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HDMI kam Anfang 2003 als neue digitale Schnittstelle auf den Markt.
Sie wurde speziell für die Unterhaltungselektronik entwickelt und
wird heute von mehr als 300 Hersteller-Firmen unterstützt. Mit
HDCP sollte HDMI von Anfang
an den gewachsenen Anforderungen an einen sicheren Kopierschutz gerecht
werden. Nicht zuletzt deshalb gab es laufend Weiterentwicklungen von
HDMI. Diese spiegeln sich in entsprechenden Versionsständen: HDMI
1.0, HDMI 1.1, HDMI 1.2, HDMI 1.2a, HDMI 1.3 und jetzt aktuell HDMI
1.3a. Wir wollen hier speziell aufzeigen, welche Vorteile die Version
1.3/1.3a zu bieten hat. Darüber hinaus gibt es jede Menge Infos
zu HDMI allgemein, die Sie in unserem Special zu HDMI
finden.
Die neuen Features von HDMI 1.3
Im Frühjahr 2007 kamen die ersten Geräte mit der neuen
HDMI-1.3-Schnittstelle auf den Markt. Welche Neuerungen bringt HDMI
1.3 gegenüber der Vorgänger-Version 1.2a?
- HDMI 1.3 verdoppelt die Bandbreite
der Datenrate von bisher 4,95 Gb/s (165 Mhz) auf 10,2 Gb/s (340
Mhz). Vorteile:
- Damit wird ein deutlich größer Farbraum möglich,
was z.B. Hautfarben und dunkle Szenen natürlicher erscheinen
lässt.
- Die Möglichkeiten der Auflösung werden um mehr als
400%.gegenüber 720p HDTV gesteigert. Ergebnis: Mehr Detailreichtum
in komplexen Szenen.
- Höhere Bildwiederholraten
(Frame Rates) werden möglich: bis zu 120 Hz. Dadurch werden
Bewegungen noch besser abgebildet und Bewegungs-Artefakte vermindert..
 Neue
verlustfreie Audio-Formate: HDMI 1.3 unterstützt die neuen
verlustfrei komprimierten digitalen Audioformate Dolby®
TrueHD (Infos
zu Dolby TrueHD auf der Dolby-website ...) und DTS-HD
Master Audio™. (Download
Broschüre über DTS-HD ... , englisch, 2,88 MB)
- HDMI 1.3 enthält ein Feature, das LipSync
auf Protokollebene ermöglicht. Damit können sendendes
und empfangendes Gerät Ton und Bild besser miteinander synchronisieren.
Laufzeit-Differenzen werden vermieden und bei Dialogen entsprechen
die Lippenbewegungen exakt dem gesprochenen Wort.
- Neuer Mini-Stecker: Mit HDMI 1.3 wird ein kleinere Stecker
eingeführt, der optional zum heutigen Stecker verwendet
werden kann.
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Die zwei gebräuchlichen
Steckertypen von HDMI |
Der Mini-Stecker wird "Typ C"-Stecker genannt, der bisherige
Standard-Stecker ist "Typ A". Dazwischen gibt es in der
HDMI-Spezifikation noch einen "Typ B", der 21,2 mm breit
ist und über 29 Pins verfügt. "Typ B" hat jedoch
in der Praxis keine Bedeutung. Zusätzlich wurden mit den Spezifikationen
für HDMI 1.3 erstmals zwei Kabel-Klassen eingeführt:
- Category 1, auch Cat 1 genannt: Cat-1-Kabel
übertragen Signale bis zu einer Taktrate von max. 74,25
MHz, was etwa 2,2 Gb/s Datenrate entspricht.
- Category 2, auch Cat 2 genannt: Cat-2-Kabel
sind dazu ausgelegt, Signale zu übertragen, die über
einer Taktrate von 74,25 MHz (entsprechend 2,2 Gb/s Datenrate)
liegen.
