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Speicherkarten - Grundlagen und Infos zu Speichermedien
Autor: Diana
Weigert, HIFI-REGLER
- update: 21.01.2009
Grundsätzliches zu Speicherkarten
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Durch kontinuierlich größer werdende Einsatzmöglichkeiten,
verbunden mit einem attraktiven Preisleistungsverhältnis und
der Kompatibilität zu Laptop und PC via PC-Adapter oder Kartenlesegeräte,
erfreut sich das digitale Medium Speicherkarte
einer stetig wachsenden Beliebtheit. Mit dem fortwährenden
Siegeszug der Digitalkamera und der Forcierung von Produkten wie
digitale MP3-Player und multimediale
Kommunikationsmittel, dringen Speicherkarten zunehmend in unser
Leben ein. Die modernen Speicherkarten bedienen sich sämtlich der
sogenannten Flash-Speicher-Technologie - eine Kombination aus ROM-
(Read Only Memory) und RAM-
(Random Access Memory) Technolgie. Der Vorteil
dieser Technologie ist, dass die auf dem Medium abgelegten Daten
dauerhaft gespeichert werden und auch nach dem Ausschalten des Endgerätes
auf der Speicherkarte erhalten bleiben. Ein derartiges Speicherverhalten
nennt man im Fachjargon "nichtflüchtig" - Speicherkarten mit Flash-Technologie
sind also nichtflüchtige Wechselspeicher. Eine dauerhafte Stromzufuhr
ist nach dem Speichern der Daten nicht weiter notwendig.
Innerhalb der oben genannten sechs Karten-Formate werden zwei Technik-Standards
unterschieden - die Speicherkarten mit integriertem Controller
(CF-, MMC- und SD-Karte) und die Speicherkarte ohne integrierten
Controller (SM-Karte). Wenn der Controller, also die Steuerelektronik
für den Speicher, direkt auf der Karte verankert ist, dann besteht
für den User keine Abhängigkeit vom Controller
und somit von der Kapazitätsvorgabe des Endgerätes. Hingegen sind
Speicherkarten ohne integrierten
Controller auf die Steuerelektronik des Endgerätes angewiesen. Dies
kann bei einem Kartenwechsel unter Umständen zu Problemen mit der
Kompatibilität führen. So ist es beispielsweise bei der SmartMedia-Card
(Karte ohne Controller) möglich, dass Ihre Digitalkamera mit einer
Speicherkapazität von 32 MB nicht mit Ihrer neuen 128 MB-SmartMedia-Karte
kommunizieren kann. In diesem Fall hilft dann oft nur ein meist
teures Upgrade der Firmware.
Bei gleicher Speichertechnik kann die Qualität des Controllers,
eine ausschlaggebende Rolle bei der Speichergeschwindigkeit
spielen. Minderwertige Bauteile, die nicht selten bei No-Name Produkten
Verwendung finden sind oft schuld für langsame Transferraten.
Datentransfer von der Speicherkarte
zu PC-oder Laptop
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Speicherkarten ...
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Um die auf der Karte gespeicherten
Daten zur Administration oder weiteren Bearbeitung auf den PC oder
das Notebook zu spielen, bieten sogenannte Schreib- und Lesegeräte
oder auch PC-Card-Adapter eine schnelle und einfache Lösung. Diese
direkt in Verbindung mit dem PC oder Notebook verwendeten
Geräte ermöglichen Ihnen, auf die gespeicherten Daten
direkt zuzugreifen. Der Vorteil hierbei liegt klar auf der Hand:
Sie ersparen sich das oft lästige Installieren und Anschließen
der jeweiligen Endgeräte wie Digitalkamera, MP3-Player
an den PC oder das Notebook. Für PCs oder Notebooks mit PC-Card-Drive
gibt es zudem die Möglichkeit mit sogenannten PC-Card-
(PCMCIA) Adaptern zu arbeiten. Wird die Karte in den Adapter gesteckt,
so verhält sich diese Kombination wie eine herkömmliche PC-Card
und man kann problemlos Daten von der Karte auslesen, diese bearbeiten,
löschen oder neue Daten abspeichern. Eine Treiberinstallation für
diese Adapter ist nicht notwendig. Darüber hinaus bieten Schreib-
und Lesegeräte für Speichermedien weitere Lösungen - je nach Anschlussmöglichkeit
(z.B. USB 1.1 / 2.0, FireWire,
....). Der Trend hierbei geht in Richtung Multifunktionsgeräte,
die alle gängigen Speichemedientypen auslesen und beschreiben können.
