IFA 2016: LG fokussiert HDR als Kernthema in verschiedenen Demonstrationen

Carsten Rampacher (HIFI-REGLER Redaktion) am 29.08.2016

LG fokussiert auf der IFA die HDR-Fähigkeiten seiner OLED-Fernseher, die gleich drei Standards für die „High Dynamic Range“-Darstellung ab Werk unterstützen. Neben dem schon bei der Ultra HD Blu-ray eingesetzten HDR10 sind die OLED-Fernseher von LG auch für Dolby Vision HDR und Hybrid-Log-Gamma (HLG) ausgelegt, was größtmögliche Flexibilität sowie Zukunftssicherheit garantieren soll.

Während Dolby Vision als Premium-Technik für Streaming-Anbieter zum Einsatz kommt und ein bislang noch nicht eingesetzter, optionaler Standard für die Ultra HD Blu-ray ist, hat HLG die Aufgabe, vor allem die Einführung von HDR beim Fernsehen erleichtern, weil die Übertragung der HDR-Informationen in einem einheitlichen Video-Bistream gegeben ist, der auch von herkömmliche Empfängern in Standard-Qualität (SDR) dargestellt werden kann.

So zeigt LG beispielsweise eine HLG-Demo, die das Astra-Satelliten-System und die terrestrischischen Sendeanlagen der BCC verwendet, die HLG zusammen mit der japanischen NHK entwickelt hat. Ein weiteres Highlight in diesem Zusammenhang ist die erste öffentliche Präsentation von HDR-Technologie, die HLG-Inhalte mit High Frame Rate (HFR) bis zu 120 Frames pro Sekunde verbindet. Dabei zeigen LG, die BBC und die European Broadcasting Union (EBU) Inhalte im HFR-HLG-Format, die sowohl mit MPEG DASH (IP Streaming) als auch mit DVB-T2-Übertragungstechnik genutzt werden können.
 

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