Was sollte man beim DVD-Player-Kauf beachten?
update: 04.07.2008
Unsere DVD-Player-Kaufberatung zeigt Ihnen, worauf Sie achten sollten.
DVD-Player -
Die Marktsituation
Wer sich einen DVD-Player kaufen möchte,
hat inzwischen die Qual der Wahl: Die Anzahl an verfügbaren Modellen auf
dem deutschen Markt wächst fast wöchentlich. Doch auf was ist
beim Kauf zu achten? Was muss das Gerät an Ausstattung haben, was
kann es haben und was ist schlicht und einfach überflüssig?
Wie erkenne ich, ob das Gerät praxisgerecht bedienbar ist? Dieser Artikel will eine Hilfestellung
bei der Erklärung elementarer Features sowie eine individuelle
Kaufberatung - je nach Prioritätensetzung und Budget - geben.
Welche Anschlüsse
sollte ein DVD-Player haben ?
Videoausgänge
Scart-Buchse
Grundsätzlich gibt es diverse Arten, auf
die ein DVD-Player mit dem Fernseher oder Projektor verbunden werden
kann. Die DVD-Player auf dem deutschen Markt verfügen fast alle über
Scart-Buchsen. Da bereits seit den frühen achtziger Jahren Fernsehgeräte
über diese Anschlussart angesteuert werden können, sollte die Verbindung
über Scart in den meisten Fällen möglich sein. Scart-Stecker sind
zwar unhandlich, wenn es darum geht, quasi blind den Stecker mit der
Buchse zu verbinden. Doch dieser Multifunktionsstecker bietet zwei
große Vorteile: Zum einen gibt der DVD-Player an den Fernseher bereits
beim Einschalten ein Signal, das diesen automatisch auf den belegten
Anschluss umschaltet, so das die zusätzliche Umschaltung des Fernsehers
über die Fernbedienung entfällt. Außerdem liefert der DVD-Player über
Scart auch direkt ein Umschaltsignal, wenn eine anamorphe
DVD einliegt, die die volle Auflösung von 16:9 - Geräten ausnutzen
kann. (Wenn Sie mehr zum Thema anamorphe DVDs wissen möchten, dann
lesen Sie hierzu das AREADVD-Special
Bildformate, welches sich den verschiedenen Fernseh- und Kinobildformaten
widmet). Diese automatische Umschaltung funktioniert zwar bei den
europäischen DVDs, bei denen der Player ein Bild in der PAL-Fernsehnorm
ausgibt, auch ohne Scart, weil es hierfür in der Austastlücke des
Bildes eine spezielle Reservierung gibt. Doch bei US-DVDs klappt dies
nicht, weil diese ein Bild in der NTSC-Norm ausgeben und NTSC eine
solche Kennung nicht unterstützt. In diesem Fall liefert wiederum
nur der Anschluss über Scart das automatische Umschaltsignal.
Viele
DVD-Player können eines von drei wählbaren Signalen via Scart weiterleiten:
FBAS - Composite ist die Anschlussart, die
jedes Fernsehgerät verstehen sollte. Allerdings ist, wie so oft im
Leben, der einfachste Weg nicht auch der beste. Bei der Composite
Video-Verbindung (häufig auch in Form gelber Cinch-Verbindungen möglich)
schleichen sich unschöne Effekte ein, da bei Composite die Farb- und
Helligkeitsanteile des Bildes nicht getrennt übertragen werden und
sich dies in Form von "Perlenketten" an den Rändern von Objekten unschön
bemerkbar macht. Während dies bei VHS-Recordern wegen der ohnehin
dürftigen Bildqualität nicht auffällt, sticht dieser Effekt bei den
scharfen Bildern einer DVD selbst unkritischen Betrachtern ins Auge.
Besser ist der Anschluss via S-Video. Hier werden die Helligkeits-
und Farbanteile des Bildes getrennt übertragen, so dass die bei Composite
auftretenden Störungen des Bildes hier nicht auftauchen. S-Video bietet
zudem ein deutlich detailreicheres und schärferes Bild. RGB ist in
technischer Hinsicht die praktikabelste Lösung zur Verbindung von
DVD-Player und Fernseher. Denn hier gibt der DVD-Player das Bild direkt
so aus, wie es der Fernseher zusammensetzt. Nämlich in den drei Grundfarben
Rot, Grün und Blau. Über drei Leitungen in der Scart-Verbindungen
kann das Bild somit ohne große Umwege direkt an den Fernseher weitergeleitet
werden.
Ob nun Composite, S-Video oder RGB verwendet
werden, hängt damit zusammen, welche Anschlüsse vom Fernsehgerät unterstützt
werden. Während RGB nicht nur von vielen preisgünstigen, sondern auch
von vielen älteren TV-Geräten unterstützt wird, ist eine mit S-Video
beschaltete Scart-Buchse in der Regel immer noch nur bei teureren
Fernsehern zu finden. Bei vielen Fernsehgeräten mit mehreren Scart-Buchsen
sieht es häufig auch so aus, dass beispielsweise die erste Buchse
nur Composite oder RGB verarbeitet, während die zweite Scart-Buchse
die Kombination Composite und S-Video bietet. Sofern die Bedienungsanleitung
des Fernsehers hierzu keine Informationen bietet, bleibt nichts anderes
übrig, als per Trial and Error - Verfahren herauszufinden, was vom
Gerät unterstützt wird. Composite ist immer nur als "letzter Ausweg"
und als Notlösung anzusehen. Bei den DVD-Playern geht die Wahl zwischen
Composite, S-Video und RGB einfacher vonstatten, weil in den meisten
Setup-Menüs der Player hierfür ein eigener Menüpunkt vorgesehen ist,
über den man einfach das gewünschte Signal auswählen kann. Composite
wird in diesen Menüs meistens unter der Bezeichnung "Video" geführt.
Bei DVD-Playern, die via Scart nur FBAS oder RGB ausgeben können,
erfolgt die Umschaltung in den RGB-Betrieb automatisch.
Scart ist nicht die einzige Möglichkeit,
DVD-Player und TV zu verbinden. Während RGB wegen der drei benötigten
Leitungen nur über Scart realisiert wird, verfügen die meisten
DVD-Player noch über spezielle Ausgänge für Composite und S-Video.
Soll zum neuen DVD-Player auch ein neues
Scartkabel angeschafft werden, sollte man erst einmal auf Nummer sicher
gehen und nur ein Scartkabel in Betracht ziehen, das voll beschaltet
ist und so prinzipiell sowohl für die RGB- als auch für die S-Video-
und FBAS-Signalverarbeitung gerüstet ist. Was die Güte des Scartkabels
anbetrifft, so ist es vernünftig, sich betreffend des Preis-/Leistungsverhältnisses
für die "goldene Mitte" zu entscheiden: Billig-Scartkabel vom Wühltisch
taugen trotz Vollbeschaltung meist wenig, die Abschirmung gegen Störeinflüsse
von Außen ist ebenso miserabel wie die Verarbeitung. Meist sind diese
Kabel schon dann defekt, wenn man sie ein paarmal an verschiedenen
Geräten angeschlossen hat. Auf der anderen Seite ist es genausp wenig
sinnvoll, sich ein Scartkabel, wo der Meter gleich 200 EUR kostet,
zuzulegen - denn die Steigerung der Bildqualität, die dieses dann
meist als das "Non-Plus-Ultra" angepriesene Kabel - wenn überhaupt
- noch ermöglicht, steht in keiner Relation zum immensen finanziellen
Mehraufwand. Ein gutes Scartkabel ist in einer Länge von 1 Meter bereits
für rund 40 EUR zu haben. Doch auch High-End-Qualität muss nicht
teuer sein.
