TEST: Primare DVD-Receiver
Test: Carsten Rampacher und Lars Metter, beide AREADVD
- 16.06.2008

Einführung
ca. 2.400,00 EUR kostet der Primare
DVDI10 - für einen Stereo-DVD-Receiver zugegebenermaßen ein stolzer
Preis. Allerdings bekommt der Käufer des wahlweise in Titan oder Schwarz
lieferbaren Gerätes auch viel geboten fürs investierte Geld. Mit neu entwickeltem,
verlustarmen Class D-Digitalverstärker, der satte 75 Watt pro Kanal freisetzt,
ist der Primare DVDI10 gut gerüstet,
um es klanglich auch mit guten reinen Stereoverstärkern aufnehmen zu können.
Das sehr präzise arbeitende Shinwa-Laufwerk ist aus den Top-Standalone-Playern
des Hauses Primare bekannt - im Gegensatz
zu vielen sehr preiswerten Laufwerken sind die Worte Fehlertoleranz und
gleichmäßiger Lauf hier noch im Fokus, und nicht eine möglichst kostengünstige
Herstellung. Viele Kleinserienhersteller bieten eine großartige Produktqualität
und ein elegantes Design - aber kaum zeitgemäße Ausstattungsmerkmale.
Anders der Primare DVDI 10,
für den es auch eine iPod-Anschlussmöglichkeit gibt. Der HDMI-Ausgang
gibt die auf bis zu 1.080p hochskalierten/de-interlacte Signale des internen
Scalers/De-Interlacers weiter. Wir haben uns den edlen DVD-Receiver
Primare DVDI10
genau angeschaut und angehört.
Verarbeitung:

Hochwertige Gerätestandfüße

Interessantes Design - die Seitenwände des Primare
DVDI 10 stehen über. Überall wird dickes, solides Metall verwendet

Selten haben wir so überzeugende, edle Lautsprecherkabel-Anschlussterminals
an einem DVD-Receiver gesehen

Sehr hochwertige Materialqualität, feste, sehr gut
eingepasste Bedienknöpfe auf der Gerätevorderseite

Massive Verarbeitung der Frontblende

Grünes Punktmatrixdisplay mit guter Auflösung

Durchgestylter Gehäusedeckel von hoher Qualität

Qualitativ durchschnittliche Fernbedienung

Hochwertiges Innenleben
Der Primare DVDI 10
präsentiert sich als hochwertig verarbeiteter Oberklasse DVD-Receiver.
Die attraktive Formgebung korrespondiert ausgezeichnet mit der überzeugenden
Materialqualität. Die Frontblende ist massiv verarbeitet und selbstverständlich
aus Metall. Sie beherbergt auch ein Punktmatrixdisplay mit feiner Auflösung,
welches in grüner Farbgebung erstrahlt. Aus größeren Distanzen ist das
Display allerdings nicht mehr optimal ablesbar. Die auf der Geräteoberseite
angeordneten Bedienelemente zeigen sich als solide und akkurat eingepasst.
Die ebenfalls aus dickem Metall bestehenden Gehäuseseitenteile sind ebenso
lobend hervorzuheben wie der dicke, stabile Deckel. Auch in Details ist
der Primare DVDI 10über jeden
Zweifel erhaben. Hier dienen die formschönen, qualitativ gelungenen Gerätestandfüße
als passendes Beispiel. Ebenfalls begeistert die Geräterückseite - alle
Anschlussbuchsen sitzen fest, zudem sind die Schraubterminals für den
Anschluss der Lautsprecher groß und hochwertig ausgeführt. Die mitgelieferte
Fernbedienung ist solide und liegt gut in der Hand. Auch von innen betrachtet
überzeugt der Primare DVDI 10
- die Verkabelung ist hervorragend, wirr gezogene Strippen sucht man vergeblich.
Das saubere Platinenlayout und die solide Befestigung aller Baugruppen
sind weitere Pluspunkte. Gesamtnote Verarbeitung unter Berücksichtigung
der Preisklasse: Hervorragend.
Anschlüsse

