Fernseher - Kaufkriterien, Kaufcheckliste
Sie wollen sich einen neuen Fernseher kaufen und brauchen Informationen?
Vom Dschungel unterschiedlichster Werbeaussagen verwirrt suchen
Sie einen "roten Faden", um ohne allzuviel technische
Detailarbeit die richtige Kaufentscheidung zu treffen? Gut, dann
sind Sie hier richtig.
Wirklich günstige Fernseher gibt es nicht für wenig Geld:
Je nach Modell geht es bei einem hochwertigen Breitbild-Fernseher
schnell um Kaufpreise von 1.000 bis 2.000 Euro oder gar mehr. Und
statistisch gesehen kommt es in Sachen Fernseher im deutschen Durchschnittshaushalt
nur etwa alle 10,3 Jahre zu einer neuen Kaufentscheidung. So will
gut überlegt sein, was man kauft. Wir wollen Ihnen hier ein
paar Tipps geben - ohne dabei zu tief in die Technik zu gehen.
Nach unserer Erfahrung geht es bei einer Kaufentscheidung meist um eines oder
mehrere der folgenden 7 Kriterien - ohne Sortierung nach Wichtigkeit:
- Design: Wie sieht der Fernseher aus? Harmoniert das TV-Gerät
mit der Wohnzimmereinrichtung?
- Wie sind
die Gehäuse-Abmessungen? Paßt der Fernseher in die
Schrankwand?
- Wie groß
soll das Bild sein - bei gegebenem Betrachtungsabstand?
- Welche über
das reine Empfangen von Fernsehsendungen hinausgehenden Leistungsmerkmale
sollen genutzt werden - z.B. VGA-Anschluss und Verwendung als
Computer-Monitor?
- Bietet der
Fernseher eine optimale Bildqualität nach neuester technischer
Entwicklung
- Gibt es zu
dem Fernseher Test-Berichte von Fachzeitschriften?
- Wie teuer
darf der Fernseher sein?
Wenn Sie Sie sich zu den o.g. Punkten eine Checkliste zusammenstellen
und alle Punkte möglichst objektiv bewerten, können Sie
recht sicher sein, sich zumindest nicht total zu verkaufen, d.h.
auf gutem Fundament eine Kaufentscheidung für Ihren neuen Fernseher
zu fällen.
Fernseher im Test
Test-Berichte - sonst bei Produkten der Unterhaltungselektronik
eine verlässliche und üppig verfügbare Informationsquelle
- sind zum Thema Fernseher eher dünn gesäht. Leider gibt
es nur wenige Fachredakteure, die sich mit Liebe zum Produkt in
den Markt der Fernseher eingearbeitet haben. Und selbst diesen fehlt
dann oft das tiefere technische Verständnis oder die notwendige
Erfahrung für einen objektiven Test. Ein gesundes Maß
an Skepsis ist zum Beispiel angebracht, wenn Sie bei einem Test-Bericht
in dem drei Fernseher miteinander verglichen werden, Bewertungen
lesen wie "... zeichnet die schärfsten Bilder aller
Zeiten ..." (VIDEO 09/2002 zum 36-Zoll-Fernseher Philips
36 PW 9767). Nachdenklich muss auch stimmen, wenn ein Testmagazin
in einem 36-Zoll-Fernseher-Test ein Modell zum Test-Sieger kürt,
bei dem Geometriefehler festgestellt wurden und gleichzeitig einen
anderen, im Testfeld ansonsten vergleichbar bewerteten Fernseher
mit Punktabzügen herabstuft weil der Ton nur als "befriedigend"
befunden wurde. (Vergleiche VIDEO 08/2003 beim Test des Philips
32 PW 9767 (Auslaufmodell) versus Panasonic
TX-36PD30D). Bei einem 36-Zoll-Fernseher wird sogut wie immer
eine AV-Anlage mit Lautsprechersystem inklusive Subwoofer angeschlossen.
Da sollte die Bewertung des Tons eine absolut untergeordnete Rolle
spielen, wenn man es auf der anderen Seite mit Geometriefehlern
(!) zu tun hat. Zumal Fernseher bauartbedingt ohnehin keinen wirklich
guten Sound von sich geben können (siehe unten Fernseher
und Ton). Es empfiehlt sich also grundsätzlich, einen Test
genau zu lesen und sich nicht von einem Testsieger-Prädikat
in die Irre leiten zu lassen. Erschwerend kommt hinzu, dass die
seltenen Test-Berichte wahrscheinlich gerade dann nicht verfügbar
sind, wenn Sie vielleicht dringend einen neuen Fernseher brauchen.
Oft sind auch für die neuesten Fernseher-Modelle mit tendenziell
bestem Preis-/Leistungsverhältnis noch gar keine Test-Berichte
veröffentlicht. Wenn Sie nicht das Glück haben, im Einzelhandel
auf einen qualifizierten Fachverkäufer zu stoßen, müssen
Sie sich also selbst helfen. Diese Seite soll Sie dabei unterstützen
...
