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Magnat Quantum 1009 1/2009
Testauszug:
"...und wie klingt so ein nach allen Regeln der Kunst ausgereizter Schallwandler? Erst einmal angenehm warm, mit sattem Bass und sehr fein auflösend. Und dennoch hatten die Redakteure das Gefühl, es fehle etwas. Etwas mehr Schmackes, etwas mehr Lebendigkeit. Doch je länger die Hörsession lief, desto deutlicher wurde: Hier fehlt gar nichts - außer vielleicht die üblichen Verzerrungen. Wie leicht und doch druckvoll, wie klar und doch nie vordergründig die Quantum Chopins Klavierkonzert Nr. 1 von Sa Chen in den Hörraum projizierte, war atemberaubend. Wie sie die letzten Tiefen des Aufnahmeraums ausleuchtete, wie sie die Größe des Instruments nachbildete und wie zwingend sie das energische Spiel des Nachwuchsstars zelebrierte - die Magnat zog einen mit zunehmender Spieldauer in ihren Bann. Im Vergleich mit anderen Boxen behauptete sie sich ebenfalls. Pikanterweise kommt die Referenz dieser Klasse, die Heco Statement, ja aus gleichem Hause, und einige Entwickler hatten bei beiden Projekten ihre Finger drin. Trotzdem klingen sie grundverschieden - wenn auch beide richtig gut. Die Heco ist eindeutig die lebendigere: Mit höheren Pegelreserven, mehr Punch im Bass und mehr Spass bei Bläsern wirkt sie durchaus "schneller". Doch beim genauen Hinhören fußt diese Lebendigkeit auf kleinen Unschärfen. Den genaueren, feineren, aber auch den wärmeren, natürlicheren Ton, den traf stets die neue Magnat. Ihre Verzerrungsfreiheit und audiophile Neutralität sind nicht nur faszinierend, sondern in dieser Preisklasse einmalig. Das ist tatsächlich schon echtes High End, ohne jegliche geschmäcklerische Eigenheiten..."
Fazit:
Imposante Standbox mit sattem Bass und feinem, quasi verzerrungsfreiem Mittelhochtonbereich. High End pur für relativ wenig Geld.
Klang: absolute Spitzenklasse
Gesamturteil: gut – sehr gut
Preis/Leistung: überragend
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