Die Cinchbuchsen sind vergoldet

Für einen DVD-Receiver
ist die Anschlussauswahl üppig: Drei analoge Eingänge, Stereo-Vorverstärkerausgänge,
Subwoofer-Vorverstärkerausgang - das findet man selten. Hinzu kommen ein
Komponentenausgang, ein HDMI-Ausgang sowie ein S-Video- und ein FBAS-Videoausgang.
Auch über ein inzwischen nicht mehr wirklich benötigte Scartbuchse verfügt
der Primare DVDI 10 noch. Das
Angebot wird ergänzt von einem speziellen Anschluss für ein iPod-Spezialkabel,
einer RS232-Schnitstelle, einem Antennenausgang und einem optischen sowie
einem koaxialen Digitalausgang
Die Anschlussauswahl ist für einen DVD-Receiver
ungemein reichhaltig. Es gibt gleich drei analoge Cinch-Eingänge und ausgangsseitig
neben einem analogen REC-Ausgang sogar einen Stereo-Vorverstärkerausgang
für den Anschluss externer Endstufen. Ein optischer und ein koaxialer
Digitalausgang ist ebenso vorhanden wie eine spezielle Schnittstelle für
ein iPod-Spezialkabel. Leider fehlen digitale Eingänge. Ferner vorhanden
sind eine RS232-Schnittstelle und ein Antenneneingang. Videoseitig stehen
FBAS, S-Video, Scart, Komponente-Cinch und HDMI als Ausgänge zur Disposition.
Gesamtnote in Relation zur Preisklasse: Sehr gut.
Ausstattung
Der Primare DVDI10 kommt mit
digitalen Class D-Endstufen, die pro Kanal an 8 Ohm 75 Watt an Leistung
freisetzen. Digitale Endstufen arbeiten hocheffizient - während bei der
analogen Verstärkung ein großer Teil der Energie einfach in Form von Wärme,
aber nicht in Form von verwertbarer Leistung abgegeben wird, sind die
mit Schaltnetzteilen ausgestatteten Class D-Endstufen die Lieferanten
purer Leistung - eine wahrnehmbare Wärmeentwicklung findet im Endstufenbereich
kaum noch statt. So erwärmen sich die Decodingchips stärker als die Endstufeneinheit.
Man sagt digitalen Endstufen gern einen emotionslos-synthetischen Sound
im Hochtonbereich nach - viele Beispiele belegen dies auch. Dass der Primare
DVDI 10 auch hier kaum Anlass zur echten Klage bietet, werden unsere
Test-Reihen später zeigen. Der Primare
DVDI10 ist mit analogem UKW-RDS-Tuner und mit DAB-Tunermodul ausstaffiert.
Der eingebaute DVD-Player supportet die
Wiedergabe von DVD-Video-Discs, CDs, VCDs, SVCDs, CD-Rs, CD-RWs, DVD-Rs
und DVD+R Als Dateiformante werden MP3 und JPEG Dateien akzeptiert.
Mittels des internen Scalers/De-Interlacers können DVD-Signale auf bis
zu 1.080p hochskaliert werden. Die Ausgabe erfolgt dann über den HDMI-Ausgang.
Insgesamt also eine löbliche Ausstattung, die aber noch Spielraum für
Verbesserungen lässt - auch wenn sich Primare eher als Hersteller
von puristischen Lösungen versteht, so wäre ein Video-EQ schon wünschenswert.
Gut - wer über ein leistungsfähiges Bildwiedergabegerät mit entsprechenden
EQ-Möglichkeiten verfügt, wird ohnehin am Bildwiedergabegerät optimieren,
aber wie wir aus unserer Test-Erfahrung sehr gut wissen, gibt es eine
Vielzahl an Bildwiedergabegeräten, die hinsichtlich Video-Equalizing nur
sehr bescheidene Möglichkeiten offerieren. Auch zu bemängeln ist, dass
keine Subwoofer-Trennfrequenzen angeboten werden. Klangregler finden sich
ebenfalls nicht. Dass kein Audio-EQ grafischer Bauart mit an Bord ist
- verständlich, das passt nicht zum reinen klangästhetischen Anspruch
der Marke Primare. Aber zumindest einen Bass-
und einen Höhenregler könnte man offenbaren. Der Audio-/Video-Lip-Sync
geht nur bis 99 ms. Gesamtnote in Relation zur Preisklasse: Sehr gut.

