TEST: KEF iQ 50 in Kombination mit Universal Wireless Verstärkersystem
Test: Carsten Rampacher, AREADVD
- update: 08.12.2008

Einführung
Wireless goes High-Fidelity: Viele Anbieter haben bereits
versucht, praktisch zu integrierende Wireless-Lautsprecher- und Verstärkersysteme
klanglich "salonfähig" zu machen. Fehlende akustische Brillanz, ein unbefriedigender
Raumeindruck, hörbares Rauschen und lückenhafte konzeptionelle Ansätze
haben in den meisten Fällen allerdings dafür gesorgt, dass die Marktverbreitung
derartiger Systemlösungen eher gering war. Mit viel Cleverness und hohem
Qualitätsanspruch hat sich nun KEF zum Ziel gesetzt,
endlich ein klanglich überzeugendes Wireless-System anzubieten: Für ca.
600,00 EUR befindet sich "KEF Universal
Wireless" im Angebot, eine Systemlösung, die aus drei Modulen besteht.
Das erste Modul nimmt Kontakt zu den Vorverstärkerausgängen der Vorstufe
oder des Vollverstärkers auf. Die Übertragung des zu verstärkenden Signals
erfolgt dann drahtlos auf die beiden mit einer jeweils 50 Watt (Sinus)
starken Class D-Endstufe ausgestatteten Verstärkermodule, an die ihrerseits
das Lautsprecherkabel angeschlossen wird. Insgesamt stehen somit 100 Watt
Sinusleistung für die Beschallung zur Verfügung, das reicht auch für mittelgroße
Hörräume ohne Schwierigkeiten aus. Der Name "Universal
Wireless" sagt es schon aus - der Flexibilität sind kaum Grenzen gesetzt.
Es kann jede handelsübliche Lautsprecherbox mit dem System verbunden werden.
Akustisch besonders empfehlenswert sind aufgrund der klanglichen Homogenität
natürlich Produkte aus dem eigenen Hause. Daher haben wir die kompakte,
elegante Standbox KEF iQ50 als
Test-Sample dazu bestellt. Wir haben im Test überprüft, ob KEF
mit dieser Offerte der große Wurf bezüglich eines akustisch begeisternden
Wireless-Systems gelungen ist.
Verarbeitung

Interessante Gestaltung der Oberseite

Präzise eingepasste Chassis

Sockel

Bi-Wiring-Terminal der KEF
iQ 50

Die Materialqualität der Lautsprecher-Stoffgitter ist nicht
überdurchschnittlich gut

Die Form verjüngt sich stark nach hinten

Eleganter Wireless-Empfänger

Metall-Schraubanschlüsse an den beiden Empfängern
Alle Komponenten sind sehr sauber verarbeitet. Die kleinen
Wireless-Module sehen ausgesprochen elegant aus, das heißt, auch wenn
man sie für jeden sichtbar unterbringt, entstehen keine optischen Probleme.
Die schwarz-hochglänzende Oberfläche hinterlässt ebenso einen gediegenen
Eindruck wie die gerundeten, geschwungenen Formen. Die KEF
iQ 50 gefallen mit akkurater, gleichmäßiger Oberflächenqualität, die
Folierung des Korpus fällt sorgfältig aus. Die Ecken sind sehr gut verarbeitet,
die Chassis sauber und mit sehr geringen Spaltmaßen eingepasst. Der Sockel
inklusive Spikes hinterlässt für diese Preisklasse einen sehr hochwertigen
Eindruck. Das kann man von den mitgelieferten Lautsprechergittern nicht
unbedingt behaupten. Sie sitzen zwar gut, und der Stoff wirft keine Falten,
aber die Materialqualität wirkt eher durchschnittlich. Dafür gefallen
uns die Bi-Wiring-Lautsprecherkabel-Anschlussterminals an den beiden KEF
iQ 50 ausgesprochen gut, und auch die stabilen Metall-Schraubanschlüsse
fürs LS-Kabel an den beiden Wireless-Empfänger-Modulen
finden unsere Zustimmung. Gesamtnote Verarbeitung in Relation zur Preisklasse:
Ausgezeichnet.
Technik und Ausstattung
Universal Wireless System