Video-Composite
Der Anschluss über
den normalen Video-Cinch-Out (erkennbar an der gelben Farbe), den
jeder DVD-Player in einfacher oder doppelter Ausfertigung mitbringt,
sollte nur im äußersten Notfall geschehen. Denn auch hier wird
lediglich ein normales Videosignal übertragen, dass nur eine deutlich
schlechtere Bildqualität ermöglicht.
S-Video-Hosidenbuchse
Genau wie S-Video über Scart überträgt auch die
S-Video-Hosidenbuchse das S-Videosignal. Hierfür verfügen die Geräte
über einen kleinen runden Anschluss mit mehreren winzigen Pins, der
ein wenig an einen DIN-Stecker im Miniformat erinnert, über den viele
ältere Geräte aus den siebziger Jahren verbunden wurden. Über diese
Hosidenleitung wird allerdings ebenso wie bei Composite nur das Bild
übertragen, so dass der Ton noch separat über Cinch-Buchsen an den
Fernseher weitergeleitet werden muss. Während bei Videoprojektoren
die Hosiden-Buchse zum Standard gehört, verfügen viele Fernseher
entweder über gar keinen solchen Anschluss oder nur in Form einer
Buchse an der Front des Fernsehers, so dass Scart in vielen Fällen die bessere Lösung
ist. Wer sich ein S-Video-Hosidenkabel zulegt, sollte aber auch auf die
Qualität achten - vor allem sollte das gute Stück solide verarbeitet und gut
abgeschirmt sein.
Komponenten-Video (YUV)
Mit die beste Lösung stellt eine Verbindung
dar, die bisher noch nicht angesprochen wurde: Das Komponentensignal,
auch als YUV bekannt. Denn genau in diesem Format liegt auch das Bild
auf der DVD vor. Der Einfachheit halber verzichten wir hier darauf,
die komplizierte Zusammensetzung dieses Signals aus Farbdifferenzsignalen
genau zu erklären. Soviel sei nur gesagt: YUV ist quasi das Urformat
auf der DVD, aus dem der Player erst ein Composite- oder S-Video-Bild
in der PAL oder NTSC-Norm oder ein RGB-Signal erzeugt. Da bei diesem
Signal keinerlei störende Umwandlungen erforderlich sind, ist der
Signalweg auch am kürzesten und der Bildeindruck prinzipiell am besten.
Die meisten DVD-Spieler auf dem deutschen Markt sind mit YUV-Ausgängen
ausgestattet, neben Projektoren verfügen auch Fernsehgeräte
über YUV-Eingänge. Zusätzlich bietet sich über den Komponentenausgang
auch die Möglichkeit, Vollbilder anstatt der sonst üblichen Halbbilder
auszugeben. Man spricht dann von "Progressive Scan": Während Kinofilme
mit 24 Vollbildern pro Sekunde an der Projektionslinse des Projektors
vorbeilaufen, arbeiten Fernseher "Interlaced", also mit 576 Halbbildern.
Hier wird nicht das ganze Bild auf einmal angezeigt, sondern zunächst
ein Halbbild mit den geraden Zeilen und anschließend ein zweites Halbbild
mit den ungeraden Bildzeilen. Durch den schnellen Wechsel der Halbbilder
fällt dies allerdings beim Betrachten eines TV-Bildes nicht direkt
auf - fast, denn jeder, der am PC arbeitet, wird festgestellt haben,
dass nicht nur die Auflösung am Monitor besser ist, sondern das TV-Bild
auch im Vergleich weniger klar erscheint. Die Erklärung ist einfach:
In der Computertechnik ist die Vollbildwiedergabe Standard. Unter
dem Namen "Progressive Scan" hält diese Technik der Bilddarstellung
auch bei der DVD Einzug. Denn auch Spielfilme sind auf den DVDs in
"progressiver" Form abgespeichert. Der Schritt ist also naheliegend,
diesen Vorteil auch direkt zu nutzen und das Bild in seiner Ursprungsform
abzugreifen, anstatt es umständlich und möglicherweise verlustbehaftet
in Interlaced-Bilder mit 575 (PAL) oder 480 (NTSC) Zeilen umzuwandeln.
Die Bildqualität der DVD erklimmt mit Hilfe von DVD-Playern mit Progressive
Scan-Ausgang und dem entsprechend gerüsteten Bildausgabegerät (Projektoren
mit YUV-Verarbeitungsmöglichkeit) neue Höhen. Die Arbeitsweise von
Progressive Scan in der Videowelt: Das Bild wird anstatt in 50 Halb-
in 50 Vollbildern pro Sekunde bei PAL (bzw. 60 bei NTSC) an das Bildausgabegerät
weitergeleitet. Damit bei Progressive Scan kein Flimmern auftritt,
muss jedes Vollbild mindestens zweimal abgetastet werden.
HDMI (High Definition Multimedia Interface)
Der HDMI-Anschluss bietet in der Regel die
beste Bildqualität. Über den HDMI-Ausgang können Auflösungen,
je nach Gerät, bis zu 1080p (Full-HD) übertragen werden.
Zusätzlich wird das Tonsignal der DVD mit übertragen. Eine
zusätzliche Tonverbindung des DVD-Players mit dem AV-Receiver
(muss über HDMI-Anschlüsse verfügen, die das Audiosignal
verarbeiten können) über optisch- oder koax-Digital gehört
der Vergangenheit an. Weitere Infos zu HDMI finden Sie in unserem
HDMI-Special .
Zusammenfassung
Wie sollte man den DVD-Player also nun verbinden,
um das bestmögliche Bild zu erhalten? Für den High-End-Anwender bietet
sich HDMI oder YUV, inklusive der Progressive Scan-Ausgabemöglichkeit
bei NTSC-oder auch bei PAL-DVDs an. Sofern HDMI und YUV ausscheidet,
kommen eigentlich nur S-Video und RGB in Frage, da Composite auf Dauer
nur wenig Freude bereiten wird. Im Prinzip ist hier RGB die bessere
Alternative. Allerdings zeigt sich in der Praxis sehr oft, das nicht
nur die Theorie maßgebend ist, sondern auch das Zusammenspiel zwischen
Fernseher und DVD-Player einen entscheidenden Einfluss auf die Bildqualität
hat. Denn wir haben es bereits oft erlebt, das das Bild über RGB nicht
immer die beste Lösung sein muss, weil sehr häufig im Direktvergleich
das RGB-Bild manchmal farblich etwas zu blass und etwas zu dunkel
ausfällt. Das farblich kräftigere, manchmal kontrastreichere S-Video-Bild
kann unter Umständen daher die bessere Alternative sein. Wenn sowohl
RGB als auch S-Video ein gutes Ergebnis liefern, sind zwischen diesen
beiden Anschlüssen die Unterschiede aber auch im Vergleich nicht mehr
ganz so schwerwiegend wie bei Composite. Allerdings kommt in einigen
Fällen zwangsläufig nur RGB in Frage, nämlich dann wenn der Fernseher
nicht in der Lage ist, das von amerikanischen DVDs gelieferte NTSC-Signal
korrekt anzuzeigen. Was es genau damit auf sich hat, lesen Sie auf
der nächsten Seite.
