In unserem
finden sich Erklärungen für jede Menge Home-Cinema-Fachbegriffe.
Allerdings muss man wissen, nach was man sucht und die Begriffe dann
gezielt aufrufen. Immer wieder wurde gewünscht, die wichtigsten
Begriffe auf einer Seite zusammenzufassen, um auch dem Home-Cinema-Einsteiger
eine Art "Grundstudium" zu ermöglichen. Diesem Wunsch
kommen wir jetzt nach und präsentieren Ihnen hier, ohne Anspruch
auf Vollständigkeit, in alphabetischer Folge wichtige Fachbegriffe
aus der Home-Cinema-Welt. Die Liste wird regelmäßig aktualisiert und
die Erläuterungen sind bewusst in wenigen Sätzen gehalten, um den
Rahmen eines Überblicks nicht zu sprengen. An vielen Stellen
wird zur weiteren Vertiefung mit Links aufs Lexikon und verwandte
HIFi-REGLER Specials verwiesen.
-
Academy Standard-Format - Filmformat
mit einem Bildverhältnis von 1,85:1
-
A/D-Wandler - Analog-/Digital-Wandler. Ein Bauteil in
DVD-Playern und AV-Receivern, das analoge Signale in digitale
Datenströme umwandelt. Gebräuchliche A/D-Wandler: 96 kHz/24-Bit,
192 kHz/24-Bit. Die kHz-Angaben bezeichnen die ,
die Bit-Angabe die .
-
Aktiver Subwoofer
- Für den Bassbereich vorgesehener Lautsprecher mit eingebauter
.
-
Aktivlautsprecher - Lautsprecher mit eingebauter .
Kann direkt an eine
oder einen externen
angeschlossen werden.
-
Anamorphe DVD - Beim
der DVD wird das Bild von einer horizontal gestreckten Filmvorlage
aufgenommen oder im nachhinein elektronisch gestreckt und mit
einer Zeilenauflösung von 576 Zeilen ()
bzw. 480 Zeilen ()
auf DVD transferiert. Vorteil: Alle 576/480 Bildzeilen können
ausgenutzt werden. Die Bildqualität ist nicht zuletzt deswegen
deutlich besser, da wegen des geringeren Zeilenabstands die Zeilenstruktur
des Bildes schwerer auszumachen ist. Um auch wirklich den Vorteil
der hohen Bildauflösung nutzen zu können, ist es wichtig, dass
auch der DVD-Spieler das anamorphe Bild von der DVD korrekt ausgibt.
Jeder Player hat einen Menüpunkt im Setup, unter dem man das Bildformat
einstellen kann - wird ein 16:9-Fernseher verwendet, muss diese
Einstellung auch dort getroffen werden. Denn wenn der DVD-Player
auf 4:3 eingestellt ist, rechnet der DVD-Player das anamorphe
Bild für die Darstellung auf einem 4:3-Fernseher um, indem das
Bild von der Videoelektronik des DVD-Players wieder zusammengestaucht
und jede vierte Bildzeile entfernt wird. Zum Schluss fügt die
Elektronik ober- und unterhalb des Bildes wieder schwarze Balken
ein. Das endgültige Ergebnis dieser Prozedur ist ein normales
-Bild.
-
Artefakt - Digital verursachte Bildstörung,
erkennbar an kleinen Blockmustern. Kann bei einer DVD von einer
qualitativ schlechten 2-Videokompression
herrühren - hier spricht man dann von Kompressionsartefakten.
Der Begriff Artefakt wird in der Home-Cinema-Technik auch bei
Tonstörungen verwendet, wenn die Ursache erkennbar in Fehlern
des digitalen Datenstroms zu suchen ist.
-
AV-Verstärker - AV steht für Audio/Video und stammt
aus der Zeit, als Home-Cinema-Verstärker gegen Stereo-Verstärker
abzugrenzen waren. Ein AV-Verstärker - genau genommen ein
AV-Vollverstärker - besteht im wesentlichen aus einer
mit
und mehreren eingebauten
(z.B. 5, 6 oder 7) für den Home-Cinema-Betrieb. Ist jedem Kanal
eine eigene Endstufe zugeordnet, spricht man von
Endstufen. Ein AV-Receiver hat zusätzlich zu einem AV-Verstärker
einen eingebauten Radio-Tuner.
