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Der Anschluss an den PC ist an sich einfach: Sie benötigen
nur ein Kabel, das sie von der "Tape
out"-Buchse der Stereoanlage
zum "Line-In"-Eingang der PC-Soundkarte legen . Die Stereo-Anlage
hat dazu zwei sogenannte Chinch-Buchsen, in die Soundkarte passt
ein Mini-Klinkenstecker. Wichtig ist die richtige Verbindung: Sie
benötigen kein immens teures Kabel, wie eingeschworene HiFi-Freaks
sie verwenden. Aber es sollte gut abgeschirmt und höchstens
einen Meter lang sein, damit kein Brummen auftritt (Um die Tape-Out-Buchse
mit der Soundkarte des PCs zu verbinden, eignet sich das Oehlbach
Kabel Y-Adapter Soundkarte). Führen Sie das Kabel nicht zu
nahe an elektrische Geräte wie etwa Telefon, Computer oder
Lautsprecher vorbei. Außerdem
muss es ein Stereokabel
sein, was an zwei Ringen am Ende des Klinkensteckers zu erkennen
ist. Ein Mikrofonkabel hat hingegen nur einen Ring und ist ungeeignet
- es überträgt nur mono. 4. Musik richtig aufnehmen
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| VERDÄCHTIG STILL. Der Audiorekorder zeigt, ob ein Signal am PC ankommt. |
GUT GEMISCHT. Im Windows-Mischpult "Line-In" wählen und die Lautstärke regeln. |
TONANGEBEND. Die Schieberegler müssen richtig justiert sein, um Verzerrungen zu vermeiden. |
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PRÄZISE. Mit WAVELAB den
Aufnahmepegel perfekt einstellen |
Mit CLEAN installiert sich übrigens das Zusatzprogramm WAVELAB auf der Festplatte. Damit lässt sich der Aufnahmepegel präziser einstellen. Unabhängig von der Aufnahmesoftware: Achten Sie auf jeden Fall auf einen übersichtlichen Lautstärkepegel zur exakten Einstellung. Falls die Skala Dezibel-Werte anzeigt, stellen Sie den höchsten Pegelausschlag auf den Bereich von -6 bis -3 dB. Auf Wunsch startet CLEAN die Aufnahme selbst. Den hastigen Wechsel zwischen Schallplattenspieler und Aufnahmestart ersetzt ein Mausklick auf das Kästchen vor der Option "Autostart" [5]. Sobald die Musik ertönt, beginnt das Programm die Aufnahme automatisch und trennt die Songs selbstständig voneinander. Dennoch: Es empfiehlt sich die Aufnahme mit WAVELAB zur exakten Einstellung der Lautstärke.
Die Songs stehen nach der Aufnahme links oben im Clean-Arbeitsfenster. Sieht gut aus, aber Kratzer, Knistern und andere störende Geräusche sind noch zu hören. Ebenso gelegentliches Brummen, verursacht durch elektromagnetische Interferenzen.
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AUTOMATISCH. Spezialisierte Filter-Werkzeuge
gehen gegen Störgeräusche in der Musikdatei vor
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Unter "Restauration" [1] finden Sie Filter zur Bearbeitung des Tonmaterials. Der so genannte Declicker [2] entfernt Knackser, die auf verkratzten Vinylplatten zu hören sind. Auch wenn sich bei der Aufnahme andere Elektrogeräte einschalten, etwa der Kühlschrank, entstehen solche Knackser. Der Decrackler [3] beseitigt konstantes Hintergrundknistern. Der Denoiser [4] wiederum empfiehlt sich insbesondere zur Bearbeitung der Musik von Tonbändern, da er Hintergrundrauschen zu Leibe rückt. Mit der Funktion Deesser [5] entfernen Sie Zischlaute. Dehummer [6] wirkt dem Netzbrummen auf der Stromfrequenz von 50 Hz entgegen. Das Programm kann selbst entscheiden, welche dieser Werkzeuge sinnvoll sind. Der Klick auf "Autoclean" [7] startet die Analyse des Songs. Schalten Sie die gewünschten Werkzeuge ein, indem Sie auf den linken Knopf [8] eines Tools klicken, so dass es sich blau einfärbt. Nun noch "Titel berechnen" [9] anklicken, und die Analyse beginnt. Der Knopf mit dem Ohr [10] startet die Funktion "Vorhören" und spielt nur die Geräusche vor, die das Programm entfernt. Entscheiden Sie selbst, ob die Einstellung zu hoch gewählt ist und Teile der Musik eliminiert würden. Nur Kratzer, Knistern und andere störende Geräusche sollten zu hören sein.
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Tipp: Verzerrungen entfernen:
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Sie können den Vorgang der Restaurierung
wiederholen, allerdings bringen mehr als drei Durchgänge
keine weiteren Verbesserungen. Manchmal sind Verzerrungen
nicht wegzubekommen. Vielleicht war die Aufnahme übersteuert
- dann ist eine zweite Aufnahme mit neu gewähltem Pegel
die bessere Wahl.
