Denon DCD-485 (schwarz) bei HIFITEST im Test

HIFITEST

1/2002

Testauszug:

Denons Leistungen für gute Musikwiedergabe sind unbestritten. Dabei spielt nicht nur die hauseigene Produktion von CDs eine Rolle oder die Bestückung von Radiostationen mit Abspielkomponenten, sondern vor allem die beständige Arbeit an den eigenen Produkten. So gelang Denon vor 16 Jahren mit dem CD-Spieler DCD-1800 ein großer Erfolg. Seitdem hat sich der Markt deutlich in Richtung günstig und gut entwickelt. Klar, dass die Japaner sich diesem Trend angepasst haben.

Mit dem nur in Schwarz erhältlichen DCD-485 stand uns das Einstiegsmodell zur Verfügung. Dass Einstieg nicht gleich Ausstattungsabstrich bedeutet, zeigt die Vielfalt dieses Players. Mit der Fernbedienung können Titel direkt angewählt, die Anzeige in unterschiedliche Helligkeitsstufen gebracht und eine beliebige Reihenfolge programmiert werden. Zufallswiedergabe, Sequenzprogrammierung und eine Anspielautomatik sind weitere Bestandteile der Ausstattung.

Spaß bringt auch die Edit-Funktion mit der eine CD in zwei etwa gleiche Hälften geteilt wird. Hintergrund ist die Anlehnung an die Schallplatte, bei der ja nach einer Seite gedreht werden musste. Ein Multibitwandler besorgt die Umsetzung des digitalen in ein analoges Signal. Für den guten Klang spendierten die Entwickler ein Achtfach-Oversampling-Filter, welches über den gesamten Frequenzbereich unabhängig vom Pegel stabil arbeiten soll.

Am Klang dieses Spielers gab es nichts auszusetzen. Streicher waren in einer Beethoven-Symphonie von eher warmem Charakter. Stimmen gab der Denon gut wieder... Bei Pop-Scheiben überzeugte er mit gutem Drive und plastischer Tieftonstaffelung. Seine Zuverlässigkeit zeigt, wie ausgereift die CD-Technik ist.

Fazit:

"Wer einen günstigen und gut klingenden CD-Spieler sucht, ist mit dem Denon bestens beraten.“