KEF neue Q-Serie (Q650|Q400b|Q550|Q350) getestet als Highlight in Video

Dieser Test bezieht sich auf folgende Produkte
KEF Q 400 b

Geschlossener Subwoofer mit 250 mm Woofer und 200 Watt


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KEF Q350

2-Wege-Regallautsprecher


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KEF Q550

2 1/2-Wege-Standlautsprecher


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KEF Q650c

2 1/2-Wege-Centerlautsprecher


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VIDEO: Highlight (ab 09/2012)

7/2017

In der video Ausgabe 7/2017 auf den Seiten 70 bis 76 wurden zwei 5.1-Lautsprechersets im Vergleich getestet.

Testauszug:

"...dort bewiesen sie optimale Harmonie, nicht nur in tonaler, sondern auch in räumlicher Hinsicht. Phantomschallquellen bewegten sich lückenlos im ganzen Raum. Das daraus resultierende Räumlichkeitsgefühl wäre mitunter fast als Dolby Atmos durchgegangen, für 5.1 war es einfach grandios. Den normalen Zuschauer würde diese Atmosphäre glatt verschlingen, ihn in den Film hineinziehen. Die gespitzten Testerohren entdeckten darüber hinaus eine Korrelation zwischen den theoretischen Möglichkeiten, die sich aus den Modellpflegemaßnahmen ergeben und den Hörergebnissen.

Der neue Uni-Q gibt Stimmen noch natürlicher wieder, die früher bisweilen festgestellte leichte Strenge im Mitteltonbereich wich einer seidigen, warmen und dabei ausgesprochen klaren Wiedergabe. Die Dialogverständlichkeit war hervorragend, die Special-Effects ebenfalls. Schüsse knallten beeindruckend, der bewährte Q400b schloss nahtlos an die restlichen Lautsprecher an. In Stereo blieben alle Grundzüge erhalten. Selbst ohne Subwoofer wirkten Bässe trocken und tief, während Abbildung, Fokus und Ortung ohne Center immer noch überzeugten.

Hub-Konzert - neben dem überarbeiteten Uni-Q-Koaxial-Chassis für den Mittelhochtonbereich gab es zahlreiche tiefgreifende Verbesserungen an den Tieftönern der neuen Q-Serie. Die Aluminium-Membranen (A) erhielten neben verbessserten, um 10dB effizienteren Antrieben neue Gummisicken (B), die ihnen einen großen Hub ermöglichen. Damit sollen sich die Verzerrrungen gerade bei großen Lautstärken verringern. Eine neue Zentrierung (C) tut ein Übriges für mehr Sauberkeit in den unteren Oktaven. Außer bei den beiden Regalboxen der Serie verwendet KEF statt Bassreflex-Öffnungen ABR-Passiv-Radiatoren für den Bass. Auch diese Chassis bekamen optimierte Aufhängungen für weniger Klirr. So wird der ABR nicht nur am äußeren Membranrand von einer Gummisicke geführt, auch die übliche Zentrierspinne aus beschichtetem Gewebe wurde durch eine Gummi-Aufhängung für kontrollierte Bewegungen bei großen Hüben ersetzt.

Kammer Musik - auch wenn sie außen nicht spektakulär aussehen mit ihrer stringenten Kastenform: KEF gab sich große Mühe mit den Gehäusen seiner neuen Q-Serie. Damit der abermals überarbeitete Uni-Q-Treiber seine Stärken in vollem Umfang ausspielen kann, reservierten ihm die Konstrukteure ein eigenes Abteil innerhalb des Center-Lautsprechers Q650c.  Damit bleibt er von den Druckwellen der Tief-Ton-Sektion verschont. Außerdem zogen sie in der Mitte zwei Verstrebungen ein, die das Gehäuse gegen Schwingungen stabilisieren. Allerdings sorgen Öffnungen in den Streben für eine Ankopplung des links neben dem zentralen Uni-Q-Mittel-Hochtöner angebrachten Passiv Radiators und dem rechts untergebrachten Bass-Chassis. Durch diese Arbeitsteilung erzielt man einen Bass-Boost, der sich mit einem Bass-Reflexrohr vergleichen lässt, ohne Nachteile wie Strömungsgeräusche..."

Bewertung:

+ Enorm stimmiger, knackiger Klang mit exzellenter Abbildung

- Abdeckungen nur gegen Aufpreis erhältlich

Fazit:

Hörtest und Messungen belegen: KEF hat bei der Überarbeitung seiner Bestseller ganze Arbeit geleistet: Mehr Sauberkeit, mehr Natürlichkeit, mehr Agilität plus eine perfekte Abbildung machen den Reiz der noch preiswerteren neuen Q-Serie aus.

Testurteil: gut

Preis/Leistung: sehr gut

 

Getestet wurde ein Surroundset bestehend aus 2 x KEF Q550, 1 x KEF Q650c, 2 x KEF Q350 und 1 x KEF Q400b.