Die
PAL/NTSC-Problematik
Wer sich mit dem Gedanken auseinandersetzt,
direkt einen DVD-Player zu erwerben, der nicht nur, wie es die
Filmindustrie gerne hätte, DVDs mit dem für Europa gültigen Ländercode
2 wiedergeben kann, sondern auch amerikanische DVDs mit dem Ländercode
1 ansehen möchte, der sollte vorher eine wichtige Voraussetzung klären:
Während das europäische PAL-Fernsehsystem
mit 625 Bildzeilen und 50 Halbbildern in der Sekunde arbeitet, nutzt
das in den USA verwendete NTSC-System nur 525 Bildzeilen, dafür aber
eine schnellere Bildwechselfrequenz von 60 Hz. Die 60 Hz sind
heutzutage nur noch für wenige Fernseher ein Problem und stellen die
Synchronisation automatisch um. Wenn das Bild hingegen stark flackert
oder durchläuft, ist dies ein Indiz dafür, das der Fernseher nicht
in der Lage ist, NTSC-DVDs wiederzugeben. Dann bleibt nur die
Anschaffung eines neuen Geräts übrig, wenn auch US-Scheiben das
heimische Filmprogramm bereichern sollen. Eine andere Möglichkeit bieten auch DVD-Player, die
eine echte Konvertierung von NTSC auf PAL machen. Da bei diesem
Verfahren zusätzliche Zeilen von der Player-Elektronik erzeugt und
Halbbilder entfernt werden müssen und eine saubere Konvertierung nur
mit teurer Spezialelektronik gut funktioniert, muss man hierbei
allerdings in Kauf nehmen, dass die Bildstruktur leicht pixelig wirkt
und das Bild bei Schwenks leicht ruckelt.
Die zweite Hürde ist nicht ganz so problematisch:
Häufig sind nur teurere TV-Geräte in der in der Lage, NTSC auch in Farbe
wiederzugeben. Weil bei NTSC ein anderer Farbträger als bei PAL verwendet
wird, können viele Fernseher diesen nicht erkennen und daher NTSC nur in
Schwarz-Weiß darstellen. Nur Multinormgeräte können sowohl echtes NTSC als
auch PAL wiedergeben. Daher gibt es viele DVD-Player, die bei US-DVDs eine
Mischung aus PAL und NTSC ausgeben, das sogenannte "Pseudo-PAL" oder "PAL
60", welches mit den 525 Zeilen von NTSC und der Wechselfrequenz von 60 Hz
arbeitet, aber den PAL-Farbträger nutzt, und somit auch auf TVs ohne Multinorm-Unterstützung
ein einwandfreies Bild liefert. Für Fernseher ist die PAL 60 - Option ideal,
während viele ältere Videoprojektoren dieses Signal nicht verdauen, da sie
bei der Wechselfrequenz von 60 Hz auch den NTSC-Farbträger erwarten. Daher
sollte beim Kauf darauf geachtet werden, ob der DVD-Player PAL 60 oder echtes
NTSC ausgibt. Am besten ist die Wahlmöglichkeit, wie sie verschiedene DVD-Spieler
im On Screen Menü bieten. Wer nun das Pech hat, einen solchen Player gekauft
zu haben, der kein PAL 60 unterstützt und zudem noch einen Fernseher ohne
Multinorm-Empfang verwendet, der muss dennoch nicht gleich einen neuen TV
kaufen: Vorausgesetzt, der Player unterstützt RGB, so ist auch auf diesem
Wege eine Wiedergabe in Farbe möglich, da RGB direkt die Bildröhre ansteuert
und es somit ziemlich egal ist, welche Norm der TV unterstützt. In diesem
Zusammenhang sei am Rande erwähnt, dass auch DVDs aus den SECAM-Ländern Frankreich
und Belgien auf einem PAL Code 2 - Player ohne weiteres laufen: Der Player
gibt dann kein SECAM-Bild aus, sondern ein echtes PAL-Bild (oder eben RGB).
Audioausgänge
Digitalausgänge
Hat der DVD-Player
keinen internen Decoder für den Mehrkanalton in Dolby Digital oder
DTS, so sollte er über ein optisches oder koaxiales Digitalkabel mit
dem externen Decoder oder dem Verstärker/Receiver mit integriertem
Decoder verbunden werden. Waren früher bei sehr vielen DVD-Spielern optische
und koaxiale Anschlüsse Standard, so findet sich bei vielen aktuellen Modellen
der Einsteigerklasse zwischen 200 und 300 EUR nur entweder die koaxiale oder die
optische Variante. Hier sollte man vor dem Kauf überprüfen, ob sich am
AV-Receiver, falls schon vorhanden, die richtige digitale Buchsenart findet, um
den DVD-Player anschließen zu können. Da es sich in beiden Fällen um eine digitale Datenübertragung
handelt, ist das Resultat im Prinzip identisch. Optische
Lichtleiterkabel haben den kleinen Vorteil, dass DVD-Player und Verstärker
galvanisch voneinander getrennt sind, dafür den kleinen Nachteil, dass ein
elektrisches Signal erst in ein optisches gewandelt wird, und im AV-Receiver
wieder in ein elektrisches. Koaxiale Kabel, auch elektrische Kabel genannt,
leiten das Signal hingegen ohne Wandlung weiter. Worauf bei optischen
Kabeln zu achten ist: Die Spitzen müssen sauber geschliffen sein, damit beim
Anschluss keine Streulichtverluste auftreten. Beim Koaxialkabel muss man sich
besonders um eine wirkungsvolle Abschirmung Gedanken machen, denn bei schlecht isolierten
Koax-Verbindungen kann es schon einmal vorkommen, dass der
Digitalstrom gestört wird, wenn die Spannungsversorgung in der
Wohnung über einen Anschluss läuft.
Daher: Hochwertige Kabel bringen noch eine weitere Steigerung der
klanglichen Präzision mit sich, weil der digitale Datenstrom
besonders gut abgeschirmt seinem Ziel zustreben kann oder der
Lichtleiter das Licht weitgehend ungedämpft zum Verstärker
transportiert. Aber auch hier gilt: Ein gutes Kabel (ab, bezogen auf 1 m Länge,
zwischen 30 und 40 EUR bekommt man brauchbare Kabel) sollte es schon sein,
Kabelpreise von 150 EUR und mehr pro Meter aber sind nicht gerechtfertigt, der
Mehrpreis steht in keinem Verhältnis zum klanglichen Zugewinn, gerade wenn man
nicht über eine 20.000 EUR-Anlage verfügt.
