Marantz SR7010 im Test bei Audiovision: Highlight

AUDIOVISION: Highlight (ab 3/07)

12/2015

In der Audiovision Ausgabe 12/2015 auf den Seiten 48 bis 50 wurde der Marantz SR7010 AV-Receiver getestet.

Testauszug:
„… mit 211 Watt pro Kanal bei Stereo und 88 Watt im 7.1-Betrieb (4-Ohm-Last) verfügt der SR7010 über ausreichend Power auch für richtig große Heimkinos. Dank ausgeklügeltem Eco-Modus sinkt die Leistungsaufnahme im Betrieb von durchschnittlich 350 Watt auf gute 160 Watt, aber selbst das reicht im Alltag allemal. Der Frequenzgang fiel bei unserem Testgerät zu höchsten Frequenzen hin um rund zwei Dezibel ab, was einen Punkt kostet, in der Praxis aber keine Rolle spielen dürfte.
Wie jeder AV-Receiver musst auch der SR7010 zunächst den fantastischen Mehrkanalmix von Steel Dans DVD „Two against nature“ meistern und überzeugte auf Anhieb mit seinem aufgeräumten, stressfreien und verfärbungsfreien Klang, der selbst bei XXL-Lautsprechern nicht aneckte. Bei Dolby Atmos Trailer „Amaze“ ließ es der Marantz ordentlich krachen und platzierte die Naturgeräusche wunderbar luftig, groß und plastisch im Raum. Vor dem zweiten Hördurchgang führten wir die Einmessung durch, wobei Audyssey alle Pegel, Distanzen und Übernahmefrequenzen plausibel ermittelte.
Von den drei optionalen Klangkurven empfanden wir „Flat“ als zu hell, „Reference“ bot dagegen die richtige Balance aus Tonalität und Durchzeichnung, nur der Bass erschien uns etwas drucklos. Nach Aktivierung von Audysseys „Dynamic EQ“-Schaltung war die Bassschwäche aber verflogen. Dolbys „Amaze“-Trailer hievte der Marantz nun noch räumlicher, präziser und wuchtiger in den Hörraum und verkniff sich auch bei hoher Lautstärke unangenehme Schärfe im Klang. …“

Bewertung:
+ musikalischer, lebendiger Klang
+ zukunftssicher dank HDMI 2.0a, HDCP 2.2 und HDR
+ DTS:X und Auro 3D nachrüstbar
+ hohe Leistungsreserven
- Subwoofer nicht über Equalizer justierbar

Fazit:
Das neue Marantz-Flaggschiff ist dank HDMI 2.0 mit HDCP 2.2 nicht nur fit für die Ultra-HD-Zukunft, sondern entschlüsselt als einer der wenigen alle 3D-Tonformate – wenn auch zum Teil nur gegen Aufpreis. Lediglich bei den  Klangeinstellungen ist noch etwas Luft nach oben.

Testurteil: sehr gut