-
Back Surround-Lautsprecher,
auch Back Center - Üblich bei Extended
Surround-Systemen. Eine zusätzliche Box oder zwei zusätzliche
Boxen werden räumlich gesehen hinter dem linken/rechten Surround-Lautsprecher
zentriert an der Rückwand des Home-Cinema-Raums positioniert.
-
Bassmanagement - ein Feature bei AV-Receivern /
-Verstärkern und DVD-Playern mit internem Decoder. Es soll, abhängig
von der Lautsprechergröße und der Verwendung oder Nichtverwendung
eines aktiven Subwoofers, stets durch eine entsprechende Signalumleitung
eine optimale Bassqualität sichern.
-
Bitrate - Datenrate z.B. einer DVD. Die
sagt aus wie schnell Bits über eine digitale Datenleitung
transportiert werden. Gemessen in Bits pro Sekunde, Abk. bps (Bits
per Second) bzw. Mbit/s (= 1 Mio. )
oder baud. Eine
überträgt im Standard die Daten mit 1,4 ,
eine
mit 11,08 Mbit/s. Je größer die Bitrate, desto mehr
Bildinformationen können realitätsnah dargestellt werden.
-
Bitstream - So wird der digitale Datenstrom genannt,
der bei einer -
oder -Übertragung
vom DVD-Player zum AV-Receiver oder -Verstärker übertragen
wird.
-
Cinemascope-Format - Bildformat
mit dem Bildseitenverhältnis von 2,35:1
-
D/A-Wandler - Digital-/Analog-Wandler, wandelt
einen digitalen Datenstrom in analoge Signale. Gebräuchliche D/A-Wandler:
96 kHz/24-Bit, 192 kHz/24-Bit.
-
Decoder - Bauteil im AV-Receiver oder DVD-Player, das
den -
oder -Bitstream
"entschlüsselt" und für die weitere Verarbeitung nutzbar macht.
Neben den Daten der Video-DVD kann ein Decoder z.B. auch -, -
oder -Daten
decodieren.
-
Digitaleingang / Digitalausgang -
Zuständig für die digitale Datenübertragung. Die "klassischen"
Varianten: (1) Optischer oder
Digital-Eingang/-Ausgang. Hier wird das elektrische Signal für
die Übertragung in ein optisches gewandelt und am Zielgerät wieder
in ein elektrisches Signal zurückgewandelt. (2) Koaxialer
oder elektrischer Digital-Eingang/-Ausgang: Signalübertragung
auf elektrischem Wege. Bei diesen klassischen Arten können max.
Daten im 96 kHz/24-Bit 2-Kanal-Format versendet werden - mehr
nicht. Eine größere Datenmenge kann mittels neuer, digitaler Hochgeschwindigkeits-Schnittstellen
wie i.link, DenonLink oder
übertragen werden.
-
Dipol-Lautsprecher - Lautsprecher-Box, die zur Erzeugung
eines diffusen Klangbildes den Schall in einem bestimmten Abstrahlwinkel
phasenversetzt nach vorne und nach hinten abgibt. Gebräuchliches
Arbeitsprinzip bei Lautsprechern für den Surround- und Back Surround-Betrieb.
-
Direktabstrahlender Lautsprecher - Lautsprecher-Box,
die den Schall direkt in einem normalen Abstrahlwinkel nach vorne
abgibt.
-
Dolby Digital> - Digitales Mehrkanal-Tonkomprimierungs-Verfahren
der Dolby Laboratories. Konkurrent: DTS von
Digital Theater Systems.
-
Dolby Digital 5.1 - Dolby Digital in der "klassischen"
Kanal-Anordnung: Zwei
Vollfrequenzkanäle für die Hauptlautsprecher, ein
Vollfrequenzkanal für den Center, zwei
Vollfrequenzkanäle für die Surroundlautsprecher und ein auf den
tieffrequenten Bereich limitierter Basskanal (-Kanal),
der mit einem +10
höheren
aufgenommen ist als der Rest der Kanäle
-
Dolby Digital 5.1 EX
- Dolby Digital 5.1 mit einem zusätzlichen, mittels einer
im Decoder des AV-Receivers erzeugten Back
Surround Kanal (Der Back-Surround-Kanal auf der DVD nicht
als diskreter Vollfrequenzkanal abgespeichert!). Wird mitunter
auch als 6.1-Tonsystem bezeichnet.
