Update: 08.09.2007; Autor: Detlev Schnick
Die
24p-Fähigkeit von Blu-ray- / HD-DVD-Playern und Plasma- / LCD-Panels
kritallisiert sich derzeit als eines der wichtigsten Kaufargumente heraus.
Warum ist dieses Feature so in den Mittelpunkt des Interesses gerückt?
Wo liegen die Knackpunkte bei 24p und worauf muss man unbedingt achten?
Hier eine kurze Erklärung der Zusammenhänge:
Vorab eine Warnung: Die folgenden Ausführungen sind mitunter sehr
technisch und insgesamt etwas kompliziert. Wir haben versucht, die Zusammenhänge
vereinfacht und verkürzt darzustellen, mussten dann aber recht
schnell erkennen, dass eine verständliche Erklärung ohne ein
Mindestmaß an technischer Grundinformationen nicht möglich
ist. Für denjenigen, der vor einer Kaufentscheidung steht, ist
es u.E. auf jeden Fall lohnend, sich in die Thematik einzulesen. Ist
das Grundwissen erst einmal da, dann erschließen sich später
viele neue Informationen wie von selbst. In diesem Sinne viel Spaß
beim Lesen ...
24p
hat seinen Ursprung im Kino. Schauen wir uns also erst einmal an, wie
es dort läuft ...
Analoge Kinofilme werden mit einer Bildfrequenz von 24 fps (frames
per second) produziert. Auch bei der Vorführung im Kino laufen
24
pro Sekunde von der Filmrolle durch den Projektor.
Im Kinoprojektor sorgt dann ein Shutter (andere Bezeichnungen: Flügelblende,
Umlaufblende) dafür, dass jedes der 24 Bilder zweimal auf der Leinwand
erscheint, mit kurzen Dunkelphasen zwischen jedem Blendenumlauf. In
seltenen Fällen, bei besonders hochwertigen Projektoren, wird jedes
Bild sogar dreimal abgedeckt. Der typische Kinostandard ist jedoch die
zweifache Abdeckung, was zu einer Bildfrequenz von 48 Hz führt.
Mit dieser Technik sollen zum einen die Stege des Filmstreifens unsichtbar
werden, zum anderen soll Flimmern vermieden werden. Durch den "2:2"-
bzw. "3:3-Pulldown" auf 48 Hz bzw. 72 Hz (48 oder 72 Bildeindrücke
pro Sekunde) kommt man in einen Frequenzbereich, in dem das menschliche
Auge keine Einzelbilder und somit auch kein Flimmern mehr wahrnimmt.
 |
| Je Sekunde Filmgeschehen befinden sich 24 Bilder auf dem Filmstreifen.
Der Shutter belichtet jedes Bild zweimal, so dass sich für
den Zuschauer insgesamt 48 Bildeindrücke je Sekunde ergeben. |
Wenn man von 24 fps spricht, so kann man dies also keineswegs mit 24
Hz gleichsetzen. Wir haben es vielmehr stets - auch beim Kinofilm -
mit einem Vielfachen von 24 Hz zu tun. Egal wie die 24 Bilder weiterverarbeitet
werden, es bleibt dabei, dass das Ausgangsmaterial des (analogen) Kinofilms
stets nur 24
unterschiedliche Bilder ()
je Sekunde hat. Damit unterscheidet sich der Kinofilm wesentlich von
Fernsehproduktionen, wie wir weiter unten sehen werden.
Was
geschieht, wenn ein Kinofilm für's Fernsehen oder für DVD-Wiedergabe
umgewandelt wird?