Röhre
- Rückprojektion - Plasma
Wenn wir in diesem HIFI-REGLER-Special den Begriff Fernseher verwenden,
meinen wir den "klassischen" Röhren-Fernsehrer (Röhre
deshalb, weil das Bild durch das Leuchten der Plasmazellen in einer
Kathodenstrahlröhre erzeugt wird). Das ist die bewährte
und allgemein bekannte Fernseher-Technik. Das Hauptmerkmal dieser
Fernseher-Generation ist die Gehäusetiefe von ca. 60 cm bei
einem 36"-Fernseher. Alternativ dazu gibt es die Technik der
Rückprojektion mit der
sich ein größeres Bild darstellen läßt, bei
im Verhältnis zur Bildgröße schon etwas geringerer
Gehäusetiefe (im Durchschnitt 40 bis 50 cm). Relativ neu sind
die LCD- und die Plasma-Technik. Bei einem Plasma-Fernseher
oder LCD-Fernseher ist die gesamte
Bautiefe erheblich flacher (ca. 8 bis 9 cm). Sie lassen sich so
z.B. wie ein Bild an die Wand hängen. Das nach unserer subjektiven
Einschätzung beste Bild liefert nach wie vor ein guter Breitbild-Röhren-Fernseher.
Die drei Alternativ-Techniken Rückprojektions-Fernseher und
Plasma-TV bzw. LCD-Fernseher wollen wir an dieser Stelle nicht weiter
bewerten, sondern auf eigene HIFI-REGLER-Specials zum diesen Themen
hinweisen: Kaufkriterien Plasma-TV
und Kaufkriterien Rückprojektions-Fernseher. (letzteres derzeit
noch in Arbeit)
Design
und Technik
Wenn Design für Sie das ausschlaggebende Kaufargument ist,
dann wird Ihre Entscheidung einfach. Loewe oder B&O bieten z.B.
sehr schöne Modelle an. Sie sollten allerdings von einem design-orientierten
Fernseher nicht auch die beste Technik (Bildröhre und Bildprozessor)
erwarten. Europäische Hersteller und auch kleinere asiatische
Hersteller beziehen in hohem Maße Komponenten und vormontierte
Baugruppen (sogenannte OEM-Teile)
von den großen fernöstlichen Herstellern. Diese treten
allerdings auch mit ihren eigenen Marken in den gleichen europäischen
Märkten auf. Da liegt es auf der Hand, dass die Großen,
Sony, Panasonic (JVC) und Philips ihre neueste, mit viel Forschungsaufwand
entwickelte Technologie (Bildröhre und Bildverbesserungselektronik)
erst einmal für die Fernseher der eigenen Marken zurückhalten.
Mitunter erst mit 1-2 Jahren Verspätung erhalten dann die sog.
OEM-Kunden diese Technik. Hinzu kommt, dass design-orientierte Marken
häufig nicht das beste Preis-Leistungsverhältnis bieten.
Design spricht Emotion an - und ist die einmal geweckt, ist der
Verbraucher bereit, mehr Geld auszugeben, als er dies nach rein
sachlichen Erwägungen tun würde. Das wissen natürlich
die Hersteller und versehen besonders schöne (oder vermeintlich
schöne) Fernseher mit einem gehörigen Preisaufschlag.
Unser Tipp: Wer Design kaufen will, sollte dies tun und konsequent
nach dem Auge entscheiden. Wer jedoch High-Tech in Sachen Fernseher
(Bildröhre, Bildprozessoren) erwerben will und besonders auf
ein gutes Preis-/Leistungsverhältnis Wert legt, der sollte
die Fernseher der Welt-Technologie-Führer Sony, Panasonic und
Philips in die engere Auswahl ziehen. Übrigens: Auch von diesen
Marken gibt es mittlerweile sehr schöne Design-Fernseher. Umgekehrt
mag es auch einmal einen Fernseher einer "Design-Marke"
geben, der eine ganz passable Bildröhre hat.
Bildgröße
Die Bildgröße wird bei einem Fernseher traditionell
in der Länge der Bild-Diagonale, gemessen in Zoll angeben.
Ein Zoll hat 2,54 cm. Für 16:9-Breitbild-Fernseher (zum Format
siehe nächstes Kapitel) gibt nur zwei sinnvolle Bildgrößen:
32 Zoll (gerundet 82 cm) oder 36 Zoll (gerundet 92 cm). Wenn von
der "sichtbaren" Bildgröße gesprochen wird,
so ist damit der Teil der Bildröhre gemeint, in dem sich beleuchtete
Bildpunkte befinden, d.h. der unbeleuchtete Rand ist bereits abgezogen.
