Burn-in-Service

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Die Artikeldaten auf dieser Seite wurden zuletzt überarbeitet am 14.06.2016 (erstmals erfasst vor 1144 Tagen).

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Einbrennen von Kabeln

Sie möchten optimale Klangeffekte mit Ihrem Kabel erzielen? Kein Problem, nutzen Sie doch einfach unseren HIFI-REGLER Einbrennservice.

Unseren Burn-in-Service können Sie bei aktuellen Kabelbestellung gleich mit in Auftrag geben. Im Bestellfall legen Sie den Einbrenn-Service einfach mit zu Ihrer Kabelauswahl in den Warenkorb. Sollten Sie bereits Kabel im Einsatz haben, die Sie klanglich "aufpeppen" möchten, ist dies natürlich auch jederzeit machbar. Buchen Sie den Service einfach online über unseren Webshop und senden uns das Kabel auf dem Postweg zu (bitte frei machen). Der Einspielvorgang dauert etwa 24 - 48 Stunden. Nach erfolgreichem Burn-in-Prozess wird Ihr Kabel dann mit Datum und Typenbezeichnung sowie einer Markierung für die Laufrichtung versehen und zertifiziert.

 

Muster

Musterbeispiel für BURN-IN-ZERTIFIKAT

 

Im folgenden haben wir noch jede Menge ausführliche Info´s rund um´s Thema "Kabeleinbrennen" für Sie zusammengetragen. Für Rückfragen stehen wir Ihnen selbstverständlich auch gerne persönlich zur Verfügung, Sie können sich per E-Mail oder telefonisch unter 09251/879-500 an uns wenden.

 

Kabel-Einbrennen: Eine pragmatische Lösung für ein altbekanntes Problem

Hört man sich unter erfahrenen HiFi-Spezialisten um, so wird eine Mehrheit das Phänomen bestätigen, dass hochwertige Kabel für analoge Audio- und Video-Übertragung, mit der Dauer der Nutzung immer besser werden. D.h. die Klang- bzw. Bildqualität der angeschlossenen Komponenten steigt mit zunehmendem Gebrauch. Nachdem sich HDMI immer mehr durchsetzt, hat dies für Videoübertragungen kaum noch Bedeutung. Im Audio-Bereich allerdings ist dies nach wie vor ein heiß diskutiertes Thema.

Bei neuen Kabeln wird meist wird von einem gekapselten Klangbild in Verbindung mit einem Verlust an Bass-Frequenzen berichtet. Nach einiger Zeit der Benutzung stellt man ein mehr zur Offenheit neigendes Klangbild fest. Der Sound wird dabei eher dreidimensional, natürlicher und weniger steril empfunden.

Zweifellos wird der Prozess des „natürlichen Einbrennens“ durch Einspielen breitbandiger Musiksignale im Rahmen der normalen Benutzung schrittweise die Qualität der Lautsprecher und Verbindungskabel verbessern. Damit wird jedoch bei weitem nicht das Potential ausgeschöpft, das durch „künstliches Einbrennen“ möglich ist. Das liegt ganz einfach daran, dass normale Musiksignale nur über einen relativ geringen Anteil hochfrequenter Energie verfügen.

„Normale“ Musiksignale verfügen nur über wenig hochfrequente Energie …

Forschungen haben gezeigt, dass Musikinstrumente durchaus Frequenzen oberhalb 20 kHz erzeugen können. Oberhalb von 40 kHz weisen die Signale jedoch nur noch sehr geringe Energie auf. Hinzu kommt, dass die meisten Mikrophone kaum Frequenzen oberhalb von 20 kHz aufnehmen.

Selbst die besten Burn-in-CDs haben auch nur eine begrenzte Wirkung, denn ein typischer CD-Player verfügt über eine Samplingfrequenz von 44,1 kHz (CD-Standard). In Umkehrung der Nyquist-Theorie (siehe Nyquist-Frequenz) kann aus einem CD-Signal nur maximal die Hälfte der Abtastfrequenz im hörbaren Klangstrom entstehen, also 22,05 kHz. Tatsächlich führen aber diverse Filter in den Wiedergabegeräten dazu, dass in Wirklichkeit nicht mehr als 20 kHz für die Musik zur Verfügung stehen.