6-Kanalanschluss
DVD-Player mit integriertem Decoder haben
grundsätzlich einen Sechskanalausgang via Cinch, um das Gerät mit
den dafür vorgesehenen 5.1 - Eingang am Verstärker/Receiver (sofern
vorhanden) zu verbinden. Besondere Wichtigkeit hat der Sechskanalanschluss
bei DVD Audio-Playern, denn hier bietet sich kaum eine andere Möglichkeit
- will man alle DVD Audio-Formate genießen - als der analoge
Anschluss: 192 kHz/24 Bit-Aufnahmen oder Musikstücke, die in 96 kHz/24
Bit-Fünfkanaltechnik aufgenommen werden, können beim Anschluss des
Players via optischem oder koaxialem Digitalkabel nicht entsprechend
wiedergegeben werden, denn: Das Maximale, was über ein optisches oder
koaxiales Digitalkabel übertragen werden kann, ist 96 kHz/24 Bit-Zweikanal
(Mehr ist erst via IEEE1394 oder via Denon Link möglich). So schließt
man also seinen DVD Audio-Player mit denen schon vom Anschluss eines
DVD-Player-internen Decoders her bekannten sechs einzelnen Cinch-Kabeln
an einen Verstärker/Receiver mit 5.1-Eingang an.
Sehr wichtig ist dabei, dass man nicht die
auch vielen Playern beiliegenden Billig-Cinch-Modelle mit
"Lakritzkabel" verwendet, sondern auf jeden Fall hochwertige
Cinchkabel benutzt: Nur so wird das Potential der DVD Audio auch zu
Gehör gebracht. Ebenso wichtig: Der Sechskanal- Eingang am Verstärker/Receiver
sollte 100 kHz-tauglich sein, um auf die 192 kHz Abtastfrequenz bei
DVD Audio-Aufnahmen vorbereitet zu sein. Wie sind die 100
kHz-Tauglichkeit und die 192 kHz Abtastfrequenz in Einklang zu
bringen? Des Rätsels Lösung liegt im Zusammenhang zwischen Abtast-
und Nutzsignal: Nach dem Abtasttheorem des Mathematikers Shannon kann
man mit einer bestimmten Abtastfrequenz höchstens ein Nutzsignal
codieren, das keine höheren Anteile als die Hälfte der
Abtastfrequenz in sich trägt - sonst treten schwerwiegende Fehler
auf: Im Falle einer 192kHz-Aufzeichnung heißt das, dass fehlerlos
Tonfrequenzen mit maximal 192 : 2, also mit 96 kHz, wiedergegeben
werden können, die dann via Cinch in den Analogeingang des Receivers
hineinströmen. Somit sind Verstärker/Receiver mit 100 kHz-tauglichen
Eingang für alle DVD Audio-Formate geeignet.
2-Kanal- / Stereo-Anschluss
Wer den DVD-Player analog an seine Anlage anschließen
will, um ihn beispielsweise als herkömmlichen CD-Player zu benutzen,
benötigt dafür die hinlänglich von anderen Hifi-Komponenten bekannten
2-Kanal-Cinch-Ausgänge, die jeder DVD-Player einfach oder doppelt
mitbringt.
Jeder DVD-Player besitzt eine Downmix-Funktion, die den Dolby Digital
- Mehrkanalton auf zwei Stereo-Kanäle verteilt, die auch an der Scart-Buchse
anliegen, so dass die DVD-Wiedergabe ohne weiteres, wenn auch nicht
mit dem Super-Ton, auf einem simplen Fernseher möglich ist, der nicht
einmal unbedingt Stereo-tauglich sein muss. DTS-abgemischte 5.1-Tracks
ermöglichen keinen Downmix. Da die meisten DTS-DVDs aber zumindest
über eine Dolby Digital - Spur mit mindestens zwei Kanälen verfügen,
kann man auf diese im Notfall zurückgreifen.
HDMI-Ausgang (High Definition Multimedia Interface)
Über den HDMI-Ausgang ist es möglich,
neben Bildsignalen, auch Tonsignale digital zu übertragen. Es
gibt verschiedene Versionen des HDMI-Ausgangs. Ältere Geräte
mit der HDMI-Version 1.0 können nur die PCM, Dolby Digital, DTS
und MPEG Tonsignale übertragen. Mit der Version HDMI 1.1 wurde
zusätzlich die Übertragung für das DVD-Audio-Signal
möglich. Das SACD-Signal kann erst mit der Version 1.2 bzw 1.2a
übertragen werden.
Die aktuelle Version 1.3 unterstützt derzeit alle bekannten Tonsignale,
wobei der große Vorteil der Verion 1.3 nur mit dem DVD-Nachfolger,
der Blu-ray-Disc, richtig genutzt werden kann.
Weiter Infos zu HDMI finden sie in unserem
HDMI-Special .
Anschluss-Fazit
Ein guter DVD-Player sollte mindestens eine
Scart-Buchse, die auch RGB-tauglich sein sollte, sowie einen YUV-Ausgang
und einen HDMI-Ausgang besitzen - aber: Je mehr Anschlüsse, umso besser,
wobei man auf zwei Video-Composite-Ausgänge getrost verzichten kann.
Diese Ausgabemöglichkeit sollte nur als letzter Ausweg Verwendung
finden. Für Besitzer hochwertiger Bildausgabegeräte ist der Komponenten
mit zusätzlichen HDMI-Ausgang von Wichtigkeit. Auch im Audiobereich
ist Anschlussvielfalt von Vorteil, hier gehört ein optischer und ein
koaxialer Digitalausgang im wahrsten Sinne des Wortes "zum guten Ton".
Die Bildqualität
Nicht selten werden wir von Lesern gefragt, wie man die
Bildqualität von DVD-Playern bewerten kann - und, wie sich die Bildqualität
eines Einstiegs-DVD-Players von der Bildqualität teurerer Modelle
unterscheidet. Hier muss man aber generell feststellen, dass bereits bei vielen
DVD-Spielern in der Einsteigerklasse die Bildqualität ohne Fehl und Tadel ist.
Die Unterschiede zu teureren Modellen liegen in Nuancen, die man aber bei
ausführlichen Bildtests ausfindig machen kann.
Die Voraussetzungen für einen effektiven Bild-Check:
Bei allen Überlegungen sollte immer bedacht werden, dass ein DVD-Player
nur eines von mehreren Gliedern einer Kette von Video-Komponenten ist.
Grundsätzlich kann jedes Glied dieser Kette die Qualität des
Videobildes beeinflussen. (Anmerkung: Auch wenn es sich strenggenommen
um ein "DVD-Bild" handelt, wird doch heute noch weiterhin
im technischen Jargon vom "Videobild" gesprochen.) Beim Vergleichstest
kommt es daher wesentlich darauf an, die übrigen Komponenten in
der Kette so zu gestalten, dass sie (a) in der Qualität der später
geplanten Umgebung entsprechen, (b) insgesamt ein hohes Qualitätsniveau
aufweisen (c) im Vergleichstest konstant beibehalten werden. Werfen
wir im folgenden einen Blick auf die einzelnen Komponenten:
-
Wählen Sie ein geeignetes Bildausgabegerät.