Die o.g. Maße sind Bruttomaße. Die größten
derzeit (Stand Oktober 2004) gebauten Bildröhren messen 36
Zoll. Größere Röhren wären zwar technisch möglich,
doch würde ein solcher Fernseher zu schwer und zu tief. Bildröhren
mit 28 Zoll Diagonale sind nach unserer Erfahrung für einen
16:9-Fernseher zu klein. Betrachtungsabstände, die so kurz
sind, dass sie diese Bildgröße rechtfertigen würden,
kommen in normalen Wohnräumen nur sehr selten vor. Bedenken
Sie nämlich, dass in einem 16:9-Fernseher ein 4:3-Bild im 16:9-Rahmen
dargestellt wird, mit schwarzen Masken rechts und links. Es wird
dann unverhältnismäßig klein, selbst wenn ein Breitbild
noch eine passable Größe hat. Deshalb haben schon viele
Kunden mit 28 Zoll Fernsehern ihre Entscheidung für diese Bildgröße
später bereut. Das u.E. ideale Preis-/Leistungsverhältnis
weisen 36 Zoll Fernseher auf. Doch "je größer desto
besser" gilt nicht immer. Bedenken Sie, dass sich jedes gesendete
oder von der DVD kommende Bild aus Bildpunkten zusammensetzt die
beim TV-Bild aus Linien und Zeilen gebildet werden. Die Anzahl der
Bildpunkte bleibt beim TV-Standard immer gleich, egal wie groß
das Bild ist. Bei gleichem Abstand wirkt somit ein größeres
Bild gröber gerastert und weniger scharf, als ein kleineres.
Bei geringem Betrachtungsabstand kann es also durchaus sinnvoll
sein, nicht das größte Bild zu wählen, sondern sich
z.B. auf 32 Zoll zu beschränken. Die Amerikaner sind uns Europäern
in diesem Punkt übrigens weit voraus. Dort hat sich nämlich
schon längst der HDTV-Standard (HDTV = High Definition TV)
mit erheblich höherer Auflösung etabliert, womit genau
dieses Problem perfekt gelöst ist. Lesen Sie mehr zum Thema
HDTV-Fernseher
in unserem großen HDTV Special.
Welches
Format? - "4:3" oder "16:9"?
Unser Thema sind hier hochwertige, für Heimkino-Anwendungen geeignete
Fernseher. Das kommende Standard-Format ist "16:9", auch
Breitbild-Format genannt. Spätestestens wenn auch Fußball
in diesem Format ausgestrahlt wird - was mit jeder neuen Meisterschaft
konkreter im Gespräch ist - spätestens dann wird sich
"16:9" in Europa endgültig als Standard etabliert
haben. Für den europäischen HDTV-Standard (siehe European
HDTV Forum) ist 16:9 bereits Pflicht und ausschließlich
zulässiges Format. Bei der DVD ist das Breitbildformat (z.B.:
16:9, 1,85:1 oder 2,35:1) von Anfang an Standard gewesen. Also lautet
unsere eindeutige Empfehlung: Entscheiden Sie sich für
einen Fernseher im "16:9"-Format. Damit haben Sie auf
jeden Fall die größere Zukunftssicherheit. Wenn Sie Probleme
mit Ihrer Wohnzimmer-Schrankwand haben, weil vielleicht ein 16:9-Fernseher
nicht hineinpaßt, empfehlen wir eher, den Schreiner mit einem
Umbau zu beauftragen, als sich nur deshalb für einen 4:3-Fernseher
zu entscheiden.
Neben vielen
anderen, gibt es ein "hartes" technisches Argument für
das "16:9"-Format. Schauen Sie sich dazu zunächst
einmal folgendes Bild an:

Ein TV-Bild
hat nach PAL-Standard stets 576 Zeilen (d.h. Punkte in der Vertikalen).
Sie sehen an der o.g. Abbildung, dass Ihnen für einen Breitbildfilm
auf dem Fernseher mit "16:9"-Format die volle PAL-Zeilen-Auflösung
von netto 576 Zeilen zur Verfügung steht, während bei
"4:3" nur 576 Zeilen minus oberer und unterer schwarzer
Rand zur Verfügung stehen. Selbst, wenn theoretisch die Größe
des Breitbildfilmes im 4:3-Rahmen die gleiche wäre, wie die
im 16:9-Rahmen, so gilt doch immer: Die Auflösung eines Breitbildfilmes
auf einem "4:3"-Fernseher muss schlechter sein - im oben
abgebildeten Beispiel 432 Zeilen. Hinzu kommt: Bei vergleichbaren
Fernseher-Größen ist das Breitbild im 16:9-Fernseher
absolut größer. Beim Abspielen einer DVD treffen diese
Aussagen uneingeschränkt zu. Das heißt jedoch nicht automatisch,
dass die Auflösung eines über das Fernsehen gesendeten
Breitbildfilmes auf einem "16:9"-Fernseher besser ist.
Warum das so ist, erfahren Sie im folgenden Kapitel.
Interpolation
- Bildprozessor
Ein Breitbildfilm
wird vom Sender so ausgestrahlt, dass er sowohl auf einem "4:3-Fernseher"
als auch auf einem "16:9-Fernseher" empfangen werden kann.
