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Features des Hitachi
Illumina PJ-TX 100
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Der Hitachi
Illumina PJ-TX 100 überzeugt schon rein äußerlich
durch sein gelungenes Gehäuse-Design. |
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Der Hitachi
Illumina PJ-TX 100 ist der zweite Heimkinoprojektor
von Hitachi aus der "Illumina"-Serie. Bereits
der kleine PJ-TX10 bot eine Menge für wenig Geld
und dies wiederholt sich auch wieder beim Hitachi
Illumina PJ-TX 100. Die Ausstattung dieses Projektors
liest sich wie eine Wunschliste, die man bei einem Projektor
im Geiste entwirft: HDTV-Auflösung (1280 x 720 Pixel),
Lens-Shift, Iris-Blende und Anschlüsse für alle
derzeitigen Technik-Standards inklusive DVI mit HDCP-Unterstützung
für zukünftige HDTV-Medien mit Kopierschutz.
Auf einen zusätzlichen VGA-Eingang wurde beim Hitachi
PJ-TX 100 trotzdem nicht verzichtet. All dies hat
Hitachi in den Illumina hineingepackt und dem Ganzen obendrein
auch noch eine sehr luxoriös erscheinende Schale
verpackt. Was man auf den Bilder hier nicht sieht: Der
4.5 kg schwere Hitachi
Illumina PJ-TX 100 ist mit einer Breite von 34 cm,
einer Tiefe von 28 cm und einer Höhe von 11 cm weitaus
wuchtiger als die meisten Projektoren seiner Preisklasse
und wirkt alleine daher schon doppelt so teuer wie er
eigentlich ist. Vor allem das vergleichsweise große
Objektiv sorgt für Aufmerksamkeit. Bei einer Lichtstärke
von 1200 ANSI-Lumen soll der Hitachi
PJ-TX 100 einen Kontrast von 1200:1 erreichen. |
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Anschlüsse
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Die
Anschlüsse im Überblick:
- 1 x DVI-D-Ausgang
(inklusive HDCP)
- 1 x YUV-Komponenteneingang/-SCART-RGB
- 1 x S-Video
- 1 x VGA
- 1 x FBAS (Composite-Video)
- 1 x RS232
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Bedienung des Hitachi PJ-TX 100
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Wie üblich lassen sich alle wesentlichen
Einstellungen des
Hitachi Illumina PJ-TX 100
über klar strukturierte OSD-Menus aufrufenen. |
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Das Objektiv des Hitachi
Illumina PJ-TX 100 |
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Die Installation des Hitachi
Illumina PJ-TX 100 ist mit dem Lens-Shift kinderleicht.
Die Räder erlauben mit etwas Präzision eine
schnelle Positionierung des Bildes an die gewünschte
Stelle. Die Einstellung von Zoom und Focus am Objektivring
vollzieht sich sehr leichtgängig und ermöglicht
eine sehr genaues Scharfstellen des Bildes.
Das große Weitwinkelobjektiv des Hitachi
PJ-TX 100 sorgt bereits bei kurzen Projektionsabständen
für ein sehr großes 16:9-Bild und ist aufgrund
seines sehr großen Zoom-Bereichs für praktisch
jeden Raum geeignet.
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Ausstattung
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Iris-Blende: In dieser Preisklasse
stellt die motorisch in mehreren Stufen regelbare Iris-Blende
des Hitachi
PJ-TX 100 ein derzeit einmaliges Feature dar. Die
Iris-Blende sorgt für eine Reduzierung des Streulichts
aus dem Projektor, was sich vor allem positiv auf den Schwarzwert
bemerkbar macht und für eine Erhöhung des Kontrasts
sorgt. Der Regelbereich der Iris-Blende ist sehr groß,
so dass hier sehr viel Spielraum zur Anpassung an verschiedenstes
Quellmaterial besteht. Die insgesamt vier abspeicherbaren
Einstellungen des Hitachi
PJ-TX 100 berücksichtigen auch die Einstellungen
der Iris-Blende, so dass man sich bis zu vier eigene Konfigurationen
anlegen kann. Die Iris-Blende lässt sich ausschließlich
elektronisch steuern. Bei Druck auf die "Iris"-Taste
der Fernbedienung erscheint ein zehnstufiges Menü, über
dass die Iris schrittweise geöffnet oder geschlossen
werden kann. Bei der Benutzung der Iris sollte beachtet werden,
dass sich hierdurch geringfügig die Fokussierung ändert,
aber auch die Farbtemperatur beeinflusst wird. So verliert
das Bild bei zunehmend zugedrehter Blende Blauanteile im Bild.