Das komplette Universal Wireless-System

Netzteil des Senders

Dieses Netzteil liegt 2 x bei, eines für jeden Empfänger
KEF bietet mit dem Universal Wireless
System ein aus zwei Empfängern und einem Sender bestehendes Set an, welches
in der Grundkonfiguration für die Beschallung in Stereo ausgelegt ist.
Der Anschluss ist denkbar einfach: Der Sender wird mittels einem mitgelieferten
Kabel an die Cinch-L/R-Vorverstärkerausgänge des AV-Receivers,
Stereo-Vollverstärkers oder der Stereo/Surround-Vorstufe angeschlossen.
Für Surround-Konfigurationen werden dann die weiteren Universal Wireless-Einheiten
entsprechend an die anderen Pre-Outs angeschlossen. An die Empfängereinheiten,
in die die 50 Watt (Sinus) Class D-Endstufen eingebaut sind, werden dann
mittels normalem Lautsprecherkabel die passiven Boxen angeschlossen. Hier
kann man auch sehr kurze Kabel wählen - der Anwender ist somit komplett
flexibel. Das Universal Wireless-System eignet sich für jeden handelsüblichen
passiven Lautsprecher, wir aber haben im Sinne eines "Familienklangs"
die KEF iQ 50 dazu geordert,
um zu überprüfen, wie sich die "KEF-Family" als komplette Kette schlägt.
Die Lautstärke wird beim Betrieb komplett über den Verstärker / Receiver
geregelt.
- Übertragungsprotokoll : AAFHSS
- Frequenzband : 2,4 ? 2,4835 GHz (ISM-Band)
- Datenrate : Bis 1,1 Mbps
- Reichweite : 25 m*
- Verstärker : 2 x 50 W digital
- Empfindlichkeit : 80 dB
- Frequenzgang (±3dB) : 20 Hz ? 20 kHz
- Audio output : Max. 50 W rms
- Minimum Impedanz : 4 Ohm
- Sender : 147 x 79 x 79 mm
- Abmessungen (H x B x T)
- Empfänger : 147 x 79 x 79 mm
- Abmessungen (H x B x T)
- Oberflächen : Hochglanz Schwarz
KEF iQ 50

Tieftöner und Bassreflexöffnung

UNI Q-Chassis
Konstruktives Hauptmerkmal der KEF
iQ 50, der kleinsten Standbox aus der neuen iQ-Serie, ist der KEF-eigene
UNI Q-Treiber. Bei dieser Konstruktion sitzt der Hochtöner im Mitteltöner,
was ein perfektes Group Delay und ein räumlich exaktes Klangbild ermöglicht.
Neu entwickelt wurde der "Tangerine Waveguide" über der Aluminiumkalotte
des 19 mm-Hochtöners hat die Aufgabe, den Frequenzgang im gesamten Raum
zu verbessern. Mit einem besonders leistungsstarkem Magnetsystem trumpft
der Mitteltöner auf. Ein weiteres konstruktives Merkmal ist der titanbeschichtete
Konus. Feinheit und ein klar akzentuierter Sound sind die hörbaren Folgen.
Die hochwertigen Antriebe garantieren ausgesprochen geringe Verzerrungen
und stellen die Basis des neuen, besonders leichten Dual Composite-Basschassis
dar. Die Folgen: Ein geringer Klirrfaktor und ein satter, souveräner Bass.
Die neu entwickelten Frequenzweichen sind für eine möglichst kurze und
somit reine Signalübertragung direkt an den Anschlussklemmen innenseitig
montiert So entsteht ein in sich geschlossenes Klangbild mit sanften,
harmonischen Übergängen zwischen den einzelnen Teilen des Frequenzspektrums.
Die speziell geschwungenen Gehäuse sind so ausgelegt, dass Reflexionen
auf ein Minimum beschränkt bleiben. Gleichzeitig ist das Gehäuse ausgesprochen
steif, so sind die klangliche Harmonie störende Verwindungen auf ein Minimum
reduziert. Das interne Dämpfungssystem ist wie ein Labyrinth aufgebaut,
das Abfärbungseffekte von stehenden Wellen beseitigt.
- Design Zweieinhalb-Wege, Bassreflex
- Chassis 130 mm LF
- 130 mm Uni-Q
- 19 mm Aluminiumkalotte HF
- Frequenzgang 40 Hz - 40 kHz
- übergangsfrequenz 2,5 kHz
- Verstärkeranforderungen 15 - 130 W
- Empfindlichkeit (2,83 V/1 m) 88 dB
- Max. Schalldruck 109 dB
- Impedanz 8 Ω
- Magnetisch abgeschirmt Ja
- Gewicht 10,2 kg
- Abmessungen 815 x 175 x 261 mm (H x B x T)
- Sockel Abmessungen 28 x 250 x 295 mm (H x B x T)
Fazit: KEF betreibt sowohl beim
Universal Wireless-System als auch bei den KEF
iQ50 einen hohen konstruktiven Aufwand, der sich aber erfreulicherweise
nicht in horrenden Preisen niederschlägt. Die Preisgestaltung bleibt ohne
Zweifel moderat. Gesamtnote in Relation zur Preisklasse: Ausgezeichnet.
Klang