D.h., das Sendeformat muss sich an der niedrigeren Zeilenzahl orientieren.
Damit würde für alle "16:9-Fernseher" der Vorteil
der höheren Auflösung verloren gehen. Um dieses Manko
auszugleichen hatten die Sendeanstalten die PALplus-Sendenorm entwickelt.
Ein Breitbildfilm, der in PAL-plus gesendet wurde, konnte auf einem
PAL-plus-kompatiblen 16:9-Fernseher in der vollen PAL-Auflösung
(theoretisch mit 576 Zeilen) empfangen werden und war gleichzeitig
kompatibel empfangbar von einem "4:3-Fernseher" - dann
allerdings mit der niedrigeren Auflösung. Die Ausstrahlung
in zwei Formaten stellte für die Fernsehsender einen nicht
unerheblichen technischen Aufwand dar. Deshalb schaffte PAL-plus
letztlich den großen Durchbruch nicht, gilt heute als überholt
und dürfte wohl bald als eine Norm der Vergangenheit in die
Geschichte eingehen. Technisch ist PAL-plus mittlerweile ohnehin
nicht mehr erforderlich.
Alle großen
Fernseher-Hersteller haben nämlich Bildprozessoren entwickelt,
die beim Empfang sofort erkennen, ob es sich um einen Breitbildfilm
handelt. Wenn ja, startet der Bildprozessor in Echtzeit eine Hochrechnung
der Zeilenauflösung auf die volle PAL-Auflösung von 576
Zeilen. Zugegeben: Das Ergebnis ist nicht so gut, wie es bei einer
guten PALplus-Encodierung ist. Es kann auch nicht so gut sein, denn
der Bildprozessor rechnet "künstlich" Bildinhalte
hinein die nicht gesendet werden, die also tatsächlich nicht
Bestandteil des originären Bildes sind. Dieser Rechenvorgang
geschieht in Echtzeit! Das klingt wie Woodoo. Und doch wird damit
eine unglaubliche Verbesserung der Bildschärfe und Bildauflösung
errreicht. Bildprozessoren, in der Video-Projektionstechnik kennen
wir das Prinzip von den Quadruplern, enthalten hochkomplexe Algorithmen,
streng gehütete Geheimnisse der Hersteller. Weltmarktführer
für Bildprozessoren ist die in Kalifornien ansässige Firma
Faroudja, die nur von der
Entwicklung dieser Technik lebt.
Eine weitere
Aufgabe des Bildprozessors ist es, dem Betrachter Automatikeinstellungen
oder manuelle Optionen anzubieten, die es ermöglichen, die
unterschiedlichen Breitbildformate (z.B.: 16:9, 1,85:1 oder 2,35:1)
so in den 16:9-Rahmens des Fernsehers einzupassen, dass dabei die
optimale Bildqualität und Bildgeometrie entsteht. Auch dies
sind hochkomplexe Rechenvorgänge.
Unser Tipp: Das neben der Bildröhre entsscheidende
technische Merkmal an einem Fernseher ist der Bildprozessor. Diesen
sollten Sie ebenso wie die Bildröhre vor Ihrer Kaufentscheidung
sorgfältig prüfen und mit dem anderer in Frage kommender
Fernseher vergleichen.
Den nach unserer
Einschätzung am weitesten entwickelten Bildprozessor hat derzeit
Panasonic mit "Wide Digital Plus". Aber auch die entsprechenden
Prozessoren von "Digital Reality Creation Multi Funktion (DRC
MF)" Sony und "WideScreen Plus" von Philips werden
ständig weiterentwickelt und bringen beachtliche Leistung.
Eine besondere Variante der Bildverbesserung hat als erster Philips
mit Pixel Plus entwickelt. Das TV-Bild (PAL-Standard), das
aus max. 720 x 576 sichtbaren Bildpunkten besteht wird mit "Pixel
Plus" bis auf 2048 x 768 Punkte hochgerechnet. Relativ schnell
zog Panasonic nach schuf mit Acuity ein System, dass sogar
noch mit besseren Daten aufwartet: Panasonic's Acuity rechnet dem
Fernseher das Bild auf 2376 mal 833 Bildpunkte hoch. Diese Linienauflösung
schaffen allerdings nur die neuesten Panasonic-Röhren. Unser
Test-Team hatte auf der IFA 2003 die Gelegenheit Pixel Plus und
Acuity in einem geheimen A-B Fernseher-Vergleich zu sehen. Das Ergebnis
war frappierend, nicht zuletzt deshalb, weil unsere Test-Redakteure
genau wußten, worauf sie achten mussten. In Matrix Reloaded
machte Acuity in Sachen Bildqualität und Detailschärfe
auf Anhieb einen deutlich besseren Eindruck. Besonders fiel im Vergleich
auf, dass Philips' Pixel Plus deutliche Schwächen (Artefakte)
bei schnellen diagonalen Bewegungen zeigte. Leider tun sich so manche
Marketing-Abteilungen noch immer schwer, gegen das Zauberwort Pixel
Plus anzukämpfen und deutlich zu machen, dass z.B. Panasonic
Fernseher mit Acuity eine bessere oder Sony
Fernseher mit PicturePower eine mindestens vergleichbare
Bildqualität liefern.