-
Dolby Pro Logic - Analoges, -basiertes
Vierkanal-Surround-Encodierungs-/Decodierungsverfahren. Nur frequenzlimitiertes
Mono-Signal für die Surround-Lautsprecher.
-
Dolby Pro Logic II - Weiter entwickelter Decoder,
der z.B. ohne Frequenzlimitierung und mit besserer Kanaltrennung
für den Surround-Bereich arbeitet. Mit unterschiedlichen Programmen
für Musik und Filme. Ausführlich erklärt im HIFI-REGLER
Special Dolby
ProLogic 2.
-
DLP-Projektor - Videoprojektor, der nach dem von
Texas Instruments entwickelten Digital Light Processing-Prinzip
arbeitet. Im Gegensatz zu -Projektoren
werden hier keine LCD-Panels durchleuchtet, sondern das Bild wird
von winzigen Spiegeln reflektiert. Dies ergibt eine wesentlich
höhere Lichtausbeute als bei einem LCD-Projektor. Im Inneren befinden
sich ein bis drei Spiegelpanels, die aus hunderttausenden von
mikroskopisch kleinen Spiegeln bestehen, die alle einzeln ansteuerbar
sind. Die drei Bilder werden wiederum zu einem einzigen Bild gebündelt
und verlassen den Projektor durch ein einziges -Objektiv.
-
DSP-Programme / DSP-Technik - Digitale Klangprogramme,
mehr oder minder aufwändig programmiert, sollen eine Steigerung
des Hörvergnügens mit sich bringen. Meist sind diese Programme
auf eine spezielle Nutzung ausgelegt (z.B. -Programm:
"Jazz", "Stadium" oder "Concert Hall". In der Praxis ergeben sich
nicht selten aufgrund der unzureichenden Programmierung sogar
klangliche Nachteile. Aufwändig programmierte DSPs können aber
durchaus eine deutliche Klangverbesserung erzielen.
-
DTS - Digitales Tonformat von
Digital Theatre System und Konkurrent zu Dolby Digital. -Verfahren,
gleichermaßen eingesetzt für kommerzielle Kinofilme und
für den Home-Cinema-Bereich. Der wesentliche Unterschied
ist das .
DTS verwendet eine wesentlich geringere
und übertragt mit einer höheren .
Mehr dazu: .
-
DTS 5.1 -
in der "klassischen" Kanal-Anordnung: Zwei
Vollfrequenzkanäle für die Hauptlautsprecher, ein
Vollfrequenzkanal für den Center, zwei Vollfrequenzkanäle für die Surroundlautsprecher und ein auf
den tieffrequenten Bereich limitierter Basskanal.
-
DTS ES Compatible 6.1
- Extended-Surround-Format,
hier verwendet der AV-Receiver- oder -Verstärker-Hersteller einen
eigenen, nicht offiziell von
lizenzierten -
für den Back-Surround-Bereich.
-
DTS ES Discrete 6.1 - Extended
Surround-Format, hier gibt es für den Back-Surround-Bereich
einen zusätzlichen
Vollfrequenzkanal (Übertragungsbereich 20 Hz bis 20 kHz). Dies
ist ein wesentlicher Unterschied zu Dolby
Digital EX.
-
DTS ES Matrix 6.1 - Das "offizielle"
Extended Surround-Format von .
Im Gegensatz zu DTS ES Compatible 6.1
oder Dolby Digital EX bietet DTS
ES Matrix 6.1 für den Back-Surround-Bereich
eine verbesserte
mit höher entwickelter Kanaltrennung.
-
DTS 96/24 - Tonformat für DTS-DVDs, 96 /24-.
Gesteigerte Tonqualität gegenüber normaler 48 kHz/24-Bit-DVD.
Die kHz-Angaben bezeichnen die ,
die Bit-Angabe die .
-
DTS Neo:6 - Surround-Aufpolierer
mit aufwändiger
für den Surround-Bereich. 2 Programme für Musik und Filme. DTS
Neo:6 ist schon etwas länger am Markt und gilt daher klanglich
nicht mehr ganz "up-to-date".
-
DVD - Digital Versatile Disc. Mehr dazu unter:
-
DVD Video - So werden die "Film-DVDs"
genannt, zur Unterscheidung von z.B. .