Alle Kabel vor Einführung des HDMI-1.3-Standards sind mindestens
für Cat 1 ausgelegt. Das heißt jedoch nicht zwingend, dass ältere
HDMI-Kabel nicht den Spezifikationen von Cat 2 entsprechen. Als
Faustregel kann man sagen, dass HDMI-Kabel, die bisher als für 1080p
geeignet ausgewiesen waren (z.B.: Nordost
Wirewizard HDMI1), auch die Spezifikationen von Cat 2 erfüllen.
- HDMI 1.3 unterstützt eine höhere Farbtiefe.
Von bisher 24-bit wird die übertragbare Farbtiefe auf 30-bit,
36-bit oder sogar 48-bit gesteigert, jeweils für RGB oder YUV
(Componente). Verbesserte Farbtiefe hat folgende Vorteile:
- Die Fähigkeit von HD-Displays, Milliarden von Farben
darzustellen wird nun auch durch das Übertragungsprotokoll
von HDMI unterstützt.
- Sorgt für sanfte Farbübergänge und feine Farbabstufungen
und hilft, störende Farbsäume (Doppelkonturen an Flächenrändern
und Säume in Farbverläufen, siehe Abbildung links)
zu vermeiden.
- Erheblich größere Kontrast-Spannen werden möglich.
- Die Anzahl der Graustufen (Farbabstufungen zwischen schwarz
und weiß) wird vervielfacht. Schon bei einer 30-bit-Farbtiefe
können mindestens 4-mal mehr Graustufen dargestellt werden
und die typische Verbesserung wird voraussichtlich bei der 8-fachen
Graustufendarstellung liegen - verglichen mit 24-bit-Farbtiefe
beim bisherigen HDMI 1.2.
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Der erweiterte
Farbraum von HDMI 1.3a. Klicken Sie auf Bild
vergrößern, um das bild auf doppelte Größe
zu zoomen. (Bildquelle: AudioQuest) |
Vergrößerter Farbraum:
HDMI 1.3 beseitigt im Prinzip alle bisherigen Begrenzungen in der
Farbdarstellung. Das menschliche Auge ist in der Lage, ein wesentlich
größeres Farbspektrum zu sehen, als dies bisher in Videobildern
darstellbar war. So kann konventionelles RGB
nur einen Ausschnitt des tatsächlich sichtbaren Spektrums wiedergeben.
HDMI 1.3 unterstützt das Nachfolgeformat xvYCC
(Extended YCC Colorimetry for Video
Applications), das tatsächlich die die gesamte Skala der vom
menschlichen Auge sichtbaren Farben abbilden kann.Vorteile:
- Der xvYCC-Farbraum vergrrößert die von HD-Signalen
darstellbaren Farben um das 1,8-fache.
- Farbübergänge und Farbverläufe werden exakter
wiedergegeben.
- Die Farben selbst werden natürlicher und lebendiger dargestellt.
Man sieht allein schon an dieser Aufzählung, dass HDMI weit
mehr ist, als eine schlichte Signalübertragung, wie wir sie bisher
von den analogen Signalen RGB, YUV
etc. kennen. HDMI greift mittlerweile tief in die Signalverarbeitung
der Geräteebene ein und stellt somit den Flaschenhals für
jegliche zukünftige Weiterentwicklungen dar.
HDMI 1.3 ist übrigens voll abwärtskompatibel zu den
bisherigen HDMI-Versionen ebenso, wie zu DVI. HDMI 1.3 wird sich
von vorneherein als der Standard für Blu-ray
Player und HD DVD Player etablieren
und sich sicher auch schnell in den Bereichen Plasma-TV
und AV-Receiver durchsetzen.
Download
HDMI 1.3 Broschüre (PDF, englisch, 68 KB)
Neue Änderungen mit der Version
HDMI 1.3a
Kaum war HDMI 1.3 angekündigt, wurde im November 2006 schon
die Nachfolge-Version vorgestellt: HDMI 1.3a. Diese ist abwärtskompatibel
zur Vorversion, d.h. Geräte mit HDMI 1.3 kommunizieren problemlos
mit Geräten, in denen HDMI 1.3a implementiert ist. Allerdings können
Geräte mit der "a"-Version von 1.3 nur dann alle Features problemlos
nutzen, wenn das Gegengerät ebenfalls über 1.3a verfügt. Ansonsten
fällt die Kommunikation auf den Leistungsumfang von HDMI 1.3 zurück.