In Frage kommt entweder ein TV-Gerät (am besten 16:9-Bildformat,
Bildschirmdiagonale ab 82 cm, "Bildverbesserer" abgeschaltet,
damit keine aktivierte Rauschreduktion oder andere digitale Filter
das Bild der DVD verfälschen) Projektor. Besonders vorteilhaft
ist der Bildcheck via Projektor, wenn der DVD-Player auf seine
Progressive Scan-Fähigkeit getestet werden soll oder geplant ist,
dass der DVD-Player später einmal einem Projektor zuzuspielen
soll. Profis testen übrigens mit einem 14-Zoll-Studiomonitor.
Weltstandard ist hier der Sony PVM-14M2E. Da mit solchen Röhrengeräten
DVDs gemastert werden und DVD-Player werksseitig kalibriert und
justiert werden, haben Sie damit sicher das objektivste Werkzeug
für einen DVD-Player Vergleichstest. Aber da es fast unmöglich
ist, an einen solchen Monitor zu kommen, sei dies hier nur am
Rande bemerkt. Nicht versäumen sollte man allerdings, das
Bildausgabegerät vorher mit anderen Quellen auf eine neutrale
Wiedergabe hin zu überprüfen. Damit dies mit der nötigen
Kompetenz geschieht, ist es von Vorteil, wenn Sie einen Freund
oder einen Bekannten haben, der schon etwas Erfahrung bei der
Beurteilung eines guten Videobildes mitbringt. Wenn ein DVD-Player
im stationären Einzelhandel in der Vorführung steht,
wird er zum Vergleichstest meist ohnehin an einem guten 16:9-Fernseher
angeschlossen sein. Damit liegt auch schon die beste Standard-Lösung
vor. Bitte unbedingt im Menü des Fernsehers (im OSD) die Deaktivierung
aller Zusatzfilter- und Digitalfunktionen sowie (sehr wichtig!)
die neutrale Farb-, Bildschärfe-, Kontrast- und Helligkeitseinstellung
überprüfen! Unser Tipp: Wählen
Sie zum DVD-Player Vergleichstest einen neutral und optimal eingestellten
16:9-Fernseher.
-
Hochwertige Videokabel verwenden! Den Playern
beigepackte Billigstrippen sowie Scart- und YUV + HDMI-Kabel aus
dem Sonderangebot taugen nicht zum Bildqualitäts-Vergleichstest
an einem DVD-Player. Videosignale sind Signale und als solche
besonders anfällig für alle möglichen Störungen.
Wer einmal den Unterschied im Videobild nach einem Kabeltausch
oder nach dem Aufklippen von Mantelstromfiltern erlebt hat, wird
das Thema Videokabel beim Vergleichstest als allererstes beachten.
Die Bildunterschiede am DVD-Player können teilweise so feinzeichnend
sein, dass allein schon die Verwendung minderwertiger Kabel zu
einem verfälschenden Vergleichstest-Ergebnis führen kann. Es muss
nicht unbedingt ein Highend-Scartkabel für 250 EUR sein, aber
etwas Ordentliches (ab ca. 35 EUR) muss schon verwendet werden.
Je nach Anschlussart kommen Scartkabel, S-Videokabel, RGB- oder
YUV-Kabel (Cinch- oder VGA-Kabel und HDMI-Kabel) in Frage. Wenn
man geklärt, hat über welchen Anschluss man später
fahren will kann man sich schon mal ein hochwertiges Kabel zulegen.
Dieses braucht man ohnehin - egal für welchen DVD-Player
man sich nach dem Vergleichstest entscheidet - und so kann man
es sich ohne Risiko schon frühzeitig und vor der eigentlichen
"großen" Kaufentscheidung zulegen. Unser
Tipp: Einen Vergleichstest auf jeden Fall mit einem hochwertigen
Videokabel durchführen! Lesen Sie dazu z.B. das HIFI-REGLER
Special Oehlbach
zum Thema Videokabel ...
-
Die richtige Software zum Vergleichstest
einspielen! Sich am besten zuvor über Test-DVDs oder Film-DVDs
(empfehlenswert ist es, sie nehmen ein bis zwei Test-DVDs und
mehrere Filmtitel mit) mit besonders guter Bildqualität informieren.
Sie sollten die DVDs zuvor schon kennen und nicht erst im Vergleichstest
das erste Mal sehen - denn eine qualitativ brillante DVD sieht
auf keinem DVD-Player wirklich schlecht aus. Am besten bei Freunden
und Bekannten mit entsprechend gutem Equipment zuvor Probe sehen
und sich einen ausführlichen Eindruck verschaffen. Unser
Tipp: Wählen Sie wenige Szenen, die vorzugsweise feine,
schrägen Linien, starken Hell-Dunkel-Kontrast und menschliche
Gesichter darstellen und prägen sich diese gut ein. Bleiben
Sie dabei! Die größte Gefahr ist, dass Sie am Schluss
eine Unmenge Bilder gesehen haben und keinen roten Faden mehr
erkennen.
-
RGB- und YUV-Verbindung testen! DVD-Player
mit hochwertigen Video D/A-Konvertern geben die volle Qualität
dieses hochkomplexen Bauteils nur im RGB- oder YUV-Modus aus.
Daher ist es ratsam, alle Player mit 54 MHz/10-Bit Video-DAC,
108 MHz/12-Bit Video-DAC oder 216MHz/14Bit Video-DAC auch dementsprechend
zu überprüfen. Nur eingeschränkt ist dies möglich, wenn
im Vergleichstest nur ein Fernseher zur Verfügung steht.
-
AV-Receiver: Haben Sie vor, später einen AV-Receiver
als Schaltzentrale einzusetzen, so sollten Sie auch diesen zumindest
in die Planung einbeziehen. Dies hat zwar primär nichts mit
der Bildqualität zu tun, doch kann z.B. die Durchleitung des
Video-Signals nur azf die analogen Anschlüsse beschränkt
sein. Immer mehr AV-Receiver bieten allerdings die Wandlung von
analogen Eingängen aud HDMI an und setzen die Auflösung
(je nach Modell) bis auf 1080p (FULL-HD) hoch. Mehr dazu in unserem
HIFI-REGLER Special Receiver ...Wichtig im Vergleichstest: Manche
DVD-Player sind dagegen unempfindlicher als andere. Unser
Tipp:
Auch wenn's den Vergleichstest vielleicht etwas komplizierter macht:
Beziehen Sie einen passenden AV-Receiver / -Verstärker in die
Planung ein!
-
Sehr wichtig ist der A/B-Vergleich: Zwei
unterschiedliche DVD-Player am exakt gleichen Bildausgabegerät,
mit der exakt gleichen Anschlussart (beide
DVD-Player über YUV oder beide über RGB anschließen
- also nicht einmal YUV und einmal RGB, das verfälscht den Bildeindruck).
