Astell&Kern AK 120 titan bei AUDIO im Test

AUDIO

6/2013

In der Audio Ausgabe 6/2013 auf den Seiten 148 und 149 wurde der Astell & Kern AK 120 getestet

Testauszug:

"... klanglich ist die Verwandschaft zum AK 100 deutlich hörbar. Der Neue hat mehr Kraft und gab diese dank verbesserter Ausgangsspannung auch am Kopfkörer mit deutlicheren Dynamiksprüngen, knackigen Konturen und einer insgesamt  leichtfüßigeren, spielerischen Souveränität wieder. Er stafflete tiefer und besser in den Raum hinein, ließ den prägnanten Basslauf in Muses "Madness" (die 96/24-HD-Version) prickelnd wirken, Streicherbögen der Trondheim Solistene (in "Folk Style" mit 192Hz/24bit) dreidimensionaler über die Saiten kratzen und fächerte das Zusammenspiel der handgemachten Drums mit den filigranen Synthies von "Me And My Drummer" deutlicher auf. Allerdings hielt der kleine Astell & Kern mit natürlicheren, etwas mehr in den Vordergrund gerückten Stimmen noch sehr gut  dagegen und zeigte mehr Gespür für weibliche Tonlagen.

Soweit zur Gegenwart, aber die Zukunftsaussichten des AK 120 sind sogar noch weit verlockender. Mit seinen beiden Wandlerchips soll er sich nicht nur als D/A-Wandler über den optischen Eingang nutzen lassen, sondern auch Musik via USB vom PC interpretieren können (ein Software-Update dazu ist für Mitte Mai angekündigt). Außerdem gibt es Pläne für die Entwicklung der Formateliste um DSD. Ob und wann dies aber vom Astell & Kern 120 verstanden wird, steht leider noch nicht fest. So oder so ist er die konsequente Fortfühung einer sehr guten Idee - und wird sicher weg gehn wie geschnitten Brot. ..."

Bewertung:

+ Audiophiler Mobilplayer bis zu 192/24 jetzt auch mit Gapless und wohl bald auch als USB-DAC verwendbar

- ist bei Cover Bildern beschränkt auf 4000 Pixel

Fazit:

Jetzt geht's wirklich: Gapless kann der Neue auf jeden Fall und auch die anderen Neuerungen sowie der Klang sind gut geglückt. Und wenn das USB-Update kommt, hat man noch einen handlichen USB-DAC.

Preis/Leistung: überragend