-
DVD Audio - Praktisch nur für Toninformationen
genutztes High Quality-Format mit verlustfreier Datenkomprimierung
nach dem MLP (Meridian Lossless Packing)-Verfahren. DVD Audio
sollte eigentlich das betagte CD-Format ablösen, doch bleibt
fraglich ab wann sich DVD Audio durchsetzen wird, denn es wird
kaum Software (d.h. Musikaufnahmen) für dieses Format produziert.
Typische Konfigurationen: 96 kHz/24-Bit 6-Kanal oder 192 kHz/24-Bit
2-Kanal. Wer mehr wissen will: HIFI-REGLER Special zu DVD-Audio
...
-
DVD-RAM / DVD-R / DVD-RW / DVD+R / DVD+RW - Verschiedene
Formate für einmalig oder mehrmals wiederbeschreibbare DVDs. Noch
hat sich kein Format eindeutig durchgesetzt. Einmal beschreibbare
DVD-Rs laufen in fast jedem DVD-Spieler.
-
DVI (Digital Visual Interface) - Über DVI
wird entweder ein analoges oder digitales Bildsignal übertragen.
Eine Tonübertragung ist nicht möglich. Weitere Infos
über .
-
Encoder - Elektronische Komponente
zur Verschüsselung von Signalen. Kommt beim
von DVDs zum Einsatz. Gegenstück ist der ,
der die Signale wieder entschlüsselt. Kommt z.B. beim Mischen
von digitalen Mehrkanaltonformaten (, ,
etc.) oder auch beim Erzeugen von zum Einsatz. Nicht nur beim Ton, sondern auch beim
Bild, wenn der analoge Kinofilm auf eine DVD gemastert wird, kommt
ein -2-Video-Encoder
zum Einsatz.
-
FBAS- / Composite-Video - Ein Übertragungsverfahren
für Videosignale, das jedes Bildausgabegerät verstehen sollte.
Nachteil: Bei
/
werden die Farb- und Helligkeitsanteile des Bildes nicht getrennt
übertragen, dies bringt deutlich erkennbare Defizite in der Bildqualität
gegenüber anderen Bildsignal-Übertragungsarten (Komponenten- (YUV),
S-Video- (Y/C) oder RGB-Anschluss).
-
Flankensteilheit - Ein wichtiger Begriff im Zusammenhang
mit der Technik der .
Beim Erreichen ihrer Grenzfrequenz dämpft die Frequenzweiche die
Signalanteile, die nicht mehr durch sie geschleust werden sollen,
ab. Wie stark diese Dämpfung ist, hängt von der jeweiligen auslegung
ab. Jeder -
oder
besteht aus verschiedenen Baugruppen, deren Anzahl die Ordnung
und die Stärke der Signaldämpfung, die ,
festlegt. Jedes sogenannte komplexe Bauelement (Induktivitäten,
Kapazitäten) verstärkt die Dämpfung um 6 dB pro Oktave, das heißt
ein Filter 1-ter Ordnung (ohne vorgeschaltetes anderes Bauelement)
besitzt eine Flankensteilheit von 6 dB pro ,
ein Filter 2-ter Ordnung dann folgerichtig eine Flankensteilheit
von 12 dB pro .
-
HDMI (High Definition Multimedia Interface) - Über
HDMI werden Bild- und Tonsignale digital übertragen. Auflösungen
bis 1080p (Full-HD) sind möglich. Lesen Sie dazu auch unseren
Eintrag:
-
Impedanz - In der Einheit
angegebener Stromwiderstand. Bei Lautsprechern kann aus dem Ohm-Wert
geschlossen werden, wie stark ein Lautsprecher den Verstärker
in Abhängigkeit zu dessen Ausgangsimpedanz (Innenwiderstand, gibt
den Stromwiderstand an, der am Lautsprecherausgang eines Verstärkers
anliegt) belastet. Ein Verstärker, der z.B. eine Ausgangsimpedanz
von 8 Ohm hat, wird beispielsweise von Lautsprechern mit nur 2
Ohm Impedanz sehr stark belastet. Daher sind Verstärker mit niedriger
Ausgangsimpedanz von Vorteil, da diese Verstärker auch 2- oder
4-Ohm-Lautsprecher mit hohen Stromstärken versorgen können. Besondere
Anforderungen an die Hochstromfähigkeit des Verstärkers stellt
beispielsweise die Norm. Übliche Impedanzwerte sind 4, 6 oder 8 Ohm.
