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Hohe Geldstrafen für Philips, Sony und Panasonic wegen illegaler Preisbindung
Die französische Kartellbehörde hat drei große Elektronikhersteller wegen illegaler Preisabsprachen mit ihren Händlern verurteilt. Die drei Strafen belaufen sich in Summe auf 46,9 Millionen US-$ (34,4 Millionen Euro).
Philips Frankreich und Sony Frankreich müssen jeweils 16 Millionen Euro bezahlen, Panasonic 2,4 Millionen Euro. Wie es scheint, hat derzeit keiner der drei Hersteller die Absicht, Widerspruch gegen das Urteil einzulegen. Die französische Kartellbehörde hat verlautbaren lassen, dass die französischen Vertretungen der drei Firmen sich nicht an die Regeln des freien Wettbewerbs gehalten haben. Das illegale Kartell habe es den drei Riesen ermöglicht, bei ihren Händlern die Einhaltung fester Wiederverkaufspreise durchzusetzen. Konkret heißt es, die französischen Generalvertretungen von Philips, Sony und Panasonic seien überführt worden "in dem Zeitraum zwischen 1998 und 2002 vertikale Preisabsprachen mit einem jedem ihrer Händler getroffen zu haben". Das illegale Abkommen hatte das Ziel, die Wiederverkaufspreise für Fernseher, Videorecorder, DVD-Player und Videokameras, sowie HiFi-Anlagen, HiFi-Komponenten und anderen Audio-Produkten zu stabilisieren. Der Fall gilt deshalb als besonders skandalös, weil die drei Hersteller gemeinsam marktührende Positionen einnehmen. So liegt derzeit ihr Marktanteil zusammengenommen bei 55% für HiFi-Anlagen und -Komponenten, fast 50% bei Fernsehern und bei nahezu 40% im Bereich Videorecorder und DVD-Player. Quelle: http://benefice-net.branchez-vous.com/nouvelles/05-12/09-353106.html |
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