JVC DLA-X700R bei AUDIOVISION im Test: Highlight

Dieser Test bezieht sich auf folgende Produkte
JVC DLA-X700R

D-ILA 4K-Heimkino-Projektor mit 120.000:1 nativem Kontrast und brillianter 3D-Darstellung


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AUDIOVISION: Highlight (ab 3/07)

5/2014

"In der Audiovision-Ausgabe 5/2014 auf den Seiten 60 bis 62 wurde der JVC DLA-X700R getestet."

Testauszug:

"...im THX-Modus gelingt eine nahezu perfekte Farbwiedergabe mit einer Helligkeit von maximal 900 Lumen; die Profile "Kino 1" und "Adobe RGB" erweitern den Farbraum. Auf die Iris kann man verzichten: Gegenüber 24.000:1 beim X 75 steigert sich der X 700 auf 35.000:1 zwischen einem vollflächig schwarzen und weißen Testbild. Im Automatik-Modus reduziert die Iris das Restlicht um den Faktor 15, was einem dynamischen Kontrast von 500.000:1 entspricht. Am nächsten Tag wollte sie allerdings nicht mehr anspringen und blieb in hellen wie dunklen Szenen auf dem zuletzt eingestellten manuellen Wert stehen. Der Im-Bild-Kontrast erreicht Spitzenwerte um 7.500:1, doch in dynamikreichen Bildern hellt Streulicht schwarze Bereiche stärker auf. Deshalb bleibt der ANSI-Kontrast auf 200:1 begrenzt. Auch der Im-Bild-Kontrast nach EBU-Standard ist laut Labormessung nur durchschnittlich..."

"...der X 700 R spart sich analoge Videoeingänge und nimmt via HDMI nur noch progressive SDTV-Signale entgegen. TV- und Kinobilder in 1080i-Auflösung wandelt der Projektor dennoch in saubere Vollbilder um und flimmert nur bei HD-Videos, die auf 30 Bewegtphasen pro Sekunde basieren. JVCs Bewegungsverbesserung namens Clear Motion Drive wirkt auch bei 4K-Zuspielung und arbeitet in Stellung "Hoch" wesentlich effektiver als auf der Stufe "Niedrig". Nichtsdestotrotz gefällt uns bei Spielfilmen letzterer Modus besser, da er nur dezent glättet und den Kino-Look bewahrt. Ohne CMD bleibt die originale 24p-Filmwiedergabe erhalten, wobei der X 700 R die rotierenden Roulettekessel im animierten Vorspann zu "Casino Royale" mit leicht verwischter Mehrfachkante zeigt. Zur optimalen Fokusjustage hilft ein kleiner Trick: Schaltet man das E-Shift-Element im MPC-Menü aus, erscheint das zarte Pixelraster und lässt sich direkt vor der Leinwand optimal scharfstellen. Mit aktivem E-Shift verschwindet es. Die feinen Gitter in der Laufkatze des Baukrans aus dem James-Bond-Streifen wirken nun flauer, grobe Muster auf Bonds Krawatte dagegen plakativer. Die Kontrolle im Testbild "Luma-Sweep" bestätigt unsere Vermutung: E-Shift lässt feinste Muster etwas weicher erscheinen, hebt jedoch mittlere Frequenzen recht stark an. Abgesehen von solchen Details überzeugen die prächtigen Farben sowie die extrem satte Schwarzdarstellung in dunklen Szenen. Auch die 3D-Wiedergabe macht mit dem neuen X 700 R noch mehr Spaß, da das Clear Motion Drive nun erstmals dreidimensionale Filme glättet..."

"...der X 700 R bietet einen entscheidenden Vorteil gegenüber dem X 75: Er unterstützt den HDMI-2.0-Standard und stellt somit schon heute die Kompatibilität zu allen Arten von 4K-Signalen sicher. Unsere Camcorder-Aufnahmen mit 3.840 x 2.160 Pixeln sowie 50 Vollbildern pro Sekunde etwa erkennt der neue JVC problemlos und lässt sie ruckelfrei und bewegungsscharf über die Leinwand gleiten. Auch 4K-Videos mit 60, 30, 25 sowie 24 oder 23,97 Hertz und sogar 4K-Kinofilme nach DCI-Standard (Digital Cinema Initiative) mit 4.096 x 2.160 Bildpunkten stehen auf der Liste der kompatiblen Formate. Überzählige Pixel werden dabei zu gleichen Teilen links und rechts abgeschnitten. Der Farbmodus "Adobe" kommt dabei dem erweiterten Farbraum nach DCI-Standard ausgesprochen nahe..."

Bewertung:

+ feines 4K-Upsclaing ohne sichtbares Pixelraster
+ hoher nativer Kontrast und gute Bewegungsschärfe
+ tolle Farben und helle 3D-Projektion
+ flexible Installation dank umfangreicher Bildregler
- native 4K-Auflösung nicht darstellbar

Fazit:

Der JVC DLA-X 700 R zählt zu den derzeit besten Heimkino-Projektoren und liefert fantastische Farben, tolle Schwarzwerte sowie überzeugende 3D-Bilder. Auch für sein feines 4K-Upscaling verdient er sich ein Highlight, auch wenn Hoffnungen auf eine native Ultra-HD-Darstellung enttäuscht werden.