Denon PMA-2000AE (silber) - Auspack bei STEREOPLAY im Test

STEREOPLAY
Denon PMA-2000AE (silber) - Auspack

10/2005

Testauszug:

"...dann lässt sich wieder mal trefflich über das reichlich vorhandene Eingemachte fabulieren. Etwa über die zwei Netztransformatoren, die keinen ringförmigen E-Kern besitzen, sondern noch einen anständigen E-Kern besitzen. Der hält dank höherer Eisenmasse mehr Energie in Form von Magnetfeldern in Reserve. Das erleichtert die Nachbetankung der beiden riesigen Endstufenelkos, zumal sich ja jeder auf seinen eigenen Umspanner stützt. Die Netztrafos ordnete Denon so an, dass sich ihre Störfelder gegenseitig auslöschen. Eisenkerne und Großelkos speichern massig Energie. Damit der Verstärker die luxuriösen Vorräte wirklich blitzartig umsetzen kann, griffen die Ingenieure nicht zu den üblichen Komplementär-Endstufentransistoren. Sie nahmen vielmehr ausschließlich leitfreudiger herstellbare NPN-Halbleiter und da besonders niederohmige her. Da störte es Denon nicht, dass ihre Sonder-Gegentaktschaltung eine komplexere Treiberschaltung braucht. So ergötzte sich der PMA-2000 AE dann auch noch mehr daran, bei Popfetzern mit der Tür ins Haus zu fallen und die Tester mit urgewaltigen Bassschlägen zu erschrecken. Wonach er sich bei sensiblerer Klassik aber besser zusammennahm. Nun nutzte der Denon seine Allmacht nur noch, um die Konzertsäle - und dies deutlich besser als die Testkameraden - bis in die letzten Winkel auszuleuchten. Dabei vermied der Japaner, der auch bei Phono sehr kultiviert agierte, jegliche Überhelligkeit. Die Streicher tönten stets voll, seidig und sonor..."

Fazit:

Der Vollverstärker für alle, die es herzhaft mögen. Mit seinen Hochstromtransistoren produziert der Denon Bässe von elementarer Kraft und eine großartige wie saubere Räumlichkeit.

Gesamturteil: gut - sehr gut

Preis/Leistung: gut - sehr gut