Heco Aleva 400 bei AUDIOVISION im Test

AUDIOVISION (ab 3/07)
Heco Aleva 400

11/2008

Testauszug:

"...selbst bei sehr hohen Pegeln arbeiten die Bassreflexsysteme ohne Störgeräusch, verzerrungsarm und so dynamisch, wie man es von diesen vergleichsweise zierlichen Boxen gar nicht erwarten würde. Selbst in unserem 40 Quadratmeter großen, akustisch optimierten Hörraum liefert das Set kraftvollen Bass. Hier zahlt sich die Pegelanhebung des Hochtons bei Front- und Center-Box um zwei Dezibel aus: Schlagzeug und Hi-Hat des Jazz-Ensembles auf der erwähnten Blu-ray löst das Heco-Set dann feiner auf, ohne dabei aber nervend analytisch zu wirken. Die heller abgestimmten Surrounds spielen dagegen besser mit unverändertem Hochton..."

"...das gilt auch für Filme. Ist das Set wie beschrieben eingestellt, so knistert und knackt in "Ice Age 2" das Eis bedrohlich von allen Seiten, während Scrat vergeblich der Haselnuss hinterherhetzt. Seine schnellen Trippelschritte und das brechende Eis ertönen kristallklar, ohne Verzerrung oder aggressiven Eigenklang. Der Center macht Sprache gut verständlich, solange man nicht zu sehr seitlich versetzt sitzt. Über die spritzigen Surroundboxen verhallen Scrats Schreie bei seinem tiefen Sturz in einer weit aufgespannten Eiszeit-Kulisse - so macht Heimkino Spaß!..."

"...auch bei sehr hohen Pegeln fühlt man sich pudelwohl und wird nur durch eine leichte Kompression, nicht aber durch unschöne Verzerrungen gestört..."

"...im Team mit dem Aktiv-Subwoofer liefert das Set noch mehr Bassdruck und eine größere Raumdarstellung. Bei der Live-Aufnahme "Shake your boogie" mit Abi Wallenstein und JoJa Wendt ist der mit Publikum gefüllte Raum stets präsent. Das mitreißende Spiel der Klavier-Virtuosen geht unter die Haut, die rhythmischen Klavierläufe und das Tempo des Boogie-Woogie-Stücks lösen beim Publikum spontanen Beifall aus. Dabei fällt auf, wie sauber und authentisch das Klatschen im weiten Rund der Bühne aufgelöst wird. Aber auch Rocknummern wie "Bring the Noize", eine Koproduktion von Anthrax und Public Enemy, haben Biss. Große Orchesterwerke wie Mahlers Sinfonie Nummer 1 werden maßstabgetreu abgebildet. Grobe dynamische Attacken und einen Tiefbass wie eine Wand schaffte das Set in unserem großen Hörraum zwar nicht, doch im normalen Wohnzimmer bezaubern die ohne jede Vordergründigkeit aufspielenden Boxen und machen Lust auf mehr..."

Bewertung:

+ feine Auflösung
+ konturierte Basswiedergabe
+ homogener und ausgewogener Klang
- eingeschränktes Center-Rundstrahlverhalten

Fazit:

Hecos Aleva-Set spielt sehr homogen und verblüfft mit einer satten Basswiedergabe. Ohne Effekthascherei intoniert es Musik und Kinosound mit feiner Auflösung, natürlich und stressfrei. Die grandiose Optik und Verarbeitung passen hervorragend zu diesen hochkarätigen Boxen.

Getestet wurde ein Surroundset bestehend aus 2 x Heco Aleva 400, 1 x Heco Aleva Center, 2 x Heco Aleva 200 und 1 x Heco Aleva Sub 25A.