Es gilt als weitgehend gesichert und akzeptiert, dass in einer Audioanlage das Einspielen natürlicher Musik oder speziell generierter Signale die Übertragungsqualität der Kabel im Laufe der Zeit steigern können. Allerdings muss gleichzeitig auch hingenommen werden, dass die so erzielbaren Effekte in ihrer Wirkung sehr begrenzt sind. Auf diese Weise „eingespielte“ Kabel werden niemals ihr volles Potential entfalten. Somit war die Zeit reif, eine alternative Einspiel-Methode zu entwickeln: das Einbrennen.

Die Entwickler mussten sich zwei Herausforderungen stellen: Zum einen muss die Zeit von mehreren Monaten auf nur einen Tag verkürzt werden. Zum anderen sollen dennoch keine Einbußen bei der Effizienz der Kabel-Konditionierung entstehen.

schematische Grafik

Die Abbildung zeigt in schematischer Weise die Frequenzen natürlicher Musiksignale (blau) im Vergleich zu Signalen komplexer pseudo-randomisierter Algorithmen wie sie beim Einbrennen verwendet werden.

Ein kurzer historischer Rückblick …

Nach der Erfindung des Radios dauerte es nicht allzu lange bis Kabelhersteller entdeckten, dass das Material, das die Oberfläche eines Kabels bedeckte – die Isolierung – einen nicht unerheblich Einfluss auf die Übertragungsleistung des Kabels hatte. Zuerst gab es jede Menge Spekulationen wodurch dieser Effekt ausgelöst wurde, denn die Ursachen waren noch nicht bekannt. Bis dann die Erkenntnisse von Nickola Tesla in der zweiten Hälfte des 19-ten Jahrhunderts eine Erklärung lieferten. Tesla war der erste Forscher, der das Phänomen entdeckte und wissenschaftlich untersuchte, dass der menschliche Körper das Durchleiten von Hochspannungsstrom mit Frequenzen bis zu 2.000 Hz ohne Gesundheitsschäden übersteht. Da das Stromsignal über die Haut lief und nicht durch den Körper der Versuchsperson, nannte er dieses Phänomen „Skin-Effekt“.

Kabel oder Draht verhalten sich in vergleichbarer Weise. Hohe Frequenzen laufen entlang der Oberfläche und meiden das Innere des Leiters. Deshalb kommt es bei hochwertigen Kabeln nicht nur auf die Reinheit des Leiters sondern auch auf die Qualität der Ummantelung bzw. Isolierung (Dielektrikum)  an.

Bei der Herstellung eines Kabels werden Spannungen, Zugbelastungen, Druck und statische Ladungen zwischen Leitermaterial und der isolierenden Ummantelung (Dielektrikum) erzeugt. Daraus entstehen z.T. gravierende Problemfelder, die permanent im Kabel verbleiben, wenn sie nicht in einem nachgelagerten Prozess sachgemäß behoben werden.

Kabel-Konditionierung

Von entscheidender Bedeutung ist es, sich nicht nur auf den Leiter zu konzentrieren, sondern die Isolierung, sprich das Dielektrikum einzubeziehen. Idealerweise werden beim Burn-in-Vorgang Elektronen in alle Bereiche des Kabels gepresst. Das ist etwas, das ein simples Bespielen mit einer Stereoanlage nicht bewirken kann.

Unser Einbrenn-Service nutzt den Proburn Cable Burn-in Accelerator von Blue Horizon. Damit können wir das Einbrennen nicht nur in erheblich kürzerer Zeit bewerkstelligen sondern das Ergebnis ist weitaus besser als es mit normaler Musikbespielung möglich wäre.

Proburn Cable Burn-in Accelerator von Blue Horizon

Die Abb. zeigt den Proburn Cable Burn-in Accelerator von Blue Horizon.