-
Interlaced- oder Zeilensprung-Verfahren -Hier werden
abwechselnd die geraden und die ungeraden Bildzeilen von links
nach rechts angesteuert. Jedes Einzelbild wird aus zwei
zusammensetzt: Das Bildausgabegerät, das so arbeitet (herkömmlicher
TV), zeigt nicht das ganze Bild auf einmal, sondern zunächst ein
Halbbild mit den geraden Zeilen und anschließend ein zweites Halbbild
mit den ungeraden . Durch
die Schnelligkeit der
nimmt das menschliche Auge die Tatsache, dass sich ein
aus 2 Halbbildern zusammensetzt kaum wahr. Aber: Besonders bei
großen Bilddiagonalen stört die gut sichtbare Zeilenstruktur eines
Interlaced-Bildes.
-
Komponenten- / YUV-Video - ,
auch Component genannt ist das originäre Format, in dem das
Videobild auf der DVD gespeichert ist. Dieses Signal setzt sich
aus Farbdifferenzsignalen zusammen. Der Anschluss via YUV ermöglicht
eine hervorragende Bildqualität und eröffnet die Möglichkeit für
die -Bildsignalausgabe. 3 speziell für den Videoeinsatz vorgesehene
(75
Wellenwiderstand) kabel
stellen die YUV-Verbindung dar.
-
Laufzeitanpassung (Delay Time) - Ein Einstell-Parameter
am AV-Receiver, der dafür sorgt, dass das Tonsignal, wenn
die einzelnen Boxen einen unterschiedlichen Abstand vom Hörplatz
haben, bei 5.1- / 6.1- / 7.1-Lautsprechersystemen an jedem Lautsprecher
zeitgleich ankommt.
-
Layerwechsel - Eine
(die meist gebräuchliche DVD-Technik für die Speicherung von Spielfilmen)
ist eine DVD, bei der sich zwei Schichten (=Layer) auf einer einzigen
DVD-Seite befinden. Nachdem der Laser des DVD-Players den ersten
Layer komplett ausgelesen hat, muss sich der
()
umfokussieren, um am Beginn des zweiten Layers wieder einsetzen
zu können. Dieser Layerwechsel macht sich bei vielen DVD-Playern
durch ein Stehen bleiben des Bildes und einen hörbaren Tonaussetzer
bemerkbar, besonders dann, wenn der Layerwechsel auf der DVD ungünstig
(z.B. mitten in einer Szene) platziert ist. Je nach DVD-Player-Modell
kann das Stehen bleiben des Bildes und der Tonaussetzer unterschiedlich
lang ausfallen. Möchte man den Layerwechsel hardwareseitig praktisch
unsichtbar machen, braucht der DVD-Player einen ausreichend dimensionierten
Pufferspeicher (zum Daten speichern während der Umfokussierung)
und ein Laufwerk mit hoher Auslesegeschwindigkeit.
-
LCD-Projektor - Projektionsverfahren, bei dem LCD-Panels
von einer starken Halogenlampe durchleuchtet werden. Das Bild
wird anschließend zusammengebündelt und verlässt den Projektor
durch ein einziges (Zoom-)Objektiv.
-
Linedoubler - Externes oder im Video-Projektor
eingebaute Elektronik-Komponente, welche die Zeilenanzahl des
angelieferten Bildsignals verdoppelt und so die Bildqualität verbessert.
-
Logic 7 - Von Harman/Lexicon entwickeltes System
zur effektiven Surround-Darstellung auch von Stereo- oder -Material.
Verschiedene Programm- und Konfigurationsarten. Mehr zu Logic
7 im HIFI-REGLER Special zu Surround
...
-
Maximalbelastbarkeit / Musikbelastbarkeit / Short-Term-Power
- Umschreibt diejenige kurzfristige (max. 2 Sekunden) Impulsbelastbarkeit,
die der Lautsprecher ohne Schäden am Material bewältigen kann.
Die Wiedergabequalität soll dabei nicht nachhaltig beeinträchtigt
werden.
-
MP3 -Verfahren, das Audiodaten sehr stark komprimiert.
Somit können auf einer CD eine Vielzahl von -Tracks
untergebracht werden. Um die Übersichtlichkeit zu erleichtern,
kann bei der Erstellung einer MP3-CD eine Ordnerstruktur erzeugt
werden. Fast alle auf dem deutschen Markt befindlichen DVD-Player
der aktuellen Generation können MP3-CDs lesen, nur bei den vielseitigen
MP3-Zusatzfunktionen gibt es große Unterschiede. Kaum ein DVD-Player
unterstütz alle Funktionen.