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Der ImageMate 8in1 Kartenleser/-schreiber
von SanDisk wird mit einer transportablen Dockingstation
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Momentan haben sich mit der CompactFlash (CF-Card),
der SmartMedia, der MultiMedia, der SecureDigital-Karte
(SD-Card) sowie dem MemoryStick und der xD-Picture-Card
sechs Standard-Formate herauskristallisiert. Ein Klick auf das jeweilige
Format führt Sie direkt in die entsprechende Kategorie unseres
Produktkataloges.
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| CompactFlash-Karten
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Als ursprüngliche Entwicklung des amerikanischen
Unternehmens SanDisk ist die CompactFlash-Karte sozusagen die
Mutter aller modernen Speicherkarten,
da sie erstmalig die Flash-Technologie in Kombination mit einem
auf der Karte integrierten Controller
bot. Der
integrierte Controller, erlaubt es den CF-Cards, ohne außen
liegende Speicherkontakte zu existieren. Aufgrund
all der vielfältigen Vorteile - robust, kostengünstig, kapazitätsstark,
flexibel - setzen mittlerweile viele Hersteller auf die CompactFlashCard.
So findet man dieses Medium in einer großen Zahl an Digitalkameras,
Camcordern, PDAs und MP3-Playern.
Die CompactFlash-Karte ist in zwei verschiedenen
Standards erhältlich, die sich augenfällig in der Kartendicke
unterscheiden: CompactFlash Typ I ( Kartendicke 3,3 mm) und CompactFlash
Typ II ( Kartendicke 5 mm)! Die CompactFlash-Karte Typ I ist mittlerweile
die am meisten verbreitete Speicherkarte, was unter anderem
auch darauf zurückzuführen ist, dass die CompactFlash-Card Typ I
auch für Typ II-Slots geeignet ist. Durch ihr im Vergleich etwa
zur MultiMediaCard oder zur SecureDigital-Karte großes Format ist
bei der CompactFlash eine kostengünstige technische Realisierung
wesentlich höherer Kapazitäten möglich.
Mittels eines entsprechenden PC-Adapters können Sie Ihre CompactFlash-Karte
in eine PC-Card und so zum Auslesen der gespeicherten Daten sowie
als externen Speicher für den Laptop oder den PC nutzbar machen.
Da der Controller
in die Karte integriert ist, muss der entsprechende Adapter nicht
mit einem Controler versehen sein und ist deshalb meist relativ
günstig.
Hi-Speed: Mehrere Hersteller, darunter z.B. SanDisk
und Hama, sind bereits auf den Hochgeschwindigkeitszug aufgesprungen:
Die Hi-Speed-Versionen der CompactFlash-Karten versprechen Übertagungsraten
von 12-facher Geschwindigkeit gegenüber dem Standard-Datenträger.
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Die SmartMedia-Card der Firma
SanDisk mit 128 MB |
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Ein weiterer Klassiker ist die SmartMeda-Karte.
Diese auch SM-Card genannte Speicherkarte ist ein wiederbeschreibbares
Wechselspeichermedium ohne integrierten Controller und mit
offenen Kontaktflächen. Dadurch ist die SmartMedia-Karte etwa
im Vergleich zur CompactFlash-Card in der Handhabung wesentlich weniger
robust und flexibel.
Durch ihre geringe Stärke und ihr
leichtes Gewicht ermöglichte die SmartMedia-Card die Entwicklung
immer kleinerer Digitalkameras. Erreicht wurde diese flache Form
durch das Weglassen des Controller-Chips. Durch den fehlenden
integrierten Controller kann es bei einem Kartenwechsel allerdings
immer wieder zu einem Problem mit der Kompatibilität kommen,
da man hier auf den Controller
des Endgerätes angewiesen ist. Gerade der Einsatz dieser Karte in
älteren Kameras, wird durch den fehlenden Controller erschwert.
