jahr folgt nun die kompromisslose Trennung vom Kabel.


Erster Tesla-Kopfhörer mit Qualcomm® aptX™ HD audio


Gleich zwei Weltpremieren sorgen für optimale Klangqualität. Da ist zum einen die exklusive Wandlertechnik: Als erstes Bluetooth-Modell überhaupt arbeitet der Funk-Kopfhörer mit Tesla-Wandlern von beyerdynamic. Die filigranen Schwingspulen reagieren besonders schnell und können High-Resolution-Audiosignale originalgetreu in Schallwellen umsetzen. Gleichzeitig schont ihr hoher Wirkungsgrad den Akku des drahtlosen Kopfhörers, ohne Feindynamik und Lautstärke dafür zu opfern.

 

Konzeptstudie: Der High-End-Tesla-Kopfhörer mit Bluetooth

 

Die zweite Innovation beseitigt eine prinzipielle Schwäche des Bluetooth-Standards: Selbst mit hochwertigen Audio-Codecs ließ sich bislang nur maximal CD-Qualität übertragen. Der überlegene Klang hochauflösender Audiodateien blieb auf der Strecke. Mit dem neuen Codec aptX HD von Qualcomm Technologies International, Ltd. gilt diese Einschränkung nicht mehr. Er überträgt die volle Auflösung von 24-Bit-Signalen. Der größere Dynamikumfang und geringeres Grundrauschen machen selbst kleinste Klangunterschiede hörbar.

beyerdynamic hat als einer der ersten Hersteller aptX HD in einen Over-Ear-Kopfhörer integriert. Als Zuspieler dient eine modifizierte Variante des Astell&Kern AK 380, der dieses neue Übertragungsprotokoll bereits unterstützt. Die übrigen Player des High-Res-Spezialisten werden nach und nach folgen. Aber auch Android-Smartphones der Premiumklasse kommen als Musikquelle in Frage. Am Verbindungsaufbau selbst ändert sich nichts. Beide Geräte werden wie gewohnt per Bluetooth gekoppelt. Der Klangvorteil stellt sich automatisch ein, sobald Sender und Empfänger mit aptX HD ausgestattet sind.


Innovative Bedienung mit Touch-Gesten


Die drahtlose Übertragung ist aber nicht das einzige Novum. Zusammen mit dem Kabel haben die Ingenieure auch ein paar alte Zöpfe in Sachen Bedienung abgeschnitten. So gibt es keine Tasten mehr. Eine Sensorfläche am Kopfhörergehäuse steuert stattdessen die Wiedergabe: Nach unten wischen reduziert die Lautstärke, nach oben wischen hebt sie an. Und bewegt der Nutzer seinen Finger auf der Gehäuseschale vor oder zurück, springt der Player zum gewünschten Titelanfang – ganz ähnlich wie bei einem Touchpad am Computer. Auch wenn die akustische Abstimmung noch nicht ganz fertig ist: Die intuitive Bedienung lädt schon jetzt dazu ein, das Potential des drahtlosen Klangwunders zu erkunden.

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