 

Der Proburn leistet weitaus mehr, als lediglich Musik zu synthetisieren. Mittels einer speziell entwickelten Technologie erzeugt das Gerät eine Sequenz von ultra-niedrigen Bass-Frequenzen um den Kern des Leiters zu erreichen. Alternierend werden extrem hohe Frequenzen erzeugt, die sowohl den Leiter als auch die Isolierung (Dielektrikum) durchdringen.

Mit herkömmlichen Methoden ist es extrem schwierig die Konditionierung der Isolierung bzw. Ummantelung eines Kabels (Dielektrikum) durchzuführen. Doch genau dort liegt jedoch der Punkt an dem die größten Erfolge erzielt werden können.

Indem sorgfältig zusammengestellte Signale in unterschiedlichen Spannungen und Frequenzen erzeugt werden, werden die Elektronen unter Druck gesetzt und versuchen dann in das Dielektrikum der Isolierung auszuweichen. Bildlich gesehen muss man sich das so vorstellen: Hochfrequente und unter Hochspannung stehende Energie schwirrt entlang der Leiteroberfläche (vergleichbar einem Korkenzieher) und springt dabei ständig zwischen Leiter und Isolierung hin und her. Dabei werden auf Abwege geratene Elektronen und negative Ladungen eingefangen und gezwungen, sich zusammen mit dem Energiestrom in eine Richtung auszurichten.

Hochfrequente und unter Hochspannung stehende Energie schwirrt entlang der Leiteroberfläche.

 

Mit dieser Technologie – dem Aufspielen einer synthetischen Musik, bestehend aus einer Sequenz extrem niedriger Bassfrequenzen und einer Sequenz ultra-hoher Frequenzen – gelingt es zuverlässig, ein Kabel optimal für die Nutzung im Echtbetrieb vorzubereiten. Und das innerhalb von nur 24 bis 48 Stunden. Dies gewährleistet, dass nicht nur der Leiter des Kabels, sondern auch die Schnittstelle zwischen Leiteroberfläche und Isolierung (Dielektrikum) vollständig und sachgemäß konditioniert werden.

Die zum Patent angemeldete Technologie bereitet Kabel so für die Nutzung im Audio- und Videobereich vor, wie es keine noch so intensive Musikbespielung jemals erreichen könnte. Um sich dies zu verdeutlichen, möge man bedenken, dass Proburn in einem Lauf etwa 10.000-mal die Höchstfrequenz erzeugt, die ein Typischer CD-Player abgibt. Damit wird nicht nur bei brandneuen Kabeln die Burn-in-Zeit erheblich reduziert sondern auch bereits im Gebrauch befindliche Kabel laufen zu Höchstform auf.

Der Hersteller empfiehlt sogar, an einer Anlage im Gebrauch befindliche Kabel alle 6 bis 8 Wochen für 24 Stunden mit dem Burn-in-Prozess zu unterziehen zu behandeln. Dies hilft, negative Aufladungen und statische Probleme zu beseitigen bzw. der Entstehung vorzubeugen.

Bewertungen

Kai M. schrieb am 11.09.2016 11:18
Danke für den Zeitsprung
Vielen Dank für die abgenommene Arbeit :)

7 von 21 Besuchern fanden diese Bewertung hilfreich

Michael B. schrieb am 02.10.2014 13:39
Ein Super-Service für den Kunden.
Das gekaufte Kabel wird nach dem Einbrennen mit einem Zertifikat versehen, welches dem Versandartikel beigefügt ist. Ob es besser klingt, als ohne Einbrennen, kann ich nicht beurteilen. Dafür habe ich keine Vergleichsmöglichkeit. Ich kann nur auf meine Bewertung hinsichtlich des gekauften RCA-Kabels "Wireworld Eclipse 7" verweisen. Das hat einen sehr guten Eindruck bei mir hinterlassen. Fakt ist: für den Laien/Privatmann lohnt die Anschaffung eines solchen, von HIFI-Regler verwendeten "Einbrenngerätes" meiner Ansicht nach nicht. Meinen Recherchen zufolge wird es im Internet von der U.S. Herstellerfirma für 775 Dollar angeboten. Daher kann man nur den technischen Erklärungen zum... weiterlesen
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