Bildröhre
Gerade bei der Bildröhre trifft das im Kapitel Design
und Technik gesagte besonders zu: Die besten Bildröhren
haben i.d.R. Fernseher der Marken, die über eine eigene Entwicklung
oder Produktion verfügen (Sony, Panasonic/JVC, Philips, Toshiba).
Die Unterschiede sind jedoch bei weitem nicht groß, wie dies
oft von Verkäufern oder der Fachpresse behauptet wird. Oft
kommen Techniken zum Einsatz, deren Vorteile sich nur bei bestimmten
Bildsequenzen zeigen, z.B. bei bewegten schrägen Kanten oder
bei bestimmten Zebramustern, die Moiré-Effekte erzeugen können.
Dies können Sie als Laie nur sehr schwer in einer Reihe von
im Handel ausgestellten und laufenden Fernseher-Modellen ausmachen.
Hier empfehlen wir, sich zunächst mit den technischen Leistungsdaten
der Fernseher zu befassen, und diese dann Schritt für Schritt
mit Prüf-Bildern einer Test-DVD
(z.B.: Heimkino Referenz Test-DVD
oder der Peter-Finzel Test-Disc
S.E.) zu verifizieren.
Auf ein verbreitetes Vorurteil (und beliebten Verkaufstrick) wollen
wir in diesem Zusammnenhang hinweisen: Wenn mehrere Fernseher nebeneinanderstehen,
dann ist mitunter die Farbdarstellung unterschiedlich. Dies ist
fast immer eine Sache der Einstellung der sogenannten Farbtemperatur
(mehr rötlich d.h. "wärmer" oder mehr bläulich,
"kälter") und kann bei einem guten Fernseher vom
Benutzer vorgenommen werden, in jedem Fall aber vom Service-Techniker
exakt Ihren Wünschen entsprechend angepaßt werden. Die
Farbtemperatur mit ihren feinen Nuancen ist eine Frage der individuellen,
persönlichen Vorliebe des Betrachters und des jeweiligen Umgebungslichtes
(z.B. Tageslicht, Reflexion von Wandfarben, "kalte" oder
"warme" Leuchtstoffröhren oder normale Glühbirnen).
D.h. eine allgemeingültige "100% optimale" Farbtemperatur
für Fernseher gibt es nicht. Daher ist eine Aussage in der
Richtung, dass diese oder jene Bildröhre sich farblich von
einer anderen unterscheidet absoluter Unsinn. Es soll im Handel
schon vorgekommen sein, dass in der Vorführung einer Reihe
von Fernseher-Modellen bei allen Geräten, außer bei dem
einen, das raus musste, die Farbtemperatur irgendwie verstellt war.
100-Hz-Technik
Bei einem hochwertigen Fernseher ist mittlerweile die sogenannte
100-Hz-Technik Standard. Leider ist dieses augenfreundliche Leistungsmerkmal
auch bis heute (Stand Oktober 2004) noch bei keinem Hersteller vollständig
entwickelt. Unsere Service-Techniker berichten uns jedenfalls ständig
dass dies bei teuren und hochwertigen Fernsehern nach wie vor der
Knackpunkt schlechthin ist. Hier tiefer in diese Technik und ihre
Probleme einzusteigen würde den Rahmen sprengen, zumal das
Thema mit Plasma und
LCD ohnehin "Schnee von
gestern" sein wird.. Nur soviel: Es kann durch die 100-Hz-Technik
minimale Bildstörungen geben, die einem normalen Betrachter
nicht auffallen. Wer jedoch 2.000 oder gar 2.500 Euro für einen
Fernseher ausgegeben hat erwartet - mit Recht - absolute Perfektion.
Dies ist jedoch nicht immer möglich. Wichtig ist es, zu wissen:
In der einen oder anderen Form kann es bei jedem Hersteller kleinere
(minimale) Bildprobleme geben, die mittelbar oder unmittelbar von
der 100-Hz-Technik verursacht sind. Dies kann z.B. auftreten wenn
über den VGA-Anschluss der Fernseher als Computer-Monitor verwendet
werden soll.Oder bei vorwiegend digital gemasterten DVDs, wie z.B.
Matrix oder Matrix reloaded. Bei den Top-Modellen
von Panasonic kann man in solchen Fällen übrigens 100
Hz optional abschalten. Tatsächlich arbeiten neueste Fernseher
nicht mehr mit 100 Hz, sondern nur noch mit 75 Hz, was der Flimmerfreiheit
absolut keinen Abbruch tut, jedoch ungemein hilft, die sonst durch
Bildverbesserer wie Pixel Plus oder Acuity entsehenden Artefacte
zu verringern.
