Zurück zur Normalansicht von Yamaha RX-V767
12/2010

Testauszug:

"...wie sich der RX-V767 von allen drei AV-Receivern am erfolgreichsten durch den Stuttgarter UKW-Dschungel schlug, ging er bei der CD-Wiedergabe besonders entschlossen, schnell und zackig ans Werk..."

"...nun wirkte der RX-V767 schlichtweg erwachsener. Die Turbinengeräusche von X 2 (DTS-Sampler) tönten echter, Stimmen klarer, markanter. Bei Medeski Martin & Woods "Uninvisible" kam der abgründige Bass robuster, der Drummer schlegelte mit mehr Verve auf sein besonders plastisch und weiträumig aufgestelltes Schlagzeug ein. Ähnliche Vorzüge zeigte der Yamaha schon mit der Dolby-Digital-Spur von Pat Methenys Blu-ray-Disc "The Way Up". Und klang es mit den reduzierten Musikdaten bereits prächtig, so eröffnete sich nach dem Umschalten auf den DTS-HD-Mastertrack abermals eine Welt an zusätzlicher Strahlung, Spannung und Räumlichkeit. Zuletzt forderte der RX-V767 sogar den größeren Bruder RX-V863 heraus (Test 1/09). Donnerwetter, der Newcomer versprühte etwa beim "Appalachian Spring" mit der San Francisco Symphony - in Dolby TrueHD eingespielt - noch mehr schönen Geigenglanz. Die Wiedergabe über den Oldie wirkte vergleichsweise nicht ganz so bunt und in der Abbildung etwas langweiliger und kompakter. Die Nine Inch Nails auf derselben Dolby-Demo-Blu-ray spielten zwar dem älteren und teureren Yamaha in die Hände; er blieb bei dem Brachialrock souveräner und gelassener. Trotz dieser kleinen Einschränkung lieferte der RX-V767 eine klasse Performance. Mit seiner akribischeren Feinzeichnung setzt er in seiner Preisklasse neue Maßstäbe. Das heißt, dass der AV-Aspirant ihn ohne Wenn und Aber kaufen kann..."

Fazit:

Beim RX-V767 beschränkte sich Yamaha auf analogen iPhone-Verkehr. Ansonsten setzt der mit Pre-Outs gerüstete Receiver in der Klasse neue Maßstäbe: sehr dynamischer und feinauflösender Klang.

Klang: Spitzenklasse

Gesamturteil: gut – sehr gut

Preis/Leistung: überragend