Sehr räumliche und souveräne Wiedergabe der KEF
iQ50
Wireless-Lösungen klingen monoton und erzeugen Rauschen, das im Hintergrund
ständig präsent ist - soweit die Vorurteile, die bislang auch durchaus
ihre Berechtigung hatten. Mit dem KEF-Setup, das in unserem Test-Raum Aufstellung
bezogen hat, kann man alles, was an bisher über drahtlos agierende Audiosysteme
wusste, aber getrost vergessen. Bei der "Jarre in China"-CD konnte die
schnurlose Übertragung durch ihre extreme Rauscharmut brillieren. In den
vielen leiseren Passagen war nahezu kein Rauschen herauszuhören, auch
wenn die Grund-Hörlautstärke hoch war. Das Zusammenspiel mit den
KEF iQ50 funktionierte hervorragend.
Bei "Aero" waren wir, wie schon bei der Vorführung in Berlin, von der
enormen Räumlichkeit überrascht, welche die kleinen Standlautsprecher
offerieren. Der Klang löst sich tadellos vom Lautsprecher und scheint
sich auf der klar definierten Bühne auszubreiten. Der Hochtonbereich der
KEF iQ 50 ist von Lebendigkeit
geprägt, auch kleinere Dynamik-Differenzen werden gut erkannt. Dank der
enormen Impulsschnelle werden auch spontane Dynamiksprünge ausgezeichnet
verarbeitet. Ein lethargisches, verzögertes Ansprechen ist nie festzustellen.
Das begeisterte Publikum zu Beginn des Jarre-Konzerts in der Verbotenen
Stadt wird sehr lebendig erfasst. Auch kleine Effekte, die Jarre per Synthesizer
einfließen lässt, kommen ausdrucksstark, aber nicht überbetont zur Geltung.
Die Class D-Digitalverstärker in den beiden kompakten Wireless-Units haben
bei uns für großes Staunen gesorgt. Wie souverän hier auch bei höherem
Pegel Leistung erzeugt wird, ist verblüffend. Keine Spur von Dynamik-Kompression
oder Verzerrungen, satter, purer Sound ist das Ergebnis. Die Störungsarmut
und die Klarheit hätten wir nie von einem derartigen, noch nicht einmal
übermäßig teuren System erwartet. Die Zweieinhalb-Wege-Box KEF
iQ 50 überzeugt auch durch das perfekte Group Delay, alle Klanganteile
kommen gleichzeitig beim Hörer an.
Der Beginn von "Oxygene 2" wird sehr plastisch und mit einer
wiederum begeisternden Räumlichkeit übertragen. Man merkt am Abklingen
der Instrumente allerdings, dass die KEF
iQ50 keine besonders teure Box ist - im direkten Vergleich bietet
eine KEF XQ40 natürlich mehr
Detailfreude und Brillanz. Es spricht aber erneut für die Güte des Universal
Wireless, dass die Unterschiede zwischen den KEF-Standlautsprechern
aus verschiedenen Preisklassen klar erfasst werden. Für ihre bescheidene
Preisliga aber offeriert die kleine KEF
iQ50 ein beeindruckendes Profil - wie sich die Akustik bei "Oxygene
2" langsam aufbaut, ist herausragend, so frisch, mit Verve und räumlicher
Authentizität. Der Bassbereich erscheint gut gestaffelt, recht präzise
und mit einem stimmigen Nachdruck versehen. Der maximal mögliche Tiefgang
ist natürlich durch das relativ kleine Gehäusevolumen begrenzt, aber in
Anbetracht der kompakten Abmessungen aller Ehren Wert. Sehr gespannt
waren wir darauf, wie das KEF System mit "trancigen"
Beats zurecht kommt, und erneut wurden wir positiv überrascht. Die Wucht
im Bassbereich fällt bei "Catch" von Blank&Jones zwar eher moderat
aus - dafür bleibt der Bass aber auch bei kräftiger Lautstärke sauber,
was ein souveränes, relaxtes, aber nicht gelangweiltes Hören zur Folge
hat. Sehr gelungen arbeiten das Universal Wireless und die beiden KEF
iQ50 die Stimme der Sängerin ein. Sie wirkt nicht diffus und im Hintergrund
versteckt, sondern wird klar und prägnant, mit guter vokaler Durchzeichnung
wiedergegeben. Ihr dynamisches Wesen konnten die KEF
iQ 50 bei "Voices from the Inside" von M.I.K.E. herausstellen: Schon
der Aufbau des Tracks bis zum ersten Ertönen des Grund-Beats überzeugt.
Dann legen sich die kleinen Standlautsprecher mächtig ins Zeug und offerieren
wiederum einen Sound, der ungemein souverän und satt wirkt. Obwohl nicht
enorm mächtig, macht der sehr schnelle, reaktionsfreudige Bassbereich
ausgesprochen viel Freude. Die verschiedenen Effektanteile verarbeiten
die KEF iQ50 blitzschnell zu
einem homogenen Ganzen. Die sehr gelungenen Übergänge zwischen den einzelnen
Frequenzbereichen fallen auch auf - dadurch erscheint das Klangbild wie
aus einem Guss. Tonal spielen die iQs recht neutral, mit einem angenehmen,
minimalen Hang ins Warme auf. Wir empfinden dies als eine gerade auch
fürs Langzeithören ungemein gelungene Abstimmung, die erneut beweist,
dass KEF aktuell zu den Herstellern mit dem leistungsfähigsten
Portfolio gehört.

