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update: 25.06.2008
Blitzschutz
und Schutz vor Überspannung
Wenn Sie in hochwertige Audio- und Video-Komponenten investiert
haben, sollten Sie sich immer auch Gedanken zum Schutz Ihrer Anlage
vor Blitzschlag und Überspannung machen. Solche Schäden
können in die Tausende gehen und sind meist nicht von üblichen
Hausrat- oder Wohngebäude-Versicherungen abgedeckt. Diese Versicherungen
haften meist nur für direkten Blitzeinschlag: Brand-, Seng- und
Trümmerschäden. Elektronische Geräte werden aber meist durch Überspannungen
in der Stromleitung beschädigt.In solchen Fällen hilft nur
eine spezielle Elektronik- und Schwachstromversicherung. Diese ist
eher für den gewerblichen Bereich konzipiert und daher für
private Haushalte i.d.R. unverhältnismäßig teuer.
Hier zunächst
einige Informationen zum Thema Blitzschutz und Überspannung:
In einer Analyse stellt die Württembergische Versicherung AG 1998
fest, dass ca. 30% aller Elektronik-Schäden von Überspannungen oder
elektrostatischen Stromspitzen verursacht werden. Dies sind mit
Abstand die häufigsten Schadensursachen, wie eine Untersuchung von
über 7.700 Schadensfällen im Jahr 1998 in Deutschland zeigt. Dabei
wurde u.a. festgestellt, dass die elektronischen "Killerimpulse"
noch weit öfter zu Defekten und Ausfällen führen, als
Bedienfehler und Fahrlässigkeit.
Überspannungen treffen zuerst die empfindlichen Systemteile. Die
winzigen, elektronischen Schaltkreise auf Platinen, Motherboards
und in D/A-Wandlern von CD- oder DVD-Playern, Verstärkern,
im Digital-Receiver, Fernsehgerät, Subwoofer u.sw. können keine
zusätzlichen Strom- und Spannungsspitzen verkraften. Die elektronischen
Komponenten überhitzen und werden funktionsunfähig. Nicht immer
bedeutet dies einen Totalausfall des entsprechenden Bauteils. Eine
Folge kann auch eine mehr oder weniger deutliche Klang- oder Bildstörung
sein. Gerade in solchen Fällen läßt sich die Ursache
später nicht zweifelsfrei nachweisen und eine Elektronik-Versicherung
wird nicht greifen.
Die bekannteste Ursache für Überspannungen ist der direkte oder
indirekte Blitzeinschlag. Bei einem Blitzeinschlag können in einem
Radius von bis zu 3 Kilometern gefährliche Überspannungen für elektronische
Geräte auftreten. Weitere Überspannungsquellen sind z.B. Elektrogroßgeräte,
Aufzüge, Schweissgeräte, Waschmaschinen usw. Unsicherheit herrscht
bei vielen Menschen über mögliche Gefahren und Folgen von Blitzeinschlägen.
Wenn ein Blitzableiter auf dem Dach installiert ist, halten viele
Menschen den Schutz ihrer Audio und Video-Komponenten für unnötig.
Dies ist jedoch eine Fehleinschätzung, die teure Folgen haben
kann, wenn ein Schaden wegen übermäßiger Spannungszufuhr eingetreten
ist.
Den
Schutz vor Überspannungsschäden und elektrostatischen Stromspitzen
kann man durch Einsatz von speziell ausgestatteten Netzleisten
erreichen, die zwischen Stromversorgung (Wand-Steckdose) und Gerät
Verwendung finden. Dabei sollte man auch Schwachstromanschlüsse
wie typischerweise den Antennen-Anschluss in das Schutzprogramm
einbeziehen. Auch diese Anschlüsse zählen zu potentiellen Überspannungs-Überträgern,
die im Falle eines Falles zu großen Schäden bis hin zum wirtschaftlichen
Totalschaden führen können.
- Eine gute
Standard-Netzleiste ist die Brennenstuhl
BF 30000 (8-fach).
- Für Geräte mit Antennenanschluss empfehlen wir den
Brennenstuhl SP TV.
- Die wahrscheinlich weltweit beste Netztleiste ist die HMS
Energia. Eine tatsächlich nicht ganz billige Netzleiste.
Doch wer die Kosten nicht scheut hat mit dem Energia Stromschutz-Konzept
die absolute Spitzenlösung für Audio- und Video-Komponenten.
(HEIMKINO 05/2002)
Verantwortlich für den Inhalt: Detlev
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