Fernsehen, Video oder auch das später hinzugekommene DVD-Format
(im Folgenden einfach unter dem Begriff "Video" zusammengefasst)
arbeiten im und mit anderen :
Beim europäischen -Standard
sind es 50 Hz und beim in Japan und den USA gebräuchlichen
sind es 60 Hz. Man sieht sofort: Diese Bildwiederholraten sind nicht
durch 24 teilbar. Dennoch muss ein Kinofilm, wenn er in ein Videoformat
umgewandelt wird, so verändert werden, dass er mit diesen Bildwiederholraten
kompatibel ist. Dazu gibt es zwei Verfahren: Bei
(50 Hz) wird der Film um rund 4% schneller abespult und so auf 25 Bilder
pro Sekunde beschleunigt. Anschließend erfolgt die Verdoppelung
auf 50 Hz. Dieses sogenannte "PAL Speedup" wird bei Bewegungen
praktisch nicht wahrgenommen. Die Tonhöhe wird über "Pitchbending"
an die neue Geschwindigkeit angepasst. (So manchem Cineasten ist schon
aufgefallen, dass die Filmdauer einer DVD-Version um etwa 5 Minuten
kürzer ist, als das Kino-Original. Wer dann nach fehlenden Inhalten
suchte, stelle erstaunt fest, dass der Film Szene für Szene vollständig
war.) Dieses insgesamt unproblematische Verfahren, auch "PAL-Speedup"
genannt, ist bei den 60 Hz von NTSC nicht praktikabel. Hier kommt stattdessen
das sogenannte 3:2-Pulldown, auch "Telecine" genannt, zum
Einsatz. Dabei werden die Bilder intermittierend verdoppelt und verdreifacht:
Das erste Bild doppelt, das zweite dreifach, das nächste wieder
doppelt u.s.w. So werden aus 24 Bildern 60 Bilder je Sekunde und man
hat die 60 Hz. Dieses 3:2-Pulldown liefert jedoch ein insgesamt schlechteres
Ergebnis als das "PAL-Speedup", denn es erzeugt bei langsamen
Kameraschwenks und gleichmäßigen Bewegungen ein deutlich
sichtbares Ruckeln, im Fachjargon "Judder" genannt.
 |
| Beim
3.2-Pulldown werden die Frames nach einem 3:2-Muster vervielfältigt.
Dieses zwar regelmäßige, aber asynchrone Muster führt
zu Ruckeln, das allerdings nur bei bei langsamen und gleichmäßigen
Bewegungen oder Kameraschwenks auffällt. |
Mit professionellen HD-Video-Equipment aufgenommene Filme, Sportereignisse
oder Konzerte werden gleich so aufgenommen, wie sie gesendet werden:
in Europa mit 50 Hz und in den USA mit 60 Hz. Bei diesem
Material haben wir es statt mit 24 mit 50 bzw. 60 unterschiedlichen Bildern
(Frames) je Sekunde zu tun. Das erklärt, warum ein HD-Film, der
mit Videotechnik aufgezeichnet wurde, i.d.R. erheblich besser - weil
ohne Ruckeln und daher bewegungsschärfer - ist als ein umgewandelter
Kinofilm. Übrigens: Die HD-Filmkonserven, die europäische
Sender kaufen, liegen zu über 90% in 60Hz-Fassungen vor. Vor
einer Sendung müssen sie in aufwändigem Reverse-Pulldown
von 60Hz-3:2-Pull-Down in 50Hz-PAL rückumgewandelt werden. Kein
Wunder, dass europäische Sender diesen Aufwand scheuen. Wahrscheinlich
gibt es deshalb in Deutschland noch immer so wenige HD-Sendungen.
Eine Kuriosität am Rande: Wenn solchermaßen aufgenommene
HD-Produktionen auf Blu-ray Disc oder HD-DVD gebrannt werden sollen,
wird es problematisch. Da nämlich 50Hz-Formate in den Spezifikationen
der neuen HD-Speichermedien nicht vorgesehen sind (vermutlich wurden
sie von den Normungsgremien schlicht vergessen), gibt es derzeit keine
Möglichkeit, diese hochwertigen HD-Produktionen adäquat auf
HD-Disc-Medien zu vermarkten. Die einzige Möglichkeit wäre
hier ein komplexes Rückrechnen mit entsprechenden Bild- und Qualitätsverlusten
(Ruckeln).
Und
wo liegt nun das Problem mit dem Ruckeln?