Abhilfe verschafft hier dann in der Regel nur noch ein meist teueres
Upgrade der Firmware des Endgeräts.
Die Speicherung auf der mit einer Dicke von nur 0,76 mm
flachsten Speicherkarte erfolgt in Flashbausteinen. Die SmartMedia-Karte
findet ihre Anwendungsmöglichkeit in einer breiten Palette
an Digitalkameras, MP3-Playern und
Diktiergeräten.
Mittels eines speziellen Adapters können Sie die SmartMedia-Karte
auch in eine CompactFlash-Karte Typ II umfunktionieren und zum Auslesen
und Beschreiben von SmartMedia-Karten in Geräten mit CompactFlash-Slot
Typ II verwenden. Via eines entsprechenden PC-Adapters können Sie
Ihre SmartMedia-Karte zudem in eine PC-Card
umwandeln und so zum Auslesen der gespeicherten Daten sowie
als externen Speicher für Ihren Laptop nutzbar machen. Da dieser
Kartentyp immer seltener von den Herstellern in neuen Digitalkameras
eingesetzt wird, sinkt ihr Bestand stetig.
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Die MultiMedia-Karten der Firma
Hama sind auch mit satten 1GB
erhältlich. |
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Die MultiMedia-Card wurde im Jahr 1998 auf
den Markt gebracht und ist der Vorgänger der heutigen SecureDigital-Karte
(SD-Card). Daher nimmt es auch nicht Wunder, dass MultiMediaCards
auch mit SD-Slots kommunizieren können - mit anderen Worten, Sie können
Ihre MultiMediaCard auch für Endgeräte mit SecureDigital-Steckplatz
verwenden. Die Speicherung erfolgt bei diesem wiederbeschreibbaren
Wechselspeicher kartenintern in Flash-Komponenten.
Auch dieser Speicherkarten-Typ verfügt
zusätzlich zum Flash-Speicher über einen integrierten Controller,
der dem Medium eine flexible Handhabung beschert. Dadurch, dass
mit dem Controller
die Steuerelektronik für den Speicher direkt auf der Karte verankert
ist, sind Sie nicht vom Controler und somit von der Kapazitätsvorgabe
des Endgerätes abhängig. Eine alte MultiMedia-Card kann bedenken-
und problemlos durch eine neue, kapazitätsstärkere ersetzt werden.
Mit den Maßen 32 x 24 x 1,4 mm besitzt diese 1,5 g leichte Speicherkarte
in etwa die Größe einer Briefmarke und ist nur ungefähr halb
so groß wie eine CompactFlash-Karte. Dies macht die MultiMediaCard
besonders für die Verwendung in kleinformatigen Endgeräten wie etwa
Mobiltelefone und PDAs oder auch in sehr kleinen und kompakten Digitalkameras
geeignet.
Auch die MultiMedia-Karte können Sie mittels eines speziellen
Adapters in eine CompactFlash-Karte Typ I umfunktionieren und zum
Auslesen und Beschreiben von MultiMediaCards in Geräten mit CompactFlash-Slot
Typ I und Typ II verwenden. Via eines entsprechenden PC-Adapters
können Sie Ihre MultiMediaCard zudem in eine PC-Card
umwandeln und so zum Auslesen der gespeicherten Daten sowie als
externen Speicher für Ihren Laptop nutzbar machen.
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Hi-Speed oder großen Speicher?
Beides erhältlich, mit SD-Cards
der Firma Hama
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Die SD-Card ist als Weiterentwicklung der
MultiMediaCard zu sehen. Daher nimmt es auch nicht Wunder, dass
MultiMediaCards mit SecureDigital-Slots kommunizieren können - mit
anderen Worten, Sie können Ihre MultiMediaCard auch für Endgeräte
mit SecureDigital-Steckplatz verwenden. Die SecureDigitalCard allerdings
ist mit dem MultiMediaCard-Slot ihrerseits nicht kompatibel. Um die
Standardisierung und das Marketing der SecureDigital-Card kümmert
sich mittlerweile die Secure Memory Digital Group, ein Konsortium
beinahe aller großer Hersteller. Die Speicherung erfolgt bei diesem
wiederbeschreibbaren und nichtflüchtigem Wechselspeicher kartenintern
in Flash-Komponenten.
