KEF LS50 bei STEREO im Test

Dieser Test bezieht sich auf folgende Produkte
KEF LS50

Regallautsprecher


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KEF LS-50 mit Denon PMA-50 und Denon DCD-50

Stereoanlage bestehend aus einem Stereo-Vollverstärker, einem CD-Player und Regallautsprechern


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KEF LS-50 mit Denon DRA-100

Stereoanlage bestehend aus einem Netzwerk-Receiver und Regallautsprechern


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KEF LS-50 mit Marantz M-CR611

Stereoanlage bestehend aus einem Netzwerk-Receiver und Regallautsprechern


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KEF LS-50 mit Arcam Solo Music

Stereoanlage bestehend aus einem CD-Receiver und Regallautsprechern


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STEREO

9/2012

"In der Stereo-Ausgabe 09/2012 auf den Seiten 46 bis 47 wurden die KEF LS 50 getestet."

Testauszug:

"...dass die Ohren der Entwickler bei ihrem Tun weit aufgesperrt waren, ließen schon erste Höreindrücke vermuten, nachdem wir die LS50 auf die sandbefüllten und rund 500 Euro kostenden "Genta"-Ständer von Audio Magic gestellt und nahezu parallel aufgestellt hatten. Das markante, knapp 13 Zentimeter messende kupferfarbene Koax-Chassis will kräftig angefüttert werden. Eine ganze Reihe von Amps tönte zwar je nach Temperament knackig bis vollmundig, aber der ultimative Aha-Effekt stellte sich erst ein, als der Moon 600i den Antrieb übernahm. Nun hatte die Vorstellung nichts mehr mit einem 1000-Euro-Lautsprecher gemein. Der messtechnisch frühzeitig abfallende Bass klang voll und sauber, Gitarrenimpulse, wie sie bei "Rodrigo y Gabriela" zuhauf zu finden sind, lösten sich in atemberaubendem Tempo wunderbar vom Boxenkorpus ab. Glaubhaft und dunkel bis bedrohlich klang auch Cures "The Forest". Aber wir hatten ja eingangs vom Neutralitätsvorbild 3/5 gesprochen. Diese Hürde zu nehmen ist auch heute noch eine Herausforderung, an der die Jubiläumsbox zunächst scheiterte, was ihr nicht anzulasten war, zeigte sie doch nur mangelnde Harmonie in der Kette auf. Die Lösung für Keb' Mo' wie Maria Callas brachte wieder mal Projects analoge Allroundwaffe Perspex am Lehmann Black Cube SE, der den Vinylscheiben zu ihrem Recht verhalf, unterstützt von Audioquests King Cobra NF und GO4 Lautsprecherkabeln. Nun kamen Stimmen äußerst natürlich daher - alles passte. Damit war zwar die gängige Regel "50 Prozent des Anlagenpreises für die Lautsprecher" auf den Kopf gestellt, das Resultat ließ dafür aber auch noch knapp unterhalb von Partypegeln keinerlei Kompression erkennen und sorgte im Auditorium für ungläubiges Kopfschütteln. Ein preisgünstiger, hochwertiger Lautsprecher, der nach bester Ansteuerung verlangt..."

Fazit:

Die LS 50 von KEF ist ein großartiger Kompaktlautsprecher. Bis ins Detail sorgfältig entwickelt und gefertigt, ist er in der Lage, auch erfahrene Hörer zu verblüffen. Ein billiges Vergnügen ist er trotzdem nicht, will man seine angesichts des Preises überragenden Qualitäten ausloten: Eine hochwertige und kompetent abgestimmte Kette ist Pflicht - ein Umstand, der die KEF den 5. Stern kostet!

Preis/Leistung: exzellent