Allgemein wichtig: Im Vergleichstest immer exakt das gleiche Kabel
und die gleiche Video- bzw. DVD-Sequenz verwenden. Andernfalls
können wahrhaft idiotische Test-Ergebnisse entstehen. Deshalb
kann dieser Punkt nicht nachdrücklich genug betont werden.
Unser Tipp: Planen Sie Ihren Vergleichstest
sorgfältig. Lassen Sie sich nicht die Initiative abnehmen
und behalten Sie stets die Kontrolle. Nur so stellen Sie sicher,
dass bei einem Vergleichstest am Schluss nicht genau das falsche
Ergebnis herauskommt! Merke: Gar nicht so selten weist der teurere
DVD-Player die schlechtere Qualität auf.
-
Ausreichend Zeit einplanen! Nicht zu unterschätzen
bei jedem Vergleichstest: Der Zeitfaktor. Innerhalb von 10 Minuten
kann selbst ein erfahrener Test-Redakteur niemals die Bildunterschiede
verschiedener DVD-Player vernünftig erfassen. Besser kein
Test, als ein Vergleichstest unter Zeitdruck. An dieser Stelle
unser "Fair-Play-Tipp": Wenn Sie zu einem Händler
gehen und ihn mit einem Vergleichstest bemühen, dann sollten
Sie fair sein und dies nur tun, wenn Sie wirklich einen Kauf beabsichtigen.
Wird ihnen dann vor dem Kauf ein guter Service angeboten, dann
sollten Sie auch bei diesem Händler das Geschäft abschließen
- selbst wenn es dort vielleicht ein wenig teurer ist, als z.B.
im Internet-Versandhandel. Beratung und Service können nicht
umsonst sein und es ist ein Gebot der Fairness, sich nicht etwa
bei einem Händler einen umfassenden Vergleichstest organisieren
zu lassen um dann bei dessen billigsten Konkurrenten zu kaufen.
Unser Tipp: Seien Sie fair. Wenn
Ihnen ein Händler einen Vergleichstest ermöglicht, dann
kaufen Sie auch dort. Es schadet auch nichts, dies rechtzeitig
zu signalisieren, dann kommt vielleicht gar nicht erst Zeitdruck
auf.
Haben Sie begonnen, verschiedene DVD-Player unter die
Lupe zu nehmen, so achten Sie bitte auf folgende Bildtest-Parameter
-
Gesamtbildschärfe: Wie scharf werden die
Konturen der auf dem Bildausgabegerät gezeigten Objekte dargestellt?
Ist alles klar und ohne störendes Verwischen oder Verschwimmen
der im Bild erkennbaren Gegenstände zu sehen? Sind die Ränder
sauber gezeichnet, vor allem die von diffizil darstellbaren Objekten
(z.B. die Spitze einer Rakete, die Silhouette einer Kirche oder
runde Gegenstände)? Werden keine Doppelkonturen sichtbar? Ist
das Bild völlig klar und rein, also ohne auch noch so leichte
Grau-, Weiß- oder Braunschleier? Hier verwenden Sie am besten
qualitativ hochwertige Testbilder einer guten PAL-Test-DVD. Beispiel:
Heimkino Referenz Test-DVD. (Achtung! Die weitaus meisten Test-DVDs sind nicht
für PAL entwickelt worden!) Nur ein DVD-Player ohne störenden
Schleier über dem Bild kann eine tadellose Gesamtbildschärfe produzieren.
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Kontrastumfang: Hier eignen sich Szenen mit
Hell-/Dunkelübergängen verwenden, aber auch Filmbeispiele, in
denen z.B. im dunkeln viele Details gezeigt werden, da die nächste
Szene im Hellen spielt und hier wiederum viele Details dargestellt
werden. Bei einem DVD-Player mit guten Kontrastumfang müssen sowohl
helle, wie dunkle Details gleichermaßen gut erkennbar sein.
Problematisch sind Hell-Dunkel-Übergänge. Ideal für einen
Vergleichstest: Hautfarbe des Gesichts natürlich, weißes
Hemd strahlend und natürlich weiß, schwarzer Smoking
so, dass sich Falten und Revers deutlich und klar konturiert abheben.
Dabei dürfen die Verläufe weder unnatürlich abrupt noch zu
verwaschen aussehen. Ein häufiger Fehler sind graue Schattenkanten
im weißen Bereich bei Schwarz-Weiß-Kanten. Bei vielen
verschiedenen Grautönen (z.B. in Filmszenen mit Nebel auf einer
qualitativ exzellenten DVD) kann man noch gleich mit überprüfen,
ob der DVD-Player einwandfrei dekomprimiert und nicht zur Bildung
von Artefakten (Gut sichtbare Rauschmuster innerhalb der Grauübergänge,
an den Rändern von Kanten) neigt. Bei einem teureren DVD-Playern
wirkt gerade diese Abstimmung harmonischer, runder. Doch diese
Unterschiede werden im Vergleichstest erst bei sehr ausgiebigem
Probe sehen deutlich. Voraussetzung auch hier: Ein hochwertiges
Bildausgabegerät.
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Farbwiedergabe. Am besten Testbilder mit
kräftigen, reinen Farben verwenden. Bei einem reinen Rot dürfen
sich keine Reste anderer Farben darin finden, kein Gelb-, Blau-
oder Grün-Stich darf zu sehen sein (WICHTIG: Das Bildausgabegerät
muss farblich absolut korrekt eingestellt und nicht zu abgenutzt
sein. Fernseher z.B., die schon zu viele Betriebsstunden hinter
sich haben, haben nicht mehr die für diesen Test erforderliche
Qualität bei der Farbwiedergabe !). Wie exakt gezeichnet sind
die Farbverläufe? Scheint ein Teil des Blaus auf dem Testbild
mit dem Heißluftballon in das Rot hineinzulaufen? Ist dies der
Fall, zeichnet der DVD-Player die Farbverläufe nicht sauber genug.
Wichtig in diesem Zusammenhang ist die visuelle Brillanz: Wirkt
das Bild leuchtend, klar und dynamisch? Oder matt und langweilig,
kurz gesagt emotionslos? Bei einer DVD mit leuchtenden Farben
wie z.B. "The Fifth Element" oder "Inspector Gadget" müssen die
bunten, kräftigen Farben auch mit dem entsprechenden Charisma
wiedergegeben werden. Doch viel wichtiger als kräftige, reine
Farben ist im Vergleichstest die Wiedergabe natürlicher Hauttöne.
Hier scheidet sich die Spreu vom Weizen! Schauen Sie sich immer
Szenen mit großen Gesichtsaufnahmen an. Wenn die nicht natürlich
rüberkommen und die Ursache tatsächlich im DVD-Player
liegt , dann hilft auch kein Einstellen der Farbtemperatur mehr.
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Schwarzwert: Ein guter DVD-Player muss in der Lage sein,
ein Bild mit einem richtig tiefen Schwarz zu erzeugen - und kein
dunkles Grau. Am besten eine Test-DVD verwenden, auf der ein Teil
des Films in tiefster Dunkelheit spielt. In dieser Disziplin hat
sich viel getan: Ein ordentliches Schwarz bieten nun auch schon
verschiedene Einstiegs-DVD-Player der Markenhersteller, wobei ein
sehr plastisches Schwarz mit extrem großer räumlicher Tiefe noch
immer nur von teureren DVD-Playern zur Verfügung gestellt wird.