-
Nennbelastbarkeit - Die in Watt angegebene Nennbelastbarkeit
des Lautsprechers gibt an, welche elektrische Leistung der Lautsprecher
im Dauerbetrieb aufnehmen kann. Die Nennbelastbarkeit ist nach
DIN-Norm exakt festgelegt. Mit einem speziellen Rauschsignal im
1-Minuten-An- / 2-Minuten-Aus-Takt über einen Zeitraum von 300
Stunden wird die Nennbelastbarkeit ermittelt. Der Rhythmus des
Rauschsignals () soll ein typisches Musikprogramm simulieren,
hohe Frequenzen sind allerdings weitaus schwächer vertreten als
tiefe.
-
Oktave - Der musikalische Abstand zwischen einer
Frequenz und dem doppelten dieser Frequenz. Der Bereich des menschlichen
Gehörs, in dem Töne wahrgenommen werden, liegt etwa zwischen 20
Hz und 20 kHz (bei einem Baby bis 20 kHz, bei einem erwachsenen
Menschen bis 16 kHz) und umfasst somit 10,5 Oktaven.
-
PCM - Pulse Code Modulation, codierter Datenstrom,
der anfällt wenn analoge Toninformationen in digitale Signale
umgewandelt werden.Das -Verfahren
erfasst zu bestimmten Zeiten den Momentanzustand des analogen
Ausgangssignals, stellt also keine 1:1-Übernahme des Ursprungssignals
dar. Dies führt dazu, dass das Signal nicht völlig unverfälscht
und originalgetreu wiedergegeben wird. Aber die Zeitabstände,
in denen die Erfassung des analogen Signals vorgenommen wird (
gemessen in ),
kann fast beliebig kurz gewählt werden, was dazu führt, dass eine
immer exaktere Reproduktion des analogen Ausgangssignals möglich
wird. Der zweite Parameter, der die Qualität des Digitalsignals
bestimmt, ist die
(auch Wortbreite oder Auflösung genannt, gemessen in ).
Die CD verwendet reine PCM-,
zudem sind PCM-Samples die Basis für das -,
-
oder -Encoding.
-
Pixel - Auch Bildpunkt. Kleinstes Bildelement bei
digitalen Projektionssystemen und Displaypanels. Je höher
die Anzahl der Pixel, desto feiner, schärfer und detailreicher
ist i.d.R. die mögliche Bildauflösung.Ein Bild nach
der Computernorm S-VGA hat z.B. 800 x 600 Pixel, besteht also
aus 480.000 Bildpunkten.
-
Pixelfehler - Tritt z.B. bei LCD-Projektoren und
LCD- / Plasma-Bildschirmen auf. Ein oder mehrere Pixel sind farblich
falsch (z.B. das Bild ist blau, aber 2 Pixel leuchten rot).
-
Pre-Outs - -Ausgänge
am AV-Receiver oder AV-Verstärker, über die externe
angeschlossen werden können.
-
Progressive Scan - Auf einer DVD, deren Inhalt
von einem Kinofilm stammt, ist der Film in einzelnen
gespeichert (auf einer DVD mit Material, das aus TV- oder Videoproduktionen
stammt, im Interlaced- oder ).
Progressive Scan ermöglicht die Bildausgabe aus dem DVD-Player
im verfahren
(via Komponenten- (-)
an -Ausgängen
oder am -Ausgang).
-
Rauschfilter - In DVD-Playern eingebauter Filter,
der Bildrauschen im Gesamten mindern soll. Meist in mehreren Stufen
schaltbar. Um einzelne Arten von Bildrauschen gezielt zu bekämpfen,
verfügen hochwertige DVD-Spieler zusätzlich über
dedizierte Filter z.B. gegen Blockrauschen oder sogenanntes "Moskito
Noise".
-
RGB - Ein via RGB angeschlossener DVD-Player gibt
das Bild direkt so aus, wie es die Bildröhre im TV oder Röhrenprojektor
auch zusammensetzt. Nämlich in den drei Grundfarben Rot, Grün
und Blau. Somit kann das Bild über den entsprechenden Ausgang
(RGB-beschaltete Scart-Buchse) ohne große Umwege direkt und ohne
vermeidbare Qualitätseinbußen an das Bildausgabegerät
weitergeleitet werden.
