Elac Debut F5 im Test bei Stereoplay

Dieser Test bezieht sich auf folgende Produkte
Elac Debut F5

Standlautsprecher


Zum Produkt
STEREOPLAY

1/2016

In der Stereoplay Ausgabe 1/2016 auf den Seiten 40 und 41 wurden die Elac Debut F5 getestet.

Testauszug:
„… für ihre Abmessungen weist die zierliche Standbox einen erstaunlichen Tiefgang auf, der jedoch mit einer geringeren Empfindlichkeit bezahlt werden muss. Im Labor brachte es die Debut F5 daher nur auf 80,7 dB / 2 V / 1 m und gehört messtechnisch zu den eher „ruhigen“ Kandidaten.
Davon sollte man sich aber niemals täuschen lassen. Klanglich überraschte die Box nämlich umso mehr. Los ging der Hörtest mit „Seeker“ aus Hiromis Album „Alive“. Der Anschlag der japanischen Jazzpianisten: präzise. Dann, bei Minute 0:57, setzen Bass und Schlagzeug ein:  unerwartet kräftig und tief, nur zeitlich vielleicht nicht bis in allerletzte Detail abgestimmt. Hier fordert das Bassreflex-Prinzip seinen Tribut. Wahrscheinlich wird der Box in größeren Räumen auch die Luft ausgehen, aber hier im Test war sie nicht aus der Form zu bringen.
Das nächste Stück war eine Live-Aufnahme von Robbie Williams‘ „Let Me Entertain You“. Sie offenbarte eine seltsam überbrillante Abstimmung, die auch am Frequenzgang deutlich zu erkennen ist. Ein Stück weit ist so etwas sicher Geschmackssache, aber bei dieser Aufnahme war es einfach zu viel. Der gute Eindruck, jetzt war er leicht getrübt.
„Fine Days“ von Hellmut Hattlers Album „Live Cuts II“ (Track 6 auf der stereoplay-CD „Perfektes Timing, Vol. 1” – Ausgabe 6/2015) klang dann schon wieder versöhnlicher, und langsam kristallisierte sich heraus, dass die Box bevorzugt bassbetonte Lieder spielt. Das hätte man ihr auf den ersten Blick eher nicht zugetraut. Und hat man sich erst einmal an die Abstimmung gewöhnt, will man die Musik gar nicht mehr abschalten.
Das stereoplay-Fazit: Hier gibt’s richtig viel Klang für kleines Geld. ELAC bietet für einen Kaufpreis von 760 Euro mit der Debut F5 einen erstaunlich beeindruckendes Lautsprecherpaar, das sich in seiner Klasse definitiv nicht verstecken muss. Wir sagen: „Well done, Andrew Jones!“ …“

Fazit:
Entgegen dem optischen Eindruck eine akustisch überraschend kräftige Standbox. Leicht unausgewogen abgestimmt, einerseits ordentlicher Tiefgang, andererseits aber auch sehr brillant. Preislich (fast) unschlagbar.

Klang: Spitzenklasse
Preis/Leistung: sehr gut