Die Sendeeinheit liefert ein praktisch rauschfreies Signal
zu den beiden Empfängern
Willkommen zurück in den 80er Jahren - mit der Systemlösung
aus den beiden KEF iQ 50 und
der Universal Wireless-Lösung
werden bekannte Hits aus dieser Epoche ausgezeichnet dargestellt. Wir
machten mit "Building a Bridge to Your Heart" von Wax den Anfang: Klar
ertönt der Beat, die Stimme des Sängers wird deutlich umrissen wiedergegeben,
stellt sich aber nicht unnatürlich in den Vordergrund. Der zweite große
Hit der Pet Shop Boys nach "West End Girls" war "Suburbia" - und auch
hier zieht unser Stereo-Test-System wieder alle Register seines Könnens:
Der Aufbau des Songs mit der Stimme des Sängers und dem Hundegebell im
Hintergrund ist hervorragend, alles steigert sich bis zum Beginn der eigentlichen
Melodie, die wiederum dynamisch, frisch und tonal ausgewogen präsentiert
wird. Die Trennung von Stimmen und Instrumenten ist auf einem Level, der
für die Preisliga dieser Lautsprecher als exzellent einzustufen ist.
Die außerordentlich leistungsfähigen Endstufen können dabei noch viel
mehr, als nur hohe Pegel bereit zu stellen: Das synthetische Auftreten
vieler digitaler Verstärker, das sich in einem wenig emotionalen Hochtonbereich
und monoton erscheinender Stimmwiedergabe akustisch nachvollziehen lässt,
fehlt hier beinahe völlig. Uns sind bisher, unabhängig von der Preisklasse,
nur wenig digitale Endstufen untergekommen, die so natürlich und lebendig
klingen.