Unser Tipp: Akzeptieren Sie diese kleinen Schwächen
bei einem ansonsten high-endigen Fernseher. Sie haben in einem solchen
Fall keinen defekten oder mangelhaft entwickelten Fernseher, sondern
es handelt sich um ein unvermeidliches Technikproblem, das in der
einen oder anderen Form jeder Hersteller hat.
PAL
Progressive Scan
Das Zauberwort der letzten Jahre. Bei Progressive Scan schreibt
der Elektronenstrahl das Bild nicht interlaced, also im Halbbildverfahren,
sondern sequentiell Zeile für Zeile "progressiv"
auf die Röhre. Ist die Funktion "Progressive Scan"
eingeschaltet soll die vertikale Auflösung erhöht werden,
das Bild brillianter und das Zeilenflimmern reduziert werden. Bei
fast allen Geräten funktioniert Progressive Scan allerdings
nur für NTSC-Quellen. Neuerdings bei vielen jedoch verstärkt
auch bei PAL. So beherrschen die Top-Fernseher-Modelle von Panasonic
mittlerweile auch "PAL Progressive" (Panasonic
TX-36PD50D, Panasonic TX-32PD50D
und Panasonic TX-32PX30D).
Diese zuschaltbare Funktion bringt allerdings nur bei der Zuspielung
von DVD-Quellen die ihr zugeschriebene Wirkung, denn auf der DVD
ist der Film digital im originären Progressive-Format abgespeichert
und wird intern als YUV- bzw. Componenten-Signal ausgegeben. Zur
Wiedergabe auf einem "normalem" Fernseher muss der Datenstrom
ins analoge "Interlaced-Format" gewandelt werden um per
RGB-, S-VHS- oder Composite-Video-Signal ausgegeben zu werden (mehr
zu den unterschiedlichen Videosignalen in unserem Special Videosignale
...). Bei diesem Vorgang ist ein Qualitätsverlust unvermeidlich.
Umso besser sollte das Bildsignal sein, wenn es über YUV und
als Progressive Scan ausgegeben und dargestellt wird. Einer der
ersten Marken-DVD-Player, der in Deutschland "offiziell"
(d.h. ohne ominöse Freischaltprozedur) mit dem Feature PAL
Progressive auftrat war der Samsung
DVD-HD935. Heute ist PAL-Progressive bei einem hochwertigen
DVD-Player schon fast Standard.
Es fängt bereits bei den Einsteiger- Mid-range-Modellen Denon
DVD-1710 und Denon DVD-1910
an und geht selbstverständlich bis zu den Top-Playern Denon
DVD-2910 und Denon DVD-3910.
Wer übrigens mehr zu diesem Thema erfahren möchte, dem
sei das HIFI-REGLER-Special Progressive
Scan empfohlen.
Ton-Wiedergabe
Beim Ton haben selbst beste Breitbildfernseher ihre Schwierigkeiten.
Das liegt schlicht und einfach daran, dass das Fernseher-Gehäuse
eine Vernünftige (Luft-) Schallabstrahlung nicht zulässt,
da für die Lautsprecher nur sehr sehr wenig Platz zur Verfügung
steht. Nur mit vielen Tricks und "von hinten durch die Brust"
kommt überhaupt ein einigermaßen vernünftiger Ton
aus einem Fernsehgehäuse. Wenn dann der Hersteller auch noch
versucht, in irgendeiner Form einen Surround-Sound aus dem Fernseher
zu quälen, dann kann man eigentlich nur Hilfe schreien. Unser
Tipp: Bei einem hochwertigen Fernseher lohnt es sich allemal,
sich eine Dolby Digital Anlage (AV-Receiver mit entsprechenden Lautsprechern
und Subwoofer) hinzuzukaufen. Damit können Sie dann das Thema
Ton am Fernseher abhaken. Das soll nicht heißen, dass die
Ton-Wiedergabe keine Bedeutung hat. Sie sollte jedoch keinesfalls
ein ausschlaggebendes Kaufkriterium sein.
Übrigens zum Thema Ton-Störungen lohnt es sich,
die HIFI-REGLER Specials Brummen,
Netzfilter, Mantelstromfilter
und Netzleiste zu lesen. Insbesondere
wenn Sie aktive Subwoofer in
einem Stromkreis mit Ihrem Fernseher einsetzen sind Tonstörungen
gar nicht selten. Sie lassen sich jedoch meist durch Einsatz einer
guten Netzleiste (mit Netzfilter)
und mit einem hochwertigen Subwooferkabel
ausräumen. FAQ und mehr auch unter Subwoofer
...
Welche
Rolle spielt der Preis?
Gerade bei einem hochwertigen Fernseher sollte das Preis-/Leistungsverhältnis
im Vordergrund stehen. Der absolute Kaufpreis spielt eine untergeordnete
Rolle - legt man die statistische Durchschnittsnutzungszeit von
über 10 Jahren zugrunde. Natürlich sollte man sich nicht
ohne Not für einen krass überteuerten Fernseher entscheiden.