Übersichtliches Audio-Setup

Lipsync einstellbar bis 99 ms

Upscaling/De-Interlacing bis hoch auf 1.080p

Video-Setup
Bedienung

Bedienelemente mit leuchtender Anzeige
Der Primare DVDI 10 macht viel
Freude bei der Bedienung - die Navigation ist schnell, der Layerwechsel
kurz, und die Titelanwahl wird ebenfalls rasch erledigt. Das Laufwerk
verhält sich erstaunlich fehlertolerant und läuft ruhig. Das einzige Problem
ist die relativ träge heraus- und hineinfahrende Disc-Lade. Die mitgelieferte
Fernbedienung liegt gut in der Hand, ist allerdings unbeleuchtet. Dafür
sind die Knöpfe groß genug und nicht zu zahlreich vertreten. Das Gerätedisplay
des Primare DVDI10 zeigt einen
sinnvollen Informationsgehalt an und löst fein auf. Allerdings ist es
aus größeren Distanzen nicht mehr sehr gut ablesbar. Kleinere weitere
Mängel: Wie bei verschiedenen anderen DVD-Receivern
auch stoppt beim Aufrufen des Gerätesetups die Wiedergabe. Daher ist es
mit größeren Operationen verbunden, z.B. Subwooferlevel oder Audio Delay
während des Betriebs zu ändern. Nicht ganz ins hochwertige Gesamtkonzept
des Primare DVDI 10 passen die
teilweise mittellauten Knackser zu Beginn eines Dolby Digital Streams.
Gesamtnote: Sehr gut.
Test-Equipment
- Nubert nuLine 122 Exclusiv (für die Test-Reihen ohne ATM-Modul)
- Aurum Montan VII
- Aurum Titan VII
- Teufel System 6 in 2.1 Konfiguration
- Pioneer PDP-5080XA
- Toshiba Full HD-LCD-TV 52ZF355D
- Panasonic TX-37LZD85
Klang:
Beeindruckend beim Primare DVDI
10 ist die tonale Ausgewogenheit - dass der Bereich zwischen Kickbass
und den unteren Mitten leicht hervorgehoben wird, ist einem angenehmen
Klangbild nicht abträglich. Die Basswiedergabe überzeugt mit überraschendem
Nachdruck und erstaunlicher Substanz. Hier merkt man sofort, dass man
den DVDI10 nicht mit landläufig gern gekauften und verwendeten DVD-Receivern
der 500,00 bis 800,00 EUR-Liga vergleichen kann - er spielt nicht nur
preislich in einer anderen Liga, sondern auch klanglich. Bei "Star Wars
Episode III" baut der Primare DVDI10
in der spektakulären Eröffnungsschlacht selbst in Verbindung mit einer
üppigst dimensionierten Aurum Titan VII einen ordentlichen Bassdruck auf,
der die 38 cm Tieftöner in diesem Ausnahmelautsprecher zur Arbeit anregt.
Natürlich ist eine Highend Box wie die Titan VII lange nicht am Ende ihrer
Möglichkeiten angelangt, viel überraschender ist die Tatsache, dass eine
Komponente wie der Primare DVDI10
überhaupt mit so einem "Boxen-Terminator" zusammen arbeiten kann. Sehr
nachdrücklich und mit klarem Fundament tritt der Bass auch dann an, wenn
man die Primare DVDI10 mit der
Nubert nuLine 122 Exclusiv verbindet. Bei sehr hohem Pegel merkt man dann
doch, dass der Primare DVDI 10
kein ausgewachsener Stereoverstärker ist - die Dynamik bei komplexen Bassgebilden
nimmt dann ab, kleinere Pegeldifferenzen werden nicht mehr ausreichend
berücksichtigt. Das kann man dem Primare
DVDI 10 aber nicht ernsthaft ankreiden - für seine Geräte-Gattung
liefert er hervorragende Ergebnisse in Bezug auf die erreichbaren Pegel
und den Bassdruck. Die Grobdynamik ist exzellent - ganz gleich, ob Verfolgungsjagden
in "Ronin" oder der Kampf um den Todesstern in "Star Wars Episode VI",
es macht richtig Spaß, effektreiche Sequenzen mit dem Primare
DVDI10 zusammen zu erleben. Für die Gerätekategorie ist auch die Feindynamik
ohne Fehl und Tadel. Akustische Einzelheiten werden prima eingearbeitet,
so z.B. auch in Star Wars Episode III verschiedene Dialogsequenzen (Gespräch
Anakin - Palpatine in der Oper). Hier zeigt der Primare
DVDI 10 eine hohe Ausgewogenheit und erfasst auch vokale Details.
Er ist vielen AV-Receivern der oberen
Mittelklasse bezüglich der Stimmdarstellung überlegen. Mit sehr edlen
reinrassigen Stereoverstärkern der 2.000,00 EUR-Klasse zieht der Primare
DVDI 10 nicht gleich - schließlich arbeitet auch noch ein tadelloser
DVD-Player mit hochwertiger Videoelektronik
im schlanken Gehäuse.
Insgesamt fällt des Weiteren positiv auf, dass der Primare
DVDI10 eine sehr räumliche, weitläufige Darbietung abliefert. Es kommt
immer das Gefühl bei der Zuhörerschaft auf, komplett ins Geschehen integriert
zu sein. Nur der sehr erfahrene Hörer wird bemerken, dass horizontale,
sich bewegende Effekte noch flüssiger eingearbeitet werden könnten. Die
Mitteltonwiedergabe erscheint uns sehr ausgewogen und stimmig - was wir
