Marantz NA-11S1 bei STEREO im Test

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Marantz NA-11S1

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STEREO

7/2013

"In der Stereo-Ausgabe 7/2013 auf den Seiten 50 bis 52 wurde der Marantz NA-11S1 getestet."

Testauszug:

"...außerdem kann zwischen zwei Digitalfiltern gewählt werden: einem impuls-optimierten und einem eher "analog" klingenden. Wir haben beim Hörtest über den Accuphase-Vollverstärker E-260 und die DALI-Lautsprecher Epicon 6 die verschiedenen Varianten durchgespielt: Bei Filter 1 bevorzugen wir das eingeschaltete Noise Shaping, aber noch etwas besser hat uns Filter 2 gefallen, und zwar bei ausgeschaltetem Noise Shaping. In dieser Einstellung klingt der NA-11 beim DLNA-Streaming ausgesprochen feingliedrig und hauchzart, dabei beweglich und frisch, und das schon bei Standardauflösung von Debussys "Das Spiel der Wellen" von der STEREO-Hörtest-Edition. Dieselbe Aufnahme mit 192 kHz Takt gibt er mit noch mehr Feinheiten wieder, und er entwirft den Raum noch breiter. Wie schlägt sich Airplay im Vergleich zu DLNA? Wir haben ein und dieselbe Datei, Amber Rubarths "Good Mystery" (STEREO-Hörtest-CD VII), - mit 44,1 kHz Takt, denn Airplay kann ja nicht mehr - von ein und demselben Notebook einmal via Twonky-Server abgerufen, zum andern via Airplay aus iTunes zum NA-11 geschickt. Ergebnis: Die Airplay-Wiedergabe wirkt ein Stück synthetischer, räumlich enger und zeichnet Amber Rubarths Stimme rauer. Airplay rangiert deutlich unter DLNA..."

"...und wie klingt das DLNA-Streaming im Vergleich zur direkten PC-Anbindung via USB? Das hängt von der verwendeten Player-Software ab. Wir haben lange hin- und herexperimentiert, zunächst mit iTunes plus Amarra - dabei kam die Klangqualität nicht ganz an die DLNA-Wiedergabe heran. Maria Pihls "Malvina" (Hörtest-CD VI) erreichte nicht die Gelöstheit und räumliche Breite der Streaming-Version. iTunes in Kombination mit Pure Music war bei ausgeschaltetem "Memory Play" der Amarra-Performance leicht überlegen, blieb aber immer noch ein wenig hinter dem DLNA-Niveau zurück. Erst als wir in Pure Music das Abspielen aus dem Arbeitsspeicher aktivierten, zog die USB-Wiedergabe mit dem Streaming gleich. Bei der USB-Anbindung ist also nicht der Marantz NA-11 der Flaschenhals, sondern der Rechner und die verwendete Player-Software. Wenn dort optimale Bedingungen herrschen, steht die USB-Wiedergabe der Klangqualität via Heimnetz in nichts nach. Als USB-DAC kann der NA-11 zwar dem (doppelt so teuren) MBL 1511 F nicht das Wasser reichen, aber an einem Bel Canto DAC 2.5 spielt er sich locker vorbei: mit mehr Flair, mehr Dampf und mehr Fluss. Auch mit DSD-Files klingt der NA-11S1 ausgezeichnet, wobei wir allerdings mit Pure Music eine Weile experimentieren mussten, bis die Bitstrom-Dateien ertönten. Ein tolles Gerät hat Marantz da geschaffen: komplette Ausstattung für alle digitalen Lebenslagen, ausgefeilte Technik und klasse Klang!...“

Fazit:

Streamer und D/A-Wandler in höchster Vollendung. Mit diesem technischen Meisterwerk können Sie der digitalen Zukunft gelassen entgegensehen.

Preis/Leistung: exzellent