Natürlich besitzt auch die SD-Card
zusätzlich zum Flash-Speicher einen integrierten Controller, der
dem Medium eine flexible Handhabung beschert. Durch den integrierten
Controller ist die Steuerungselektronik
für den Speicher direkt auf der Karte verankert. Somit kann man
seine Daten auch bei der SD-Card völlig unabhängig von
der Kapazitätsvorgabe des Endgerätes abspeichern.
Wie der Name "SecureDigital" schon sagt, weist diese Karte eine
ganze Reihe von hochentwickelter Sicherheitsmerkmale auf.
So verfügt die SecureDigitalCard über eine - manuell via Schalter
- zu bedienende mechanische Kopierschutzfunktion, die das zufällige
oder versehentliche Löschen der gespeicherten Daten verhindert.
Obwohl in der Praxis noch nicht vereinheitlicht und somit noch nicht
als Standard etabliert, besitzt die SD-Card dank zusätzlicher Controller
die Fähigkeit, Daten mit Kopierschutz zu administrieren. Damit kann
man mittels des Engerätes den Dateien auf der SD-Card unterschiedliche
Eigenschaften zuweisen. Z.B. können einzelne Dateien mit Schreibschutz
versehen sein, andere wiederum nicht. Durch die fehlende Standardisierung
wird dieses Feature derzeit leider nicht von allen SD-Card-kompatiblen
Endgeräten unterstützt.
Grundsätzlich findet die in Sachen Lesen und Schreiben mit einer Übertragungsrate
von 2 bis 10 MB/sec gegenüber einer MultiMediaCard sehr flotte
SD-Card vor allem im Bereich Musik und Video sehr großen Anklang.
Darüber hinaus findet man die SD-Card auch sehr häufig im
Bereich Digitalkamera, Camcorder, Handys, PDAs,
Drucker, Stereoanlagen oder
Autoradio. Bei der weiten Verbreitung der SD-Card spielte auch ihr
kompaktes Format eine entscheidende Rolle. Mit einer Stärke
von 2,1 mm ist SD-Card nur geringfügig dicker als die MuliMediaCard
- und das trotz ihres mechanischen Kopierschutzes.
Mittels eines speziellen Adapters können Sie auch
die SD-Card in eine CompactFlash-Card vom Typ I umfunktionieren
und zum Auslesen und Beschreiben von SD-Karten in Geräten mit CompactFlash-Slot
Typ I und Typ II verwenden. Mittels eines entsprechenden PC-Adapters
können Sie Ihre SecureDigital-Karte zudem in eine PC-Card
umwandeln und so zum Auslesen der gespeicherten Daten sowie
als externen Speicher für Ihren Laptop verwenden.
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Der MemoryStick Pro Ultra II
von SanDisk, besonders geeignet
für High-End Digicams von Sony |
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Im Herbst 1998 kam Sony
mit einem eigenen Speicherkarten-Standard auf den Markt - mit dem
Sony MemoryStick. Ursprünglich nur mit Sony Geräten kompatibel,
findet sich der MemoryStick mittlerweile immer öfter als Lizenzprodukt
auch in Geräten anderer Marken. Die Speicherung erfolgt auch
bei diesem wiederbeschreibbaren und nichtflüchtigem Wechselspeicher
kartenintern in Flash-Komponenten.
