Elac Debut 5.1-Set im Test bei Audiovision: Preistipp

Dieser Test bezieht sich auf folgende Produkte
Elac Debut C5

Centerlautsprecher


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Elac Debut B6

Regallautsprecher


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Elac Debut F5

Standlautsprecher


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Elac Debut S12 EQ

Aktiver Subwoofer


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AUDIOVISION: Preistipp (ab 3/07)

1/2016

In der Audiovision Ausgabe 1/2016 auf den Seiten 82 und 83 wurde ein 5.1-Elac-Debut-Lautsprecherset getestet.

Testauszug:
„… mit einer unteren Grenzfrequenz von 21 Hertz und einem Maximalpegel von 106 Dezibel produziert der Subwoofer durchaus eindrucksvolle Messwerte. Die Frequenzgänge von Front, Center und Surrounds zeigen ein paar eher belanglose Welligkeiten und bieten kaum Anlass zu Kritik. Etwas erstaunlich ist die mit 80 Dezibel ziemlich geringe Empfindlichkeit der Frontlautsprecher. Um ihnen hohe Pegel zu entlocken, sollte der Verstärker über eine gewisse Leistungsfähigkeit verfügen.
Völlig unproblematisch, um nicht zu sagen richtig gut, ist das Rundstrahlverhalten des Centers, der im Mitteltonbereich nur wenig von den für seine Bauweise sonst so typischen Einbrüchen bei großen Winkeln zeigt. „Billige“ Plätze im Heimkino gibt’s mit ihm also nicht.
Schon bei den ersten Tönen macht die 5.1-Kombi klar, dass sie keineswegs um oberflächliche Aufmerksamkeit buhlt und sich mit Effekthascherei in den Vordergrund spielt. Für das Debut- Set steht das wiederzugebende Material im Vordergrund, nicht die Technik. Tim Reynolds und Dave Matthews beispielsweise gibt es bei ihrem „Lie in Our Graves“ sehr unmittelbar wieder und vermittelt die Live-Atmosphäre ausnehmend glaubwürdig. Zudem fällt es den Elacs leicht, Stimmen und Instrumente in Breite und Tiefe im Raum zu positionieren, wie sie mit dem San Francisco Orchester bei „Appalachian Spring“ von Aaron Copeland mühelos unter Beweis stellten.
Auch wenn der Lautstärkeregler ob des niedrigen Wirkungsgrades etwas weiter nach rechts gedreht werden muss, bewältigt das Elac-Set Filmton mit Kino-Pegeln anstandslos, ohne merkliche Kompression oder gar Verzerrungen. Bei der Abschleppwagen-Szene aus „Terminator – Die Erlösung“ beispielsweise integriert sich der Subwoofer nahtlos ins klangliche Gesamtgeschehen und überzeugt mit tiefreichender, knackiger und sauberer Wiedergabe. …“
„… die Elac-Frontlautsprecher kommen bei normalen Lautstärken mühelos ohne Subwoofer zurecht, ihr Bass kommt voluminös, sauber und mit erstaunlichem Tiefgang. Im Stimmenbereich beweisen die F5 Charakter, sie arbeiten beispielsweise Inga Rumpfs Gesang bei Jazzklassiker „You Go To My Head“, den sie zusammen mit der NDR-Radiophilharmonie interpretiert, fein säuberlich und ohne störende Verfärbungen heraus. An impulsschnellen Verstärkern beweisen sie zudem einiges an Temperament. …“

Bewertung:
+ sehr musikalisches, mitreißendes Klangbild
+ Raumabbildung sehr griffig und dreidimensional
+ tiefer und sauberer Bass
- geringer Wirkungsgrad der Frontboxen

Fazit:
Debüt gelungen: Die neue Einstiegsboxenserie von Elac beweist bei Filmton und Musik in dieser Klasse ungeahnte Qualitäten – das verdient eine „Presitipp“-Auszeichnung.

Testurteil: sehr gut

Getestet wurde ein 5.1-Lautsprecherset bestehend aus 2 x Elac Debut F5, 2 x Elac Debut B6, 1 x Elac Debut C5 und 1 x Elac Debut S12 EQ