DVI-Kabel
27.10.2016

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Vorbemerkung:
Für die Übertragung der Bildinformationen einer DVD zum Wiedergabegerät können Sie - abhängig von den Ein- und Ausgängen, die Ihre Komponenten bieten - verschiedene Verbindungsarten wählen:
a) Die hier beschriebene DVI-Verbindung ist sozusagen eine Revolution in der Bildübertragung. Videoseitig gab es bis dato keine digitale Lösung für die Datenübertragung. Aus Kopierschutzgründen mussten die digitalen Bilddaten einer DVD vom DVD-Player vor der Ausgabe stets mittels eines Video Digital-/Analog-Konverters in analoge Daten umgewandelt werden. Die Wandler wurden zwar mit der Zeit gerade in hochklassigen DVD-Spielern immer besser, aber eine Wandlung des Signals musste immer stattfinden. Beim Bildwiedergabegerät dann das Gleiche umgekehrt: Je nach Art des Bildwiedergabegeräts war eine erneute Wandlung von analogen in digitale Signale erforderlich (ein DLP-Projektor z.B. benötigt ein digitales Signal). Solche Wandlungen sind stets verlustbehaftet! Erstmalig per DVI-Kabel gestattet die Software-Industrie eine direkte Übertragung digitaler Signale von Komponente zu Komponente - d.h. also, dass eine Wandlung Digital-Analog-Digital nicht mehr erforderlich ist.
b) Die S-Video-Verbindung, die das S-Video-Signal (auch Y/C-Signal genannt) überträgt und an der Hosiden-Buchse des DVD-Players angeschlossen wird - in der Grafik mit (1) gekennzeichnet.
c) Die Composite-Video-Verbindung, die das sog. Composite-Bildsignal (auch FBAS oder einfach Video genannt) überträgt und an der gelben Cinch-Buchse des DVD-Players angeschlossen wird - in der Grafik mit (2) gekennzeichnet.
d) Die Scart-Verbindung, die bis zu drei Sinaltypen, nämlich Composite, S-Video oder RGB, übertragen kann und am Scart-Anschluss des DVD-Players angeschlossen wird - in der Grafik mit (3) gekennzeichnet.
e) Die Video-Verbindung, die das sog. YUV-Signal überträgt und am Komponentenausgang Ihres DVD-Players angeschlossen wird - in der Grafik mit (4) gekennzeichnet.

Bitte beachten Sie:

Sie benötigen nur einen dieser Verbindungstypen zur Übertragung der Bildinformationen. Wenn Sie Ihren A/V-Receiver als Schaltzentrale nutzen wollen, dann müssen die Bildinformationen über den A/V-Receiver geschleift werden. Bis vor kurzem galt, dass dann der Verbindungstyp zwischen DVD-Player und A/V-Receiver der gleiche sein musste wie der zwischen A/V-Receiver und Wiedergabegerät. Ganz neue, hochwertige A/V-Receiver sind jetzt jedoch mit einem Leistungsmerkmal ausgestattet, das Ihnen bei der Wahl Ihrer Verbindungen mehr Freiheiten lässt. Dieses Feature nennt sich "Videonormenwandler" und ermöglicht - wie der Name schon sagt - die Umwandlung des Eingangssignals im A/V-Receiver, so dass Sie mit einem vom Eingangssignal abweichenden Ausgangssignal aus dem A/V-Receiver herausgehen können. Gewandelt werden in diesem Fall jedoch nur analoge Signale (siehe oben genannte Kabelverbindungstypen b, c, d, und e).

Sind Ihre Komponenten mit DVI-Aus-/Eingang ausgestattet, empfehlen wir unbedingt die hier beschriebene DVI-Verbindung. Sie bietet die beste Bildqualität, da das digitale Bildsignal ohne Digital-Analog-Wandlung direkt von der DVD an das Wiedergabegerät übertragen wird.

Wenn Sie mehr über die jeweiligen Kabel erfahren wollen, dann klicken Sie bitte einfach auf das entsprechende Link und gelangen Sie so zur ausführlichen Produktbeschreibung.
 
 
HDMI-DVI-Adapter:
 
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