DVB einigt sich auf TV-Standard für HDR (High Dynamic Range)

Carsten Rampacher (HIFI-REGLER Redaktion) am 16.11.2016

Der Ultra HD Standard für TV-Übertragungen umfasste bisher folgende Richtlinien:

Jetzt, in der UHD-1 Phase 2 wurden auch die technischen Spezifikationen durch das DVB-Konsortium verabschiedet. Dabei hat man sich für das von der BBC und NHK entwickelte Hybrid-Log-Gamma (HLG) und PQ (Perceptual Quantizer) HDR-Verfahren geeinigt. Beide Verfahren können für die TV-Übertragungen genutzt werden. Die maximale Bildfrequenz wird auf 100/120 Hz angehoben.

Im Audio-Bereich wird unter dem Begriff "Next Generation Audio" die Systeme AC-4 und MPEG-H eingesetzt, die zukünftig objektbasierten Mehrkanal-Ton übertragen sollen. Maximal wird eine 7.1.4-Konfiguration unterstützt.

Nach den aktuellen Testausstrahlungen könnte also in naher Zukunft ein größeres Angebot an HDR-Inhalten im Fernsehen via Satellit oder Antenne zu sehen sein. Besonders, da die HDR-Übertragung nicht ausschließlich an UltraHD-Inhalte gebunden ist, auch FullHD kann von den HDR-Vorteilen profitieren.

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