Canton GLE 490 bei STEREO im Test

STEREO

6/2010

Testauszug:

"...einen ausreichend großen Hörraum - gerne um die 30 Quadratmeter oder mehr - vorausgesetzt, bereitet die stämmige Hessin mit ihrem direkten, agilen und sehr präsenten Vortrag helle Freude. Untermauert von einem profunden Bassfundament, das trotz aller Fülle kontrolliert und konturiert bleibt, beeindruckt sie etwa bei "Sinners Prayer" von Ray Charles und B.B. King mit knackigem Swing und Groove sowie einer luftigen Raumaufteilung und realistischen Staffelung der Musiker auf der imaginären Bühne. Sehr fein auch, wie samtig Natalie Cole "Fever" intoniert und sich weit vor der Anlage im Raum postiert. Richtig zur Sache geht es dann mit "Shake Me Like A Monkey" der Dave Matthews Band. Ausnahme-Schlagzeuger Carter Beauford feuert seine Fills unter kräftiger Bedienung der Double-Bass und seiner Percussion-Batterie derart knochentrocken in den Hörraum, dass man nicht umhin kommt, seine Oberschenkel beim Zuhören wild klopfend zu bearbeiten. Mit Low-Budget-HiFi hat so viel dynamische und lässige Spielfreude wahrlich nichts zu tun. Hier ist schlicht jeder Cent gut angelegt..."

Fazit:

In der Schule würde man "so eine" wie die Canton als Streberin verspotten. Obwohl so preisgünstig, leistet sie sich keine Schwäche. Saubere Verarbeitung, hochwertige Bestückung, toller Klang - einzig der Hörraum sollte groß genug sein. Testsieger!

Preis/Leistung: exzellent