Den MemoryStick kann man in drei elektronisch unterschiedlichen
und jeweils farbig gekennzeichneten Ausführungen kaufen: Die blaue
Ausführung könnte man als "Standard MemoryStick"
bezeichnen. Sie ist am weitesten verbreitet und fast immer gemeint,
wenn man schlicht von "MemoryStick" spricht. Der weiße
MemoryStick mit Namen "Magic Gate" weist einen besonderen Kopierschutz
für Musikdaten aus dem Internet auf. Dieser hochentwickelte Kopierschutz
ist gemäß den Vorgaben der Secure Digital Music Initiative (SDMI)
aufgebaut. Mit dem pinkfarbigen MemoryStick "AIBO Life for ERS-220"
hat Sony eine dritte Variante des MemorySticks entwickelt, die speziell
in Sony's AIBO-Robotern (bekannt geworden durch die putzigen Hündchen)
zum Einsatz kommt. Die einzelnen Ausführungen gibt es in verschiedenen
Kapazitätsstufen. Der MemoryStick bietet ebenfalls einen integrierten
Controller, der es ermöglicht, diese
Speicherkarte in der Praxis sehr flexibel zu handhaben.
Die Anforderungen nach mehr Speicherplatz wachsen ständig. Dieser
Entwicklung versucht Sony mit dem MemoryStick Select Rechnung zu
tragen. Bei Select-Variante kommen zwei Speicherbänke mit jeweils
128 MB zum Einsatz, womit diese Speichekarte eine Gesamtkapazität
von 256 MB erreicht - und das bei voller Abwärts-Kompatibilität
und gleichbleibend geringen Abmessungen. Zwischen den Speicherbänken
kann der Benutzer via Schalter an der Rückseite der Speicherkarte
hin- und herschalten. Gerade für Benutzer mit Endgeräten ohne MemoryStick
PRO-Slot (s.u.) ist dieser Schalter eine gangbare Möglichkeit die
Speicherkapazität zu erhöhen.
Gemeinsam mit SanDisk entwickelte Sony
die nächste Generation des MemoryStick und brachte im April 2003
den MemoryStick PRO auf den Markt. Die schon im Januar 2003 auf
der CES (Consumer Electronics Show) in Las Vegas vorgestellte Weiterentwicklung
unterscheidet sich dabei von ihrem Vorgänger in punkto Kapazität,
Geschwindigkeit, und durch Sonderfeatures wie verbesserte Datensicherheit
und Echtzeit-Aufnahme. So empfiehlt sich der MemoryStick PRO mit
seiner mittels Parallel-Controler erreichten maximalen Datenübertragungsrate
von bis zu 160 Mbit/s und einer standardmäßig minimalen Schreibrate
von 15 MB/s sowie seiner hohen Speicherkapazitäten vor allem im
professionellen Bereich für hochauflösende Filmaufnahmen. Diese
Eigenschaften machen den MemoryStick PRO auch zum idealen Kandidaten
für die Übertragung oder Archivierung von Audiodaten.
Alle MemoryStick PRO-Speicherkarten sind grundsätzlich mit der "MagicGate"-Kopierschutzfunktion
ausgestattet und verfügen über einen sogenannten Daten-Korrumpierschutz,
der bei abgebrochenen Speicher- oder Übertragungsvorgängen greift.
Durch unkontrollierte Abstürze verursachte Datenverluste gehören
damit endgültig der Vergangenheit an. Leider ist die Anwendung
auf einen derzeit (Stand Juni 2004) noch engen Kreis an Endgeräten
mit entsprechendem MemoryStick Pro-Slot beschränkt. Eine Abwärtskompatibilität
zum "normalen", d.h. nicht-PRO MemoryStick haben die Entwickler
der PRO-Version nicht vorgesehen.
Mit nur 4 g ist der MemoryStick ein wahres Leichtgewicht.
Seine abgeschirmten Kontaktflächen schützen die Steckverbindung
vor Verschmutzung und Beschädigung. Jede Ausführung ist zusätzlich
noch mit einem manuell zu betätigenden Schreibschutzmechanismus
versehen. Damit kann der Benutzer ein versehentliches oder zufälliges
Löschen seiner gespeicherten Daten sehr wirksam verhindern. Der
MemoryStick kann ebenfalls mittels eines Adapters in eine PC-Card
umgewandelt, und so zum Auslesen der gespeicherten Daten sowie als
externer Speicher für den Laptop oder das Notebook verwendet werden.
