Dynaudio DM 3/7 bei STEREOPLAY im Test: Highlight

STEREOPLAY: Highlight (ab 5/05)

11/2010

"In der Stereoplay-Ausgabe 11/2010 auf den Seiten 54 bis 55 wurde die Dynaudio DM 3/7 getestet."

Testauszug:

"...nur so ist wohl auch dieser wirklich exorbitant schöne und authentische Klang zu erzielen. Die Mittenwiedergabe der DM 3/7 ragt weit über das Niveau in dieser Preisklasse hinaus. Bei Sara K.'s "If I Could Sing Your Blues" von der stereoplay-CD war schlichtweg alles zu hören. Die winzigen Kiekser in der Stimme, den so typischen Zungenschlag der Sängerin und die vielen Details im Aufnahmeraum zelebrierte sie so fein, so nah dran und überzeugend echt, dass selbst die Klassenreferenz Canton Chrono SL 580 (7/09) hier etwas blass wirkte. Die neue Sparbox von Dynaudio klingt im besten Sinne des Wortes analog: im Hochton nicht überzogen aufpoliert und in den Bässen doch etwas vollschlanker, als das Ideal es vielleicht vorsieht. Letzteres sollte man bei der Verstärkerwahl berücksichtigen, denn im Tiefton braucht die Dänin viele sauber kontrollierte Watt. In diesem Punkt konnte sich auch die Canton deutlich besser in Szene setzen, weil sie die Bass- und Snare-Schläge von The Body Acoustic (ebenfalls Titel-CD zu Heft 10/10) mit deutlich mehr Schmackes und irgendwie schneller in den Hörraum drosch. Die Dynaudio verkörpert hier eher den gemütlichen Typ. Das ist aber auch absolut in Ordnung, zumal die DM 3/7 Stimmen und Instrumente eindrucksvoll plastisch in den imaginären Raum zaubern konnte. Eine so realistische Abbildung selbst in der Tiefe ist selten. Unter musikalischen Aspekten dürfte es sehr schwer sein, bis 2000 Euro etwas wirklich Besseres zu finden..."

Fazit:

Die DM 3/7 ist ein Kompromiss. Beim Gehäuse wurde gespart, beim Klang geklotzt. Das Ergebnis sind Klangbilder von einer solchen Schönheit und Authentizität, dass man ihr die Simpelgehäuse und leicht molligen Bässe gern nachsieht.

Klang: Spitzenklasse

Gesamturteil: gut – sehr gut

Preis/Leistung: überragend