-
Röhrenprojektor - Die "klassische" Projektorenart,
drei separate Bildröhren (Rot, Grün, Blau) erzeugen das Bild.
Wichtig bei der Bildeinstellung: Die Konvergenz (Deckungsgleichheit
der Farben).
-
SACD - Digitales Aufzeichnungsverfahren für Musik,
das gegenüber dem CD-Standard erheblich weiterentwickelt
wurde. SACD wurde von Sony und Philips initiiert und war als Ablösung
des in die Jahre gekommenen -Standards
gedacht. Leider hat die Musikindustrie bislang kaum Software für
SACD entwickelt. Verständlich, denn z.T. einmalige Musikaufnahmen
müssen aufs Neue aufgenommen und eingespielt werden. Konkurrenz
zu SACD ist .
Ausführlichere Beschreibung: .
-
Schalldruckpegel - auch
(Sound Pressure Level) genannt. Umschreibt den von den Lautsprechern
erzeugten Lautstärkepegel. Der SPL wird in Dezibel (dB) bei 1
Watt Eingangsleistung in 1 Meter Entfernung gemessen.
-
Smart Circle Surround / Circle Surround II - Surround-Aufpolierer,
bei Circle Surround II mit verbesserter Matrix, Film- und Musikprogramm,
dem Bassverstärker "TruBass" und diversen Einstellmöglichkeiten.
-
Subwoofer - Basslautsprecher, aktiv oder passiv.
In der Home-Cinema-Welt Standard ist der aktive
Subwoofer mit eingebauter Endstufe.
-
Subwoofer-Übernahmefrequenz - Ein am Subwoofer
einstellbarer Wert, der bestimmt, unterhalb welcher Frequenz der
Subwoofer die Basswiedergabe übernimmt. Beispiel: Bei einer Übernahmefrequenz
von 100 Hz übernimmt der Subwoofer alle Tonfrequenzen, die
unterhalb von 100 Hz liegen.
-
SVCDvcdhelp)
liegende Discs können von vielen (nicht von allen) DVD-Playern
abgespielt werden.
-
S-Video - auch S-VHS-Video genannt. Hier werden
die Helligkeits- (Y) und Farbanteile (C) des Bildes getrennt übertragen.
Deshalb wird S-Video auch
genannt. Bei DVD-Player kann die Scartbuchse in vielen Fällen
S-Video-Signale ausgeben, ansonsten steht für die Ausgabe dieser
Signalart der sogenannte -Anschluss
zur Verfügung.
-
Teilaktiver Lautsprecher - Lautsprecher-Box, die
z.B. einen passiven Hoch- und Mitteltöner, aber ein aktives Bassmodul
hat. D.h. das Bass-
wird von einer im Lautsprecher eingebauten
angetrieben.
-
Testbilder - Spezielle Bilder, die sich besonders
dazu eignen, die Bildgüte und die Qualität zu prüfen und
ggf. mittels Bildjustage an Bildausgabegeräten und am DVD-Player
zu überprüfen. Ein gutes Beispiel ist die Heimkino
Referenz DVD.
-
Testton - Tonsignal, welches jeder einzelne Lautsprecher
einer Home-Cinema-Anlage bei der Kalibrierung von sich gibt. Meist
wird dazu das genormte verwendet. Eine Surroundanlage ist dann
richtig eingestellt, wenn jeder Lautsprecher am Hörplatz gleich
laut erscheint. Wer sich nicht auf den im AV-Receiver/-Verstärker
verbauten Testtongenerator verlassen möchte, kann die Anlage mit
Hilfe eines Pegelmessgeräts einpegeln.
-
THX - Von Lucasfilm entwickeltes Verfahren zur
Steigerung der akustischen Performance von Kinos. Nur von THX
Lucasfilm aufwändig (und teuer) zertifizierte Kinos dürfen
mit dem THX Signet werben. Davon abgeleitet wurden die THX-Standards
, und für Home-Cinema-Komponenten entwickelt.
-
THX Home - Wird verwendet um die THX-Norm für's
kommerzielle Kino von der für's Home-Cinema zu unterscheiden.