Hier die Änderungen von HDMI 1.3a im Einzelnen:
- Modifikationen am Kabel und am Stecker des HDMI-Kabels. Diese
betreffen primär den neuen C-Typ-Stecker (kleine Variante des bekannten
HDMI-Steckers). Die Änderung haben auch eine Auswirkung auf die
Spezifikationen der Impedanzeigenschaften der empfangenden Geräte.
- Es wurde eine Empfehlung hinsichtlich der Terminierung (Ein- und
Ausgänge) an den Endgeräten hinzugefügt.
- Änderung am Messwert-Diagramm beim HDMI-Test für Quellgeräte (sogenannte
Anstiegs- und Abfallzeit des Signals).
- Änderung am Messwert-Diagramm beim HDMI-Test für Endgeräte (Anstieg
und Abfall des Signals)
- Technische Änderung an den Richtlinien für HDMI-Kabel
- Änderung des CEC*-Kapazitätslimits [100 pF à
150 pF (Quelle, Repeater) bzw. 200 pF (CEC* Root, Endgerät)]
- Hinzufügen einer gültigen Bandbreite für die RGB
Video-Quantisierung
- Ergänzung bei den Ausnahmen für mögliche Audio
Samplingraten
- Hinzufügen einer Control-Funktion für die Audio Rate,
d.h. das Endgerät kann den Taktgeber der Quelle steuern.
* CEC steht für Consumer Electronics Control dient zur Kommunikation
aller über HDMI verbundenen Geräte über nur eine Fernbedienung.
Die Änderungen, die mit HDMI 1.3a eingeführt
wurden, sind überwiegend technischer Natur und führen keine
neuen Features ein. Sie dürften in der Praxis vom Benutzer nur
dadurch bemerkt werden, dass nun bisher, bei den ersten 1.3-Versionen
festzustellende Fehler nicht mehr auftreten.
HDMI 1.3b
Ende 2007 wurde zusätzlich HDMI 1.3b eingeführt.
Diese Version ist inhaltsgleich wie 1.3a und wurde lediglich ergänzt
durch die Festlegung eines spezifizierten Messverfahrens für
Hardware. Irgendwelche neuen Spezifikationen für Kabel sind nicht
enthalten. Die Besonderheiten von HDMI 1.3b betreffen also nicht Kabelverbindnungen,
sondern lediglich Geräte und und auch hier nicht einzelne Spezifikationen
oder Messwerte, sondern lediglich ein Messverfahren.
Aufbau von Leitungen
und Protokollen
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Die einzelnen Leiter
und ihre Bedeutung im HDMI-Protokoll. Klicken Sie auf Bild
vergrößern, um das bild auf doppelte Größe
zu zoomen. (Bildquelle: AudioQuest) |
Erklärungen der Leitungen im HDMI-Kabel:
- TMDS 4 Leiterstränge mit TMDS- (Transition Minimized
Differential Signaling) Signalen, bestehend aus jeweils einem Twisted-Pair-Leiterpaar.
Drei der TMDS transportieren Video-Signale (RGB oder YCrCb) und
der vierte TMDS-Leiter dient als Taktgeber. Die digitalen Audiosignale
werden im Multiplexverfahren über die Video-TMDS-Leiter übertragen.
- DDC (Display Data Channel), diese Daten-
und Taktleiter übertragen die Zweiwege-Kommunikation der angeschlossenen
Geräte und dienen auch für den Transport der HDCP- (High-bandwidth
Digital Content Protection) Kopierschutzprotokolle
- CEC (Consumer Electronics Control): Hier werden die Signale
der Fernbedienung übertragen: Mit CEC-fähigen Geräten
können alle über HDMI angeschlossenen Geräte über
nur eine Fernbedienung gesteuert werden.
