Lexikon

eSATA

External Serial ATA (eSATA) basiert auf SATA, einem Anschlusskonzept, das für den Anschluss von Geräten innerhalb eines Rechners geschaffen wurde. Da die Kabel und Stecker nicht über die nötige Abschirmung gegen elektromagnetische Störungen verfügen und es den Steckern an ausreichender mechanischer Belastbarkeit für den Betrieb außerhalb eines (abgeschirmten) Gehäuses mangelt, wurde eSATA ins Leben gerufen. Damit können auch externe Festplatten mittels des schnellen SATA angeschlossen werden. Mit SATA Revision 2 wurden dann auch Kabel und Stecker für den externen Betrieb standardisiert und man nannte das Konzept „External Serial ATA“, kurz „eSATA“. Das bis zu 3 Gbit/s schnelle eSATA definiert abgeschirmte Kabel mit bis zu zwei Metern Länge und neue Stecker/Buchsen mit folgenden Eigenschaften:

  • Neue, inkompatible, Stecker/Buchsengeometrie ohne die L-Form der SATA-Stecker/Buchsen, was verhindern soll, dass versehentlich Kabel für den internen Betrieb extern verwendet werden.
  • Stecker und Buchse sind wie die Kabel geschirmt, um elektromagnetische Störungen zu verhindern.
  • Die Kontakte liegen tiefer in den Stecker/Buchsen, damit die Abschirmung sicher Kontakt hat und statische Aufladung abfließen kann, bevor sich die Signalkontakte berühren.
  • Die Buchsen haben kleine Federn, um die mechanische Stabilität zu verbessern und versehentliches Herausziehen zu verhindern.
  • Stecker und Buchsen sollen mindestens 5000 Steckzyklen überstehen (SATA: min. 50)


Quelle: Wikipedia