Bei komplett geschlossener Blende ergibt sich für den
Hitachi Illumina PJ-TX
100 ein hervorragender Schwarzwert, allerdings ist das
Bild in diesem Modus auch insgesamt sehr dunkel. Einen idealen
Kompromiss zwischen maximaler Helligkeit und Kontrast gerade
in dunklen Szenen ergibt sich durch Wahl des Iris-Modus 4
oder 5.
"Still"-Modus mit 25
dB Lüftergeräusch: Bereits im normalen Betriebsmodus
ist der Lüfter des Hitachi
PJ-TX 100 kaum hörbar. Dies liegt vor allem
an der sauberen Lagerung. Das Motorengeräusch nimmt man
praktisch nicht wahr, sondern nur die Luft, die durch den
Projektor zirkuliert wird und vorne bzw. seitlich aus dem
Lüfter strömt. Obwohl der Hitachi
PJ-TX 100 ziemlich warm wird, bleibt der Lüfter
auch nach längerem Betrieb noch ruhig. Im "Still"-Modus
reduziert sich die Lautstärke noch einmal deutlich. Da
sich die Lichtstärke des Lampe gleichzeitig kaum ändert,
empfiehlt es sich, den "Still"-Modus auch für
den Dauerbetrieb zu nutzen. Durch die Änderung einer
einzigen Stufe der Iris-Blende lässt sich die Helligkeit
Hitachi
PJ-TX 100 bereits deutlicher verändern als
dies der "Still"-Modus vermag.
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| Individuelle
Gamma-Anpassung: Neben vier vorgegebenen Gammakurven lässt
sich die Gamma-Einstellung auch individuell den eigenen Sehgewohnheiten
anpassen. Hierzu gibt es eigenes Menü mit acht verschiedenen
Helligkeitsstufen, die sich regeln lassen. |
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Sechs verschiedene Farbtemperatur-Presets
und individuelle Anpassung von "Offset" und "Gain":
Neben der Werkseinstellung 9300 Kelvin gibt es noch fünf
weitere Farbtemperaturvorgaben des Projektors sowie die Möglichkeit,
die drei Grundfarben Rot, Grün und Blau jeweils für
dunkle und helle Bildbereiche individuell den eigenen Vorstellungen
anzupassen. Die verschiedenen Presets sind in erster Linie
als Richtwerte gedacht. Durch individuelle Veränderungen
der drei Einzelfarben sind noch genauere Anpassungen der Farbtemperatur
möglich, die zugleich auch zu einer Kontrastverbesserung
führen können.
Abspeicherung individueller Hintergrundbilder:
Auf Wunsch kann man sich neben dem Hitachi-Standardbildschirm
auch von einem persönlichen Bild beim Start des Hitachi
PJ-TX 100 begrüßen lassen. Hier muss
man während einer laufenden Sendung einfach per Knopfdruck
einen eigenen Screenshot von dem gewünschten Bild machen.
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Bild
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Die große Anzahl der Einstellmöglichkeiten macht
die Suche nach dem perfekten Bild zu einer kleinen Herausforderung,
zumal der Hitachi
PJ-TX 100 mit einer Werkseinstellung auf eine Farbtemperatur
von 9300 Kelvin und der Gamma-Voreinstellung "4"
zunächst recht ungünstig eingestellt ist. Mit diesen
Vorgaben reicht es bei geöffneter Iris-Blende gerade
einmal für einen Kontrast von 608:1. Im Dynamik-Modus
bringt es der Projektor hingegen auf einen Kontrast von 1050:1,
wenn auch mit sehr kühlen Farben und einem Blaustich
im Schwarz, welcher mit komplett geschlossener Iris verschwindet,
was obendrein den Kontrast auf rund 1150:1 erhöht.
Ausgehend von einer gewählten Farbtemperatur von 6500:1
und der Gamma-Auswahl "Vorgabe 1" erzielt der Hitachi
Illumina PJ-TX 100 mit leichten Änderung der
individuellen Farbtemperatureinstellungen ein sehr farbneutrales
Bild mit gutem Gamma-Wert. Bei geschlossener Iris-Blende wird
immerhin ein Kontrast von rund 720:1 erreicht. Diese Einstellung
lässt sich gut als Starpunkt für individuelle Feineinstellungen
verwenden.
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Pixelstruktur des Hitachi
Illumina PJ-TX 100 mit 5 Megapixel-Auflösung |
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Die Panelstruktur des Hitachi
PJ-TX 100 zeigt praktisch keine Konvergenzfehler.