Im Zusammhang mit einer exzellenten Schwarzwiedergabe stehen die
Bildplastizität und die Detailtreue. Wollen wir diese Faktoren im
Vergleichstest überprüfen, schauen wir beispielsweise nach folgendem:
Wirkt das Bild dreidimensional? Sehen die Gegenstände, die das Testbild
zeigt (z.B. Münzen, Obst, Buntstifte o.ä.) wie zum Greifen nah aus?
Sehr gut sind auch hier wieder Gesichter von Menschen zum Test geeignet.
Wirkt das Gesicht real, die Lachfalten so, als würde die Person
vor Ihnen stehen? Sind die gesamten Gesichtszüge nicht "platt",
sondern natürlich? Sind feine Muster, wie beispielsweise Poren in
der Haut oder die Maserung eines im Bild gezeigten Möbelstücks exakt
herausmodelliert? Hier sind teure DVD-Player günstigen Einstiegsmodellen
überlegen. Feine Muster, kleine Details in der Landschaft, die Plastizität
eines Früchtestilllebens werden noch lebendiger und noch natürlicher
gezeigt. Voraussetzung ist allerdings, dass der Käufer auch ein
entsprechend hochwertiges Bildausgabegerät besitzt oder zu kaufen
plant. An einem 500-Euro-TV-Gerät merkt man solche Unterschiede
nicht - wohl aber an einen Projektor oder am Oberklasse-16:9-TV-Gerät.
Um hier Unterschiede im DVD-Player-Vergleichstest zu sehen, benötigt
man gerade bei Plasma-Bildschirmen hochwertige Kabel, die weder
Doppelkonturen noch andere Störeffekte erzeugen.
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Auflösung und Regelbarkeit: Hat der DVD-Player einen
Video-Equalizer, so überprüfen Sie auf jeden Fall dessen Qualität.
Wenn Sie die Bildschärfe z.B. erhöhen: Stellt sich ein sichtbarer
Effekt ein? Wirkt das Bild immer noch natürlich, nur in den Konturen
der gezeigten Objekte noch schärfer oder unnatürlich-digitalisiert?
Ist der gesamte Regelbereich ausreichend? Sind die Unterschiede
zwischen den einzelnen benachbarten Stufen nicht zu groß? Hier sind
viele teurere DVD-Player im Vorteil: Sie verfügen oft über sehr
wirksam arbeitende Video-Equalizer, die vor allem für Projektoren-Freunde
oft von Nutzen sind, weil die exakte Einstellung auf das Bildausgabegerät
so nochmals besser möglich wird. Doch auch bei preisgünstigeren
DVD-Playern bürgern sich hochwertige Video-EQs ein.
Was bringen
DVD-Player mit integriertem Decoder?
Noch immer bieten praktisch alle Firmen
DVD-Player mit integriertem Decoder an, obwohl inzwischen fast jeder
Heimkino-AV-Receiver einen DD/DTS-Decoder mitbringt. Dass immer mehr Player
mit Decoder auf den Markt kommen, hat auch noch einen anderen Grund:
Jeder DVD Audio-Player besitzt einen Sechskanalausgang und einen Decoder mit sehr hoher
Rechenleistung, um die im MLP (Meridian Losless Packing)-Verfahren
codierten DVD Audio-Scheiben zu decodieren. Dabei fällt, sozusagen
als "Nebenprodukt", auch gleich noch ein von der Rechenpower
her weniger aufwendiger Dolby Digital- und DTS-Decoder mit ab.
Praktisch vergessen ist inzwischen das längst auf den
Heimkino-Friedhof verbannte MPEG2.
Die eingebauten Decoder sind zwar im Vergleich
zu früheren Generationen deutlich besser geworden - manche erreichen inzwischen
ein erstaunliches Niveau - aber es gibt immer noch Nachteile gegenüber einem
"ausgewachsenen" AV-Verstärker oder -Receiver:
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Wenig Einstellmöglichkeiten
für das Set-Up der Lautsprecher, z.B. Delay-Time kann nur für Front
L/R-Lautsprecher zusammen und nicht einzeln pro Box justiert werden, ebenso
verhält es sich mit Surround L/R. Zudem sind die Einstellregler öfters
nicht allzu fein zu dosieren
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Einbußen bei der Tonqualität, hervorgerufen durch einen geringen
Dynamikumfang, der sich in einer unbefriedigenden Wiedergabe des
Klangs im oberen Hochton- und im Tiefbassbereich zeigt.
Leisere Surroundeffekte werden wenig differenziert
wiedergegeben, auch bidirektionale Surroundeffekte stellen die
meist sehr kostengünstig hergestellten internen
Surroundprozessoren vor nur schwer lösbare Aufgaben. Hier bieten aber manche
Geräte ab 500 EUR (Listenpreis) schon eine recht beachtliche Performance.
Ein Wort sollte an dieser Stelle auch noch
zu den in praktisch allen Playern integrierten virtuellen
Surrounderzeugungs-Systemen gesagt werden, die angeblich eine
gute Räumlichkeit ohne Surroundlautsprecher erzeugen sollen: Ob sie
nun TruSurround, Virtual Dolby Digital oder Spatalizer
heißen, sie sind und bleiben eine absolute Notlösung. Richtiger
Raumklang kommt erst mit dem passenden 5.1.-Equipment voll heraus. Außer
einem leisen Echo-Effekte leisten diese Systeme nach unseren
Erfahrungen in der Regel weniger, als die wohlklingenden Bezeichnungen
versprechen.
Das Bedienkonzept und die Praxistauglichkeit des DVD-Players
Auch ein wichtiger Punkt, der beim Kauf ausreichend
Berücksichtigung finden sollte, ist die Bedienfreundlichkeit
des Geräts.
Fragen, die
hierbei eine Rolle spielen, sind zum Beispiel:
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Ist die Fernbedienung ergonomisch gut geformt,
damit sie richtig in der Hand liegt?
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Sind die Tastengruppen auf der Fernbedienung gut
bedienbar angeordnet, damit die Basisbedienung auch im
abgedunkelten Raum einfach vonstatten geht? Besonders hilfreich ist, wenn
zumindest die wichtigsten Funktionstasten sich endweder sehr leicht ertasten
lassen oder beleuchtet sind/phosphoreszieren.
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Sind die On-Screen-Menüs des Players logisch
aufgebaut und einfach über die Fernbedienung zu justieren?
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Ist das Laufgeräusch des Laufwerks akzeptabel?
(Vor allem beim Einlesen machen einige Laufwerke durchaus Lärm)
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Reagiert die DVD-Lade des Players rasch auf das
Drücken der "Open"-Taste?
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Ist das Kapitel überspringen problemlos und
schnell möglich? Nimmt sich der Player nicht zu viel Zeit? Funktioniert
hier das Zusammenspiel mit der Fernbedienung?