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Dis xD-Picture Card findet man vor
allem in Olympus- und Fuji-Cameras
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Fuji Film und Olympus haben sich in ihrem gemeinsamen Bestreben eine
innovative, kompakte und kapazitätsstarke Speicherkarte zu entwickeln
zusammengeschlossen und Mitte 2002 die xD-Picture Card auf den Markt
gebracht. Diese Speicherkarte entspricht in idealer Weise den heutigen
Anforderungen an die digitale Photographie und realisiert alle heute
machbaren technischen Möglichkeiten.
xD ist ein Kürzel und steht für "extreme Digital" - extrem
digital im Sinne von Garantie eines maximalen Qualitätsstandards
für Aufnahme, Speicherung und Übertragung multimedialer Daten.
Die Entwicklung der xD-PictureCard erfolgte in relativer Nähe zur
SmartMedia-Card, man kann sogar von einer Weiterentwicklung der
SM-Card hin zur xD-Picture-Card sprechen. Dabei besitzt diese wiederbeschreibbare
und nichtflüchtige Speicherkarte ebenso wie die SmartMedia-Karte
keinen integrierten Controler, sodass es Aufgabe des Endgerätes
ist, den Speichers zu verwalten und die Kommunikation zu gewährleisten.
Da Speicherkarten ohne Controler immerwieder Probleme bei der Kompatiblität
zeigen, haben die Erfinder xD-PictureCard mit Blockstruktur ein
Feature eingebaut, dass dies verhindern soll. Damit hat die xD-Picture-Card
von vorneherein ein hohes Maß an Abwärtskompatibilität zu
anderen Speicherkarten, z.B.: der SmartMedia-Card.
Die Speicherung auf der mit den Maßen von nur 25 x 20 x 1,7
mm derzeit (Stand Juni 2004) kleinsten Speicherkarte der Welt
erfolgt kartenintern in Flashbausteinen. Dabei besticht die xD-Picture-Card
nicht nur durch ihre extreme Kompaktheit, sondern auch durch eine
beeindruckende Schreib- und Lesegeschwindigkeit. Zudem wird in der
Fachwelt erwartet, dass die xD-Picture-Card in Kürze mit weitaus
höheren Speicherkapazitäten angeboten wird. Auch Schreib-
und Lesegeschwindigkeiten sollen sich noch erheblich verbessern.
Wie Entwickler von FujiFilm und Olympus mitteilen, sollen schon
bald xD-Karten mit bis zu 3 oder 4 Mbit/sec Transferrate auf den
Markt kommen. Allerdings sind die derzeit angebotenen Endgeräte
noch gar nicht in der Lage diese hohen Geschwindigkeiten zu auszunutzen.
Momentan verfügbare Kapazitäten bewegen sich in einem Bereich von
16 - 256 MB, für die nahe Zukunft allerdings ist die Erweiterung
auf eine 512MB-Karte geplant.
Heute (Stand Juni 2004) findet die speziell für kleinformatige
Endgeräte konzipierte xD-Picture Card nur Verwendung in Fuji und
Olympus Digitalkameras. Es wird allerdings erwartet, dass auch andere
Hersteller zukünftig Endgeräte mit xD-Card-Slot auf den Markt
bringen. Allerdings muss sich dieses noch recht junge Format erst
noch am Markt etablieren, um all die Hoffnungen und Erwartungen
zu erfüllen, die mit seiner Konzeption und Entwicklung verbunden
sind.
Weiterführende Links rund um das Thema Speicherkarte
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www.hama.de
Die sehr informative Website der Firma Hama mit Top-Infos zu
allen gängigen Speichermedien! |
Digitalkamera Test-Checkliste und Kaufberatung
Hier finden Sie alles, was Sie beim Kauf einer neuen Digitalkamera
beachten sollten, bei HIFI-REGLER |
www.sandisk.com
Die offizielle Website der Firma SanDisk, teilweise auch in
deutscher Sprache |
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Digitalkamera
Das komplette Angebot an Digital-Kameras bei HIFI-REGLER |
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