Bei THX Home wird die Akustik von Kinofilmen so optimiert, dass
entscheidende Parameter den Voraussetzungen einer typischen Home-Cinema-Anlage
entsprechen (z.B. weniger Boxen als im Kino, Höhenanpassung nötig).
Dabei kommt im AV-Receiver ein THX-eigener Prozessors zum Einsatz,
der dem eigentlichen Decoding nachgeschaltet die weitere Optimierung
übernimmt. Produkte, die den THX-Richtlinien entsprechen
sollen, werden von THX überprüft und anschließend zertifiziert.
Dies können Lautsprecher, DVD-Player, AV-Receiver oder Kabel
sein und neuerdings verstärkt auch Software (DVDs).
-
THX Select -"Einfache" THX-Norm mit im Unterschied
zu geringeren Ansprüchen an die Performance des Equipments.
Für kleine bis mittlere Home-Cinema-Hörräume geeignet.
-
THX Surround EX - Extended
Surround-Tonformat von THX. THX Surround EX schreibt zwei
Lautsprecher für den Back-Surround-Betrieb
vor.
-
THX Ultra - Die uspründliche THX-Home-Norm
- bevor als zusätzliche Variante eingeführtwurde.
THX Ultra stellt höhere Ansprüche an die Performance des Equipments
und ist von THX Lucasfilm für die Beschallung größerer bis
großer Home-Cinema-Hörräume vorgesehen.
-
THX Ultra II - Bisher neueste THX-Norm. Sie ist
speziell für 7.1-Systeme ausgelegt und bietet Musik- und Filmwiedergabe
jeweils eigene Programme. Besonders eignet sich THX Ultra II für
die akkurate Wiedergabe von 5.1-Material über eine 7.1-Konfiguration.
Darüber hinaus enthält THX Ultra II verschärfte
Anforderungen an das Profil des aktiven Subwoofers innerhalb einer
Home-Cinema-Konfiguration.
-
Twin Laser Pickup - Wenn DVD-Player eine jeweils
eigene, getrennte Lasereinheit für CD- und DVD-Betrieb aufweisen
so spricht man von Twin Laser Pickup.
-
Video D/A-Wandler - auch Video
genannt. Der DAC ist für die Rückwandlung der digitalisierten
Videodaten der DVD in analoge Videosignale zuständig, denn
nur solche können letztlich visuell dargestellt werden. Gebräuchliche
Werte für Video-D/A-Wandler: 10 Bit/27 MHz, 10 Bit/54 MHz,
12 Bit/108 MHz. Dabei stellt - ähnlich wie bei der Audio-Digitalisierung
- die MHz-Angabe die
dar und die Bit-Angabe die
dar.
-
Video-Equalizer / Video-EQ - In vielen Fällen
nützliches Feature im DVD-Player, das über diverse Einstell-Parameter
eine individuelle Bildanpassung ermöglicht.
-
Video-Signalwandler - Wird z.B. in einigen hochwertigen
AV-Verstärkern/Receivern verbaut. Ein Video-Signalwandler kann
z.B. ein -
in ein -Signal
wandeln.
-
Vollfrequenzkanal - Bei
oder
ist dies diskreter Kanal mit einem Frequenzspektrum von 20 Hz
bis 20 kHz. Im Unterschied dazu ist der -Kanal
von in der Frequenz limitiert.
-
Wirkungsgrad - siehe auch Schalldruckpegel,
.
Das Verhältnis von zugeführter elektrischer Leistung zur abgestrahlten
akustischen Leistung beschreibt den Wirkungsgrad. Die elektrische
Leistung (in ),
die ein Lautsprecher aufnimmt, wird, wie schon weiter oben beschrieben,
nur teilweise in Schall umgewandelt. Der größere Teil wird in
Wärme transferiert oder geht durch Reibungsverluste verloren.
Der Wirkungsgrad wird in
(dB) angegeben, gemessen in 1 Meter Entfernung und bei 1 Watt
Eingangsleistung. In der Praxis hat der Wirkungsgrad eines Lautsprechers
eine beträchtliche Relevanz, denn bei gegebener Leistungsaufnahme
oder Belastbarkeit hängt der erreichbare Maximal
eines Lautsprechers von dessen Wirkungsgrad ab.
-
Zoom-Funktion - Ein Leistungsmerkmal von DVD-Playern.
Mit der Zoom-Funktion lässt sich ein Bildausschnitt vergrößern.