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11/2008
Testauszug:
"...das Klangbild via SACD ist größer, eleganter, facettenreicher und mit deutlich mehr Zwischentönen angereichert sowohl kontrolliert-präziser als auch rhythmischer und luftiger. Es lebt geradezu, atmet und gefällt durch seine Vielfältigkeit und Plastizität..."
"...im direkten Vergleich wirkt die CD-Wiedergabe naturgemäß ein wenig fahler, wenngleich sich auch hier die gelungene Abstimmung gemäß Marantz-"Harmonielehre" positiv bemerkbar macht und sich in einer nie lästigen, wohltuend-vollmundigen Geschmeidigkeit äußert. Die macht den Marantz zum ausgleichenden Element, selbst bei schlechter Software. Audiophile Scheiben etwa von Blues Company, Sara K. und Alisson Krauss kommen superb, ebenso aber auch Grobschnitt, Bob Dylan oder die Stones. Selbst Mainstream der 80er Jahre wie Kim Wilde wird mit der unnachahmlichen Marantz-Abstimmung erträglich..."
"...den PM 8003 konfrontierten wir mit seinem hochdekorierten Halbbruder Denon PMA-1500AE. Hier reichte dem Marantz sein etwas flüssigerer und runderer Vortrag zum Sieg, der aber keineswegs knapp nach Punkten, sondern eher klar durch technischen K.O. erfolgte. Der PM 8003 legte, egal ob mit silberner Polycarbonat- oder schwarzer Vinylscheibe versorgt, mit einer derartigen Eleganz, Seidigkeit und auch einer Klangfarbenpracht gerade in den Mitten los, dass wir von Jennifer Warnes' "Somewhere, Somebody" schlicht hingerissen waren. Mit KEFs Standboxen XQ 40 bildete die Marantz-Kombi ein absolutes "Dreamteam"..."
"...am verdienten fünften Stern für den feingeistigeren Marantz führt deshalb kein Weg vorbei. Auch wenn's nicht mehr draufsteht, ist bei Marantz also nach wie vor Ken Ishiwata "drin". Und das finden wir irgendwie beruhigend..."
Fazit:
Den PM 8003 haben wir im Hörraum als Angstgegner für andere Amps erlebt. Ausreichend motorisiert für die meisten Anwendungen und prima ausgestattet, überzeugt er mit feinsinniger, facettenreicher und ausgewogener Darstellung. Ein exzellenter Amp.
Preis/Leistung: überragend
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