Vorsicht ist zum Beispiel immer dann geboten, wenn ein Fernseher
nur im Facheinzelhandel erhältlich ist und sonst nirgendwo
im Internet angeboten wird. Oder Sie finden den Fernseher zwar im
Internet, jedoch zu etwa gleichen Preisen wie stationären Einzelhandel
oder mit dem Vermerk "Kein Versand". Einen solchen Fernseher
sollten Sie vorsichtshalber hinsichtlich des Preis-/Leistungsverhältnisses
einer genauen Prüfung unterziehen. Warum? Es gibt Fernseher-Hersteller,
die ihr Vertriebskonzept einseitig darauf aufbauen, dass mittelständische
Fachhändler Ihre Kunden - i.d.R. solche ohne besondere technische
Vorbildung - auf ihre und vom Händler bevorzugte Fernseher-Marke
hin "beraten". Dem Händler wird dafür Preisstabilität
und eine hohe Marge zugesichert, er hat also selbst größtes
Interesse, diesen Fernseher und keinen anderen zu verkaufen. Wie
sich gezeigt hat sind oft aber gerade solche Fernseher nicht die
mit der besten Technik, dem besten Preis-Leistungsverhältnis
und den geringsten Ausfallraten. Gerade in wirtschaftlich schwierigen
Zeiten findet man als Endverbraucher eine wirklich objektive Beratung
leider immer seltener.
Unser Tipp: Rechnen Sie sich aus, wieviele Stunden Sie in
den nächsten 7 bis 10 Jahren vor dem Fernseher verbringen.
Und dann überlegen Sie, ob z.B. 400,00 Euro mehr oder weniger
- auf 7 bis 10 Jahre verteilt - wirklich eine Rolle spielen. Wir
meinen, der Preis sollte kein ausschlaggebendes Kaufargument sein,
wenn die Bildqualität und auch sonst alles stimmt.
Beispiele für Fernseher, die
wir in unseren Studios einem Test unterzogen haben:
- Panasonic
TX-36PD50D: - Ein Fernseher, der nahtlos an die Erfolgsstory
des Vorgängers Panasonic
TX-36PD30D anschließt, der in der VIDEO 08/2003
das Test-Prädikat "KAUFTIPP" erhalten hat. Aus
dem Test-Fazit der Video: "... Der Gesamteindruck im Praxistest
fiel dramatisch besser aus: Der Panasonic verzerrt Bilder so wenig
wie kein Röhren-Fernseher zuvor. Dabei markierte dieser Superlativ
nur den Beginn des Bildtests. auch beim einstellen der Idealwerte
zeigte die "Quintrix SR"-Röhre ihr enormes Potential.
Schwarz-Weiß-Testbilder belegten einen riesigen Kontrast-Umfang:
Weiße Flächen leuchteten intensiv, helle Schrift stand
wie herausgemeißelt vor dunklem Hintergrund und bestach
mit feingezogenen Kanten. In weiteren testbildern arbeitete der
Panasonic das Gefieder von Papageien, feine Strukturen oder Poren
in Gesichetern akribisch hervor, ohne dabei zu übertreiben.
Ebenfalls einmalig: Sie hohe Schärfe blieb auch an den Rändern
nahezu erhalten ... Das Resultat: Panasonic kann schärfer
als der Philips. Auch bei der Bwegungsdarstellung wird's eng für
die Niederländer: DerJapan-Fernseher servierte selbst sehr
schnelle, waagechte Bewegungen ruckelfrei und scharf - Sportsendungen
hatte er damit bestens im Griff ..." Im Vergleich in
diesem Test der VIDEO stand der Philips
36PW9767.
Beim Nachfolger Panasonic
TX-36PD50D kommt eine neue Bildröhre mit Namen
Qintrix SR2 zum Einsatz. So brilliert dieser Fernseher mit noch
größerem Kontrast und verbesserter Tiefenschärfe.
Eine neue Kathodenstrahltechnik sorgt für bis zu 20% weniger
Energieverbrauch. Insgesamt ist der Panasonic
TX-36 PD 50 D ein durch und durch gelungener Fernseher
- unserer Meinung nach der derzeit beste 36-Zoll-Fernseher am
deutschen Markt.
- Sony
KV-36HQ100: - Die VIDEO in ihrer Ausgabe 03/2004 zu
diesem Sony-Fernseher: "Im Praxistest zeigte der Sony
weit geringere Bildverzerrungen als seine Konkurrenten ... Darüber
hinaus bot der Sony eine in dieser Klasse einmalige Schärfe,
feine Details servierte er klarer und mit schärferen Konturen
als die Konkurrenz ... Seine enorme Bildtiefe erkaufte er sich
allerdings mit überzeichnet dargestellten weißen Bildanteilen
und gelegentlichem Kontrastpumpen." Als besondere Pluspunkte
hob die VIDEO hervor: "schärfstes Bild in seiner
Klasse" und "brillant und kontraststark",
bemängelte jedoch gleichzeitig "leichtes Bildruckeln"
und "Überzeichnung weißer Bildanteile".
