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Yamaha A-S 700 3/2009
Testauszug:
"...die klangliche Abstimmung entspricht in etwa der temperamentvollen 1000er- Baureihe, was zu begrüßen ist. Der Yamaha ist hörbar bärenstark, souverän und bestens kontrolliert, sehr lebendig und schnell, dabei aber niemals hell oder gar nervig, bleibt stattdessen stets auf der geschmeidigen, harmonisch-musikalischen Seite. Das macht ihn zum Universalisten par excellence und - im Gegensatz zu manch anderem guten Japaner - selbst mit eher detailfreudig-schlanken, überagilen Lautsprechern kombinierbar. Allerdings braucht er dieses Entgegenkommen nicht und spielt am allerbesten mit audiophilen neutralen Schallwandlern auf. Auch beim Player griff Yamaha auf die eigenen Ressourcen zu und setzte das aus den beiden höherrangigen Modellen bekannte eigene Top-Laufwerk nun auch beim 400-Euro-Gerät ein. Dieses wird hier freilich nur zur CD-Wiedergabe genutzt und muss mit einer Kunststofflade vorlieb nehmen. Doch halt, denn tatsächlich wäre womöglich auch SACD "drin" gewesen. Warum Yamaha den CD-S700 hier künstlich limitiert, wissen wir nicht. Vielleicht ging es um Kosten, um Lizenzen oder man wollte den Abstand zum CD-S 1000 nicht zu klein werden lassen. Wir bleiben an diesem Thema dran. Zentralorgan des aufwändigen Spielers ist der Wandlerbaustein von Burr Brown mit 24 Bit Auflösung und 192 Kilohertz Taktfrequenz, der in zeitintensiven Hörtests, wie sie sich Yamaha in Europa leistet, ausgewählt und integrativ abgestimmt wurde. Auch hier erfolgte der Aufbau im Sinne hoher Kanaltrennung und Rauscharmut, "Pure Direct" schaltet zudem Digitalausgang und Display ab. Das Laufwerk wie auch der frontseitige USB-Port sind WMA/MP3-fähig. Letzterer kann bis zu 80 Gigabyte verwalten, neben Sticks also auch kleinere Festplatten. Die ganze "Anfassqualität" ist auch in der kleinen Serie sehr überzeugend, erst recht der ganzheitliche, stimmige Vortrag. Yamaha betreibt einen immensen Aufwand, um die Geräte derart auf die besonders anspruchsvollen europäischen Musikhörer abzustimmen, was etwa durch Austausch von Netzteilkondensatoren, aber auch Netzkabeln geschieht. STEREO konnte zwei äußerlich identische Yamaha-Beipackkabel vergleichen und nachvollziehen, warum letztlich das geschmeidiger und "feinkörniger" tönende in den Kartons landet. Sollen andere weiter behaupten, man könne hier keine Unterschiede hören, die Industrie hört sie jedenfalls auch. Kleines Detail am Rande: Yamaha belegt den Kaltgeräteanschluss normgerecht, und die Originalkabel sind - zumindest auf der Geräteseite phasenrichtig markiert. Die Yamahas tönen - und das gilt erst recht im Verbund - ausgesprochen musikalisch und balancieren dabei auf dem schmalen Grat der Ausgewogenheit zwischen lebendiger Schnelligkeit und breit angelegten Klangfarben auf sattem Fundament. In diesem Ausmaß gelingt das selten, und man muss es deshalb umso mehr loben. Zumal Yamaha zusätzlich noch bei Ausstattung und Leistung klotzt. Deshalb gilt auch für die 700er: eine kristallklare Empfehlung!..."
Fazit:
Auch der neue "kleine" Vollverstärker aus den Yamaha-Musiklabors bietet Haptik, Ausstattung und Ausgangsleistung en masse. Dazu gesellt sich ein mitreißender, emotionaler und farbiger Klang, den man für diesen Preis nur ganz selten zu Ohren bekommt.
Preis/Leistung: überragend
In der Stereo-Ausgabe 03/2009 wurde der Vollverstärker Yamaha A-S700 und der CD-Player Yamaha CD-S700 als Kombination getestet.
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