- HPD (Hot Plug Detection) ermöglicht es einem Quellgerät,
das angeschlossene Display bzw. Wiedergabegerät automatisch und
in Echtzeit zu erkennen.
- +5 Volt Betriebsspannung; sie unterstützt einen Informationsfluss
zwischen Geräten, auch im Standby-Betrieb (Power off).
Unterstützte Video-Auflösungen und Datenraten:
- Die Auflösung bezeichnet die Anzahl der Pixel in der Horizontalen
(erste Zahl) und der Vertikalen (zweite Zahl) des Bildes je Vollbild
(Frame). 720p hat eine Auflösung von 1280 x 720 und
1080i und 1080p haben weisen beide eine Auflösung
von jeweils 1920 x 1080 auf.
- Die Bildwiederholrate sagt aus Vollbilder oder Halbbilder
pro Sekunde angezeigt werden. Mit NTSC, z.B. in den USA und Japan
sind dies 30 bzw. 60 Hz und bei PAL in Europa sind es 25 bzw. 50
Hz.
- Die Farbtiefe gibt an, wieviele Bits verwendet werden,
um die Farbe eines Pixels zu bestimmen. Die Werte: 24, 30, 36 und
48 bit.
- Die Datentranferrate (Bandbreite) gibt die Anzahl der Bits
an, die pro Sekunde übertragen werden und wird in Gb/s (kleines
"b" in diesem Fall, also nicht GB) angegeben. Die erforderliche
Datentransferrate errechnet sich grob gesagt aus der Summe der o.g.
drei Maßzahlen. Je höher also die Auflösung, Bildwiederholrate
und Farbtiefe sind, desto höher muss die die entsprechende
Datentransferrate sein. Bei HDMI in den Versionen 1.0 bis 1.2 beträgt
4,95 Gb/s und wurde mit HDMI 1.3a auf 10,2 Gb/s gesteigert.
Mögliche Kabel-Probleme mit HDMI 1.3a
Die Problematik von möglichen Qualitätsverlusten bei größeren
Kabellängen - in der Regel ab etwa 3-5 Meter - war schon vor
Einführung von HDMI 1.3a ein Thema. Dabei liegen die Faktoren,
die die Signalqualität beeinflussen zwar in der Tat primär
beim Kabel, mitbestimmend sind aber auch die Performance der HDMI-Schnittstelle
im sendenden Gerät und im empfangenden Gerät sowie die Transferrate
des Signals. Je höher letztere ist, desto kürzer ist die
"unproblematische" Kabellänge. Wenn z.B. ein 4,95-Gb/s-Signal
mit bisherigem HDMI problemlos bis 10 Meter Kabellänge übertragen
werden konnte, so verringert sich diese Länge jetzt bei HDMI
1.3a auf nur noch 5 Meter.
Wichtig: Alle bisherigen HDMI-Kabel übertragen auch Daten gemäß
HDMI 1.3a. Gesichert allerdings nur bis 4,95 Gb/s, also knapp der
Hälfte der maximalen Datenrate von HDMI 1.3a. Dabei gilt es folgendes
zu beachten: HDMI 1.3 definiert die maximal mögliche Datenrate,
aber es erhöht nicht die Datenrate eines gegebenen Signals. Ein
bisher mit HDMI 1.2a gesendetes 1080p-Signal wird also auch unter
HDMI 1.3a weiterlaufen - mit gleicher Qualität und gleicher Kabellänge.
Erst wenn die angeschlossenen Komponenten die neuen, mit HDMI 1.3a
möglichen Verbesserungen bautechnisch umsetzen und entsprechend
höher getaktete Signale senden, erst dann wird die Kabelqualität
entscheidend.