Die neue iQ-Serie von KEF
beeindruckt mit einem sehr ausgewogenen akustischen Profil
Sehr schön: Auch für Klassisches sind die KEF Systembausteine
nahezu grenzenlos offen. Wolfgang Amadeus Mozarts Klarinettenkonzert A-dur,
Köchelverzeichnis 622, kommt mit Verve und Feingefühl zur Geltung. Imponiert
hat uns die hervorragende Einarbeitung der Streicher: Hier möchte man
nicht glauben, dass die KEF iQ 50
trotz moderatem Preis, so erwachsen und vollkommen die Streicher wiedergibt.
Das fließende, weiche, aber Lebendige Wesen des 1. Allegros kommt so tadellos
zur Geltung.Und das Einzige, was rauscht, ist die Aufnahme - die KEF Wireless
Lösung enthält sich auch hier unvorteilhafter und ungewollter "Hintergrundauskleidung".
Mit seiner Interpretation von "Nessun Dorma" gelang dem ehemaligen Handyverkäufer
Paul Potts der große Durchbruch bei einem englischen Talentwettbewerb.
Den großen Durchbruch müssen die KEF
iQ50 und die Universal Wireless-Lösung
gar nicht mehr schaffen - wir sind ohnehin bereits sehr angetan. Doch
der Klangeindruck bei "Nessun Dorma" vervollständigt das universelle Einsatzprofil
der Komponenten: Gelassen, akustisch souverän, schon beinahe edel wirkend
stellen die KEF iQ 50 die großartige
Tenorstimme mitten in den Hörraum, so viel zu dem Thema, dass kompakte
Boxen keine natürliche, räumliche Stimmwiedergabe erzielen können. Das
Orchester wrd ebenfalls nicht vernachlässigt, sondern mit erstaunlichem
Facettenreichtum eingebunden. Auch bei "Time to say Goodbye" blitzen die
Talente der KEF-Kombi wieder durch. Das akustische
Resultat erscheint wie aus einem Guss, fließend, authentisch. Jeder Ansatz,
der für ein unhomogenes, nicht stringentes Klangbild sorgen könnte, fehlt.
Im Übrigen ließ sich die störungsfreie Wireless-Übertragung auch von Handys,
die SMS empfangen haben, nicht stören.
Gesamtnote Klang in Relation zu Gerätekategorie und Preisklasse:
Ausgezeichnet - hervorragend.
Fazit

Das KEF Wireless-Stereo-Set überzeugt durch ausgesprochen
flexible Einsatzmöglichkeiten
Das ist eine der größten Überraschungen dieses Test-Jahres:
Wie souverän sich die KEF Lösung, bestehend aus
2 x KEF iQ 50 und Wireless-Modul,
unser Prädikat "überragend" erspielt, hätten wir nie erwartet. Durch
den klaren, souveränen und erwachsenen Sound kann die KEF-Systemlösung
dieses Test-Logo aber mit Stolz tragen. Die KEF
Universal Wireless-Lösung begeistert durch beinahe völlige Rauschfreiheit,
hohe Pegelfestigkeit und dynamischen Klang. Auch die hochwertige Verarbeitung
aller Komponenten findet unsere volle Zustimmung. Und auch bei der Preis-/Leistungswertung
kassiert das KEF-System glatte 10 von 10 Sternen: Denn für weniger als
1.300,00 EUR wird hier eine überragende drahtlose Stereo-Lösung angeboten,
der keine wirklichen Schwächen nachzuweisen sind.
Das KEF-Stereo-System, bestehend aus Universal Wireless
und der Standbox KEF iQ50, beeindruckt
durch hohe akustische Klarheit, enorme Dynamik und hervorragende Verarbeitung
- zu einem ausgesprochen fairen Preis

Stereo-Wireless-System obere Mittelklasse
Test 08. Dezember 2008
Preis-/Leistungsverhältnis          
+ Überraschend klarer, grob- und feindynamisch begeisternder
Klang
+ Sehr gelungene Trennung verschiedener instrumentaler und vokaler Ebenen
+ Wireless-Übertragung rauschfrei und störungsresistent
+ Hohe Pegelfestigkeit
+ Sehr gute Verarbeitung
+ Sehr fairer Kaufpreis
- Durch Gehäusevolumen begrenzter Tiefgang
Text: Carsten Rampacher, AREADVD
08.12.2008
Verantwortlich für den Inhalt: Detlev
Schnick, © Copyright 2008 HIFI-REGLER, AREADVD
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