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3D-Projektor mit 120.000:1 nativem Kontrast und 4K-Auflösung (2D)
Zur IFA 2011 stellte JVC die neuen Modelle seiner beliebten DLA-X-Serie vor. Dies sind nebem dem hier vorgestellten JVC DLA-X90 noch der in der Preisklasse darunter liegende 3D-Projektor JVC DLA-X70R und den Einsteiger-Modell mit Full-HD-Auflösung (kein 4K), dem JVC DLA-X30. Der DLA-X90 überzeugt mit einem nativen Kontrastverhältnis von 120.000:1, einer 4K-Auflösung von 3840x2160 (allerdings nur bei 2D-Material), perfekter 3D-Darstellung, 2-fach Zoom-Objektiv inklusive motorbetriebener Zoom-/Fokuseinstellung, Double-Speed-Clear Motion Drive, mehreren Bild-Modi für die optimale Anpassung an verschiedene Videoquellen, Screen-Modi, variablen Aufstellmöglichkeiten und vielem mehr.
AREADVD-Video-Test des JVC DLA-X90 vom 03.04.2012
Im fast 70 minütigen Test wird der Projektor in der Praxis auf Herz und Nieren geprüft, als kleinen Überblick hier für Sie Pro und Contra des AREADVD-Tests:
- Ghosting im 3D Betrieb
- kein 4K für 3D
- keine Bewegungsinterpolation für 3D
- nur eine Gehäusefarbe
Die wichtigsten Merkmale
Rein äußerlich ist der Projektror nicht vom Vorgänger DLA-X9 zu unterscheiden. Auch beim neuen DLA-X90R ist das Gehäuse schwarz, in edler in Hochglanz-Oberfläche ausgeführt. Eine weiße Variante wie beim DLA-X30 gibt es hier allerdings nicht. Schauen wir uns die technischen Details an ...
4K-Auflösung von 3840x2160: Klingt erstmal nicht dramatisch, ist aber rein rechnerisch (3.840 x 2.160 = 8.294.400 Bildpunkte) tatsächlich die 4-fache Auflösung von Full-HD (1.920 x 1.080 = 2.073.600 Bildpunkte).
E-Shift: Derzeit gibt es kein Quellmaterial mit nativer 4K-Auflösung, und das wid sich in den nächsten Jahren voraussichtlich nicht so schnell ändern. Um die hohe 4K-Auflösung dennoch zu nutzen, hat sich JVC eine clevere Methode der Skalierung einfallen lassen. Im Mittelpunkt dieser Skalierung steht ein optisches Bauteil namens E-Shift. Wie funktioniert dieses Bauteil?
Zunächst wird das eingehende Full-HD-Signal analysiert und gemäß dieser Analyse werden "fehlende" Pixel ergänzt, also quasi hinzugerechnet. So ergibt sich ein neues Bild mit 3840x2160 Pixeln. Nun wird das Bild in zwei Subframes von je 1920x1080 aufgespaltet. Jetzt tritt E-Shift in Aktion indem es die beiden Bilder (Subframes) leicht horizontal und vertikal versetzt sequentiell mit 120 Hz projiziert. Es sind also nie gleichzeitig 4K-Bilder auf der Leinwand, sondern die hohe Auflösung entsteht nur durch die Trägheit der Augen.
Das als sehr hoch zu bezeichnende native Kontrastverhältnis von 120.000:1 entsteht durch die Kombination der schon fast legendären D-ILA-Chips mit der neuen Light-Engine. Dies bei einer maximalen Helligkeit von 1200 Lumen. Hier mehr Infos zu den Vorteilen des hohen nativen Kontrastes ... Zwar ist die nominelle Helligkeit mit 1200 Lumen niedriger als die des Einsteiger-Modells JVC DLA-X30, doch soll laut JVC durch eine "Optimierung des Lichtwertes" letztlich nach Kalibrierung doch eine größere "Netto-Helligkeit" entstehen.
Die neue Light-Engine erweitert das darstellbare Farbspektrum mit einem innovativen Farbfilter. Dadurch kkönnen selbst feinste Farbnuancen wiedergegeben und unterschiedliche Farbräume wie Adob RGB, DCI und HDTV vollständig abgedeckt werden Im Vergleich zu früheren JVC-Projektoren entspricht dies einem Zuwachs von 20%. Mehr dazu ...
3D-Darstellung stereoskopischer Bilder über die D-ILA-Projektion, die das aktive 3D-Verfahren "Frame Sequential" verwendet. Parallax Adjustment: Mit dieser Einstelloption lässt sich Parallaxe und somit die 3D-Tiefe justieren um bei Bedarf mögliche Fehler im 3D-Quellmaterial auszubügeln.
Optional erhältliche 3D-Brillen (JVC PK-AG2) und 3D-Sync-Sender (JVC PK-EM1) sind für die Betrachtung der Bilder in 3D-Qualität erforderlich.
2D > 3D-Konverter: In Echtzeit wandelt der Konverter 2D-Material in eine 3D-Darstellung um, wobei die gewünschte Bildtiefe eingestellt werden kann.
Lens Memory: Diese Funktion ist vielleicht die nützlichste Neuerung des DLA-X90R. Damit können die Einstellpositionen Zoom und Fokus gespeichert werden je nach Quell-Material 16:9, 1,85:1 oder Cinemascope (21:9 bzw. 2,35:1) abgerufen werden. Der Projektor stellt dann mit seiner motorischen Optik die zuvor eingestellten Formate automatisch ein.
Neues Clear Motion Drive: Ein Feature namens Cross Talk Canceller soll besonders bewegungsintensive Bildbereiche erkennen und in Echtzeit neu berechnen. Damit sollen Verzerrungen und Bewegungsartefakte in Konturen und Flächen verhindert werden.
7 Bild-Modi für verschiedenen Videoquellen und 3 Farbräume
Hochwertiges 2-fach optisches Zoom-Objektiv mit motorbetriebener Zoom-/Fokussierung und großem Durchmesser, bestehend aus 17 Glaslinsen und 15 Gruppen einschließlich zweier besonders abbildungsgenauer ED-Linsen
bei größeren Strecken kann es zum einen Probleme bei der Übertragung via HDMI geben und zum anderen sind die in den meisten Fällen im Haus verlegten Leerrohre zu klein um ein HDMI Kabel hindurchzuführen. Aus diesem Grund gibt es diese tolle Lösung. Strecken bis zu 50m sind so Verlustfrei übertragbar.
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Weitere Infos finden Sie auf der Website von JVC.
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