Die Letztgenannten Nachteile konnten wir im Testbetrieb allerdings
mit unserem zugespielten Bildmaterial nicht feststellen. Was uns
bei diesem Fernseher neben dem brillianten Bild besonders gefällt,
ist, dass der Sony
KV-36HQ100 im Design etwas avantgardistische Design,
das dennoch zeitlos bleibt und sich in nahezu jede Wohnumgebung
gut einfügt.
Wir empfehlen gerade bei einem hochwertigen Fernseher das Thema
Blitzschutz zu bzw. Überspannungsschutz
zu beachten. Dazu können Sie im gleichnamigen HIFI-REGLER-Special
einige Informationen abrufen. Diese Funktionen werden i.d.R. mit
einer guten Steckdosenleiste
realisiert. Gerade in Verbindung mit einem Fernseher bietet die
8-fach-Netzleiste Monster
HTS-1000 überragende Vorteile.
Eine Übersicht zu den aktuellen Fernseher-Modellen von Panasonic
finden Sie unter Panasonic
Fernseher, zu Philips unter Philips
Fernseher. und zu Sony auf der Seite Sony
Fernseher. Auf diesen Seiten finden Sie auch viele Test-Referenzen.
Hier finden Sie Infos zur aktuellen Entwicklung von DVB-T
und HDTV ... Und wir Musik aus dem
Webradio aufnehmen möchte, den dürften sicherlich die
Specials Internetradio
und MP3 interessieren.
Weitere Interessante
Seiten zum Thema Heimkino und Fernseher:
Lesen Sie auch das HIFI-REGLER Heimkino-FAQ
und das Special Heimkino
(Test- und Praxistipps). Alles Wissenswerte zu DVD-Audio erfahren
Sie im Special DVD-Audio
und Tipps und Infos zu 6-Kanal-Formaten erfahren Sie im Special
Dolby
Digital EX / DTS ES 6.1 ...
Wer in die Tiefen der Lautsprechertechnik einsteigen möchte,
dem sei das Special zum Thema Lautsprecher
empfohlen.
Anschlußpläne und Empfehlungen zur Verkabelung (z.B.:
Audiokabel, Scartkabel
oder Videokabel) im Heimkino finden
Sie in unserem Kabelshop ...
... und hier geht's zu interessanten Receicer-
und DVD-Player-Produkten Denon,
Marantz
von Kenwood
oder Onkyo.
Für Heimkino-Lautsprecher
empfehlen wir den Besuch unserer Seiten für Canton
oder KEF...
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...
... und noch ein paar Worte zum Thema Kundendienst
Wir werden immer dazu befragt, wie es denn um den Kundendienst
steht, wenn man einen Fernseher im Internet kauft. E-Commerce wird
in den Medien mitunter recht euphorisch behandelt, der heikle Punkt
Kundendienst wird dabei aber gern verschwiegen.
Doch gerade Test-Berichtes sollten diesen Bereich nicht aussparen,
ist er doch ein Faktor, den Sie beim Fernseher Preisvergleich unbedingt
berücksichtigen sollten. Wenn Sie im Internet Fernseher kaufen,
sollten Sie zunächst darauf achten, dass der Händler von
der jeweiligen Marke zum Fernseher-Kundendienst autorisiert ist.
Lassen Sie sich bestätigen, dass der Kundendienst deutschlandweit
im Einsatz ist, und Ihr Fernseher im Garantie-Fall bei Ihnen vor
Ort - d.h. bei Ihnen zuhause - bearbeitet bzw. im Falle eines erforderlichen
Werkstatteinsatzes abgeholt und zurückgeliefert wird. Und das
während der Garantiezeit ohne Kosten für Sie! Weiterhin
sind schnelle Reaktionszeiten für Sie wichtig. Wenn Sie etwa
von einem Fernseher-Billig-Anbieter ohne eigenen Kundendienst unter
Hinweis auf die Herstellergarantie ersatzweise an den Hersteller-Kundendienst
verwiesen werden, kann das im Garantie-Fall für Sie bedeuten,
dass letztlich kein Vor-Ort-Service angeboten wird, oder dass Ihnen
An- und Abfahrt berechnet werden. Im übrigen könnten Sie
im 2-ten Jahr der zweijährigen Gewährleistungsperiode
Probleme bekommen, denn die Herstellergartantie für Fernseher
beträgt i.d.R. nur 12 Monate. Nur mit einem guten Kundendienst
werden Sie letztlich Ihren Fernseher günstig kaufen. Wenn Sie
sich mit dem Thema "Fernseher Versand" befassen, sollte
Ihnen mit diesem Wissen ein objektiver Fernseher Preisvergleich
im Internet möglich sein.
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für den Inhalt: Detlev
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