Marantz SR7007 bei AUDIOVISION im Test: Highlight

AUDIOVISION: Highlight (ab 3/07)

10/2012

"In der Audiovision-Ausgabe 10/2012 auf den Seiten 33 bis 35 wurde der Marantz SR7007 getestet."

Testauszug:

"...der Receiver packt auch bei hohen Pegeln kräftig zu und lässt beispielsweise das Konzert der US-Rocker Three Doors Down stets kontrolliert, präzise und mit neutraler Tonalität erschallen. Auch mit annähernder Live-Lautstärke im Song "Road I`m On" bleiben Gesang und Zischlaute sauber artikuliert und frei von Härten. Tiefstbass-Einlagen wie im Dolby TrueHD-Trailer "Spheres" mit deftigen Infraschallanteilen wuchtet der Marantz lässig in den Hörraum, atmosphärische Passagen wie zu Anfang der Doku "Everest - Gipfel ohne Gnade" bildet er mit vorbildlich einhüllender Räumlichkeit ab. Im zweiten Hördurchgang darf die Einmess-Automatik ihr Können zeigen. Sie justiert Pegel, Distanz und Bassentlastung aller Lautsprecher äußerst präzise und schafft so die Voraussetzung für eine perfekte Mehrkanal-Darbietung. Der Audyssey-EQ verhilft unserem B&W-Boxenset zu mehr Transparenz und deutlich mehr Druck im Tiefbass, ohne dabei den Klang zu verfärben. Zudem beeindruckt die präzisere Ortung: Klangdetails wie die seitlich platzierten Chorus-Vocals im Steely-Dan-Song "Gaslighting Abbie" lösen sich besser von den Boxen und stehen stabiler im Raum. Mit Rauschsignalen hört man sofort, dass die leichte Abweichung zwischen dem Timbre der verschiedenen Boxen zurückgeht. Wer den Audyssey-EQ verwendet, sollte den manuellen Grafik-EQ außen vor lassen: Zum einen kann man hier lediglich die zu höhenreiche Flat-Einstellung als Kurvenkopie hinterlegen, zum anderen ändert sich beim Umschalten zwischen ihm und dem Audyssey-EQ das Klangbild etwas. Für den stillen Genuss per Kopfhörer gibt es ein Surround-Programm, das bei Film dynamischer und einhüllender klingt als der Stereo-Downmix..."

"...auch Stereo-Ton von der Audio-CD überzeugt. Feinheiten wie die kunstvoll arrangierten Beat-Strukturen auf dem De-Phazz-Album "Death by Chocolate" löst der Marantz perfekt auf, sowohl via HDMI als auch über den optischen Eingang. Knallharte Mono-Drums ohne Hall stehen bombenfest in der Mitte, während in halligen Passagen das Stereo-Panorama den Hörer weitläufig umspannt. Schnelle Synthi-Bassfolgen ertönen druckvoll und präzise, insbesondere wenn der Audyssey-Equalizer zugeschaltet ist. Bei leiser Hintergrundbeschallung empfiehlt es sich, den Dynamic-EQ zu aktivieren: Die Loudness-Schaltung reichert den Klang mit einer Extraportion Bässen und Höhen an..."

Bewertung:

+ dynamischer und präziser Klang
+ gute Einmess-Automatik
+ gute Videoverarbeitung
+ gute Leistungsreserven
+ bequeme Bedienung
- Erwärmung und Stromverbrauch hoch

Fazit:

Die gediegene Optik passt zum sehr guten Klang. Ob Filmton oder Musik, der Marantz musiziert jederzeit druckvoll, offen und stimmig, die hervorragende Einmess-Automatik sorgt für eine wirkungsvolle Optimierung. Im Alltag überzeugt die komfortable Bedienung. Einzige Mankos sind der recht hohe Stromverbrauch und die starke Erwärmung.