Bisher wurde die Umwandlung vom Kinofilmformat ins Videoformat beim
sogenannten
einer DVD in den Studios vorgenommen und dann im PAL- oder NTSC-Format
auf der DVD abgespeichert. Bei den neuen hochauflösenden DVD-Nachfolge-Formaten
spart sich die Filmindustrie das Mastering komplett und speichert den
Film im ursprünglichen 24-fps-Format auf der Disc ab. Die Umwandlung
soll dann im Player geschehen. Allerdings hat sich die Industrie auf
60 Hz und das 3:2-Pulldown als ausschließliches Format festgelegt.
Weder ist vorgesehen, eine PAL-Version auf der Disc abzuspeichern, noch
findet ein "PAL-Speedup" im
Blu-ray-Player
oder
HD-DVD-Player statt. Da
alle Flachbildfernseher weltweit intern mit 60 Hz takten, entsteht aus
der Beschränkung auf 60 Hz kein grundsätzliches Problem. Die
wichtige Erkenntnis an dieser Stelle: Es gibt Stand heute (September
2007) für Blu-ray und HD-DVD nur noch ein Standard-Format und das
ist 60 Hz. Das europäische PAL bleibt außen vor.
Für uns als PAL-verwöhnte Europäer verursacht dieser
60Hz-Uni-Standard allerdings ein Problem: Wir freuen uns nun über
ein hochauflösendes Bild, müssen aber gleichzeitig bei umgewandelten
Kinofilmen (und nur dort) ein bisher nicht gekanntes Ruckeln wahrnehmen.
Ein schwacher Trost ist, dass dies vom Betrachter nur bei langsamen
Kameraschwenks und gleichmäßigen langsamen Bewegungen wahrgenommen
wird. Bei diesen Szenen wird der gleichmäßige Bewegungsfluss
durch die unregelmäßige Bildmultiplizierung des 3:2-Pulldowns
gestört. Doch für den, der gerade mehrere 1.000 Euro für
hochwertiges HD-Equipment ausgegeben hat, ist eine derartige Qualitätsverschlechterung
- und sei es nur ein gelegentliches Ruckeln - nicht akzeptabel.
Die gute Nachricht: Die Industrie hat das Problem erkannt. Die Lösung
ist, dass der Player das Signal im originären, auf der Blu-Ray
Disc oder HD-DVD befindlichen 24-fps-Format bzw. einem Vielfachen davon
ausgibt. Dieses Format nennt sich (andere Bezeichnungen: 1080p24,
1080/24p oder 1080/24fps), wobei sich für das Anhängsel 24
bei separater Verwendung mittlerweile die Bezeichnung 24p eingebürgert
hat. Die Blu-ray-Player Playstation 3 und Pioneer BDP-LX70A sind die
ersten HD-Player, die 1080p/24 beherrschen.
Doch nicht nur der Player muss 24p ausgeben, auch das Display muss 24p
darstellen können und ggf. auf eine flimmerfreundliche Frequenz
vervielfachen können. Soweit so gut. Nun wird es allerdings wirklich
kompliziert ...
Warum
wir trotz 1080p doch wieder den guten alten De-Interlacer brauchen ...
Wie wir oben gesehen haben, wäre eine Wiedergabe in 24 Hz unsinnig.
Es würde ein deutliches Flimmern zu sehen sein. Also muss die Wiedergabefrequenz
48 Hz oder besser 72 Hz betragen. Die reine Wiederholung des gleichen
Bildes vermindert zwar das Flimmern, schafft aber noch keine bessere
Bewegungsschärfe. Ein Ruckeln gibt es also nach wie vor. Hinzu
kommt, dass das menschliche Auge es als irritierend empfindet, wenn sich
bewegte Objekte trotz Bildwiederholung nicht in ihrer Position verändern.
Deshalb gehen fast alle Hersteller dazu über, mittels
weitere unterschiedliche Bilder zu errechnen und in die Wiederholfrequenzen
einzubauen. Dabei wird in Echtzeit das jeweils übernächste
Bild ausgewertet (vorausschauend gelesen) und mit dem gerade gezeigten
Bild verglichen. Aus den festgestellten Unterschieden wird ein Zwischenbild
errechnet und als nächstes Bild in die Bildfolge eingefügt.
Mit dem Zwischenbild ist eine neue Bildinformation entstanden. Aus zwei
unterschiedlichen Bildern wurden drei. Diese Technik hat allerdings
ihre natürlichen Grenzen. Dadurch, dass der
immer nur für die bewegten Elemente (nur diese Bildinhalte verändern
sich) Zwischenbilder errechnet, wirken die Kanten bewegter Bildinhalte
verschliffen. Gleichzeitig werden bewegte Inhalte jedoch vordergründiger
wahrgenommen als der statische Hintergrund. So entsteht der sogenannte
Soap-Effekt, benannte nach den meist billig produzierten Soap-Operas
(Seifen-Opern), wo sich die Darsteller vor gestellten und unscharfen
Kulissen bewegen. Man kann sich gut vorstellen, welch hochkomplizierte
Algorithmen erforderlich sind, um all diese Feinheiten der Bilddarstellung
sauber umzusetzen. Es wird also zukünftig auch im HD-Zeitalter
wieder darauf ankommen, wie gut ein Hersteller das Thema Interpolation
beherrscht.