weiter oben schon bei der Stimmwiedergabe bemerkten, lässt sich auch auf
den gesamten Mitteltonbereich ausweiten. Nie schiebt der Primare
DVDI 10 die oberen Mitten ungelenk in den Vordergrund, was für einen
leicht dröhnigen Gesamteindruck sorgen würde. Er stimmt auch den Übergang
obere Mitten/Hochtonbereich gekonnt ab und bietet ein flüssiges, weiches
Überlaufen des Hochtons in den Mitteltonbereich. Der Hochtonbereich ist
gut durchhörbar, setzt aber klar auf Ausgeglichenheit und nicht auf maximale
Brillanz. Dies hat den entscheidenden Vorteil, dass mit dem Primare
DVDI10 auch über lange Strecken problemlos laut gehört werden kann.
Mancher Hochtonanteil wird zwar etwas hart weitergereicht, ein Abdriften
ins Schrille ist aber selbst bei sehr hoher Lautstärke nicht zu befürchten.
Wenn man Satelliten und einen aktiven Subwoofer nutzt, so
sollte man relativ große Satelliten - besser, man verwendet ausgewachsene
Regal-Lautsprecher - verwenden,
da der aktive Subwoofer frequenzmäßig recht tief eingebunden wird (bei
ca. 80 Hz). Können die Satelliten nur bis z.B. 120 Hz Frequenzanteile
wiedergeben, entsteht ein klangliches Loch. Sind die Regallautsprecher
allerdings entsprechend dimensioniert, kann man von einem geschlossenen,
schlüssigen Wiedergabefeld mit sehr guter Raumwirkung sprechen. Die Ansteuerung
des aktiven Subwoofers über den Subwoofer-Vorverstärkerausgang erfolgt
sehr präzise, der Pegel des Ausgangs ist stimmig - dadurch entsteht ein
präzises und klares akustisches Gesamtbild. Wer oft mit hohen Pegeln hört
und dies zudem in einer größeren Location (ab ca. 25 Quadratmeter) tut,
sollte auf jeden Fall einen aktiven Bassisten als Ergänzung einkaufen.
Dann klingt der Primare DVDI 10
bei hohem Pegel noch freier und baut eine bessere Grob- und Feindynamik
auf. Auch der Tiefgang wird erweitert, denn trotz der sehr guten Basswiedergabe
kommt der Primare DVDI10 kaum
unter die 40 Hz, auch mit entsprechend potenten Boxen zusammen.
Insgesamt dürfte es äußerst schwierig sein, einen DVD-Receiver
zu finden, der dem Primare DVDI10
klanglich Paroli bieten kann. Wunder kann zwar auch der Primare
DVDI 10 nicht vollbringen, aber im Rahmen der Gerätegattung zieht
er alle Register. Er spielt kräftig, fundiert und dynamisch auf, die Pegelfestigkeit
ist überdurchschnittlich gut. Gesamtnote in Relation zur Gerätegattung
und Preisklasse: Ausgezeichnet.
Bild
Die eingebaute DVD-Player-Einheit liefert bis auf das recht große Time
Delay eine gelungene Leistung ab. Beginnen wir beim Anschluss über Komponente-analog
576i: Hier realisiert der Primare
DVDI10 bei "Star Wars Episode III" ein farblich ausgewogenes Bild
mit natürlicher Schärfe. Der Primare
DVDI 10 setzt auf klare Konturen und arbeitet auch Details im Hintergrund
gut ein. Hautfarben werden mit ordentlicher Differenzierung wiedergegeben.
Bei der 576p Ausgabe über HDMI sind die flüssigen Bewegungsabläufe, die
der interne De-Interlacer ermöglicht, sehr zu loben. Ruckeln ist beinahe
gar nicht zu beobachten, nur selten treten leichte Nachziehartefakte auf.
Der sehr gute Kontrast war schon bei der Komponente-analog-Signalausgabe
zu erkennen. Nur in ganz dunklen Bildbereichen könnte noch mehr Differenzierungsvermögen
vorhanden sein. Kleine Details sind hier nicht mehr in letzter Konsequenz
durchmodelliert. Das Upscaling von DVD-Signalen auf 1.080p legt die enorme
Leistungsfähigkeit der Videosektion sehr schön dar. Bei den Star Wars-Episoden
III und IV wird ein detailreiches Bild in Kombination mit guter Gesamtbildschärfe
geboten. Störende Scaling-Artefakte finden sich kaum, so zittern auch
hochfrequente Bilddetails nur sehr selten. Zu Beginn der Star Wars-Filme
holt der Primare DVDI 10 viele
der Sterne des Star Wars-Universums auf den Bildschirm. Die Schrift gleitet
ruhig und sicher durchs All, die Buchstaben sind klar umrissen. Beim Abknicken
der beiden Raumjäger von Anakin und Obi-Wan in Episode III (Eröffnungsschlacht)
mit Blick auf Coruscant eröffnet der Primare
DVDI10 ein vielschichtiges visuelles Panorama mit guter Durchzeichnung.
Der zu Beginn der Sequenz durch den Bildschirm donnernde republikanische
Sternzerstörer fliegt gleichmäßig, Bilddetails zeigen kaum Versatz. Der
teilweise in der Dunkelheit liegende Flügel könnte aber noch exakter herausmodelliert
werden. Gesamtnote Bild in Relation zur Preisklasse: Ausgezeichnet.
Fazit:

