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2/2009
Testauszug:
"...unsere hohen Erwartungen erfüllt der DSP-Z 7 im praktischen Hörtest voll und ganz. So stellt er in der Attentatsszene von "Iron Man" auf Blu-ray seine enormen Dynamikfähigkeiten unter Beweis. Die Explosionen donnern aus den Boxen direkt in die Magengrube der Zuhörer, Kugeln zischen und jaulen einem so um die Ohren, dass man unweigerlich den Kopf einzieht. So macht Heimkino-Action mordsmäßig Spaß, und zwar bis in Lautstärkebereiche, die sich nur in einem abgelegenen Haus realisieren lassen - und am besten sollte der Rest der Familie gerade Urlaub machen. Klar, dass bei so viel Dynamik und Pegel die Hardrocker von "3 Doors Down" nicht im Testprogramm fehlen dürfen, denn sie schaffen es, selbst hartgesottene Tester richtig durchzuschütteln. Die charakteristische Stimme von Sänger Brad Arnold entlässt der Z 7 in ihrer ganzen Rauheit und Eindringlichkeit in den Hörraum, ohne dabei ins Aggressive abzugleiten. Die Bassdrum schlägt mit Wucht, bleibt aber klar definiert und ohne Dröhnen. Im direkten Vergleich mit dem Sony STR-DA 5400ES zeigt der Yamaha mehr Temperament und bringt Impulse knackiger..."
"...erst der Direktvergleich mit dem Z 11 zeigt die Überlegenheit des mehr als doppelt so teuren Boliden, der in Sachen Dynamik, Maximalpegel und Detailgenauigkeit nochmal eine Schippe drauflegt. Mit "Givin'it Up" von Al Jarreau und George Benson kommt der Bass beim Z 7 etwas weniger anspringend, Jarreaus Stimme wirkt nicht völlig von den Boxen gelöst. Bei normalem Dolby Digital und DTS klang die S/PDIF-Zuspielung etwas besser als bei HDMI. Die beste Performance lieferte der Z 7 erwartungsgemäß mit den verlustfrei komprimierten HD-Tonformaten Dolby TrueHD und DTS-HD Master Audio. Sowohl Omar Hakims "Listen Up!" als auch Dave Matthews und Tim Reynolds mit "Crash Into Me" klingen ungemein locker, fein aufgelöst und natürlich. Von diesem audiophilen Klang konnte man in DVD-Zeiten nur träumen..."
"...eine Domäne von Yamahas Heimkino-Komponenten ist von jeher die Stereo-Wiedergabe. Hier macht der DSP-Z 7 keine Ausnahme, vor allem im "Pure Direct"-Modus, der übrigens auch bei HD-Audio funktioniert. "Jazz at the Pawnshop" verleiht der Modus eine feine, glaubhafte Live-Atmosphäre und versetzt die Zuhörer quasi in den Stampen-Club in Stockholm, wo die Aufnahme 1975 entstand. Das Gemurmel der Gäste, das Gläserklirren, die präzise zwischen den Frontboxen festgenagelten Instrumente - all das trägt zu einem sehr unterhaltsamen, authentisch wirkenden Klanggenuss bei..."
Bewertung:
+ präziser, sauberer Klang
+ druckvoller, konturierter Bass
+ authentische Klangfeldprogramme
+ üppig ausgestattet
- Schärfeverlust bei Digitalwandlung von SD-Video
Fazit:
Yamaha zeigt mit dem DSP-Z 7 , wie Technologie-Transfer in seiner besten Form funktioniert. Der neue Receiver erbt nicht nur die wichtigsten Ausstattungselemente, sondern auch den tollen Klang vom Superboliden DSP-Z 11. Angesichts der hohen Qualitäten wirkt der Preis von 2.500 Euro fast wie ein Sonderangebot - zumal der Z 11 satte 3.000 Euro mehr kostet.
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