Ein
wesentlicher, bisher kaum beachteter Unterschied zwischen LCD und Plasma
...
Beim Thema Interpolation ist eine Besonderheit grundsätzlicher
Art zu beachten, die aus der unterschiedlichen Darstellung von LCD-
und Plasma-Technik resultiert. Bei einem LCD-Panel bleibt jedes Bild
während der gesamten Framedauer auf dem Display stehen, d.h.
es gibt keine Dunkelphase. Man spricht hier von Hold-Type-Displays.
Wird also dreimal hintereinander das gleiche Bild gezeigt, so sieht
das menschliche Auge dennoch während der Gesamtzeit ein Bild.
Es ist also für den Betrachter gleichgültig, ob aus den
24 Bildern bespielsweise über ein 3:3-Pulldown 72 Bilder entstehen.
Hier besteht ein grundlegender Unterschied zur Plasmazelle. Bei der
Flüssigkristallzelle des LCD-Panels bleibt der Inhalt der Pixelzelle
solange stehen, bis mit einer Bildbewegung ein neuer, anderer elektrischer
Impuls kommt. Beim Plasma-Display, sogeannten Impulse-Type-Dispays,
kommt Phosphor zum Einsatz und dieser hat, abgesehen von einer natürlichen
kurzen Nachleuchtdauer, eine Dunkelphase sobald keine Spannung mehr
anliegt. Die Plasmazelle ist also in der Lage, nur kurzzeitig aufzuleuchten.
Damit ist das Plasma-Display noch am ehesten mit der guten alten Kathodenstrahlröhre
vergleichbar, in der ja der Elektronenstrahl ebenfalls Phosphor kurzzeitig
zum Leuchten gebracht hat.
Aus diesen technischen Besonderheiten folgt, dass die Hersteller von
LCD-Panels bei der Interpolation weniger Spielraum haben als die Hersteller von Plasma-Panels.
Tatsächlich ist der o.g. Soap-Effekt vorwiegend bei LCD-Fernsehern
zu beobachten. LCD-typische Nachzieheffekte bei schnellen diagonalen
Bewegung sind ebenfalls auf die o.g. Besonderheiten der Hold-Dispay-Technik
zurückzuführen.
Und
das sind die Fallstricke, die sich aus "24p" ergeben können
...
Abgesehen von Pioneer konnte bisher kein Hersteller mit Plasma- oder
LCD-Panels aufwarten, die 24p-Formate fehlerfrei wiedergeben konnten.
Dies ändert sich jetzt allerdings mit den im Herbst 2007 auf den
Markt kommenden Geräten. Die Frage ist allerdings immer: Was heißt
"24p-kompatibel"? 72 Hz oder 48 Hz oder gar nur 24 Hz? Erfolgt
nur eine Entgegennahme von 24p oder auch eine faktische Umsetzung in
der Darstellung? Wie erfolgt die Interpolation?
Gesetzt den Fall, man hat einen Blu-ray- oder HD-DVD-Player, der 24p-fähig
ist und einen Plasma- oder LCD-Fernseher, der ebenfalls 24p-fähig
ist, dann heißt das nicht automatisch, dass die beiden sich
auch verstehen. Der Flachbildfernseher sendet nämlich als Teil
des HDMI-Protokolls sogenannte - (Extended Dispay Indentification
Data) Informationen an den Player. Nur wenn die EDID-Informationen
korrekt sind und der Player so programmiert ist, dass er die EDID-Informationen
richtig interpretiert, nur dann gibt er 1080p/24 über seinen
HDMI-Ausgang aus.
