Lexikon

iLink

Auch "IEEE1394", "Firewire" oder "DV-Anschluss" genannt. Die Bezeichnung iLink wurde zuerst von Sony eingeführt. Firewire kennt man von Apple-Computern. Als IEEE1394 und DV wurde dieser Anschluss bei Digital-Camcordern bekannt. Zwischenzeitlich verwenden einige Hersteller von AV-Receivern (z.B. Yamaha) diese Verbindung für den digitalen (kopiergeschützten) Transport von DVD-Audio- und SACD-Daten vom DVD-Player zum AV-Receiver. Im Grunde handelt es sich immer um ein und dieselbe allgemein genormte Schnittstelle in Form eines seriellen Busses zur Verbindung von Peripheriegeräten mit dem Computer oder eben vom DVD-Player mit dem AV-Receiver. Mit iLink bzw. FireWire kann man theoretisch bis zu 63 Geräte gleichzeitig anschließen und dabei Übertragungsraten bis zu 400 MBit/s erzielen. Da die hohe Geschwindigkeit besonder geeignet ist für den Transport großer digitaler Datenströme und die Fehlerkorrektur-Algorithmen des Protokolls höchst effizient sind, eignet sich oLink besonders für DVD-Audio- und SACD-Daten.