Der Primare DVDI 10
DVD-Stereo-Receiver hat einen stolzen Preis - dafür aber erhält der geneigte
Käufer auch ein Gerät, das komplett frei von wirklichen Mängeln ist, die
für Ärgernisse im Praxisbetrieb sorgen. Mit dynamischem und kraftvollem
Sound und einem natürlichen, klaren Bild spielt sich die Primare-Lösung
in den Vordergrund. Die eingebaute Scaling- und De-Interlacing-Einheit
verrichtet eine gute Arbeit und stellt eine stabile Bildwiedergabe mit
flüssigen Bewegungen sicher. Hier merkt man schnell, dass Primare
aus dem Vollen geschöpft und den Primare
DVDI 10 mit handverlesenen, hochwertigen Baugruppen ausgestattet hat.
Dies dokumentiert auch die exzellente Verarbeitung. Die Bedienung dürfte
kaum einen Anwender vor Probleme stellen, so dass als einzige Kritikpunkte
der fehlende Video-EQ und die fehlenden Subwoofer-Übernahmefrequenzen
ins Zeugnis eingetragen werden.
Formschöner, exzellent verarbeiteter DVD-Receiver mit kräftigem Klang und
natürlichem Bild

DVD-Receiver Oberklasse
Test 16. Juni 2008
Preis-/Leistungsverhältnis          
Technische Daten
Test: Carsten Rampacher, Lars Mette, AREADVD
Text: Carsten Rampacher, AREADVD
16. Juni 2008
Verantwortlich für den Inhalt: Detlev
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