Der Dali Aktivsubwoofer M10D im Test

Thomas Schmittlein (HIFI-REGLER) am 30.04.2016

Dali M10D aktiver Subwoofer

Der dänische Lautsprecherhersteller aktive Subwoofer bauen kann. Aktuelles Beispiel dafür ist der bei uns zum Test angetretene M-10D, mit kompakten Abmessungen (370 mm hoch, 370 mm breit, 340 mm tief), aber 500 Watt starker Endstufe.

Inneleben

Besonders bekannt und schon beinahe legendär ist der Dali Aktivsubwoofer P-10DSS. Auf ihm basiert auch der M-10D, er muss lediglich auf die passiven Membranen verzichten. Die Endstufe des M-10D ist äußerst hochwertig aufgebaut.

Sogar ein Ringkern-Transformator ist vorhanden, der allzeit beste Stromliederfähigkeit garantiert, auch wenn dauerhaft mit hohen Pegeln gearbeitet wird 500 Watt Maximalleistung sowie 300 Watt Dauerleistung nach RMS sind sehr gute Werte.

 

Hoch belastbare Technik

Damit sich der M-10D in der täglichen Praxis zu Höchstleistungen aufschwingen kann, haben ihn die Entwickler auf enorme Belastbarkeit ausgelegt. Daher kommt zum Beispiel eine vierlagige Schwingspule zum Einsatz, die auf einen Aluminium-Träger gewickelt ist. Der Durchmesser beträgt 63,5 mm. Zwei im Abstand von 12 mm fixierte Zentrierspinnen realisieren eine auch bei hohem Pegel stets kontrollierte Ein- und Ausschwingbewegung der Membran. Übrigens spielt der 250 mm Tieftöner bis auf 25 Hz hinunter, das ist exzellent. Die Membran des Treibers besteht aus sehr belastbarem Kohlefaser.

 

Edle Optik

Das kompakte Gehäuse wird von einem noblen Aluminiumsockel ergänzt, der bei Dali anstatt der sonst meist üblichen Standfüße Verwendung findet. Das sorgfältig lackierte Gehäuse und das präzise eingepasste Anschlussfeld, auf dessen Rückseite sich auch die Elektronik befindet, zeigen das generell hohe Niveau, das der M-10D bei der Verarbeitung und auch bei der Materialwahl bietet.

 

Funktionen des M-10D

Der Dali M-10D kann auch mit der beiliegenden, ultrakompakten Fernbedienung im Scheckkartenformat gesteuert werden. Ferner gibt es zwei DSP-Betriebsarten, für Filmton und für Musik. Hinsichtlich Lautstärkepegel, Einsatzfrequenz und Phase beweist der M-10D sein Anpassungsvermögen, denn der Anwender hat die Möglichkeit, drei eigene Voreinstellungen zu kreieren, so kann man daher mit unterschiedlichen Werten für den Musik- und den Filmtonbetrieb arbeiten.

 

Klanglich "eine Wucht"

Der M-10D liefert in allen Testreihen erstklassige akustische Leistungen ab. Zunächst zeichnet ihn seine Flexibilität aus. Ganz gleich, ob es um die Wiedergabe von Filmtonspuren oder von musikalischem Material geht, dank der enormen Impulstreue, der hohen Gesamtpräzision und dem hervorragenden Nachdruck stellt er immer das passende tieffrequente Fundament bereit. Große, massive Effekte in modernen Actionfilmen stellt der M-10D auch bei hohem Pegel mit sauberen Strukturen dar. Gleichzeitig besticht er durch einen wirkungsvollen und zugleich kultivierten Auftritt, wenn er z.B. bei klassischer Orchestermusik eingesetzt wird. Hier integriert er sich gekonnt zwischen die Frontlautsprecher sowie den Center, und der von feinen Konturen geprägte, aber gleichzeitig kraftvolle Bass schiebt sich nie unangenehm in den Vordergrund.
 

Einer der besten aktiven Subwoofer derzeit

Unser Fazit fällt eindeutig aus – besser als der M-10D kann ein aktiver Subwoofer seine Sache kaum machen:

Exzellent verarbeitet und mit anspruchsvoller Technik ausgestattet, schafft der formschöne, kompakte Aktivsubwoofer schon gute Voraussetzungen. Mit kraftvoller, aber gleichzeitig immer kontrollierter Akustik besticht er anschließend im Filmton- und Musikbetrieb. Das könnte Sie auch interessieren: bei AREADVD gibt es einen ausführlichen Test zum Dali Rubicon 5.1-Lautsprecher-Set, das den Dali M10-D beinhaltet.

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