Bei einer Bildbreite von 2.5 Metern und 3.5 Metern Betrachtungsabstand
ist die Pixelstruktur eigentlich nicht mehr zu erkennen, obwohl
Hitachi auf Verfeinerungen wie das von Panasonic beim PT-AE500
eingesetzte "Smooth Screen" verzichtet. Nur in sehr
geringem Umfang ist ein "Shading" in den Panels
zu sehen: Links unten und rechts oben ist das Bild etwas grüner,
die Bildmitte erscheint dadurch auch geringfügig heller
- dies fällt aber praktisch nur auf Testbildern auf,
bereitet bei normalem Filmmaterial aber keine Probleme. Auch
das "Banding", leicht kachelartige Strukturen in
den LCD-Panels, hat der Hitachi
PJ-TX 100 nur in geringem, nur gelegentlich in
Großflächen leicht sichtbarem Umfang. Die Ansteuerung
der Panels bereitet dem Hitachi keine Probleme. Während
manche Projektoren hier ein leichtes Flimmern in der Zeilenstruktur
zeigen, ist der Hitachi
PJ-TX 100 sehr ruhig.
Die horizontale Skalierung von Videomaterial ist beim Hitachi
Illumina PJ-TX 100 so perfekt wie bei nur wenigen
LCD-Projektoren: Bis zu einer Bandbreite von 6.75 MHz skaliert
der Projektor über YUV absolut sauber, bei DVI treten
allerdings im 6 MHz-Bereich Störungen auf (siehe Abbildung).
Dafür ist Detaildarstellung bei DVI aber insgesamt doch
noch etwas besser und auch Farben erscheinen über DVI
noch kräftiger als über YUV.
Mit seiner hohen Auflösung eignet sich der Hitachi insbesondere
für HDTV,
welches er auch über DVI
mit 1920 x 1080 Pixeln und 50 Hz problemlos verarbeitet. Über
die VGA-Buchse gelang es uns nur, die native Auflösung
von 1280 x 720 Pixeln mit 60 Hz anzusteuern, mit 50 Hz oder
75 Hz allerdings nicht. In Ermangelung vieler HDTV-Quellen
dürfte der Projektor aber zunächst einmal insbesondere
mit DVDs zum Einsatz kommen. Hier überzeugt der Projektor
durch ein sehr kontrastreiches Bild mit einer gerade über
DVI hohen Detail- und Tiefendarstellung. Der hohe Kontrast
verleiht dem Bild gerade in halbdunklen Szenen viel Tiefe.
Selbst manch eine qualitativ nicht sehr hochwertige DVD wie
z.B. "Herr der Ringe - Die Gefährten" erscheint
auf dem Projektor erstaunlich plastisch. Positiv fällt
auf, dass der Projektor selbst in dunklen Szenen noch ausreichend
Detailzeichnung besitzt und das Bild nicht in dunklen Bildbereichen
absaufen lässt.
Mit den ersten Test-Zuspielungen konnte uns der Hitachi
PJ-TX 100 wirklich begeistern. Für ein endgültiges
Urteil werden wir den Hitachi
Illumina PJ-TX 100 aber noch ein paar Tage mit
verschiedensten Materialien füttern, um ein möglichst
praxisnahes Ergebnis präsentieren zu können.
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Darstellung der horizontalen Skalierung: Oberhalb der weißen
Fläche für YUV, darunter für DVI |
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Fazit
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Test des Hitachi PJ-TX100 .. |
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Der Hitachi
PJ-TX 100 dürfte der neue Star unter den Heimkino-Projektoren
unter 2.000,00 EUR werden. Seine Ausstattung ist überragend.
Und auch die detaillierten Einstellmöglichkeiten, die
der Hitachi
Illumina PJ-TX 100 bietet, sind nicht einmal bei
wesentlich teureren Projektoren selbstverständlich. Der
Hitachi
PJ-TX 100 bietet in allen Disziplinen sehr gute
Leistungen und zum Glück keine wirklichen Schnitzer,
die gegen den Kauf sprechen.
Die größte Konkurrenz dürfte der Panasonic
PT-AE500 sein, der mit seinem AI-Modus noch ein wenig
mehr Maximalhelligkeit zeigt und mit seinem "Smooth Screen"
die Panel-Rasterung noch weniger erkennen lässt. Dafür
erreicht man mit dem Hitachi
Illumina PJ-TX100 durch seine Iris-Blende aber
einen besseren Schwarzwert. Von seiner Verarbeitung wirkt
der recht große Hitachi auch weitaus edler, dafür
lässt sich der Panasonic mit seinen kompakten Abmessungen
etwas besser transportieren.

Einsteigerklasse
Preis-/Leistung:      
Pro:
- Im Preis/Leistungsverhältnis sehr guter Kontrast
- Iris-Blende und Lens-Shift
- Viele Einstellmöglichkeiten
- Kaum hörbarer Lüfter
- Tadellose Verarbeitung und optisch sehr nobel wirkendes
Design
Contra:
- De-Interlacer mit leichten Schwächen
Verantwortlich für den Inhalt: Detlev
Schnick, © Copyright 2004 HIFI-REGLER, AREADVD
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