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Yamaha DSP-Z 7
3/2009
Testauszug:
"...führte der RX V 3900 schon bei der CD-Wiedergabe an den Himmel heran, wusste ihn der Z 7 zu öffnen. Ob für schwarze Tiefton-Galaxien oder für feinst dahinschwebende Percussions-Klangsternchen, der Edel-Yamaha bot wesentlich mehr Atem, mehr Freiraum, mehr Platz. Auch wenn er Bässe noch eindrucksvoller knurren ließ: Selbst Rotels sagenhaftes Highlight RSX 1550 vom Vormonatsheft stemmte sich vergebens gegen den obenraus viel offeneren Strahlemann. Klein beigeben wollte der Z 7 höchst Nouvelle-Cuisine-artig aber nun knauseriger wirkend - erst angesichts der paradiesischen Ton-Gelage, die der doppelt so teure Z 11 feierte. Das hinderte den Newcomer aber nicht, wieder und wieder über den 3900 und den Rotel zu triumphieren. Etwa wenn er die Instrumente bei Al Di Meolas 4.1-Dolby-Digital-Mitschnitt "One Of These Nights" luftiger anordnete und schöner funkeln ließ. Oder wenn er im DTS-Turbinengetöse den Damen von X2 die deutlich klareren, natürlicheren Stimmen verlieh. Mit Mozarts "Figaro" verriet der Z 7 mit einem blitzblanken wie überragend lebendigen Treiben, dass er es am liebsten mit den HD-Formaten und mit der Klassik hält..."
Fazit:
Komplett ausgestatteter Groß-Multikanaler der wenig mit Mitgift und auch weniger mit schierer Wattleistung als mit einem für die Gattung sagenhaft hochaufgelösten, äußerst feinen Klang besticht.
Klang: Spitzenklasse
Gesamturteil: sehr gut
Preis/Leistung: überragend
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