KEF LS50 bei STEREOPLAY im Test: Highlight

Dieser Test bezieht sich auf folgende Produkte
KEF LS50

Regallautsprecher


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KEF LS-50 mit Denon PMA-50 und Denon DCD-50

Stereoanlage bestehend aus einem Stereo-Vollverstärker, einem CD-Player und Regallautsprechern


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KEF LS-50 mit Denon DRA-100

Stereoanlage bestehend aus einem Netzwerk-Receiver und Regallautsprechern


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KEF LS-50 mit Marantz M-CR611

Stereoanlage bestehend aus einem Netzwerk-Receiver und Regallautsprechern


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KEF LS-50 mit Arcam Solo Music

Stereoanlage bestehend aus einem CD-Receiver und Regallautsprechern


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STEREOPLAY: Highlight (ab 5/05)

8/2012

"In der Stereoplay-Ausgabe 08/2012 auf den Seiten 14 bis 16 wurden die KEF LS50 getestet."

Testauszug:

"...aber wie klingt das Jubiläums-Kunstwerk? Grandios. Gitarren-Virtuose Pat Metheny hat für "What's It All About" den Simon & Garfunkel-Klassiker "The Sound Of Silence" neu eingespielt. Ein schönes Stück Musik - und klanglich ein Genuss mit vielen fein herausgeputzten Details: hier ein feiner Oberton, dort ein leises Kratzen auf dem Gitarrenkorpus. Die LS 50 zeigt alles. Auch dynamisch ist die Kleine eine Show: Die Gitarren-Anrisse explodierten förmlich, Bassdrum-Schläge kamen mit einer Wucht, die doch unmöglich aus so kleinen Gehäusen kommen konnte, oder? Doch. Sogar mit Bass-intensiver Elektronik-Musik à la Underworld oder Kruder & Dorfmeister verblüffte die KEF. Häufig erahnt man bei dieser Musik sofort, wie groß die angeschlossenen Lautsprecher sind, weil kleine Bässe schnell verzerren und dann den Tiefbass-Dienst quittieren. Die LS 50 aber klang trotz ihres nur zwölf Zentimeter messenden Tieftönerchens niemals klein. Als Vergleichspartner hatten wir zwei bestens beleumundete Vorgänger herangezogen: die KEF XQ 10 und, klar, die LS 3/5a in einer Version aus den frühen 80er Jahren. Die XQ 10 klang ebenfalls sehr dynamischaufgeräumt, aber auch etwas aufgesetzt-silbriger. Stimmen kamen daher weniger natürlich. Zudem hörte man bei der XQ 10 - obwohl sie mit einem gleich großen Koax aufspielt - sofort, dass es sich hier um eine kleine Box handelt. Vor allem in der räumlichen Darstellung war die XQ der LS 50 klar unterlegen. Letztere positionierte die Instrumente und Stimmen so plastisch-realistisch in den Hörraum, dass es einem den Atem verschlug. Das konnte auch die alte LS 3/5a nicht. Die Boxen-Ikone punktet aber noch immer mit superber Natürlichkeit in den Stimmlagen und entspannter Musikalität. Dynamisch, von der Feinauflösung und der exakten dreidimensionalen Abbildung her, spielt die LS 50 jedoch in einer anderen Welt. Hier schließt sich der Kreis, denn mit ihren Fähigkeiten hat die Jubiläums-Box fraglos das Zeug, die LS 3/5a dieses Jahrzehnts zu werden: Mehr Spitzenklang ist für 1000 Euro derzeit nirgendwo zu bekommen..."

Fazit:

Bezaubernde Jubiläums-Box mit Zweiwege-Koax neuester Generation und attraktivem Gehäuse. Sehr dynamische, ausgewogene Wiedergabe mit einer atemberaubenden Abbildungsstärke. Ausgesprochen günstig.

Klang: Spitzenklasse

Gesamturteil: gut – sehr gut

Preis/Leistung: überragend