Cambridge Audio Azur 851 A bei AUDIO im Test

Dieser Test bezieht sich auf folgende Produkte
AUDIO

4/2014

"In der Audio-Ausgabe 4/2014 auf den Seiten 150 bis 160 wurden drei Vollverstärker im Vergleich getestet."

Testauszug:

"...bei den Hörvergleichen fiel der 851 A in der Tat durch eine fantastische Durchhörbarkeit auf. Sowohl en detail - wenn er einen Klavierlauf nicht nur wieseln und blitzen ließ, sondern Ton für Ton mit Stahl und Hammer, Holz und Filz mit Hingabe herausarbeitete. Als auch en gros: wenn die Randy Brecker Brothers Band vom Leder zog (Moosicus-CD) und ein wahres Drum-Inferno dafür sorgte, dass die Hörraum-Röhren schamvoll ihre Köpfchen einzogen. Und wenn weiter und weiter lustvoll intensivierte Drum-, Bass- und Bläser-Attacken zur Erkenntnis führten, dass Kerzenlicht-Gestreichel nicht immer reicht, sondern manchmal eben rhythmischer Schmackes die musikalischen Höhepunkte bringen muss. Alles gut mit dem Cambridge, und bei symmetrischer Ansteuerung sogar noch einen Tick luftiger - selbstbewusst trat der 851 gegen Creeks Destiny, AUDIOs bewährten 110-Punkte-König, an. Um ihn - brillanter, durchsichtiger - mit der Brecker-CD zu verblasen. Um dann aber bei ruhigeren Titeln auch wieder zurückzustecken. Hier agierte nämlich der bewährte Maßstab etwas flüssiger, musikalischer und relaxter, während der neu angekommene Engländer sein geradezu überschäumendes Mitteilungsbedürfnis in den Höhen - so schien es beim direkten Vergleich - nicht so recht in den Griff bekam. Ähnliches galt für den Vergleich mit dem neuen PM 14S1 von Marantz. Was der Japaner an Stimmnuancen vertuschte, schien bei dem Cambridge fast zu engagiert-intensiv. Aber bitte: Auf ein Pari (bei günstigerem Preis), auf Urkraft und auf die XD-Finesse darf der 851 A sich mehr als mächtig was einbilden..."

Bewertung:

+ extrem energischer, kraftvoller, fein aufgeschlüsselter, in jeder Lage sagenhaft transparenter Klang

Preis/Leistung: sehr gut