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Ist das Display an der Gerätefront gut ablesbar?
Sonstiges Leistungsmerkmale
Zu den
sonstigen, für viele wichtigen Features gehören zum Beispiel
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Eine MP3-Wiedergabe, über die inzwischen fast alle DVD-Player
verfügen. Es gibt aber noch große Unterschiede bezüglich der Vielfalt
der MP3-Funktionen, so ist kaum ein Markenplayer mit allen MP3-Features
ausgestattet. So sind nur wenige Modelle in der Lage, ID3-Tags
und komplette Dateinamen via On Screen Display darzustellen. Im
Display des DVD-Players ist selbst die Darstellung abgekürzter
Dateinamen nicht bei allen Modellen möglich, wobei es in der aktuellen
Generation bei immer mehr Modellen funktioniert. Noch weitere
Hinweise: Multisession-Burning ist out, soll die MP3-CD auf einem
DVD-Player laufen. Bis auf wenige Modelle können die meisten Player
auch mit Multisession-MP3-CDs umgehen. Hier ist aber davon auszugehen,
dass zukünftig immer mehr DVD-Spieler auch Multisession-MP3-CDs
lesen können. Noch ist es so, dass viele DVD-Spieler lediglich
die erste Session einlesen und die anderen ignorieren. Ebenso
gibt es meist eine Beschränkung bezüglich der maximal möglichen
Dateinamen-Zeichen sowie der Gruppen/Unterverzeichnisse. Noch
nicht allzu viele DVD-Player mit MP3-Funktion haben Shuffle Play-
und umfangreiche Titelprogrammier-Funktionen, bei einigen Modellen
kann innerhalb der Tracks nicht gespult werden. Wichtig: Verschiedene
DVD-Player geben MP3-Daten nur analog aus. Am besten eine MP3-CD
mitnehmen, abspielen und das Funktionsangebot testen. Dabei dann
auch auf Einlese- und Skip-Geschwindigkeit achten sowie auf Aussetzer
und auf das Abschneiden der ersten ein oder zwei Sekunden von
Tracks. Nehmen Sie am besten eine MP3-CD mit Tracks in verschiedenen
Bitraten - Datenraten von 128 kbps bis 320 kbps sollte eigentlich
jeder DVD-Player beherrschen und fehlerfrei abspielen können.
Bei den aktuellen Playermodellen sind Ablesesicherheit und Klangqualität
auch inzwischen auf einem beachtlichen Niveau angelangt.
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SVCD-Wiedergabe: Um herauszufinden, ob das Wunschmodell
SVCDs abspielt, am besten auf die Site vcdhelp
gehen und sich eine Check-SVCD brennen. Diese dann auf dem Player
testen. Läuft sie nicht, sieht es mit der SVCD-Wiedergabe schlecht
aus.
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Eine gute Fehlerkorrektur: Ob der DVD-Player eine gute
Fehlerkorrektur hat, können sie selbst prüfen: Nehmen Sie zum
Kauf eine leicht verkratzte DVD und eine leicht verkratze CD mit
- beide Scheiben sollte der DVD-Spieler problemlos einlesen können.
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Die Wiedergabe von DVD-Rs/DVD-RWs/DVD+RWs.
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Sehr interessant: Player, die neben DVD-Video und
DVD-Audio auch noch SACD wiedergeben. Hier kann
man sich beruhigt zurücklehnen, denn ganz gleich, welches High
Quality Audio-Format sich durchsetzt, der eigene DVD-Spieler unterstützt
es.
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Vielen sehr wichtig: Ein unmerklich ablaufender Layerwechsel.
Der Layerwechsel kommt bei fast allen aktuellen DVDs einmal pro
Film vor. Eine DVD-9 (die meist gebräuchliche DVD für die Speicherung
von Spielfilmen momentan) ist eine DVD, bei der sich zwei Schichten
(=Layer) auf einer einzigen DVD-Seite befinden. Nachdem der Laser
des DVD-Players den ersten Layer komplett ausgelesen hat, muss
sich der Laser umfokussieren, um am Beginn des zweiten Layers
wieder einsetzen zu können. Dieser Layerwechsel macht sich bei
vielen DVD-Playern durch ein Stehen bleiben des Bildes und einen
hörbaren Tonaussetzer bemerkbar, besonders dann, wenn der Layerwechsel
auf der DVD ungünstig (z.B. mitten in einer Szene) platziert ist.
Je nach DVD-Player-Modell kann das Stehen bleiben des Bildes und
der Tonaussetzer unterschiedlich lang ausfallen. Möchte man den
Layerwechsel praktisch unsichtbar vonstatten gehen lassen, braucht
der DVD-Player einen ausreichend dimensionierten Pufferspeicher
(zum Daten speichern während der Umfokussierung) und ein Laufwerk
mit hoher Auslesegeschwindigkeit. Wer den Layerwechsel überprüfen
möchte, sollte sich eine DVD mitnehmen, bei der er die Position
des Layerwechsels genau kennt, und diese in den Wunschplayer
einlegen.
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Bitratenanzeige. Sie zeigt an, wie hoch die
Datenübertragungsrate von der DVD ist. Eine nettes zusätzliches
Feature, das aber nicht unbedingt Rückschlüsse auf die Bildqualität
zulässt, da auch ein unsauberes Master dazu führen kann, dass
die Videodaten nicht so stark komprimiert werden können. Schön
ist, wenn die Audio- und die Videobitrate getrennt abrufbar sind.
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Streng separierte Audio- und Video-Sektionen.
Dies sollte bei teuren Playern mit dazu gehören, damit Audio-
und Videoteil sich nicht gegenseitig stören können.
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Jog-Shuttle. An der Fernbedienung oder/und am
DVD-Spieler selber, bringt dem Benutzer den Vorteil verschiedener
Vor- Rücklauf- und Bildfortschaltungsfunktionen.
Fazit
Es ist also gar nicht
so schwer, den richtigen DVD-Player zu finden. Wichtig ist, dass man sich vor
dem Kauf eindeutige Prioritäten setzt. Wer die ultimative Multimedia-Maschine
sucht, die einfach alle SVCD- und MP3-Formate einliest, wird bei einem anderen
DVD-Spieler landen als der Kaufinteressent, dem eine möglichst hochwertige
Bild- und Tonwiedergabe bei DVDs besonders am Herzen liegt. Auch der preisliche
Rahmen sollte abgesteckt werden, damit man sich gleich in der richtigen Klasse
orientieren kann. Ebenfalls sollte man sich ausreichend Zeit für den
DVD-Player-Kauf nehmen und sich das ins Auge gefasste Gerät vor dem
endgültigen Kauf auf jeden Fall ausführlich anschauen und auf Herz und Nieren
prüfen - denn nur dann ist auch gewährleistet, dass der DVD-Spieler die
Kriterien erfüllt, die Ihnen wichtig sind.
Weiterführende Links zum Thema DVD-Player:
- Mehr zur Bildqualität bei DVD-Spielern finden Sie im HIFI-REGLER
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Stand 03. Juli 2008 - Autor: Carsten
Rampacher
Verantwortlich für den Inhalt: Detlev
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