Fallback: Aber auch wenn Ihr HDMI-Kabel nicht für HDMI
1.3a geeignet sein sollte, bedeutet das nicht, dass ein Totalausfal
entsteht. Vielmehr sind die Schnittstellen gemäß den Spezifikationen
so ausgelegt, dass sie automatisch auf einen niedrigeren Übertragungsstandard
HDMI 1.2a zurückfallen, wenn sie festellen, dass die Übertragung
mit der maximalen Datenrate nicht möglich ist. Diese im DDC
(Display Data Channel) implementierte Fallback-Funktion bedeutet
allerdings, dass der Benutzer auf alle Vorteile von besserem Bild
und Ton verzichtet, die mit HDMI 1.3a möglich wären und
auf das Qualitätsniveau von bisherigen HDMI 1.2a zurückfällt.
Diese Möglichkeit wird man zukünftig bei der Fehlersuche
verstärkt in Betracht ziehen müssen.
Ein HDMI-Signal erleidet stets mehr oder weniger große Verluste
auf seinem Weg, der typischerweise vom DVD-Player über den AV-Receiver
zum Plasma-TV führt. Im Wesentlichen betreffeni den Störungen
um zwei Arten: Abschwächungen der Amplitude und um Jitter
(laufzeitbedingte Synchronisationsfehler). AudioQuest hat uns dankenswerterweise
eine Oszillografen-Auswertung zur Verfügung gestellt, die diese
Signalstörungen recht gut veranschaulicht. An dem sogenannten
"Augenmuster" ...
Ein "klares, offenes Auge" links in der Abb. oben ist gut,
ein "verschwommenes, geschlossenes Auge, wie rechts in der Abb.
zu sehen, ist schlecht. Die meisten HDMI-Extender
(Repeater, Signalverstärker) - Beispiel: in-akustik
Exzellent HDMI-Repeater - mittels derer sich größere
Strecken überbrücken lassen, verstärken zwar die Amplitude,
sie können jedoch nichts gegen den Jitter
ausrichten. Dieser lässt sich i.d.R. nur in den originären
HDMI-Terminals der Gerätes mittels Decoding und Recoding der
Signale ausbügeln. Übrigens arbeiten HDMI-Extender, anders
als HDMI-Kabel, mit Elektronikbauteilen, die auf eine bestimmte Datenübertragungsrate
fest eingestellt sind. Daher kann man davon ausgehen, dass höchstwahrscheinlich
alle Extender, die vor Einführung des HDMI-1.3a-Standards auf
den Markt kamen nicht mit HDMI 1.3a funktionieren, zumindest nicht
mit Datenraten über 4,95 Gb/s. Die Faustregel "1080p-geeignet
= HDMI-1.3a-kompatibel" gilt nicht für HDMI-Extender / -Repeater!
Besser sind da die Nachrichten, bezüglich LipSync.
Alle Kabel, die vor HDMI 1.3 auf den Markt kamen, beherrschen das
LipSync-Feature von HDMI 1.3, da die entsprechenden Daten über
die DDC-Kommunikation des HDMI-Protokolls laufen.
Die größte Verwirrung besteht bei 1080p.
Da 1080p etwa gleichzeitig mit der Markteinführung von HDMI 1.3
in den Medien thematisiert wurde, entstand bei Manchem der Eindruck,
für 1080p würde zwingend HDMI 1.3 voraussetzen. Tatsächlich
haben diese beiden Begriffe nicht miteinander zu tun. 1080p war schon
in Version 1.0, also von Anfang an Bestandteil der HDMI-Spezifikationen.
Vielmehr wurden mit HDMI 1.3 zusätzliche Datenraten eingeführt,
die über denen von 1080p liegen. Man braucht also nicht zwingend
ein Gerät mit HDMI 1.3, um in den Genuss von 1080p zu kommen.
Allerdings muss das Signal über HDMI (egal welche Version) laufen,
da die 1080p-Ausgabe bei den meisten Playern aus Kopierschutzgründen
für den Componentenausgang (YUV) gesperrt ist.
Text: Detlev Schnick - letztes Update: 02. Januar 2008
"High-Definition Multimedia Interface"
und "HDMI" sind eingetragene Warenzeichen der HDMI
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