Beispiehaft wollen wir hier nur 3 der häufigsten Probleme anführen,
die sich in den letzten Monaten in der Praxis gezeigt haben:
- Der Player gibt 1080p/24 aus. Das Panel in 24p-fähig. Die
EDID-Informationen sind richtig. Beim Panel kommt 1080p/24 an. Das
Panel rechnet jedoch intern wieder auf 60 Hz um und stellt somit
effektiv ein 1080p/60-Bild dar. Der Anwender kann dies nur am sichtbaren
Ruckeln erkennen.
- Der Player gibt 1080p/24 aus. Das Panel ist 24p-fähig. Die
EDID-Informationen sind falsch, d.h. das Panel meldet dem Player,
es könne kein 24p oder der EDID-Datensatz sei fehlerhaft. Folglich
gibt der Player kein 24p aus. Und dies, obwohl beide Geräte
in der Lage wären, 24p darzustellen. Dass die EDID-Informationen falsch waren, erkannten wir in einem Test nur durch Zufall: Nachdem ein eigentlich 24p-fähiges Panel kein 24p ausgab, schlossen wir ein Panel
mit korrektem EDID an den Player an. Der Blu-ray-Player erhielt damit
die 24p-EDID-Information und gab 24p aus, die auch auf dem Panel korrekt dargestellt wurden. Dann wurde das Panel im laufenden Betrieb
abgesteckt und stattdessen das erste Panel mit dem fehlerhaften
EDID angeschlossen - und siehe da,
wurde weiterhin anstandslos ausgegeben und dargestellt.
- Sie haben einen Blu-ray-Player, der 24p ausgibt, und ein Display,
das 24p entgegennimmt und perfekt ausgibt. Das Bild ist ruckelfrei.
Doch das Panel ist kein Full-HD-Panel (1.920x1.080). Folglich kann
1080p zwar entgegengenommen werden, muss aber panel-intern in 1080i
umgerechnet werden. Dies ergibt allerdings erstaunlicherweise nur
geringe Qualitätseinbußen. Doch die ganz große
Begeisterung kann da nicht aufkommen. Dann stellt sich noch heraus,
dass der Player mit der veralteten HDMI-Version 1.2 arbeitet und
nicht mit dem aktuellen HDMI 1.3a (Lesen Sie dazu unser Special
zu HDMI 1.3a!). Folglich kann der
Player die neuen HD-Tonformate und nicht ausgeben.

Was soll ich jetzt tun?
Was folgt nun aus all dem, wenn Sie vorhaben, sich HD-Equipment zuzulegen?
Bisher genügte es, zu einem Händler zu gehen und sich von
einer tollen Bildvorführung begeistern zu lassen. Doch dies kann
heute verhängnisvoll ausgehen - zumal man es i.d.R. mit ziemlich
hochpreisigen Komponenten zu tun hat. Selbst in einem intensiven Test
kann man nicht alle Möglichkeiten der HD-Darstellung durchspielen.
Das muss gar nicht einmal daran liegen, dass der Händler übersieht,
Sie auf den einen oder anderen Umstand hinzuweisen. Meist ist es schlicht
und ergreifend schon allein zeitlich nicht möglich, das erforderliche
komplexe Wissen zu erarbeiten und aktuell zu halten. Hinzu kommt, dass
einige der potentiellen Probleme erst in der nahen Zukunft auftreten
dürften, - wenn angekündigte Geräte auf den Markt kommen,
die dann mit Ihren heute gekauften Komponenten zusammenspielen sollen.
Sie als Kunde müssen also über ein gewisses Grundwissen verfügen
und die richtigen Fragen stellen können. Bestehen Sie auf einer
sachlichen Beantwortung Ihrer Fragen. Sie haben ein Recht darauf. Lassen
Sie sich bestimmte Leistungsmerkmale zusichern, z.B. "HDMI-Schnittstelle
entspricht der aktuell neuesten Version" oder "Stellt 24p
mit 72 Hz dar, ohne panel-interne Rückumrechnung in 60 Hz".
Unter diesen Voraussetzungen ist es auch heute schon möglich, eine
gute Entscheidung für HD-komponenten zu treffen. Dabei helfen wir
Ihnen gerne mit einer persönlichen Beratung per Telefon oder E-Mail.
Oder besuchen Sie uns und erleben Sie HD-Technik in unseren Vorführstudios.
Bitte helfen Sie uns, ...
... besser zu werden. indem Sie uns ein Feedback zu diesem Special geben.
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