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SOUND AUFHELLEN
Bandaufnahmen verlieren den
dumpfen Klang und brillieren mit zusätzlichen Obertönen |
Bei Bandaufnahmen ist zwar mit dem Denoiser zunächst das Grundrauschen zu entfernen. Damit ist aber noch nicht viel an Klangqualität gewonnen. Der vergleichsweise dumpfe Klang von alten Bandaufnahmen lässt sich mit einem Werkzeug [F] unter der Rubrik "Optimierung" [1] von CLEAN beheben. Die Prozentzahl hinter "Brillance" [2] zeigt in diesem Fall einen hohen Wert an [3]. Als Abhilfe errechnet das Programm, an welcher Stelle Obertöne dazupassen. So klingt die Musik prägnanter, wirkt dynamischer. Sie starten die Verbesserung mit einem Klick auf "Titel berechnen" [4]. Schließlich müssen Sie alle Stücke noch normalisieren, also die Lautstärke auf den optimalen Wert anheben. Die Normalisieren-Funktion in der Menüleiste ermittelt den Spitzenpegelwert der Audiodatei und hebt die gesamte Audiodatei so weit an, dass der Pegel maximal 0 dB erreicht. Damit klingt das Stück lauter und dynamischer, ohne das zusätzliches Rauschen hinzukommt. Als Grundregel gilt: Immer erst restaurieren, danach normalisieren.
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SCHNITT. Pausen zu Beginn und gegen Ende eines Songs entfernen
Sie bequem mit Wavelab, einem Zusatzprogramm von Clean |
Bevor Sie die Musik auf CD brennen, gibt es noch ein paar Kleinigkeiten zu erledigen. Ein Doppelklick in ein Feld unter der Zeile "Titel", und die Zelle ist blau unterlegt. Sie können jetzt den Songtitel eintippen. Damit druckt der Labeleditor von CLEAN später die Hülle der CD. Manche Songs müssen noch geschnitten werden - am Anfang und Schluß sind vielleicht zu lange Pausen entstanden. Ist der Song im Arbeitsfenster aktiv, öffnet ein Klick auf "Editor öffnen" das Programm Wavelab [G]. Die Songs erscheinen hier in Hüllkurven [1]. Klicken Sie mit der linken Maustaste an die Stelle, die den Beginn des Songs markiert, und ziehen Sie mit gedrückter Maustatse den Cursor an den Rand des Arbeitsfensters. Die Pause erscheint schwarz [2] unterlegt und verschwindet nach einem Klick auf das Symbol mit der Schere [3]. Falls nicht schon bei der Restaurierung geschehen, klicken Sie im letzten Arbeitsschritt auf "Titel berechnen". Eine grüne Titelnummer zeigt an, dass der Vorgang abgeschlossen ist. Erst jetzt ist der Song im CD-Format und damit auf der Stereo-Anlage abspielbar.
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LETZTER SCHNITT. Im CD-Bereich von
Clean wählen Sie die Brennmethode
aus, und nach kurzer Zeit halten Sie die fertige CD in den Händen |
Es ist soweit [H]. unter "CD" in der oberen Menüleiste [1] folgt die Option "Schreibe Audio-CD". Titel und Interpret eingeben, auf "OK" klicken und die Schreibgeschwindigkeit festlegen. Eine bereits mit Musik bespielte CD-R kann eventuell weitere Stücke aufnehmen - je nachdem, welche Brennmethode [2] Sie beim Brennen gewählt hatten. Die Option "Disc at Once" [3] beschreibt die CD, ohne den Laser zwischen den Stücken abzuschalten. Nach dem Brennvorgang wird die CD geschlossen - das hat Vor- und Nachteile: Einerseits geben CD-Player die Songs nur so wieder, andererseits können Sie keine weiteren Stücke aufnehmen. Wählen Sie "Session at Once", um später weitere Musikstücke zu ergänzen.
Welche Software brauchen Sie? |
| EINSTEIGER & FORTGESCHRITTENE
Gut zu bedienen und leistungsfähig, Menüs und
Handbuch deutschsprachig. > CLEAN (www.steinberg.net) |
| AUCH ZU EMPFEHLEN Übersichtliche
Bedienerführung und viele Funktionen bietet > Magix Music Cleaning Lab (www.magix.net) |
| SHAREWARE-FAN Tool
zur semiprofessionellen Bearbeitung von Audiodaten, das auch
Audio-Streams mitschneiden und konvertieren kann. > Goldwave (www.goldwave.com) |
LEXIKON |
| BRILLANCE Erweitert den Gehalt an Obertönen und frischt damit bandaufnahmen auf, verbessert den ansonsten dumpfen Klang |
| DECLICKER Entfernt Knackgeräusche aus Musikstücken |
| DECRACKLER beseitigt durchgängiges Hintergrundknistern, das beim Abspielen von Platten besteht oder von einer minderwertigen Stereo-Anlage herrührt. |
| DEESSER Filter gegen überhöhte Zischlaute. |
| DEHUMMER Entfernt Netzbrummen. |
| DENOISER Eliminiert gleichmäßiges Hintergrundrauschen von alten Tonbändern und Musikkassetten. |
| DERUMBLER Rumpelfilter, der Frequenzen unterhalb 20 Hertz abschneidet und damit dem Geräusch der Tonabnehmernadel auf der Rille der Schallplatte entgegenwirkt. |
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| Verantwortlich für den Inhalt: Detlev Schnick, © Copyright 2004 HIFI-REGLER | |
